P. Schmidt - Heimtücke

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Im Kriminalgericht Moabit in Berlin wird ein Mädchen erdrosselt.
Thies Jörgensen, neuer Staatsanwalt beim Kriminalgericht Berlin, findet die Leiche, als er dort auf der Suche nach Raum A 513 fasziniert von der monströsen, teils grotesken und imperialen Architektur, überrascht über den verwahrlosten Zustand, herumirrt.
"Moabit", wie das Kriminalgericht im Berliner Sprachgebrauch genannt wird, ist das Synonym einer «Justizfabrik», die mit veralteten Produktionsmitteln versucht, den Anforderungen der Neuzeit gerecht zu werden. Jörgensen fällt es schwer, sich hier zurechtzufinden
Brühne, der Oberstaatsanwalt, merkt, dass der Fall für die Berliner Justiz brisant werden könnte und übergibt Jörgensen den Fall.
Es führen verschiedene Spuren zu möglichen Tätern aus dem Kreis der Justiz, unter anderem einen Richter, als auch zu externen Verdächtigen wie einem Sozialarbeiter und den Mitgliedern einer Sekte. Doch….

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Polizisten sperrten den Flur ab, die Spurensicherung nahm ihre Arbeit auf. Jörgensen war in Gedanken, als Zuckowski ihn ansprach: „Haben Sie am Tatort irgendetwas verändert?“

„Ja, ich habe den Müllsack beiseitegeschoben.“

„Sie sollten eine DNS-Probe abgeben. Sonst ermitteln wir Sie als Täter.“

Mit Akribie untersuchte ein Polizeibeamter die Leiche, jedes Kleidungsstück, jede Wunde, Augen und Mundöffnung. Er schien jedes Detail des Opfers, des Fundortes und des Zustandes der Leiche auf sein Diktiergerät zu bannen. Der Polizist drückte auf den Brustkorb des Opfers, beugte sich zum Mund, um den entweichenden Geruch wahrzunehmen.

Der Beamte hob die Leiche an, zerbrechlich lag der junge Körper in seinen Armen. Jörgensen erblasste „Wer tötet so ein Wesen?“

Ein Ermittler kam auf Zuckowski zu: „Wir haben eine Ladung gefunden. Ausweis hatte sie auch dabei. Es handelt sich wohl um eine Ozma Marie Becker. Die Adresse haben wir.“

„Schicken Sie die Leute weg. Prüfen Sie die Personalien. Wir können hier kein Publikum brauchen. Ich erwarte Ihren Bericht. Wo bleibt eigentlich Freud?“

„Die hat Urlaub.“

Brühne drehte sich zu Jörgensen: „So jetzt kommen Sie mal mit. Ihre neue Kollegin wartet schon.“

Jörgensen stolperte ihm hinterher. Nach einigen Treppen und Ecken standen sie vor A 513. Er hatte keine Ahnung, wie er hierhergekommen war. Ohne zu klopfen, riss Brühne die Tür zu einem kleinen, schmalen Raum auf. Eine hagere Frau saß im Zwielicht des Zimmers am Schreibtisch umgeben von Akten, einige am Boden. Der ihr gegenüberliegende Schreibtisch war leer. Jörgensen wunderte sich, nicht ein Computer.

Das Mobiliar wie das Gebäude unter Denkmalschutz, alte hölzerne Regale, die Schreibtische mit Plastikfurnier in Holzoptik.

Mit schwungvoller Bewegung zeigte Brühne auf die Frau: „Das ist Ihre Kollegin Morgenroth und das“, dann deutete er auf den leeren Schreibtisch, „ist Ihrer. Mit diesem Mord haben Sie einiges zu tun. Deshalb werden Sie zunächst nur ein allgemeines Dezernat übernehmen. Kümmern Sie sich um einen Dienstausweis. Melden Sie sich dafür in Raum A 214. Sie kommen ja jetzt alleine zurecht.“

Die Tür knallte zu. Jörgensen setzte sich. Morgenroth hatte ihren Blick wieder in ihre Akten versenkt. Sie blieb wortlos.

„Ich heiße Jörgensen.“ Ohne aufzusehen, brummte sie: „Ich weiß.“

„Wie läuft das mit der Arbeit?“ „Kommt schon.“

Nach kurzer Zeit öffnete sich die Tür und ein Justizwachtmeister erschien mit einem Aktenwagen. Wortlos packte er diese auf Jörgensens Schreibtisch. Ein Schweißtropfen löste sich von seiner Stirn, hinterließ einen Fleck auf einem Aktendeckel. Das Telefon läutete. Jörgensen zögerte abzuheben.

„Wie lange wollen Sie das noch klingeln lassen?“ Morgenroth richtete ihren Blick nicht auf.

Zuckowski meldete sich. „Das Opfer lebte in einer betreuten Jugendwohngemeinschaft. Die hatten eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Morgen ist Gruppensitzung. Ich habe einen Termin mit dem Leiter gemacht.“

„Ich komme mit. Holen Sie mich vor dem Kriminalgericht ab.“

Jörgensen hatte kein Auto, weil es Lina bei der Scheidung behalten hatte. Eigentlich hatte sie alles bekommen.

Den Abend verbrachte Jörgensen im Hotel, da er noch keine Wohnung gefunden hatte, das Zimmer kalt und steril. Nur seine Bücher, die im Zimmer verstreut herumlagen. Er griff sich eines, drückte es wie eine Geliebte. Lesen, eine Leidenschaft, auch über das Kriminalgericht, eine Justiz kurz vor dem Kollaps. Desto trotz hatte er auf Chancen und neue Erfahrungen gehofft, nun war er mittendrin, das Gefühl war anders.

Es war eine schlaflose Nacht. Dieser Fall, und er sollte ermitteln. Bisher hatte er Anklageschriften verfasst, „Ermittlungen“, die eine oder andere Zeugenvernehmung mehr nicht.

2.

§ 160 I StPO

Sobald die Staatsanwaltschaft durch eine Anzeige oder auf anderem Wege von dem Verdacht einer Straftat Kenntnis erhält, hat sie zu ihrer Entschließung darüber, ob die öffentliche Klage zu erheben ist, den Sachverhalt zu erforschen.

An einem Kiosk, Zeitungen Kriminalgericht Moabit Staatsanwalt findet Leiche im Müll . Die Schlagzeile ließ ihn leicht zusammenschrecken. Er bemerkte die Blicke eines alten Mannes, entfernte sich schnell und unauffällig.

Jörgensen verließ das Hotel, musste sich beeilen, er wollte Zuckowski treffen, erst aber noch schnell ins Kriminalgericht. Dabei stieß er mit einem Mann zusammen, der sich eilig, fast fluchtartig, von einem Kiosk entfernte.

In der Eingangshalle des Kriminalgerichts eine Figur, die verschlagen ihre Augen hinter einer Kappe aus Stein verbarg. Zwietracht und Unfrieden, dachte Jörgensen. Jetzt mit Zuckowski zur Wohngemeinschaft. Der wartete schon vor der Tür, als er das Kriminalgericht verließ.

Nachdem sie an der Wohnungstür geklingelt hatten, öffnete ein Mann, dunkle Locken und Brille, die mehr an die Siebziger Jahre erinnerte. Die hellen Turnschuhe passten nicht zu seiner Kleidung, einer dunklen Jeans und kariertem Hemd, in den Achtzigern trug man so etwas, vielleicht, und hieß Joschka Fischer. Er stellte sich als Oswald Kluge vor, Betreuer der Wohngemeinschaft.

Ohne Vorrede fragte Zuckowski nach dem Opfer. Kluge zögerte, berichtete dann aber: „Sie hieß Ozma Marie, ließ sich aber nur mit Marie ansprechen. Was es mit dem ersten Vornamen auf sich hatte, keine Ahnung, sie wollte auf keinen Fall so angesprochen werden. Sie war ungefähr vier Monate bei uns.“

„Wo kam sie her?“

„Sie wurde, warten Sie, ich schaue in den Unterlagen nach, am Ostbahnhof aufgegriffen. Ja, da habe ich es, es bestand der Verdacht, dass sie der Prostitution nachging.“

„Wo hat sie vorher gewohnt?“

„Wissen wir nicht. Bevor sie nach Berlin kam, war sie im Brandenburgischen gemeldet. Ein Kontaktversuch blieb erfolglos. Marie weigerte sich, irgendetwas aus der Vergangenheit zu erzählen. Sie wollte auf keinen Fall dort wieder hin. Wissen Sie, wir drängen hier niemanden. Die Jugendlichen kommen oft aus Familien, bei denen Gewalt eine große Rolle spielt. Deshalb erzwingen wir keine Kontakte. Es ist für die Jugendlichen wichtig, aus ihrer alten Umgebung herauszukommen, um sich neu orientieren zu können.“

Ja, aber woran, dachte Jörgensen. Das Bild dieses zerbrechlichen leblosen Körpers ging ihm nicht aus dem Kopf.

„Was wissen Sie von Marie?“

„Wenn Sie mich so fragen, wenig. Sie war in der Gruppe eine Außenseiterin. Marie war sehr ruhig, fleißig im Haushalt. Hatte ein angenehmes, freundliches Wesen, wirkte, als sei sie nicht von diesem Erdball.“

„Hatten die anderen Mitbewohner Kontakt zu ihr?“

„Ich glaube, nein. Die Jennifer hat Marie provoziert. Sie war auf Marie eifersüchtig. Die hatte so eine gewisse Anziehung auf Männer. Das war hier bei den Jungen in der Wohngruppe nicht anders. Sie bemühten sich um sie.“

„Könnte nicht ein Junge mehr gewollt haben, von ihr zurückgewiesen worden sein?“

„Da gab es keine Spannungen.“

„Hatte sie außerhalb Freunde oder Bekannte?“

„Nein, davon weiß ich nichts. Sie verließ die Wohnung kaum, hatte auch nie Besuch. Die Gruppe ist in der Küche und bereitet unsere Sitzung vor. Wollen Sie die befragen? Die wissen eventuell mehr.“

„Ja, aber einzeln.“

In diesem Moment gab es im Nebenraum Geschrei und sie hörten, wie Geschirr auf den Boden fiel und klirrend zerbrach.

Kluge sah Zuckowski an und sagte kurz: „Heute passt es aber nicht.“

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