Sophie Lamé - Ein Gedicht zum Todestag

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In einem Karussell am Fuße des Eiffelturms wird eine Leiche gefunden – ein Mitglied der Pariser Unterwelt, wie sich schnell herausstellt. Doch haben es Kommissarin Victoire de Belfort und ihr Team wirklich mit einem Mord aus dem Milieu zu tun? Ein Gedicht, das bei dem Toten gefunden wird, gibt Rätsel auf. Als de Belfort kurz darauf zu einem Tatort nach La Défense gerufen wird, beginnt für die Ermittler ein Wettlauf gegen die Zeit, denn alles spricht dafür, dass ein Serienmörder Paris unsicher macht.
Ein spannender Krimi vor der Kulisse einer wunderbaren Stadt.. – Kommissarin de Belforts erster Fall

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„Perrec, sind Sie noch dran?“, fragte sie und achtete darauf, ihre Stimme so freundlich und warm klingen zu lassen, wie es ihr unter den gegebenen Umständen eben möglich war.

„Ja, entschuldigen Sie, Commissaire, selbstverständlich, ich war kurz abgelenkt“, kam seine Antwort, nun eine winzige Spur kühler als zuvor. „Wir haben hier eine Leiche.“

De Belfort legte geistesgegenwärtig die Hand über den Lautsprecher des Telefons, bevor sie genervt einen Schwall Luft ausstieß. Sie verdrehte die Augen zur Decke und ihre Lippen formten ein stummes: Womit habe ich das bloß verdient? Dann führte sie ihr Handy zurück ans Ohr und sagte betont aufgeräumt:

„Hören Sie, lieber Perrec, Sie können davon ausgehen, dass ich nicht erwartet habe, mit diesem Anruf zu einem Frühstück in die Bar des Palais de Chaillot eingeladen zu werden.“ Sie musste über ihren Einfall selbst schmunzeln und fragte sich, wie sie nun gerade auf dieses Restaurant gekommen war, in dem sie seit Jahren nicht mehr gegessen hatte.

„Alors, Perrec“, sagte sie aufmunternd, „sagen Sie mir, wo!?“

„Trocadéro“, kam die zögerliche Antwort aus der Leitung und es klang fast wie eine Frage. „Aber was hat das mit Frühstück zu tun?“

De Belfort rieb sich mit dem Zeigefinger über die Nasenwurzel. Das durfte alles nicht wahr sein. Sie erhob sich von ihrem Bett und lief im schwachen Licht des Handydisplays zum Fenster. Mit der freien Hand zog sie die schweren Vorhänge zurück und blickte zum Himmel, an dem der Vollmond groß und erstaunlich dreidimensional zu sehen war. Hatte Éd wirklich von eben diesem Loïc Perrec gesprochen, als er sich in nicht enden wollenden Lobeshymnen ergangen hatte? Sie betrachtete den Park, der nur ein paar Meter von ihrem Fenster entfernt lag. Der herrschaftliche, schmiedeeiserne Zaun, der ihn umgab, verlieh diesem grünen Fleckchen Paris eine ganz besondere Schönheit. Ihr Blick blieb in den silbrig glänzenden Baumkronen hängen, die sich sachte im Wind bewegten. Womöglich schlief sie noch und diese Szene war nur ein absurder Teil eines verworrenen Traumes.

„Madame? Hören Sie mich noch, Madame le Commissaire?“

De Belfort räusperte sich und hielt sich ihr Mobiltelefon direkt vor den Mund, bevor sie betont langsam zu sprechen begann. Perrec musste annehmen, dass sie ihn für einen kompletten Idioten hielt, aber momentan war sie von diesem Gedanken nicht allzu weit entfernt.

„Hören Sie Perrec, ich weiß, dass das Palais de Chaillot am Trocadéro ist. Die Erwähnung dieses Restaurants war ein Scherz. Das gleiche gilt für das Frühstück. Ein Scherz, Perrec! Ich verstehe ja Ihre Aufregung, schließlich ist das Ihr erster Toter. Aber nun konzentrieren Sie sich bitte und berichten mir, an welchem Ort Sie sich gerade befinden. Wo zum Teufel sind Sie?“

„Trocadéro“, wiederholte der Inspektor und nun klang er wie ein trotziges Kind. „Ich befinde mich im Jardin du Trocadéro und zwar direkt bei diesem historischen Karussell. Das kennen Sie doch sicher, Madame le Commissaire.“

Auch wenn es aufgrund der immer noch herrschenden Dunkelheit unerheblich war, so spürte de Belfort in diesem Moment, wie ihre Gesichtsfarbe in schneller Abfolge von einem tiefen Rot zu fahlem Bleich und wieder zurück wechselte.

„Entschuldigen Sie bitte, Perrec, ich dachte, ich meine, ich dachte, Sie hätten, ach, Himmel noch mal, ich bin einfach noch nicht richtig wach …"

„Schon gut, Madame le Commissaire“, kam seine Stimme ein wenig scheppernd durch den Lautsprecher. „Wir haben wohl aneinander vorbeigeredet. Ein Missverständnis, halb so schlimm.“

Er lachte fröhlich, doch de Belfort konnte die Unsicherheit heraushören, die sich dahinter verbarg.

„Nein, Inspektor, ich muss mich bei Ihnen entschuldigen“, sagte sie mit ernster Stimme, die kurz darauf einen weniger förmlichen Ton annahm. „Und nun geben Sie mir noch ein paar Minuten, ich bin gleich bei Ihnen.“

„Soll ich Ihnen einen Beamten schicken, der Sie mit dem Wagen abholt?“

„Non merci, das ist nicht nötig, ich nehme das Rad.“

Noch bevor ihr Mitarbeiter etwas erwidern konnte, drückte sie die Gespräch beenden -Taste ihres Handys und warf es hinter sich aufs Bett. Mit energischen Schritten ging sie zur Schlafzimmertür und trat in den stuckverzierten Flur, der ihre Wohnung auf einer Länge von elfeinhalb Metern durchzog. Hochherrschaftlich! Nobel! Königlich! Mit diesen oder ähnlichen Ausrufen bedachten ihre Freunde ihr Appartement, wenn sie es zum ersten Mal betraten. Was vor allem daran lag, dass sie selbst zumeist einen Bruchteil all der Quadratmeter bewohnten, die sie hier staunend und mit offenem Mund durchwanderten. Doch abgesehen von der Größe und der 1A-Lage direkt am Park, zeigte de Belforts Wohnung keinerlei Anzeichen großbürgerlicher Gesinnung. Die komplette Inneneinrichtung bestand aus alten, zum Teil deutlich abgenutzten Möbeln, die in kreativem und sehr gemütlichem Durcheinander die Zimmer füllten. Die Kommissarin liebte es, über die Antikmärkte in den Straßen von Paris zu wandern. Und mit den Schätzen, die sie dort entdeckte, hatte sie sich ihr Zuhause geschaffen.

Sie sprang unter die Dusche und zog kurz darauf in aller Eile Jeans und ein langärmeliges Poloshirt aus dem Schrank. Auf dem Weg zur Wohnungstür schnappte sie sich ihre Jacke und schlüpfte in die dunkelblauen Turnschuhe, während sie schon den Hausschlüssel von einem filigranen Brett gleich neben der Tür nestelte. Verflixt, jetzt hätte sie fast ihr Handy vergessen. Auf Zehenspitzen, damit die Nachbarn in der Wohnung unter ihr nicht aus den Betten fielen, rannte sie ins Schlafzimmer und zog das Telefon zwischen den Laken hervor. Kurz darauf fiel die Tür hinter ihr ins Schloss. Aus einem kleinen Abstellraum in der großzügigen Eingangshalle des typisch pariserischen Haussmann‘schen Gebäudes zog sie ein weiß lackiertes Mountainbike hervor. Nur wenige Sekunden später trieb die Kommissarin ihr Rad mit kräftigen Tritten die nahezu menschenleere Avenue Hoche hinunter. Victoire de Belfort liebte diese Art der Fortbewegung. Und morgens um kurz vor fünf genoss sie sie ganz besonders. Sie spürte den angenehm kühlen Lufthauch auf ihrem Gesicht, während sie in rasantem Tempo die Avenue bis zur sternförmig angelegten Place Charles de Gaulle-Étoile entlangfuhr. Um diese Uhrzeit waren kaum Autos unterwegs und so schoss sie in halsbrecherischer Geschwindigkeit über den Platz. Bevor sie in die Avenue Marceau einbog, warf sie den gewaltigen Mauern des Arc de Triomphe einen kurzen, bewundernden Blick zu. Sie folgte der Straße, überholte ein am Straßenrand dahinschleichendes Gefährt der Pariser Stadtreinigung und hob grinsend die Hand, als einer der dazugehörigen Männer ihr mit seinem giftgrünen Besen zuwinkte. Wenige Minuten später erreichte sie das Ufer der Seine und fuhr am Fluss entlang, der ihr im fahlen Licht des frühen Tages die Richtung wies. Nun war es nicht mehr weit. Das letzte Stück legte sie auf einem schmalen, von Platanen gesäumten Fußgängerweg zurück, der parallel zur Straße verlief. Zwischen den Blättern der Bäume sah sie bereits die zuckenden Blaulichter, die ihr anzeigten, dass sie ihr Ziel fast erreicht hatte.

„Hé, Sie da! Sie dürfen hier nicht durchfahren!“

Der Uniformierte streckte der Kommissarin schon von weitem seinen Arm entgegen und näherte sich mit energischen, weit ausholenden Schritten. De Belfort hatte sich gerade das gelbe Absperrband über den Kopf gehoben und war im Begriff wieder auf ihr Fahrrad zu steigen, als sie erkannte, dass die Hand des Polizisten zum Halfter an seinem Gürtel glitt.

„Keine Panik, Kollege, die Knarre können Sie stecken lassen.“

Der Gendarm blieb stehen und blickte stirnrunzelnd auf die Gestalt, die sich ihm nun rasant auf einem weißen Mountainbike näherte und gleich darauf neben ihm zum Stehen kam. Eine attraktive Brünette schaute ihn freundlich an. Sie sah aus wie die französische Schauspielerin, die er erst vor ein paar Wochen in einem Kinofilm gesehen hatte. Doch er konnte sich beim besten Willen nicht an den Namen erinnern und nahm sich vor, am Abend seine Frau danach zu fragen.

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