P. Schmidt - Heimtücke

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Im Kriminalgericht Moabit in Berlin wird ein Mädchen erdrosselt.
Thies Jörgensen, neuer Staatsanwalt beim Kriminalgericht Berlin, findet die Leiche, als er dort auf der Suche nach Raum A 513 fasziniert von der monströsen, teils grotesken und imperialen Architektur, überrascht über den verwahrlosten Zustand, herumirrt.
"Moabit", wie das Kriminalgericht im Berliner Sprachgebrauch genannt wird, ist das Synonym einer «Justizfabrik», die mit veralteten Produktionsmitteln versucht, den Anforderungen der Neuzeit gerecht zu werden. Jörgensen fällt es schwer, sich hier zurechtzufinden
Brühne, der Oberstaatsanwalt, merkt, dass der Fall für die Berliner Justiz brisant werden könnte und übergibt Jörgensen den Fall.
Es führen verschiedene Spuren zu möglichen Tätern aus dem Kreis der Justiz, unter anderem einen Richter, als auch zu externen Verdächtigen wie einem Sozialarbeiter und den Mitgliedern einer Sekte. Doch….

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„Bisher hatten wir auch noch keine Leiche, die hier herumlag.“

„In Absprache mit der Justizsenatorin werden jetzt die Maßnahmen konsequent durchgesetzt.“ sagte Frau Dr. Kraut und erhob sich.

„Wenn es keine Frage mehr gibt, beende ich hier die Besprechung.“

Sie schaute sich in der Runde um.

Keiner machte Anstalten, etwas zu sagen. Nacheinander standen alle auf. Auch Jörgensen wollte zur Tür gehen, als er von Frau Dr. Kraut angesprochen wurde, die Moltke herbei winkte.

„Herr Jörgensen, Sie hatten doch bei der Verwaltung angefragt, wie viele Personen und eventuell welche davon sich zum Tatzeitpunkt im Gebäude aufgehalten haben.“

Moltke in zackigem Ton: „Können wir nicht sagen .Zwar ist an einem Freitagnachmittag nicht so viel los wie an den anderen Tagen, aber wer und wie viele Personen im Haus waren, lässt sich nur schätzen.

Inklusive Justizmitarbeitern, Besuchern, Prozessbeteiligten usw. sind an durchschnittlichen Tagen bis zu 1500 Besucher im Haus, dazu kommen nochmals ungefähr 1500 Justizmitarbeiter mal den Krankenstand nicht heraus gerechnet. Normalerweise 300 Hauptverhandlungen pro Tag beim …….“

So genau wollte es Jörgensen eigentlich nicht wissen.

„Es reicht mir, wenn Sie mir sagen, wie viele Termine zum Tatzeitpunkt am Freitag noch stattgefunden haben.“

„Insgesamt am Freitagnachmittag nach 13:00 Uhr noch vier Termine, davon drei im Altbau.“

Obwohl er genug hatte, fragte er: „Werden die Besucher registriert? Gibt es Überwachungskameras?“

„Registriert wird hier niemand. Ja, und die Überwachungskameras, vereinzelt gibt es im Hause welche, aber nicht dort, wo das Tötungsdelikt stattgefunden hat. Wegen des Datenschutzes werden die Aufnahmen nicht gespeichert.“

Moltke ging in Richtung Fenster, an dem ein alter Rollwagen mit Akten stand. Es existierten viele Typen solcher Vehikel. Doch die im Kriminalgericht waren von ganz eigener Art, entweder von Heimwerkern aus Sperrmüll zusammengezimmert oder aus den Anfangsjahren des Kriminalgerichts. Sobald sie bewegt wurden, hörte man das Bollern schon von weitem. Moltke griff sich einen Stapel Akten und drückte sie Jörgensen in die Hand.

Alle Teilnehmer der Besprechung waren in den langen Gängen des Gerichts verschwunden.

Es war bereits 18:00 Uhr. Er musste die Wohnungsbesichtigung um 18:30 Uhr absagen.

5.

Dieser Gürtel. Er musste ihn loswerden, passte ihm auch nicht mehr. Hässlich, dachte er, wie mit einem Todesmal gebrandmarkt.

Zuckowski hatte die Mitbewohnerin des Tatopfers, Jennifer, bereits am vorherigen Tag im Präsidium zur Vernehmung vorgeladen. Sie kam aber nicht.

Am Morgen hatte er den Sozialarbeiter Kluge angerufen und ihm klargemacht, dass sie unbedingt erscheinen müsse, am besten sollte er sie begleiten. Kluge wimmelte diesen Vorschlag ab, er, würde aber dafür sorgen, dass sie rechtzeitig käme.

Zuckowski hatte mit Freud abgesprochen, dass sie die Vernehmung führen sollte. Er konnte nicht mit Jugendlichen. Freud, die konnte das.

Um 13:10 Uhr erschien sie im Landeskriminalamt gegenüber vom Platz der Luftbrücke, einem modernen funktionellen Bau der Achtzigerjahre. Eigentlich saßen Freud und Zuckowski in der Keithstraße, aber da die Räume hier besser ausgestattet waren, führten sie normalerweise die Vernehmungen hier durch.

Eine 17-jährige Punkerin, schwarz gefärbter Irokesenschnitt und Piercings an den verschiedensten Körperteilen, erschien im Vernehmungsraum.

In der Zunge bemerkte Zuckowski einen silbernen Ring, als sie die Fragen nach ihrem Geburtstag und ihren Eltern beantwortete.

Freud belehrte Jennifer, worauf diese sie wütend anschrie: „Verwandt, hast du‘n Knall? Kenne ich alles aus dem Fernsehen, wie das bei der Polizei geht.“

Freud fragte sie mit bewusst ruhiger Stimme: „Soll ich Sie oder Du sagen?“

„Na, sage mal ruhig Du zu mir.“

Luisa Freudenreich störte diese Respektlosigkeit.

„Wie war Dein Verhältnis zu Ozma Marie Becker?“

Jennifer rutschte auf ihrem Stuhl rauf und runter, warf ihren Kopf in den Nacken, rollte ihn hin und her, guckte an die Decke und wackelte mit den Beinen herum. Dabei summte sie.

„Jennifer?“, mahnte Freud.

„Mir ist kotzelend.“ In diesem Moment setzte sie sich mit einem Ruck aufrecht in den Stuhl, umfasste die Kanten der Sitzfläche und beugte sich mit ihrem Rumpf nach vorne, ließ den Kopf baumeln.

„Jennifer, Du musst uns antworten, sonst dauert das hier ewig.“

„Marie war saudoof. Sie saß meistens schweigend rum und tat so, als wäre sie was Besseres. Ich glaube, sie hat voll `nen Schaden gehabt.“

„Hat sie etwas über die Sekte und ihre Mutter erzählt“, fragte Freud konzentriert.

„Nö!“

.

Jennifer schien etwas Vertrauen zu Freud zu fassen. Sie richtete sich auf und schaute Freud aufmerksam in die Augen. Zuckowski kratzte sich am Kopf, traute dem Frieden nicht so recht.

„Gab es sonst noch etwas, was Du an Marie bemerkt hast?“, bohrte Freud nach.

Sie atmete durch, die Pause vorm Crescendo: „Kluge und sie haben zusammen gefickt, da war was.“

„Du weißt, Du musst hier die Wahrheit sagen.“, sagte Freud mit belehrender Stimme. „Was hast Du gesehen oder beobachtet?“

„Ich will ´ne Zigarette.“

„Leider darfst Du hier nicht rauchen. Das geht nur draußen.“

Nun begann das Mädchen wieder auf ihrem Sitz hin- und her zu rutschen. Dabei spielte sie mit ihrem Zungenpiercing, wobei sie ihre Zunge immer wieder herausstreckte und die Spitze hoch und runter wippen ließ.

„Direkt erwischt habe ich sie nicht, aber wir waren alle in einer Wohnung, da hättest Du das auch gemerkt, die haben sich so angeglotzt. Die ganzen Jungens in der Wohngemeinschaft waren hinter ihr her. Aber die stand auf Opas. Ich gehe.“

Zuckowski erhob die Stimme: „Du bleibst. Das ist hier kein Spaß.“

„Ich sag gar nichts mehr über die Nutte.“

Freud öffnete die Tür: „Du kannst gehen.“

Als Jennifer den Raum verlassen hatte, schauten sie sich an. Freud sprach aus, was beide dachten:„Diese Jennifer ist nicht sonderlich glaubwürdig. Aber wir müssen auch dem nachgehen. Es ist ja möglich, dass Kluge ein Verhältnis mit Marie hatte, und für den Leiter einer Wohngruppe mit Jugendlichen kann das zu einem Problem werden, wenn das herauskommt.“

Zuckowskis Handy klingelte und Freud dachte, ach die Frau Mama ruft wieder an und richtig, Zuckowski sagte:“Ja, Mama…“

Zuckowski wohnte immer noch bei seiner Mutter. „Du wirst wohl nie von Deiner Mutter loskommen.“

„Glaubst Du, ich wäre so ein Typ Hausmann, der in seiner Wohnung steht, den Staubwedel schwingt, putzt, sich eine Schürze umbindet und an den Kochherd stellt. Ne, das wäre nichts für mich. Dann lieber Mama.“

„Du könntest Dir doch eine Partnerin suchen.“

„Für den Haushalt? Ne, mal was fürs‘ Bett, aber sobald sich eine Frau an den Herd stellt oder einen Lappen in die Hand nimmt, ist für mich alles vorbei.“

Freud hörte nicht mehr zu, weil sie das, was Zuckowski sagen würde, von ihm kannte. Sie nahm ihr Handy, informierte Jörgensen über Jennifers Aussage: „Habe heute leider keine Zeit mehr, weil ich Anklagevertreter bin.“

„Ach, ich dachte, Brühne hätte sie erst mal von der Sitzungsvertretung freigestellt.“

„Nein, leider nicht, einige Kollegen sind krank und mit Brühne ist nicht gerade gut Birnen essen. Der ist wegen des Mordes sowieso ziemlich angespannt. Ich melde mich morgen. Auf Wiederhören, Frau Freudenreich.“

Sie wunderte sich über diesen Ausdruck und vermisste das übliche Tschüss.

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