Werner-Wolf Turski - Die Pueblo-Kulturen

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Die Publikation über Pueblos und Höhlenstätten erbauende Indianerkulturen aus dem nordamerikanischen Südwesten ist ein Sachbuch (ohne leseerschwerende Quellenangaben) mit sieben Kartenskizzen. Auf Abbildungen wurde aus Copyright-Gründen verzichtet und auf die riesige Anzahl von Bildern im Internet verwiesen, die auch der Autor nutzte. Die Publikation gibt einen Überblick über die archäologisch erschlossenen Kulturen und ihre Charakteristika. Alle vier Teile des Buches sind «einzeln» lesbar. Teil 1 umfasst «Grundsätze und Übersicht», im Folgenden erscheinen im Teil 2 die Hauptkultur der Mogollon mit Trincheras und Salado, im Teil 3 die Hohokam mit den Sinagua und Patayan und im Teil 4 die Anasazi mit den Fremont.

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Ein grundsätzlicher Mangel der obigen Ausführungen besteht darin, dass mit der Bezeichnung „Der Nomade“ nur die Vorstellung eines männlichen Wesens hervorgerufen wird, der weibliche Aspekt des Nomadentums aber mindestens mit dem gleichen Gewicht betont werden muss. Die Mobilität der Gemeinschaft hat auf die Geburt, Geburtenrate, die Kindererziehung und den Sterbeprozess mit dem Tod einen ebenso tiefgreifenden Einfluss wie auf die Nahrungsversorgung. Und diese lebensgebundenen Bereiche liegen in der naturverbundenen Nomadenzeit der Urgesellschaft im inneren, lebenserhaltenden und lebensspendenden weiblichen Personenkreis. Die männliche Kraft bildet den äußeren Ring um den ihm Stütze gebenden weiblichen Lebenskern.

Die hier aufgezählten Eigenschaften und Fähigkeiten markieren nicht irgendeinen idealen Menschen (Frage: ideal nach wessen Vorstellungen, welcher Zeit und welchen Orts), sondern kennzeichnen den natürlichen Menschen aus der besitzlosen Zeit, als die Möglichkeiten des Sammelns und Produzierens noch kein oder kein solch großes akkumulierbares Mehrprodukt in Form von Vorräten und Gut-Horten erbrachten, dass der Energieaufwand und gar Lebenseinsatz für dessen räuberischen Erwerb lohnend geworden wäre. Als die Entfernung des Menschen von der Natur dann soweit fort geschritten war, dass für die Akkumulationsbedürfnisse einiger Menschen die Arbeit im Vergleich zum Raub weniger effektiv wurde, wurden vorwiegend männliche Arbeitskräfte aus der Produktion für den stehenden Erwerbszweig Krieg freigesetzt. Die Zeit des Gefolgschaftswesens, der sogenannten „militärischen Demokratie“, war angebrochen. Das war das Ende der ursprünglich menschlichen Gesellschaft, der Urgesellschaft. Die „zivilisierende“ Staatsbildung, die Besitzanhäufung, der Krieg begannen und damit auch die eigentliche Geschichteder Menschheit, die geschriebene Selbstdarstellung der patriarchal ausbeutenden HERRscher.

Der urgesellschaftliche Zustand der Menschheit war weltweit, bis er sich punktuell und regional im größeren oder kleineren Maßstab allmählich aufzulösen begann. Die Zellen der Reichtumsakkumulation und der damit verbundenen physischen und mentalen mit Zwängen durch einzelne Menschen und Menschengruppen verbundenen Machtausübung weniger gegen viele breiteten sich wie Krebszellen im Körper einer Menschengemeinschaft aus, schufen durch Konzentration bösartige Geschwülste, die die Bezeichnung Staat bekamen, und als von „göttlichen“ Kräften initiiert und/oder getragen und als unabdingbar bezeichnet wurden. Die Auswirkungen dieser ersten Staaten wurden in der weiteren Geschichtsschreibung als „Hochkulturen“ bezeichnet, von der die herrschenden partizipierten und die breite Bevölkerung in unterschiedlichster Form unterdrückt, d.h. durch HERRlichen Zwang in ihrer Lebensaktivität und Freiheit einschränkt wurde. Mittels Kriegen metastasierten diese gesellschaftlichen „Krebsgeschwülste“. Es ist heute allgemein verbreitetes rationales und mentales Wissen, auch wenn es von vielen gern ins Nichtbewusste bedrängt wird, dass diese Metastasen und Geschwülste trotz vieler gesunder Zellen den Körper der Menschheit zerstören und zum Kollaps bringen werden.

Der Weg von der Zelle der Reichtumsakkumulation bis zum Kollaps wird in der heutigen Sprache völlig korrekt als ENTwicklung und als FORTschritt bezeichnet. Solche ENTwickelten und FORTschrittlichen Zustände konnten nur von den Personen als Positivum ausgegeben und vermittelt werden, die davon ihren Reichtum abschöpfen konnten, die die Kontrolle über Verteilungsquellen des gesellschaftlichen Mehrprodukts hatten. Welcher Zustand wurde denn ENTwickelt und was ist das Endprodukt dieser Abwicklung? Von welchem Zustand wird FORTgeschritten, wohin geht er und wo landet er? Das Endprodukt der ENTwicklung, der Landepunkt des FORTschritts wird für die eventuell überlebenden Menschen wieder ein urgesellschaftlicher Zustand sein, wo das tägliche Überleben wieder vom Niveau und der Pflege, nicht von der ENTwicklung - das haben wir heute schon zur Genüge getan - der oben genannten Nomadenqualitäten abhängen wird.

Die Mobilität und der Bewegungsdrang des als Nomaden bezeichneten Menschen hat zwei Triebkräfte: eine schiebende Kraft – die Angst (vor Schmerz) und eine ziehende oder lockende Kraft – die Lust (der Befriedigung).

Der physische und/oder mentale Schmerz durch Hunger, Durst, Verletzung, Krankheit, Bedrohung usw. soll vermieden werden. Von der Stelle, wo der Mensch ihn erleidet oder er ihm droht, weicht er, geht er fort. Je größer der Schmerz oder das Schmerzpotenzial, desto schneller und weiter bewegt er sich von dieser Stelle – so er kann, bis das Angstpotenzial wieder auf ein für ihn gewohntes und/oder erträgliches Maß zurückgegangen ist. An Stellen mit niedrigem oder zulässig niedrigem Angstpotenzial verweilt er, aber im Bewusstsein, dass dieses Potenzial sich immer in seiner Intensität ändert (es agiert!) und der Mensch darauf re agieren wird und zum Teil auch muss (bei Strafe seines Untergangs).

Die Befriedigung, ja schon die Aussicht (= Hoffnung) auf Befriedigung seiner Bedürfnisse ist dem Menschen eine Lust, eine Freude. Wo er einen Ort für die Befriedigung seiner Bedürfnisse vermutet oder weiß, dort zieht er hin. Je größer das echte oder vermeintliche Potenzial für die Befriedigung seiner Bedürfnisse ist, desto schneller – es könnte ihn vielleicht jemand zuvorkommen oder andere Kräfte könnten dieses Potenzial mindern oder eliminieren – bewegt er sich auch über schwierige Wege zu diesem Ort. Je größer das vermutete Befriedigungspotenzial ist, desto größeren und länger währenden Angstpotenzialen stellt er sich, die ihn bei seinem Zug zum Ort zur Befriedigung seiner Bedürfnisse entgegentreten.

Der nomadische Mensch der Urgesellschaft hat, trotz mancherlei ENTwicklung und FORTschritt, auf seinem Weg bis zum heutigen Menschen viele seiner Trieb- und Bewegungskräfte und –motivationen erhalten und weitergegeben. Die Kräfte und Motivationen haben sich durch den Zustand der sogenannten Sesshaftwerdung nur in ihrer Wichtung verändert. Die Sesshaftwerdung ist im Leben eines Menschen nur eine äußere Erscheinungsform. Seinen Nomadencharakter, seine physische und geistig-mentale Beweglichkeit, muss er sich bewahren. VERändern darf und muss er sich, aber wenn er sich von diesem Zustand FORTschreitend ENTwickelt, nähert er sich dem Ende seines individuellen und gesellschaftlichen Lebens.

1.3. Die Arbeitsteilung Wann und warum wird welche Arbeit aufgeteilt?

Was ist Arbeit? Als Arbeit bezeichnet man alle aneignenden, produzierenden und verteilenden Aktivitäten des Menschen, die primär dem physischen und geistigen Selbsterhalt des Individuums und seiner Gemeinschaft/Gruppe/Spezies dienen. Arbeit ist der Erwerb von physischer und/oder mental-geistiger Energie für den individuellen und gemeinschaftlichen/gesellschaftlichen Lebenserhalt.

In der ursprünglichen Gemeinschaft macht jeder für seinen physischen und geistigen Erhalt alles. (Nahrungsbeschaffung, Trinken, Klimaschutz, Kommunikation, Informationssammlung). Das Großziehen des Kindes ist im Milchalter keine Versorgungs arbeit zum individuellen Erhalt, sondern nur ein die Mobilität/Aktivität der Betreuenden einschränkender, instinktiv gesteuerter Vorgang. Alle Gruppenmitglieder beteiligen sich an Erwerb von fester, flüssiger und informeller Nahrung/Energie. Auch eine aufgenommene Information entspricht einem lebenserhaltenden Energiequantum.

Jede Person sammelt, was sie kann, was ihr schmeckt und was sie in der benötigten Menge (soweit und solange vorhanden!) erreicht. Eine geschicktere und aufmerksamere Person als eine andere kann von anderen nicht erreichbare Früchte vom Baum schütteln oder durch Beobachtung Informationen sammeln, alle können von dieser Leistung im Rahmen ihres Magens und ihrer mentalen/intellektuellen Kapazität profitieren – einschließlich der geschickteren Person, der aber außer der eventuellen Anerkennung von der Gruppe kein besonderer Vorteil aus dieser Situation zufließt. Auch sie kann sich wie jede andere nur sattessen oder Informationen speichern und „verdauen“. Jede(r) jagt, was sie (er) kann. Bei Kleinwild reicht eine Beute meist nur für den Verzehrbedarf des oder der Jagenden. Eine sinnvolle Möglichkeit zum Teilen mit anderen Gruppenmitgliedern besteht praktisch nicht. Bei Informationen, der nicht physisch gebundenen Energie, liegt die Sache anders. Dort ist Kommunizieren gleich Teilen. Beim Erlegen größerer Beutestücke oder Ausbeuten größerer Pflanzenressourcen sind alle Gruppenmitglieder entsprechend ihren Fähigkeiten im Einsatz und sind auch an seinem Verzehr/Verbrauch anteilig beteiligt.

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