Werner-Wolf Turski - Die Pueblo-Kulturen

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Die Publikation über Pueblos und Höhlenstätten erbauende Indianerkulturen aus dem nordamerikanischen Südwesten ist ein Sachbuch (ohne leseerschwerende Quellenangaben) mit sieben Kartenskizzen. Auf Abbildungen wurde aus Copyright-Gründen verzichtet und auf die riesige Anzahl von Bildern im Internet verwiesen, die auch der Autor nutzte. Die Publikation gibt einen Überblick über die archäologisch erschlossenen Kulturen und ihre Charakteristika. Alle vier Teile des Buches sind «einzeln» lesbar. Teil 1 umfasst «Grundsätze und Übersicht», im Folgenden erscheinen im Teil 2 die Hauptkultur der Mogollon mit Trincheras und Salado, im Teil 3 die Hohokam mit den Sinagua und Patayan und im Teil 4 die Anasazi mit den Fremont.

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Als die wissenschaftlichen Grundlagen der Arbeitsteilung formuliert wurden, waren die wirtschaftlichen Erscheinungsformen der Erntevölker noch nicht definiert. Auch über die Erntevölker gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige orientieren sich nur auf Personengruppen, die eine „pflanzliche Ernte“ betrieben, andere zählen zu dieser wirtschaftlichen Gruppe auch Gruppen mit einer „Lebewesen-Ernte“ wie spezialisierte Jäger und Sammler, die ihren wesentlichen Lebensunterhalt durch Aktivitäten zur Erbeutung einer oder weniger Spezies, z.B. Bison, Lachs, Mollusken abdecken. Für diese Ausarbeitung über den nordamerikanischen Südwesten ist diese Differenz unwesentlich. Hier sind sie eine lokale wirtschaftliche Spezialisierung auf das Aneignen ausgewählter zeitlich und räumlich sehr reichlich vorhandener pflanzlicher Nahrungsstoffe von speziellen Wildpflanzen wie z.B. Eicheln, Agaven, Nüssen u.ä.). Diese Erntevölker stellen praktisch die noch aneignende Vorstufe der produzierenden Gruppen der Ersten gesellschaftlichen Arbeitsteilung dar, die auf der Basis der bevorrateten und für Nahrungszwecke verarbeiteten Nahrungsstoffe einer mehr oder minder großen Zahl von Wildpflanzen verschiedener Art und Wuchsform die Ernte und die Aufbereitung des Erntegutes völlig und die Düngung der Pflanzen sowie die Bodenbearbeitung unter Umständen ansatzweise beherrschten. Zu diesen technologischen Aufgaben gehören z.B. das Abbrennen konkurrierender Vegetation (= Aschedüngung), Bodenentsalzung durch überschwemmende Auslaugung, Bewässerungs- und/oder Entwässerungsmaßnahmen, gezielte Ansiedlung von Wildpflanzen. Für den echten Bodenbau, unabhängig davon, welchen Anteil seine Produkte an der Gesamtnahrung der Produzenten hatten, war noch die Beherrschung der wesentlichen Arbeitsschritte der Saatbettvorbereitung , der planmäßigen Aussaat und der geregelten Pflege (ggf. Hütung vor Fressfeinden) der Pflanzen erforderlich. Diese Darstellung verdeutlicht den sich über eine lange Zeit hinziehenden Übergang von der aneignenden zur produzierenden Wirtschaft mit seinen oft in einer Zuordnungsgrauzone liegenden Zwischenstufen, von den Problemen des archäologischen Nachweises innerhalb dieser Übergangszone ganz zu schweigen.

Der Übergang von der aneignenden Jagd-Sammelaktivität zur produzierenden Bodenbauertätigkeit hängt nicht schlechthin von guten Willen und vom vorhandenen/eventuell übernommenen Wissen ab, sondern auch von speziellen natürlichen Tatsachen: ein für die Ernährung der Gruppe ausreichend großes Angebot an für Nahrungszwecke nutzbaren Wildtieren und Wildpflanzen erzeugt keinen Ernährungsstress mit dem Trieb der bodenbaugestützten Vorratshaltung und ein großer Mangel an für Nahrungszwecke nutzbaren Wildtieren und Wildpflanzen zwingt zur Lebenserhaltung zu einer so großen Mobilität, die die Herausbildung eines Bodenbaus und der dafür notwendig einhergehenden Sesshaftigkeit entscheidend behindert. Die ökologischen/klimatischen Bedingungen im nordamerikanischen Südwesten pendelten großräumig und auch lokal ständig zwischen diesen beiden Extremen und ließen nur eine relativ langsame Herausbildung und Reifung des Bodenbaus zu.

Theoretisch hätte wegen des Fehlens der Partei „Hirte/Viehzüchter“ kein Güteraustausch (und keine damit verbundene Warenproduktion) entstehen dürfen. Ein nennenswerter Austausch von tierischen Produkten gegen die pflanzlichen der Bodenbauer trat im nordamerikanischen Südwesten erst mit dem Erscheinen spezialisierter Bisonjäger auf, die hier im Austausch stellvertretend die Rolle der Hirtenvölker der Alten Welt erfüllten. Damit wurde von beiden Tauschparteien ein Teil ihrer Hauptproduktion zur dem Tausch gewidmeten Warenproduktion. An Stelle des Partners „Hirte/Viehzüchter“ traten damit aber Nomaden der aneignenden Wirtschaft. Der Austausch erfolgte weitgehend zwischen den unmittelbaren Produzenten bzw. Produzentengruppen und gewährleistete damit durch den direkten Kontakt zwischen Abgebendem und Übernehmendem eine Gleichwertigkeit der getauschten Energien. Die wesentlichen Tauschenden waren die Personen, die für die Vorräte und ihre Einteilung für die Ernährungssicherheit der Gruppe verantwortlich waren und auch die abgegebenen oder empfangenen Nahrungsmittel verarbeiteten und damit die erforderlichen Qualitäten einschätzen konnten – und das waren die Weiber. Es war ihr Kompetenzbereich! Zwischen den Männern wuden schwerpunktmäßig Textilien (Pueblo) und Leder/Felle (Plainsgruppen) getauscht.

Die individuelle Spezialisierung beginnt innerhalbder Gemeinschaft, wobei hier die natürliche Arbeitsteilungnoch nicht nach den individuellen Fähigkeiten, sondern nach dem schon oben erwähnten Mobilitätspotenzial erfolgt. Die individuelle Spezialisierung erfolgte im produzierenden Bereich, allerdings bilden sich dann bald kommunikative und produzierende Gruppen innerhalb des Rahmens der naturgegebenen Mobilitätspotenziale. Erst mit der zunehmenden Sesshaftwerdung erhalten die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten eine steigende Bedeutung.

Der Aufwand für den Erwerb einer speziellen Fähigkeit ist so groß oder so eng an die Geschicklichkeit und Übung eines Individuums oder einer Gruppe gebunden, dass sich der Erwerb/das Erlernen dieser einen Fähigkeit für andere Personen zeitlich nicht lohnt (damit unökonomisch im Sinne des Nahrungserwerbs = Energiegewinnung ist). Sie konzentrieren sich im Interesse ihrerBedürfnisbefriedigung auf andere an ihre Person gebundene allgemeine und/oder besondere Fähigkeiten und tauschen die arbeitsteilig hergestellten Produkte und Leistungen entsprechend ihrem personengebundenen Gebrauchswert miteinander. Die Gebrauchswerte der getauschten Produkte/Leistungen sind für die Tauschenden energetisch annähernd gleichwertig. Dabei ist es für den Tauschenden uninteressant, ob der energetische Gehalt des Tauschproduktes ein physisches oder ein mentales/spirituelles/informelles Energiequantum darstellt.

Die ersten produzierten Gegenstände waren Werkzeuge. Deren Herstellung begann mit dem Sammeln/Gewinnen des benötigten Rohmaterials (Holz, Stein, Knochen, Muschelschalen u.ä.) und geht weiter über das Zurichten (Verbesserung, Veredlung im Sinne eines Nutzungszieles) der gesammelten Materialstücke. Hier macht jedes Gruppenmitglied (Weiber und Männer) seine Arbeit allumfassend und nur für sich und seine Zwecke/Ziele, aber stets unter den Augen aller, die lernen wollen. Neugier, Wissbegier und Lernbedürfnis – verbunden in der Kommunikation – sind lebensnotwendig. Das Wissen um Orte/Lokalitäten zur Sammlung, Bergung und Gewinnung von Rohmaterial ist Allgemeinwissen. Das Wissen zur Zurichtung der Materialien ist ebenfalls allgemein, lediglich die Fähigkeiten sind unterschiedlich und prägen sich durch Übung unterschiedlich aus. Aber es besteht das individuelle und auch durch moralische Anerkennung geförderte gesellschaftliche Bestreben, die Fähigkeiten auf dem Niveau der Besten anzugleichen. Das Ergebnis der Eigenproduktion unterliegt der eigenen praktischen Überprüfung. Zufriedenheit oder Nichterreichung des gesetzten Produktionszieles sind der Antrieb zur Verbesserung der Arbeitsergebnisse durch Übung/Qualifizierung der eigenen Fähigkeiten und durch Kommunikation/Erfahrungsaustausch. In dieser Phase besteht kein Grund für irgendeine Spezialisierung. Jeder (Weib und Mann) ist Eigenversorger. Die Eigenversorgung ist im Gruppenrahmen aber durch die gesammelte Erfahrung, Wachsamkeit und physische Kraft besser gewährleistet, als die eines einzelnen Menschen.

Das zweite Tätigkeitsgebiet des Menschen ist der Schutz vor störenden Klimaeinflüssen. Dies umfasst in der ersten Stufe die Suche/„Sammelaktivität“ (Höhle, Steinüberhang u.ä.) oder den Bau/Produktion (Windschutz, Hütte, Grube u.ä.) von vor Klima-Unbillen schützenden Einrichtungen und in der zweiten Stufe die Herstellung von isolierendem Körperschutz (Fettauftrag auf die Haut, Kleidung, Decken, Schirme u.ä.). Zwischen die beiden ist die Nutzung der wärmenden und trocknenden Wirkung des Feuers zu setzen. Bei der Suche und dem Bau von einfachen Schutzeinrichtungen ist mit keiner Spezialisierung zu rechnen – jeder arbeitet nach bestem Vermögen mit. Erst beim Bau größerer Schutzräume ist mit einem eventuell reduzierten Arbeitsvolumen der Weiber mit Milchkindern zu rechnen.

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