Tessa Koch - Wounded World

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Von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr so, wie es einmal war, und unsere Welt eine völlig andere. Angst, Hass und der nackte Überlebenswille ersetzen all die Regeln und Gesetze, die wir Menschen über Jahrhunderte hinweg aufgestellt haben. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und wird auch nie wieder zurückkehren – und dennoch versuchen Eve und Liam in diesem neuen, hoffnungslosen Kosmos ihren Weg zu finden. Den Weg der Liebe.

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Tatsächlich glaube ich, Tränen in seinen Augen schimmern zu sehen. „Das wäre toll.“

„Dann haben wir einen Plan.“ Ich lächle ihn aufmunternd an.

Er erwidert es. „Du bist also 22?“, lenkt er das Gespräch dann auf ein weniger heikles Thema.

„Und du anscheinend ein Mathe-Genie“, necke ich ihn. „Ja, bin ich.“

Er seufzt wehmütig. „Dann bist du ja noch halb grün hinter den Ohren.“

„Wie bitte? Wie alt bist du denn?“

Er grinst. „25.“

Vor Empörung bleibt mir der Mund offen stehen. „Du bist drei lächerliche Jahre älter und sagst, ich sei noch grün hinter den Ohren?“

„Drei Jahre sind drei Jahre“, lacht er. „Hier müssen wir links“, fügt er dann nach einem Blick auf seinen Kompass hinzu. Wir biegen an der nächsten Gabelung links ab und waten weiter nebeneinander her durch das knöchelhohe Brackwasser. „Sag mal.“ Ich sehe zu ihm auf. Sein Blick ruht sanft auf meinem Gesicht. „Was meintest du vorhin, als du sagtest, du seist nicht immer der netteste Mensch gewesen?“

„Sagen wir mal so.“ Ich lächle halbherzig. „Du bist nicht der einzige hier, der weiß, wie man ein Auto knackt und kurzschließt, okay?“

Er lacht. „Also bin ich in dieser Zombie-Apokalypse mit ´ner Kriminellen unterwegs?“

Ich werde rot. „Nein. Also … nicht mehr. Die letzten Jahre habe ich bei Starbucks gearbeitet, um mein Studium finanzieren zu können.“ Eine seiner Brauen wandert fragend in die Höhe. „Literaturwissenschaften.“

„Nicht schlecht.“

Ich möchte mich bei ihm bedanken, als ich etwas hinter uns höre. Langsam drehe ich mich um, leuchte in den Schacht hinter uns. Das Licht meiner Taschenlampe wird von Dutzenden milchigen Augen zurückgeworfen. „Liam.“ Meine Stimme ist viel zu hoch.

Er dreht sich um, folgt dem Schein meiner Taschenlampe. „Ach du Scheiße …“

„Lauf!“, rufe ich und renne im nächsten Moment selber los. Das Fauchen und Ächzen hinter uns wird lauter, auch die Parasiten werden schneller, versuchen uns zu folgen. Vor uns ist eine weitere Gabelung, wir werfen uns im Laufen einen Blick zu, nehmen beide wieder den linken Gang. Das Brackwasser spritzt um unsere Beine, wir haben einen weiten Vorsprung zu den Parasiten aufgebaut.

Im nächsten Moment rutsche ich auf etwas Glitschigem aus und schlage der Länge nach hin. Ich beiße mir fest auf die Unterlippe, um das ekelhafte Wasser nicht zu schlucken. Ich will mich wieder hochkämpfen, hinter Liam herlaufen, der nicht bemerkt hat, dass ich gefallen bin. Doch mein Fuß hat sich in einem Gitter verfangen, egal wie sehr ich auch ziehe, ich bekomme ihn nicht los. Das Fauchen hinter mir wird lauter, ich höre das Ächzen und Stöhnen der Parasiten, die sich ihren Weg durch die Kanalisation bahnen. Ich werfe einen Blick über meine Schulter, sie sind keine zehn Meter mehr von mir entfernt. „Liam!“, rufe ich und reiße wieder panisch an meinem Fuß.

Er wirft einen Blick über seine Schulter, sieht mich am Boden im Brackwasser liegen. „Eve!“ Er bremst schlitternd ab, wirft seine Gitarre in den Schacht und kommt zu mir zurückgerannt. Im Laufen zieht er seine Glock, zielt auf einen der Parasiten, der nur noch wenige Meter von mir entfernt ist. Der Schuss ist durch die Enge des Tunnels ohrenbetäubend laut, weitere folgen. Liam trifft jedes Mal, die Parasiten stürzen nach hinten und treiben tot in dem Abwasser. Im nächsten Augenblick ist er neben mir. „Steh auf, Eve, los!“

„Ich hänge irgendwo fest, mein Fuß klemmt fest!“ Wieder reiße ich panisch an meinem Bein.

Liam schießt zwei weiteren Parasiten in den Kopf, doch es kommen immer mehr. Ich frage mich, wieso so viele von ihnen hier unten sind. Er zerrt an meinem Bein, versucht es ebenfalls frei zu bekommen, doch er ist ebenso erfolglos. Wieder kommt uns ein Parasit nahe, als Liam auf seinen Kopf zielt und abdrücken will, klickt es nur einmal. „Scheiße!“ Wieder drückt er auf den Abzug, doch nichts geschieht. Sein Magazin ist leer.

„Lauf, Liam.“ Ich blinzele die Tränen weg und versuche mein schnell schlagendes Herz zu ignorieren. „Los, wenn du dich beeilst, dann schaffst du es.“

Er sieht mich an, nur für wenige Sekunden. Dann ist er wieder auf den Beinen und läuft in den Schacht, fort von mir. Kurz schließe ich meine Augen und drehe dann den Kopf zu den Parasiten. Einer ist nur noch wenige Meter von mir entfernt, sein Fauchen ist so hoch, dass sich mir die Nackenhärchen aufstellen. Ich versuche mich auf das vorzubereiten, was nun kommen muss, die scharfen Zähne in meinem Fleisch, die kratzenden Finger auf meiner Haut.

Auf einmal spritzt mir das Dreckwasser ins Gesicht, als Liam an mir vorbeirennt, die Gitarre mit beiden Händen am Hals gefasst. Er holt weit aus und schlägt den Parasiten zu Boden. Er wirft sich neben ihn in das Wasser, zückt den Schraubenzieher, den ich ihm gegeben habe, und bohrt ihn dem Untoten mitten durch das Auge, bis ins Gehirn. Sekunden später ist Liam wieder bei mir, seine Hand unter Wasser. Sie fasst meinen Knöchel und zieht einmal kräftig. Ich spüre, wie mein Schuh sich aus dem Gitter löst und freikommt. Seine Hand fest um meinen Oberarm geschlossen, zieht Liam mich auf die Beine, hinter sich her durch den Tunnel. An einer weiteren Gabelung zieht er mich in den rechten Gang, doch wir sehen schon von Weitem die Parasiten, die am anderen Ende durch das Wasser waten. Wir drehen uns um, doch auch dort sind welche, sie umzingeln uns. Die Schüsse haben sie angelockt, alle, die hier unten sind, werden in den nächsten Minuten bei uns sein. Ich blicke mich um und versuche einen Ausweg zu finden. Da fällt mir eine Leiter an der gegenüberliegenden Wand auf.

„Die Leiter!“ Ich zeige auf unseren Ausweg, unsere Rettung. Liam läuft mir voran, springt auf die Sprossen und steigt hinauf. Ich folge ihm sofort. Ein Parasit packt meinen Knöchel, doch ich reiße meinen Fuß los und trete ihm ins Gesicht. Mit einem Ächzen versucht Liam den Deckel aufzuschieben, schafft es mit einer Hand jedoch nicht. Er blickt kurz auf seine Gitarre und lässt sie dann los. Ich fange sie auf, ehe sie in das Wasser fallen und für immer verloren gehen kann. Währenddessen hat er den Deckel beiseitegeschoben und zieht sich auf die Straße über uns. Die Gitarre unter den Arm geklemmt folge ich ihm. Wir laufen geduckt zu einem Auto und kauern uns hinter ihm zusammen. Überall um uns herum sind Parasiten, doch bis jetzt hat keiner von ihnen Notiz von uns genommen. „Was machen wir jetzt?“ Mein Herz schlägt so hart gegen meine Rippen, dass es wehtut, meine Hände sind schwitzig vor Angst.

Liam wirft einen Blick über die Motorhaube des Wagens. „Weißt du, wie weit wir vom Interstate entfernt sind?“

Auch ich schaue nun über das Auto, versuche mich zu orientieren. „Nicht weit“, flüsterte ich, erleichtert, dass ich weiß, wo wir sind. „Wir sind in einer Nebenstraße, wenn wir dort hinten rechts gehen und dann die nächste links, sind wir auf direktem Wege zum Interstate.“

„Nur dass wir zu Fuß nicht lebend dort ankommen werden.“ Liam duckt sich wieder hinter das Auto. „Wir müssen fahren.“

„Fahren? Wir werden nicht durchkommen bei den ganzen -“

„Mit einem Motorrad schon“, unterbricht er mich leise. Ich folge seinem Blick und sehe eine Maschine nur wenige Meter von uns entfernt stehen. Mir entweicht ein Laut, der halb Stöhnen und halb Weinen ist. „Wir haben keine andere Wahl. Sorry, Kleines.“ Tatsächlich schafft Liam es, mir beruhigend zuzulächeln, in diesem Moment, in dem wir umzingelt von Parasiten hinter einem Auto kauern.

„Schon gut, Hauptsache wir kommen hier endlich raus.“ Ich klinge belegt.

„Mein Reden.“ Er schaut, ob die Luft rein ist, dann schleicht er mir voran auf das Motorrad zu. Auch hier steckt der Schlüssel, die meisten Bewohner Washingtons scheinen ohne nachzudenken geflohen zu sein, als die Angriffe begannen. Oder sie sind Teil der Untoten geworden. Liam schwingt sein Bein über die Maschine, ich klettere hinter ihm rauf. Im nächsten Moment röhrt das Motorrad laut auf, ich will mich an Liam festkrallen, merke jedoch schnell, dass sein Rucksack ein sicheres Festhalten unmöglich macht.

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