Werner-Wolf Turski - Die Pueblo-Kulturen

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Die Publikation über Pueblos und Höhlenstätten erbauende Indianerkulturen aus dem nordamerikanischen Südwesten ist ein Sachbuch (ohne leseerschwerende Quellenangaben) mit sieben Kartenskizzen. Auf Abbildungen wurde aus Copyright-Gründen verzichtet und auf die riesige Anzahl von Bildern im Internet verwiesen, die auch der Autor nutzte. Die Publikation gibt einen Überblick über die archäologisch erschlossenen Kulturen und ihre Charakteristika. Alle vier Teile des Buches sind «einzeln» lesbar. Teil 1 umfasst «Grundsätze und Übersicht», im Folgenden erscheinen im Teil 2 die Hauptkultur der Mogollon mit Trincheras und Salado, im Teil 3 die Hohokam mit den Sinagua und Patayan und im Teil 4 die Anasazi mit den Fremont.

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Die Verzehrreihenfolge entspricht den geschlechtlich/sexuell bedingten Rangfolgen innerhalb der Gruppe. Die sexuell dominanten „a“-Personen sind als erste an der Beutenutzung/dem Verzehr beteiligt und haben damit bei einem begrenzten Fleisch-/Nahrungsstoffangebot eher Chancen auf eine vollständige Sättigung. Dieser „Vorteil“, der zeitlich nur auf die „a“-Zeit begrenzt ist, ist naturbedingt und dient der Gewährleistung des biologischen Reproduktionsprozesses der Gruppe und Spezies. Deshalb sind in einer akuten Nahrungsmangelsituation auch stets die Jüngeren und die Älteren bis zur Todesfolge betroffen, da sie nicht mehr oder noch nicht zum Reproduktionskern der Gemeinschaft gehören. (Dies ist ein natürlicher Mechanismus und hat absolut nichts mit „lebensunwert“ nach „sozialdarwinistischen“ Maßstäben zu tun.) Dem äußerenzivilisationsgeprägten Anschein nach nimmt ein rücksichtsloser Stärkerer einem Schwächeren die knappe Nahrung weg, im Kern aber ist es ein natürlicher Mechanismus zur Erhaltung der Art. (Naturmechanismen und Sozialdarwin ismus sind zwei völlig unterschiedliche Verhaltensformen. Der eine dient - wie schon erwähnt - der Arterhaltung, der andere versucht damit in einer hierarchischen Machtstruktur seine individuellen und/oder gesellschaftlichen Raubgelüste zu kaschieren.)

Im Verteidigungsfall gegen tierische oder menschliche Feinde wird das der sexuellen Auslese dienende Kraft- und Imponiergehabe der oder nur einiger männlicher Menschen angesprochen. Der sich als der Kräftigste erweist, hat die Möglichkeit zur Vermehrung/sexuellen Befriedigung. Wer sich im Konkurrenzkampf der physischen und/oder mentalen Kräfte nicht durchsetzen kann, wird von den Weibern seiner Gruppe nicht zur Vermehrung zugelassen und muss selbsterhaltend den derzeitigen Ausschluss vom Vermehrungsmechanismus anerkennen und/oder den Platz räumen. Dieser Mechanismus der Sexualhierarchie unter den Männern (Platzdominanz) wird im Verteidigungsfall der Gruppe angesprochen. Bei den Weibern reagiert der Mutterinstinkt zur Verteidigung der Kinder. Der Dominanztrieb der Männer und der Mutterinstinkt der Weiber haben unterschiedliche Initiale, werden aber gemeinsam in Aktion gebracht, die nur ein Ziel hat, den Erhalt des Status Quo der Gruppe. Es gibt damit kein geschlechtlich begründetes Verteidigungs primat für Männer, wie dies aus patriarchaler Sicht immer wieder gern hervorgehoben wird. Die Männer haben aber eventuell den Vorteil des höheren Kräfteeinsatzes und der höheren Mobilität/Aktivität, da diese nicht durch eine physische und/oder mentale Kinderbindung eingeschränkt sind wie die Weiber mit Kindern.

Dominanztrieb und Mutterinstinkt stehen in einem mehr oder minder starken Konflikt zur selbsterhaltenden Flucht und werden beide sowohl im individuellen als auch im gesellschaftlichen Bereich praktiziert. Der derzeit schwächere Mann bewahrt seine Chancen für die nächste eventuell für ihn aussichtsreichere Gelegenheit des Kräftemessens und die Mutter bewahrt sich für die nächste Zeugung und überlässt ihr derzeitiges Kind dem Stärkeren. Wenn sie dem Stärkeren weiter Widerstand leisten würde, stürben sie und ihr Kind.

Ab welchem Zeitpunkt gibt es eine Arbeitsteilung? Was ist eine Arbeitsteilung? Als Arbeitsteilung wird die Trennung und Verselbständigung verschiedener Arbeiten der Produktionsprozesse zur Herstellung materieller Güter bezeichnet. Sie führt zur Herausbildung bestimmter sozialer, technischer und ökonomischer Strukturen der Gesellschaft. Diese Definition aus dem patriarchalen Produktionsprozess ist trotz ihrer Richtigkeit aber nicht ausreichend. Die Arbeitsteilung ist die Ausführung einer begrenzten/spezialisierten Tätigkeit, die spezielle Geschicklichkeit und Übung erfordert, die nur an einzelne Personen oder einzelne Personengruppen/Gemeinschaften gebunden ist. Arbeitsteilung beinhaltet eine spezialisierte Aneignungs-, Produktions- und/oder Verteilungsaktivität und betrifft den physischen undden energetischen Lebensbereich. Die Aufteilung eines Arbeits quantumsist noch nicht identisch mit der Arbeitsteilung, kann aber bereits bestimmte individuelle Geschicklichkeiten berücksichtigen, ohne dass hier schon eine klassische Arbeitsteilung vorliegt.

Die Arbeitsteilung beginnt als so genannte natürliche Arbeitsteilung.Sie ist laut gängiger Auffassung die ursprünglichste Form nach Geschlecht und Alter und beginnt bereits frühzeitig in der Urgesellschaft. Die Differenzierungskriterien „Geschlecht“ und „Alter“ erscheinen aber in ihrer herausgehobenen Stellung als sehr zweifelhaft. Sie führten zeitweise sogar schon zur Apostrophierung einer geschlechtsbedingten Arbeitsteilung. Der wahre Grund für die natürliche Arbeitsteilung liegt in der physischen und geistigen Mobilitätsfähigkeit, die natürlich mit Alter und Geschlecht verbunden werden kann . Diese Fähigkeit drückt sich in Ausdauer und Schnelligkeit in Regelsituationen aus. Dass schwangere Weiber und Weiber mit Milchkindern und jungen Kindern gegenüber jungen Weibern und Männern ohne diese physische und emotionale, psychische, energetischen Bindung eine geringere Mobilitätsfähigkeit aufweisen, liegt auf der Hand. Damit sieht die auf der Grundlage der Mobilitätsfähigkeit beginnende Arbeitsteilung scheinbar geschlechtsorientiert aus. Es ist aber nur eine äußere Form, nicht der Ursachenkern der Arbeitsteilung.

Die ursprüngliche, mobilitätsbedingte Arbeitsteilung wirkt auf die Bewältigung des notwendigen Gesamtarbeitsvolumens der Gemeinschaft, die im Laufe der Zeit von dem allgemeinen aneignenden Nahrungsstofferwerb über den spezialisierten aneignenden Nahrungsstofferwerb der Erntevölker zur Nahrungsstoffproduktion im Rahmen der Ersten großen gesellschaftlichen Arbeitsteilungzur Herausbildung von Bodenbauern und Hirtenstämmen führte (letztere nicht in der prähistorischen Neuen Welt).

Die menschliche Aktivität ist vom Ursprung - wie auch bei allen anderen Lebewesen - auf das Sammeln/Aneignen von Energie (= Nahrung) in der unterschiedlichsten Form zur Gewährleistung der menschlichen Lebenstätigkeit ausgerichtet. Dabei muss die energetische Effizienz, die aufgewandte menschliche Energie zu eingesammelter verwertbarer (= netto) Energie, längerfristig mindestens 1:1 sein. Den zeitlichen Schwankungen der eingesammelten Energiemengen muss als Ausgleich ein körpereigener Energiespeicher (Fettpolster oder Muskelmas-se) aus Zeiten positiver Energiebilanzen gegenüberstehen. Der Mensch als einzelner und auch die oder eine menschliche Gemeinschaft strebt immer nach einer möglichst großen Energieeffizienz (mit minimalem Aufwand zu maximalen Erwerbserfolgen). Dieser Drang ist die Basis der Kreativität und die Arbeitsteilung ist eine Form von Kreativität. Die Arbeitsteilung beginnt beim Sammeln, geht weiter in die produzierenden und verteilenden Aktivitäten und gelangt letztendlich in den informellen Lebensbereich.

Die Arbeitsteilung untergliedert sich in zwei Richtungen: in die Gruppenspezialisierung und die individuelle Spezialisierung. Die Erste große gesellschaftliche Arbeitsteilungin Form der Trennung der Bodenbauer/Ackerbauer und der Hirten/Viehzüchter gehört zur Gruppenspezialisierung. Diese globale Aussage ist aber lokal bereits eingegrenzt. Im prähistorischen Amerika gab es zwar bereits eine Tierhaltung bis Tierdomestikation (Lama, Hund, Truthühner), aber keine darauf aufbauende Hauptwirtschaftsform. Damit trat dort keine Arbeits teilung, sondern nur eine Spezialisierung in Richtung Bodenbau ein. Die Tierhaltung/Tierdomestikation blieb im Südwesten in der prähistorischen Zeit immer eine Nebenwirtschaft der Bodenbauer (Hund, Truthühner) und einiger Personengruppen mit aneignender Wirtschaftsform (Hund).

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