Michael Tycher - 24 Tage

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Franzi und Steffen reisen mit einem Boot von der neuen deutschen Hauptstadt in die alte nach Bonn. An Bord des Paares sind deren Stofftiere Teddy Wonny und seine Freunde. Diese besitzen ein Geheimnis: Sie können mit ihren Besitzern sprechen. Und sie erfreuen sich zum Staunen der Polizei an der Lösung von Kriminalfällen. Ob Raub, Drogen- oder Menschenschmuggel, Kidnapping oder ein aus dem Zoo entlaufener Bär, überall haben sie ihre Pfoten im Spiel. Nicht nur für Kinder ein tolles Spektakel.

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Ganz gemütlich geht die Fahrt weiter. Die Sonne ist da. Jetzt ist es wirklich Frühling.

Steffen sagt: „Wenn das Wetter so bleibt, ziehen wir alle nach oben.“

„Was ist oben?“ will Dumm-Mausi wissen.

„Der obere Steuerstand auf dem Deck über uns. Von da können wir die Nelly auch fahren. Dann atmen wir frische Luft und können viel besser auf die Landschaft schauen.“ Kein Widerspruch. Das Wetter soll ganz schnell besser werden. Da sind sich alle einig.

Schon bald ist Hannover erreicht. Franzi und Steffen wollen in der Landeshauptstadt Niedersachsens anlegen. Obwohl die Tour bis hier noch nicht lange gedauert hat, wird es hektisch.

Franzi telefoniert. „Alles klar, wir haben einen Liegeplatz. Wir können im Yachthafen Hannover festmachen. Im Hafen Marinekameradschaft gibt es einen wunderschönen Platz für uns, wie der Hafenmeister sagt. Er soll auch nur einen Euro pro Meter kosten. In Hannover gibt es mehrere Häfen, aber jetzt haben wir einen Platz sicher.“

„Warum gerade da?“, will Kröti wissen.

„Dort können wir tanken. Unser Tank ist nur noch knapp halb voll. Und man weiß ja nie, was noch kommt“, erklärt Steffen mit einem gemeinen Grinsen.

Alle sind überrascht, weil Hafen und Platz sofort gefunden werden. Es ist ganz ruhig hier, keine Wellen und das Restaurant befindet sich nicht zu nahe und nicht zu weit weg. Franzi hat noch mit dem Telefon Diesel für die Nelly bestellt. Morgen soll getankt werden. Das muss man hier vorbestellen.

Früher Nachmittag, Franzi und Steffen machen sich auf den Weg nach Hannover. Die beiden haben sich viel vorgenommen. An Bord erzählt Wonny, der alte Seebär, unglaubliche Geschichten und meint, er sei nie seekrank gewesen. Alle müssen laut lachen, war er doch der Erste, der in Sehnde beim Schaukeln gejammert hat.

Mit dem Bus erkunden Franzi und Steffen Hannover. Für 9,50 Euro haben sie eine Hannover Card gekauft und können den ganzen Tag Bus und Bahn fahren ohne zu bezahlen. Und: In vielen Einrichtungen gibt es 50 Prozent Ermäßigung. Sie besuchen den Maschsee. Für die Menschen hier ein ganz besonderer Ort. Dort können sie flanieren oder Sport treiben. Es gibt viele Brücken und Restaurants. Schließlich fahren sie in die Altstadt. Dort stehen ein neues und ein altes Rathaus. Beide finden das alte Rathaus schöner, es stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Abend ist gemütlich. Die Sonne wärmt schon ganz schön. Draußen auf dem Oberdeck schmieden die beiden Pläne. Morgen wollen sie weiter Hannover erkunden.

12. Tag: Hannover

Auf dem Programm stehen die Herrenhäuser Gärten. Wunderschöne Gärten, die besonders im Frühling und bei Sonnenschein ihre volle Pracht präsentieren. Franzi ist von den Barockgärten völlig begeistert. Nach einem großen Spaziergang kommen die beiden am frühen Nachmittag mit großen Mengen von Einkaufstüten zurück an Bord.

„Was ist denn nun los?“, fragt Wonny.

„Wir bekommen Besuch, heute Abend zum Essen hier auf der Nelly“ gibt Franzi zurück. „Wer kommt denn?“, möchte es Kröti genauer wissen, denn seine Zuständigkeit als Smutje könnte in Gefahr geraten.

Steffen erklärt dann alles: „In einem sehr exklusiven Café haben wir ein nettes Pärchen kennengelernt. Er arbeitet als Konsul in Honduras und ist mit seiner Frau zu Besuch in Deutschland. Die beiden sind nett und haben uns viel über Honduras erzählt. Muss ein tolles Land sein so zwischen Atlantik und Pazifik.“

„Und da fahren wir jetzt hin?“, möchte Dumm-Mausi wissen.

„Quatsch, das ist doch viel zu weit weg. Ich habe gesagt, dass mein Mann gerne typisch deutsche Küche kocht und da waren die beiden hellauf begeistert“, sagt Franzi.

„Und prompt haben wir eine Einladung für heute Abend ausgesprochen. So ist das im Leben. Man muss auch mal spontan sein und das sind nette Leute. Vielleicht besuchen wir sie mal in Honduras“, beschließt Steffen.

Steffen studiert eine Visitenkarte. „Hier steht’s: Dr. Fabian von Schlagenburg, Konsul an der Botschaft Honduras.“

„Wow, da kommt ja der Adel zu uns an Bord und wir dürfen dabei sein“, jubelt Hasi.

„Nee, das geht nicht, wenn ihr alle hier an unserem Esstisch dabei seid“, empört sich Franzi.

Schon wollen lautstarke Proteste losbrechen da schlägt Steffen einen Kompromiss vor: „Einer geht nur, der Rest geht in die Koje, hört leise mit oder lässt sich danach alles erzählen. Ich schlage vor, dass Pauly hier bleibt, Kröti ist vom Küchendienst heute befreit. Pauly lässt sich sehr gut als Delphin für die heilige Seefahrt verkaufen. Wenn alle hier sind, dann denken die beiden Besucher wir wären plemplem.“ Wenn auch mit Murren, der Vorschlag wird angenommen.

„Was gibt es denn zu Essen?“, will Schlau-Mausi wissen.

„Es gibt eine Kartoffelsuppe dann Rinderrouladen und zum Nachtisch einen Wackelpudding“, antwortet Franzi. Und schon fangen die beiden an mit Töpfen zu klappern. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange. Als alles dann fertig ist und Kerzen angezündet werden, sind auch schon Schritte draußen zu hören. Bis auf Pauly müssen alle in die Schlafkojen. Schlau-Mausi kann noch durchsetzen, dass die Lüftungsklappen offen sind. Damit lässt sich gut alles verstehen was mittschiffs – Steffen sagt immer Salon dazu – gesprochen wird.

„Guten Abend Herr Konsul von Schlagenburg. Kommen Sie doch rein. Wir freuen uns, dass es geklappt hat mit Ihrem Besuch bei uns“, ruft Steffen. Die beiden betreten den Salon.

„Es ist uns eine Ehre, Ihre Einladung annehmen zu dürfen“, erwidert der Konsul. Er trägt ein dunkelblaues Clubsakko und sieht mit seinen graumelierten Haaren und der sonnengegerbten Haut sehr ansprechend aus. Um die fünfzig dürfte er vom Alter her sein.

„Meine Frau freut sich schon riesig auf das deutsche Essen.“ Frau von Schlagenburg, eine attraktive Blondine um die vierzig steht das sommerliche Blümchenkleid in maritimen Farben sehr gut.

„Sie haben es hier sehr gemütlich auf dem Schiff“, ergänzt sie und erklärt: „Hoffentlich haben Sie sich nicht zu viel Mühe gemacht.“

Herr von Schlagenburg überreicht Franzi einen riesigen Blumenstrauß. Der ist so groß, dass darin eine ganze Spatzenfamilie leben könnte. Steffen erhält eine Flasche Whiskey, einen 15 Jahre alten Glenfarclas aus Schottland. Steffen ist ganz begeistert. Alle setzen sich, die beiden haben ihre Jacken auf dem Arm gehabt. Franzi hängt sie ordentlich auf den Haken. Eine große Tüte, die die beiden mitgebracht haben, stellt sie daneben. Die Kartoffelsuppe wird serviert.

Herr von Schlagenburg berichtet über Honduras: „Das Land ist so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen, das Klima ist mild, die Menschen sind liebenswürdig und seit über 25 Jahren herrscht dort eine stabile Demokratie. Wir leben sehr gerne dort.“

„Ja, wir haben einen sanften Tourismus und viele Nationalparks. Besuchen Sie uns doch einfach mal. Mein Mann und ich würden uns sehr freuen, Ihnen Honduras näherzubringen“, sagt Frau von Schlagenburg.

Nach der Rinderroulade und der zweiten Flasche Rotwein tauschen Steffen und Franzi mit den beiden Gästen Urlaubserlebnisse aus. Anekdoten aus dem Berufsleben aller bringen immer wieder die gemütliche Runde zum Lachen. Der Wackelpudding mit Vanillesoße krönt das festliche Mahl. Alle sind fröhlich und Franzi und Steffen denken, sie haben eine neue Bekanntschaft geschlossen und können Honduras mit in ihre zukünftige Ferienplanung aufnehmen. Dann geht der Abend langsam seinem Ende entgegen.

„Liebe Gastgeber“, redet nun Herr von Schlagenburg fast förmlich. „Ich hätte eine ganz große Bitte an Sie. Wir haben vorhin erfahren, dass wir morgen sehr früh zurück nach Honduras reisen müssen. Der Generalkonsul ist leider plötzlich erkrankt und in zwei Tagen veranstaltet Honduras eine bedeutsame Mittelamerika-Konferenz. Ich habe die Pflicht und Ehre, den Herrn Generalkonsul nebst meiner Gattin zu vertreten. Leider war dies nicht vorhersehbar. Wir beiden wären in ein paar Tagen in Minden gewesen. Dort lebt meine Schwester.

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