Jean-Pierre Kermanchec - Das kalte Herz von Concarneau

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In Nantes verschwindet eine ganze Familie, Vater, Mutter, Sohn und Tochter. Die Polizei, die in den ersten Tagen von einem Urlaubsaufenthalt der Familie ausgeht, wartet ab. Später kommen Zweifel auf, denn der Polizei gelingt es, eine Blutspur sicherzustellen. Ein Verbrechen ist nicht mehr auszuschließen. Wochen vergehen, dann tauchen plötzlich im Finistère, in der Umgebung von Concarneau, Gegenstände der verschwundenen Familie auf, mehr als 200 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt. Anaïk Bruel beginnt mit den Ermittlungen, obwohl es keine Leiche gibt, die auf ein Verbrechen hindeutet.
Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit, einem Verbrechen von unglaublicher Brutalität, dessen gerichtliche Aufarbeitung auch im Jahr 2020 noch nicht abgeschlossen ist.

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„Bonjour, Monsieur Solliec, was kann ich für Sie tun?“, begrüßte sie Marc.

„Ich hätte gerne einen Blumenstrauß, oder verkaufen Sie auch andere Dinge?“, scherzte Marc.

„Welche Blumen hätten Sie gerne?“

Marc war mit dieser Frage überfordert. Was für Blumen? Darüber hatte er nicht nachgedacht, er sah sich um. Er las die Preisschilder. Marc war nicht kleinlich, er entschied sich schließlich für die dunkelroten Rosen. Es waren die teuersten Schnittblumen im Laden. Damit würde er nichts falsch machen.

„Geben sie mir ein Dutzend von diesen hier“, sagte Marc und zeigte auf die prächtigen dunkelroten Rosen.

Marie Trion lächelte Marc freundlich an und ging zur Vase mit den Rosen. Sie waren erst vor wenigen Stunden geliefert worden, und wegen des hohen Preises hatte sie nicht viele davon verkauft. Die Hälfte ihres Bestandes würde Marc jetzt mitnehmen. Marie war erfreut.

„Eine wunderschöne Rose! Eine Liebeserklärung an die Beschenkte!“, meinte Marie und band die Blumen zu einem Strauß.

Marc ging nicht auf die Äußerung ein. Er blieb ruhig vor der Verkaufstheke stehen und sah Marie Trion zu, wie sie die Dornen entfernte, die Rosen abschnitt und den Strauß anschließend mit grünen Blättern dekorierte.

„Gefällt er Ihnen so?“, fragte sie und zeigte Marc den fertigen Strauß. Marc nickte und griff in seine Jackentasche. Er holte sein Portemonnaie heraus und entnahm ihm 50 Euro. Marie packte den Strauß ein und klebte noch ein Geschenkband und einen -aufkleber darauf.

„Damit werden Sie bestimmt einen guten Eindruck machen“, meinte Marie und überreichte ihm den Strauß.

„Das macht 48 Euro“, sagte Marie und griff nach dem 50 Euroschein. Er steckte das Wechselgeld ein und verließ mit einem knappen au revoir den Laden.

Er fuhr nach Quimperlé. Die voie express war an diesem Nachmittag stark befahren. Eine lange Schlange Wohnwagen fuhr in Richtung Lorient. Vor Loanas Haus nahm er den Blumenstrauß vom Rücksitz und ging zur Eingangstür. Loana musste ihn kommen gesehen haben, denn sie öffnete die Tür bereits.

„Bonjour Marc“, begrüßte Loana den Kapitän herzlich.

„Bonjour Loana“, erwiderte Marc den Gruß und überreichte ihr die Rosen.

„Ich habe dir ein paar Blumen mitgebracht“, fügte er hinzu.

„Herrliche Rosen! Marc du verwöhnst mich!“ Loana ließ Marc eintreten.

Marc war ein Mensch von schnellen Entschlüssen, er fiel gleich, nachdem sie sich aufs Sofa im Wohnzimmer gesetzt hatten, mit der Tür ins Haus.

„Loana, wir müssen uns über unsere Zukunft unterhalten.“

Loana schien überrumpelt vom abrupten Beginn des Gesprächs.

„Was meinst du, Marc? Wir haben doch noch nicht einmal an ein gemeinsames Leben gedacht?“, fragte Loana und sah Marc mit großen Augen an.

„Nun, ich will mit dir darüber sprechen, ob du dir vorstellen kannst, mit mir zusammenzuleben, auch wenn ich als Kapitän arbeite.“

„Soll das ein Heiratsantrag sein, Marc?“ Loana hatte sich noch keinerlei Gedanken über eine gemeinsame Zukunft gemacht.

Sie hatten sich bisher einige Male getroffen und gemeinsame Stunden verbracht. Für Loana kam die Frage sehr überraschend. Sie mochte Marc durchaus, aber was sollte sie ihm jetzt antworten? Könnte sie sich ein Leben an der Seite dieses Mannes vorstellen? Bestimmt war Marc ein großzügiger Mann, der sich ihren Wünschen vielleicht nicht verschließen würde. Er war bisher immer sehr entgegenkommend und zärtlich gewesen. Sie könnte alles ertragen, nur keinen brutalen oder respektlosen Menschen. Als einen solchen hatte sie ihn noch nicht kennengelernt. Die Gedanken und Überlegungen schwirrten nur so durch ihren Kopf. Sie saß dem Mann gegenüber und suchte nach einer Antwort auf seine Frage.

„Loana, ich kann mir ein Leben mit dir vorstellen. Warum also nicht heiraten? Ja, betrachte es als einen Antrag. Würdest du mich heiraten?“

Loana hielt immer noch den Rosenstrauß in der Hand. Sie musste die Blumen unbedingt ins Wasser stellen. Es schien ihr eine gute Gelegenheit zu sein, ihre Gedanken zu ordnen.

„Marc, ich stelle deinen herrlichen Rosenstrauß in eine Vase. Ich bin gleich wieder zurück.“ Sie stand vom Sofa auf und ging in die Küche.

Sie legte die Blumen auf den Küchentisch und sah gedankenverloren aus dem Fenster. Was würde sie dem Mann gleich antworten? Ja? Sie hegte Zuneigung zu ihm. Sollte sie ihn um Bedenkzeit bitten? Sie müsste sich über ihre eigenen Gefühle Klarheit verschaffen. Sie war verwirrt.

Loana nahm eine Vase vom Bord über dem Spülstein, füllte Wasser ein und stellte die Rosen hinein. Es war ein prächtiger Rosenstrauß. Kleinlich war Marc nicht. Aber wie würde er sich im Alltag verhalten? Sie hatte ihn immer nur für wenige Stunden erlebt. Loana nahm die Vase und ging zurück ins Wohnzimmer. Sie wollte Marc nicht unhöflich warten lassen.

Sie stellte die Blumen auf den Esstisch und kam zurück zum Sofa.

„Marc, dein Heiratsantrag ehrt mich, aber ich fühle mich etwas überrumpelt. Ich bin mir sicher, dass ich dich sehr mag, aber wir kennen uns erst seit einigen Wochen. Ich kann eine Entscheidung solcher Tragweite nicht so spontan fällen. Gib mir einige Tage Zeit, ich denke darüber nach.“

„Okay, Loana. Du kannst mir in drei Tagen deine Entscheidung mitteilen. Ich möchte dich jedenfalls am nächsten Wochenende meiner Mutter vorstellen. Sie will dich unbedingt kennenlernen. Sie wird bei der Gelegenheit für dich ihre Spezialität zubereiten, ihr Grillhähnchen mit Pommes frites, das hast du so noch nicht gegessen.“

Loana nickte, war aber über das Ultimatum, so betrachtete sie die Vorgabe von drei Tagen, nicht erfreut. Sie schob es auf die spezielle Situation, dass Marc sie seiner Mutter vorstellen wollte. Nach einer weiteren Stunde verabschiedete sich Marc von Loana und fuhr zurück nach Melgven. Er hatte das Gespräch mit Loana geführt, mehr wollte er an diesem Tag nicht erreichen. Er dachte keinen Augenblick darüber nach, dass Loana es vielleicht gerne gesehen hätte, wenn sie den restlichen Tag gemeinsam verbracht hätten.

Kapitel 4

Die drei Tage Bedenkzeit, die Marc Loana eingeräumt hatte, waren schnell vergangen. Am vierten Tag rief Marc an, und Loana musste ihre Entscheidung mitteilen. Sie war im Grunde ihres Herzens nicht bereit, aber sie wollte Marc nicht verärgern. Also sagte sie seinem Antrag zu. Es war eine seltsame Situation, sie hatte einen Heiratsantrag erhalten, der eher wie eine beiläufige Frage geklungen hatte, und hatte ihre Zusage am Telefon gegeben, das hatte wenig mit Romantik zu tun. Vielleicht, so tröstete sie sich, war das die Romantik eines Kapitäns, der nur für zwei Monate zuhause war.

Marc nahm die Zusage für die Heirat entgegen, als handelte es sich um die Antwort auf eine Einladung.

„Danke, Loana, dann sehen wir uns am Samstag zum Mittagessen bei meiner Mutter. Soll ich dich abholen, oder kommst du nach Trégunc?“

„Ich weiß nicht wo deine Mutter wohnt, Marc. Ich würde mich freuen, wenn du mich abholst.“

„Kein Problem, Loana, ich komme gegen elf bei dir vorbei. Dann sind wir pünktlich bei meiner Mutter. Sie hat es nicht gerne, wenn ich mich zum Essen verspäte.“

Loana schluckte bei der Antwort. War Marc wirklich so abhängig von seiner Mutter? Welche Rolle würde die Mutter in ihrem zukünftigen Leben spielen? Sie würde die Frau kennenlernen und sich dann eine eigene Meinung bilden.

Loana legte den Hörer auf. Ihre Verwirrung war in eine unerklärliche Angst umgeschlagen. Marc war bestimmt kein Romantiker. Er war der Kapitän, er gab die Befehle. In ihrer kurzen Beziehung war es immer Marc gewesen, der ihre gemeinsamen Unternehmungen beschlossen hatte, ob Fest-Noz oder Ausflug, er hatte entschieden. Loana schätzte einen entscheidungsfreudigen Mann mit Initiative. Aber war er auch beziehungsfähig? Sie spürte die Furcht, in einer zukünftigen Ehe in frühere Zeiten zurückzufallen und Frau am Herd zu sein. Sie schob die Bedenken erst einmal zur Seite.

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