Nick Lubens - Oh Du Fröhliche

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Advent, Advent, die Hütte brennt.
Klaus hatte sich die Vorweihnachtszeit so schön ausgemalt. Dieses Mal sollte es die perfekte Adventsstimmung geben. Romantische Kerzenlichtdinner mit seiner Frau Yvette, der ein oder andere entspannte Verwandtenbesuch und Weihnachtsmarktbesuche mit seinem Freund Peter.
Doch wie alle Jahre wieder jagt eine Katastrophe die nächste und Klaus' Leben schlittert Tag für Tag weiter auf den Abgrund zu. Da trifft es sich gut, dass er im Altenheim, in dem er als Pfleger arbeitet, plötzlich und völlig unerwartet Heldenstatus erlangt. Und wenn es an einer Front endlich mal klappt, warum dann nicht auch im Rest des Lebens?

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Yvette mustert mit einem kalten analytischen Blick den leeren Korb. „Offenbar eine Menge Trottel.“, kommentiert sie schnippisch und setzt sich dann wieder in Bewegung.

„Ich jedenfalls hatte bis jetzt noch keine Nachfrage!“, brumme ich mürrisch vor mich hin, leise genug, dass meine Frau es in dem Trubel im Supermarkt mit Sicherheit nicht hören kann.

"Na, wenigstens haben wir die Sterne-Herzen-Brezeln-Packungen und den Stollen bekommen.“, sage ich zufrieden, als wir uns bepackt mit mehreren vollen Papiertüten über den Parkplatz zurück zu unserem Auto schleppen.

„Ja, aber die gefüllten Lebkuchenherzen haben wir nicht. Und du weißt, dass ich die besonders mag.“ Yvettes schmollender Tonfall versetzt mir einen Stich. Wir packen alle Einkaufstüten in das Auto und schauen uns um. Vor dem Rewe und dem Getränkemarkt haben sich inzwischen lange Schlangen von Leuten gebildet, die auf einen Wagen warten. „Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.“, kommentiere ich den Anblick und rucke mit dem Kinn in Richtung der Wartenden.

„Du, Klausi.“ Yvette geht nicht weiter auf meine Bemerkung ein. Etwas anderes scheint ihr durch den Kopf zu gehen. „Komm mal mit!“ Und schon düst sie los.

„Wo wollen wir denn hin?“, frage ich und versuche, mit ihr Schritt zu halten.

„Dort drüben.“ Sie deutet wage schräg vor sich. „Jetzt komm schon!“

Ich trotte verdutzt hinter ihr her. Plötzlich öffnet sich ein Spalt in der Menschenmenge und ich kann einen kleinen Stand ausmachen, der neben dem Blumenladen am Einkaufscenter aufgebaut worden ist. In der Auslage drängen sich allerlei weihnachtliche Süßwaren. Yvette dreht sich zu mir um und strahlt mich an. „Da kriegen wir bestimmt unsere Lebkuchenherzen.“

Mit einem kritischen Blick prüfe ich das Angebot. Es gibt eine ganze Menge Gebäck, Süßkram und Spezereien. Auch gefüllte Lebkuchenherzen sind darunter. „Was sollen die denn kosten?“, frage ich die Frau hinter dem Tisch und deute auf eine Tüte, die damit gefüllt ist.

„2,20 die Tüte.“, flötet sie fröhlich, als hätte sie mir gerade das Superschnäppchen überhaupt angeboten.

„2,20 Euro?“, hake ich verdattert nach.

„Ja.“, antwortet sie fröhlich. „Wir haben verschiedene Füllungen im Angebot.“

Mir fällt kurz die Kinnlade herunter. Die Frau scheint meine Reaktion dahingehend zu interpretieren, dass ich von der riesigen Auswahl an Füllungen geplättet bin, aber Yvette kennt mich besser. Sie stößt mir den Ellenbogen in die Seite und blickt mich auffordernd an.

„Hast du das nicht gehört? 2,20 Euro pro Tüte. Da sind gerade mal sechs Stück drin. Das macht,“ - ich überschlage den Preis schnell im Kopf - „fast 40 Cent pro Lebkuchen. So viel kostet beim Rewe die halbe Tüte.“, zische ich ihr ins Ohr.

„Genau, und wahrscheinlich gibt es deshalb dort keine mehr und hier gibt es noch welche. Angebot und Nachfrage, weißt du? Und jetzt ist das Angebot so knapp, dass meine Nachfrage nach den teureren steigt und morgen gibt es wahrscheinlich auch hier keine mehr.“, gibt sie mir eine Nachhilfestunde in Betriebswirtschaftslehre.

„Wir nehmen vier Päckchen.“, mit diesen Worten dreht sie sich wieder zu der Verkäuferin. „Geben sie uns ruhig verschiedene Füllungen, wir probieren gern mal etwas Neues aus.“, ruft sie ihr fröhlich entgegen. Während die Frau mit strahlendem Lächeln Yvette vier kleine Tüten in die Hand drückt, zücke ich das Portemonnaie und ziehe einen größeren roten Schein hervor. Mit schmerzverzerrtem Gesicht reiche ich ihn über den Tisch. Ich bekomme noch ein paar klimpernde Münzen zurück, deren Gewicht mich aber nicht wirklich für den Verlust des Geldscheins entschädigt. „Ich hoffe wirklich, dass die jetzt aber auch besonders lecker sind.“, brumme ich hinter Yvette her, während wir mit unserer Beute zurück zum Auto stapfen.

Zu Hause empfängt uns ohrenbetäubender Lärm, der seinen Ursprung in meinem Hobbyraum hat. Ich versuche umständlich, die vielen Einkaufstüten durch den engen Flur in die Küche zu bugsieren und schaue Yvette, die gerade ihre Jacke aufhängt, verwundert an.

„Rocco ist wieder da.", sagt sie nur, als wäre es das in jeder Familie das Normalste der Welt, dass sich der eigene Neffe sich in meinem Hobbyraum häuslich einrichtet, wann und wie es ihm gerade passt.

„Wie jetzt? Schon wieder?", brumme ich missmutig. „Ich dachte, deine Schwester ist von ihrem Drogentrip in diesen Aschram heil zurückgekommen."

„Babette musste zu sich selbst finden und brauchte dafür professionelle Hilfe." Yvette funkelt mich wütend an. Wenn es um ihre ausgeflippte Schwester geht, versteht sie keinen Spaß.

„Professionelle Hilfe." Ich lasse mir die Worte noch einmal auf der Zunge zergehen. „Kann sie nicht zum normalen Psychoklempner gehen, wie andere Menschen auch?", frage ich gereizt. Die Reise nach Indien war ja nicht das erste Mal, dass Babette einfach so mir nichts dir nichts irgendeiner spinnerten Eingebung folgend in die Welt hinausgezogen ist und Rocco für ein paar Monate bei uns ausgesetzt hat.

„Jetzt hör mal.", setzt Yvette in versöhnlichem Ton an. „Ich kann nichts dafür, und am allerwenigsten kann Rocco etwas dafür. Babette ist etwas anders als die meisten Leute, aber deshalb ist sie keine schlechte Mutter."

Darüber könnte man herzlich streiten, aber ich beiße mir auf die Zunge und höre meiner Frau weiter zu. „Sie ist meine Schwester und Rocco hat sonst niemanden, zu dem er gehen kann."

„Das weiß ich doch.", lenke ich ein. „Trotzdem. So, wie die Sache in letzter Zeit läuft, ist er ja häufiger bei uns als bei ihr. Da können wir ihn ja gleich adoptieren.", schmolle ich.

Yvette lacht gehässig. „Du und adoptieren? Wo du noch nicht mal eigene Kinder willst."

Oha, jetzt muss ich aufpassen. Sonst geht die Diskussion wieder los. Klar, mit Ende 30 sollte man langsam darüber nachdenken, ob man sich in Sachen Familiengröße weiterentwickeln will, aber das muss ja nicht unbedingt sofort sein.

„Wie lange wird es diesmal dauern?", frage ich resigniert.

Yvette sieht mich verlegen an. „So genau weiß man das doch nie.", murmelt sie. „Ein paar Wochen auf jeden Fall."

„Und wo male ich jetzt meine Zinnfiguren an?", trete ich ein letztes Rückzugsgefecht an.

Yvette hebt schmunzelnd die Schultern. „Hier in der Küche. Da ist auch der Weg zum Kühlschrank viel kürzer." Dabei tätschelt sie mir etwas zu derb meine Wohlstandsplauze, gegen die ich seit vielen Jahren erfolglos ankämpfe. „Und die Küche kannst du auch gleich auf Vordermann bringen. Ich bin schließlich nicht deine Putze.", knurrt sie nach einem analytischen Rundumblick über Herd, Spüle und den Küchentisch und verschwindet im Wohnzimmer.

Als ich eine Stunde später mit Mülltüte, Biosack und Papierkarton vor dem Müllcontainer stehe, vibriert mein Handy in der Hosentasche. Gleich darauf ertönt ein Lied, das ich noch nicht kenne. Beim Daddeln bin ich auf diese neue App gestoßen, bei der man jeden Tag einen anderen Song als Klingelton bekommt. Ich habe mich der Jahreszeit entsprechend für das Thema "Rockige Weihnachten" entschieden und jetzt brummt mir mein Phone etwas vor. Ich schaue auf das Display. Oben steht groß "Pedda", unten kleiner Nevershoutnever - 30 days. Das Lied klingt gar nicht schlecht, aber jetzt muss ich erstmal rangehen. Ich beschließe, mir später den ganzen Song mal auf Spotify anzuhören.

„Peter, bist du das?“, frage ich unsinnigerweise mein Handy.

„Klaus, wie geht's?“, fragt mich Peter, mein einziger und deshalb auch gleichzeitig bester Freund.

„Bisschen kalt. Stehe gerade beim Müllcontainer.“, gebe ich ehrlich zurück. „Und selbst?“

„Alles bestens. Wie immer.“, dröhnt seine frivole Stimme aus dem Gerät. „Du, sag mal: Wie sieht es bei dir aus? Zeit am Wochenende?“

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