Werner-Wolf Turski - Die Pueblo-Kulturen

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Die Publikation über Pueblos und Höhlenstätten erbauende Indianerkulturen aus dem nordamerikanischen Südwesten ist ein Sachbuch (ohne leseerschwerende Quellenangaben) mit sieben Kartenskizzen. Auf Abbildungen wurde aus Copyright-Gründen verzichtet und auf die riesige Anzahl von Bildern im Internet verwiesen, die auch der Autor nutzte. Die Publikation gibt einen Überblick über die archäologisch erschlossenen Kulturen und ihre Charakteristika. Alle vier Teile des Buches sind «einzeln» lesbar. Teil 1 umfasst «Grundsätze und Übersicht», im Folgenden erscheinen im Teil 2 die Hauptkultur der Mogollon mit Trincheras und Salado, im Teil 3 die Hohokam mit den Sinagua und Patayan und im Teil 4 die Anasazi mit den Fremont.

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MeineDarstellung beruht auf meinerFaktenauswahl und stellt meinenErkenntnisprozess dar, den ich hier vermitteln will. Dabei kann von einem wissenschaftlich ernsthaften Bemühen meinerseits um eine realitätsnahe Darstellung der Lebensbedingungen in diesem Areal ausgegangen werden. Die heute noch vom Archäologen erfassbaren Indizien sind aber nur ein winziger Bruchteil (meist der nicht verrottbare) der materiellen Kultur der Menschen dieses Gebietes.

Viele der Fakten liefernden und zu interpretierenden Quellen kranken an einer Erscheinung: Die drei Informationsgrundkategorien sind bearbeitungsseitig Männerdomänen und traditionell zutiefst patriarchal gestaltet, auf die Darstellung und im Endeffekt auf die Sicherung hierarchischer, machtsichernder HERRschafts- und Ausbeutungsverhältnisse ausgerichtet. Auch unsere patriarchal tradierte Sprache gestattet nur sehr schwer ein Abweichen von dieser Linie. Das widerspiegelt sich in der Sprache/Wortauswahl und in den Übersetzungen und Interpretationen der Informationen. Ein Beispiel: Kein prähistorischer Indianer hatte eine Frau, sondern er lebte mit einem Weib zusammen. Die an den adligen Hof gebundene Höflichkeit stattete ein weibliches Wesen, dass ein HERR an seine Seite „erhoben“ hatte, mit der HÖFlichen Bezeichnung „Frau“ aus – schließlich musste ein Unterschied zu einem Weib, das einem Bauern oder Handwerker „angehörte“, demonstriert werden. Ein christlich patriarchal denkender und schreibender männlicher Ethnologe sieht doch in der mit der „Erbsünde“ behafteten weiblichen Hälfte einer Menschengruppe mit Ausnahme einer prüden HERRlichen Sexualität keinen seriösen Forschungsgegenstand – selbst wenn er wollte, würde er sprachlich und emotional kaum einen nennenswerten informellen Zugang zu ihr finden.

So betrachtet und befragt er nur Männer aus seiner männlichen Sicht heraus über deren Weltsicht, Sitten und Gewohnheiten und fixiert die Ergebnisse für eine HERRlich dominierte Welt/Fachwelt. Die weibliche Seite existiert für ihn nur als Anhängsel des Mannes und wird nicht als selbständige, lebensspendende Hälfte des menschlichen Lebens und Wirkens angesehen. Er sieht in der weiblichen Seite des Lebens gar kein gleichgewichtiges Forschungsobjekt und wenn er wirklich einmal an die weibliche Seite herantreten würde, bekäme er höchstwahrscheinlich auf seine männlichen Fragen keine weibliche Antwort. Und selbst wenn er zu gravierenden, das heißt die patriarchale Sichtweise erschütternden Erkenntnissen über die weibliche Seite der Gesellschaft kommt, kann er sie dann, wenn er ein seriöser Fachkollege sein und bleiben will, der auch in Zukunft von patriarchalen Geldgebern der Unterstützung für seine Arbeiten bedarf, diese Erkenntnis in einer patriarchalen, christlichen Welt publik machen? Er darf dann zwischen geistiger Selbsteinschränkung und einem ideologischen Spießrutenlauf durch die gesellschaftliche Zensur (Finanzier, Medien, Fachkollegen) wählen.

Da ich, mit Ausnahme der Sprache, diesen Einschränkungen nicht unterliege, kann ich auf diesem Sachgebiet etwas lockerer an Interpretationsfragen herangehen. Trotzdem werde ich bei meinem Versuch, die Darstellung etwas zu „entpatriarchalisieren“, wider bessere Erkenntnis sprachlich inkonsequent bleiben und auch u.a. den Begriff „Frau“ und auch tradierte männliche Wortformen verwenden, da sonst Verständnis und Lesbarkeit durch langatmige Erklärungen zu stark beeinträchtigt würden.

Meine Darstellung wird sich in „Grundsätze und Übersicht“ und „Kulturen“ untergliedern. Die „Grundsätze und Übersicht“ erläutern Prinzipfragen der Erkenntnis menschlicher Anpassung sowie allgemeiner Erscheinungsformen im Südwesten, die „Kulturen“ widmen sich den sogenannten Hauptkulturen „Mogollon“, „Hohokam“ und „Anasazi“ sowie den zwischen ihnen liegenden Kulturen der „Salado“ und „Sinagua“ und - sehr kurz - den an ihren westli-chen und nördlichen Rändern liegenden Kulturen der „Trincheras“, „Patayan“ und „Fremont“. Unvermeidlich war für mich auch noch ein kurzer Anhang über die „Navajo“.

1.2. Der Mensch und seine Anpassung - eine Nomadencharakteristik

Wer ist ein Mensch? Der Mensch als Individuum oder die Menschen als biologische Spezies sind Teil der belebten Materie auf dem Planeten Erde. Jedes biologische Einzelwesen hat eine physische (an Masse gebundene) und eine psychische (an Energie gebundene) Erscheinungsform. Die physische wird als Körper und die psychische oft als Seele, Geist, Instinkt oder ähnlich bezeichnet. Während es bei der Erscheinung des Körpers und seiner Bezeichnung wegen seiner rationell greifbaren Eindeutigkeit und Erfassbarkeit relativ wenig Differenzen in der allgemeinmenschlichen Auffassung gibt, wird die energetische Erscheinungsform von „nicht vorhanden“ (hat eine Bakterie eine Seele?) bis „zum wichtigsten Teil“ (der Körper kann zerstört werden, aber rettet seine Seele) des Lebewesens – speziell beim Menschen – erklärt. Die Haltung zur und der Umgang mit der energetischen Erscheinungsform des Lebewesens, im Einzelnen und in seiner Gesamtheit, erfolgt bei der Spezies Mensch im Allgemeinen in dem Informations- und Kommunikationssystem „Glauben, Religion, Wissenschaft“ und umfasst alle seine Erfahrungen einschließlich Verallgemeinerungen, Gesetzmäßigkeiten und Modelle. Erfahrung ist die Summe aller Informationen und ihrer Vernetzung im Individuum und seiner sozialen Gemeinschaft.

Die physische und die psychische Erscheinungsform des einzelnen Lebewesens sind miteinander verknüpft, kommunizieren miteinander und beeinflussen sich dadurch gegenseitig. Solche Verknüpfungsbeziehungen, -methoden, -„mechanismen“ existieren zwischen Lebewesen der gleichen Spezies und der unterschiedlichsten Arten sowohl separat als auch verbunden auf der Ebene der Physis und auch auf der Ebene der Psyche. Die biologischen Wesen unterscheiden sich von der unbelebten oder sogenannten toten Materie durch die Fähigkeit oder Eigenschaft der möglichen Trennung von Körper und Seele. Bei den biologischen Wesen, den Lebewesen, wird diese Trennung als Tod bezeichnet, weil der Körper (Staub zu Staub) sichtbar und eindeutig den Gesetzen der Wandlungen der toten Materie folgt. Für die nach der Trennung vom Körper und der damit verbundenen Veränderung/Umwandlung der sich von ihm entfernenden Energie werden Bilder und/oder Vorstellungen und Erkenntnisse aus dem schon genannten Informations- und Kommunikationssystem „Glauben, Religion, Wissenschaft“ genutzt (Seelenwanderung, Nirwana, Wiedergeburt usw.). Auf die Verknüpfungen zwischen unbelebter Materie und der ebenfalls darin enthaltenen Energie einzugehen, ist hier nicht mehr die richtige Stelle. Aber es gibt auch Kommunikationsverknüpfungen zwischen unbelebter und belebter Materie, die man außerhalb des Bereiches der menschlichen Schöpfungen allgemeingültig mit dem Begriff „Naturverbundenheit“ bezeichnet. Jede Kommunikation ist ein Energieaustausch, jeder Energieaustausch ist Kommunikation.

Nach dem Energieerhaltungssatz bleibt in einem geschlossenen System die Summe aller Energien konstant, unabhängig davon, in welchen einzelnen Formen sie erscheint. Sie können sich nur in unterschiedliche Formen umwandeln oder ggf. umgewandelt werden. Diese Wandlungen erfolgen nach den chaotischen, vom Menschen rationell nur sehr unzureichend erfassbaren Prinzipien der allumfassenden räumlichen und zeitlichen Wirkstrukturen von Naturgesetzen, zu denen im engeren Sinne auch die Gesetzmäßigkeiten für Umwandlungen/Veränderungen im gesellschaftlich-sozialen Bereich der Lebewesen gehören.

Nun konkreter zum Menschen: Der Mensch unterscheidet sich von allen anderen Lebewesen durch eine spezielle Gehirntätigkeit, die wir heute als Denken bezeichnen, und deren praktische Auswirkungen zu der sogenannten „Kultur“ führen. Der Begriff oder Zustand der Kultur wurde zeit-, personen- und situationsabhängig sehr unterschiedlich definiert. Ichverstehe darunter jede Form von physischer und psychischer Aktivität, die Gegenstände (= materielle Kultur) oder Beziehungen/Kommunikation (= geistige Kultur) schafft, die für die Schöpfer und ihre Lebensgemeinschaft/Gesellschaft positiv lebenserhaltend wirken. In diesem Zusammenhang muss auch auf die Möglichkeit der Schaffung von - gesamtgesellschaftlich gesehen - destruktiven Gegenständen (z.B. Kernwaffen) und Beziehungen als sogenannter Unkultur verwiesen werden. Auf Grauzonen bzgl. der Kultur nach meiner Definition (Bauten der Biber, Bienen; Ameisen, Werkzeuge von Affen u.ä.) will ich hier nicht eingehen.

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