Winfried Paarmann - Nur ein Wunder ist genug

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Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.
Ein Mann ist über den Tod seiner Kinder getäuscht worden. Diese Kinder, von denen eines in Rumänien geboren wurde und der früheren Ehe seiner Frau mit einem Rumänen entstammt, befinden sich fest im rumänischen Familienclan jenes ehemaligen Ehemanns. Angeblich sind sie auf einer Reise der Frau, die vor Jahren vor ihrem prügelnden Ehemann nach Deutschland floh, tödlich verunglückt.
Die Lage des Mannes ist, angesichts eines traditionellen Familienclandenkens im Rumänien der Nach- Ceausescu-Zeit, eigentlich völlig aussichtslos. Er braucht ein Wunder. Und dieses Wunder tritt tatsächlich ein – mit einem Ereignis, das authentisch geschildert wird.
Außerdem wird eine anrührende Liebesgeschichte erzählt, die ein schon zerstörtes Leben wieder verwandeln kann.

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Lukas war aufgestanden. Er ging geradewegs auf den Puma zu.

Er näherte sich von hinten, dann hatte er das Tier am Halsband gegriffen.

Der Puma bemerkte es. Er begann, heftig den Nacken zu schütteln.

Lukas hatte vorgesorgt. Er hatte sich einen Schaschlikspieß von einem der Tische gegriffen. Den streckte er nun dem Puma entgegen.

Der schnappte nach dem Fleisch, sein Widerstand war für Augenblicke gebrochen.

Er fraß. Lukas hielt ihn am Halsband fest.

Einer der Gäste stand auf und brachte einen zweiten Schaschlikspieß.

Das Tier spuckte den ersten Spieß aus. Wieder fraß es, fast eine Minute verging.

Das Fleisch war verzehrt. Lukas wollte den Puma am Halsband mit Vorsicht wieder in Richtung der Tür ziehen. Das missfiel dem Tier allerdings, vor allem, dass es sich noch immer fest im Griff von Lukas befand. Es wollte sich jetzt losreißen, ein regelrechter Kampf setzte ein. Der Puma fauchte zunehmend aggressiv, er versuchte nach Lukas zu schnappen. Doch der blieb völlig kühl, auch wenn es ihn äußerste Anstrengung kostete, er hielt das Tier auf Distanz.

Ein Mann und eine Frau, beide schon etwas betagt, offenbar ein Ehepaar, stürmte durch die Tür. Immer abwechselnd riefen sie: „Geriot! Geriot!“

Die beiden Besitzer des Pumas.

Jetzt hatten sie Lukas und den Puma erreicht, der Mann griff das Halsband und tätschelte sein Tier, auch die Frau war zur Stelle und tätschelte es, der Puma wedelte erfreut mit dem Schwanz, ein friedliches sanftes Geschöpf.

Die Frau wandte sich an die Gäste im Saal, ein bisschen so wie man ein Theaterpublikum begrüßt. „Entschuldigung an Sie alle! Tausendmal Entschuldigung! Ein kurzer unbewachter Augenblick...

Ist jemand zu Schaden gekommen?“

Die Gäste murmelten. Es war ein Gemisch von noch immer rumorendem Schrecken und Erleichterung.

Die Frau machte nochmals Eintracht beschwörende Gesten in Richtung ihres Publikums, dann wandten sie und der Mann sich wieder der Tür zu, den Puma zwischen sich, der jetzt brav an der Leine trottete.

Die Cellospielerin griff wieder ihr Cello und begann es nach zu stimmen.

Lukas flog ein freundliches offenes Lachen entgegen. „Danke,“ sagte sie, als er sich wieder näherte. „Das hätte gefährlich ausgehen können.“

Lukas war wie ausgetauscht. Was eben geschehen war, hatte ihn an den Mann erinnert, der er einmal gewesen war.

„Sie spielen famos,“ sagte er. „Der Tango ist ihre Spezialität?“

„Das würde ich so nicht sagen. An diesem Nachmittag habe ich bei einer Hochzeitsgesellschaft das Largo aus Xerxes von Händel gespielt - falls Sie es kennen.“

„Das Largo von Händel -?“ Lukas begann die Anfangstakte zu singen. Seine Stimme war nicht exzellent, doch es genügte, um die junge Frau zu beeindrucken. Er war ein Kenner.

„Also auch Klassik -?“ fragte Lukas.

„Von Spezialisierungen auf E- oder U-Musik halte ich nichts. Für mich gibt es nur gute und schlechte Musik.

Sie selbst sind Dompteur?“

„Dompteur?“

„Wegen Ihrer eindrucksvollen Raubtiernummer soeben.“ Doch ihre Stimme hatte schon verraten, dass es nicht ernst gemeint war.

„Noch einmal bedanke ich mich.“

„Keine Ursache. Ich sah Ihre virtuosen Finger.

Da sagte ich mir: Besser ich opfere meine Finger stattdessen.“

„Das haben Sie im Ernst gedacht?“ Wieder das offene einnehmende Lachen.

„Also - einer wäre mir diese Rettungsaktion schon

wert gewesen.“

„Was tun Sie sonst - wenn Sie keine Raubtiere bändigen?“

Lukas wiegte den Kopf. „Sagen Sie, was Sie vermuten!“

„Nachdem ich Sie eben so spontan singen hörte....

Es könnte mit Musik zu tun haben.“

„Musik. Gar nicht schlecht.“

„Musik – tatsächlich? Wenn auch nicht gerade ein

Sänger -?“

„Nein, dazu reicht’s nicht.“

Er wartete weiter auf ihre Antwort.

Die junge Frau zuckte jetzt etwas ratlos die Schultern. „Sie hatten es leicht. Sie sahen mich Cello spielen.“

„Hinreißende Tangorhythmen.“

Die junge Frau musterte ihn wieder. „Sie haben auch etwas von einem Lehrer im Gesicht.“

„Das sieht man -?“

„Ich meine nicht diese alte Schule - diesen erhobenen Zeigefinger. Doch sonst...“

Lukas nickte interessiert.

Die Frau nahm es als Bestätigung. „Lehrer?“

Lukas machte eine wiegende Kopfbewegung.

„Musiklehrer?“

Sie wartete die Reaktion von Lukas nicht mehr ab. „Lehrer also,“ sagte sie lachend. „Deshalb dieses Rate- und Abfragespiel.“

Der Keyboardspieler war kurz nach draußen verschwunden. Jetzt kehrte er zurück. Er beobachtete den kleinen Flirt sichtbar mit Unbehagen.

„Anweisung vom Chef: Die Musik muss weiter laufen.“

„Sie hören es - ich muss zurück auf meinen Posten,“ sagte die junge Frau bedauernd.

„Da Sie dieses Largo von Händel erwähnten - Sie haben auch andere öffentliche Auftritte?“

„Nächsten Sonntag bei einer Taufe.“

„Noch etwas genauer - der Ort?“

„Sankt Pauluskirche.

Sie haben Interesse?“

Der junge Mann wurde ungeduldig. „Patricia – die Leute wollen wieder Musik.“

„Sankt Pauluskirche. Sonntag. 11 Uhr.“

Lukas kehrte an den Tisch zu Gerd zurück, während die Musik wieder einsetzte.

Gerd hielt mit seiner Anerkennung nicht zurück. „Perfekt - diese Nummer als Raubtierbändiger...

Und jetzt noch gleich dieser Flirt...“

„Ein Flirt?“

„Nicht zu übersehen.“ Seine Stimme verfärbte sich ins Geheimnisvolle. „Hast ein Rendezvous mit ihr verabredet?

„Ein Rendezvous -?“

„Würde ich tun. Oder gibt’s da eine andere Frau?“

Lukas reagierte kühl, mit einem Kopfschütteln.

„Du hast sie vor der Bestie gerettet. Sie ließ ihren Charme sprühen...

Genau wie du.“

Wieder glitt der Blick von Lukas zu den Musikern. Die junge Frau lächelte. Lukas lächelte zurück.

Gerd machte es Vergnügen, den alten Schulfreund weiter mit Komplimenten zu belagern. „Die Raubtiernummer – das hat ihr schwer imponiert.

Ich habe einen Blick dafür. Wenn Frauen plötzlich mit leuchtenden Augen sprechen…

Also ich würde zuschlagen.“

Für Lukas glitt die Tonlage jetzt unter Niveau. Gerd spürte es. Er klopfte Lukas gegen die Schulter. „Ist nicht so ernst gemeint. Doch ein Rendezvous – ich würde es an deiner Stelle versuchen.

Hör wie sie spielt. Sie spielt nur noch allein für dich.“

Sein Handy klingelte.

Gerd erhob sich und trat zwei Schritte abseits.

Der Kellner brachte die Aperitifs. Der Kaviarsalat sollte in wenigen Minuten folgen.

Der Blickwechsel zwischen Lukas und der jungen Cellistin setzte aufs Neue ein.

Dann brach sie es ab, ihre Stirn kräuselte sich wieder in Ernst, sie musste sich auf ihr Cellospiel konzentrieren.

Gerd kehrte an den Tisch zurück. „Morgen geht es gleich wieder rund. Eine Nachbesprechung und ein drittes Geschäftsessen. Ich kehre gemästet zurück.“

Beide tranken.

Wieder eine längere Pause.

Lukas hatte plötzlich einen Entschluss gefasst. Er schob das leere Glas zur Seite. „Du hast mich vorhin gefragt…

Bei mir waren es ebenfalls zwei...

Er, der Junge, er wäre jetzt zehn.

Sie wäre acht.“

Gerd verzog bestürzt das Gesicht. Doch er wagte es nicht, etwas zu fragen.

Lukas holte nun ebenfalls ein Foto aus seiner Brieftasche hervor, es war ein Foto Catalinas.

„Catalina.

Vor neun Jahren kam sie aus Rumänien nach Deutschland.

Brachte einen einjährigen Jungen mit.

Wir heirateten nach wenigen Monaten.

Ein Jahr später wurde unsere Tochter geboren.

Etwas wie das perfekte Glück. Sieben Jahr lang.“

Lukas sah nicht auf. Er hatte ein weiteres Foto auf den Tisch gelegt: Catalina mit den zwei Kindern.

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