Nicol Schmidt - Fridolino

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Fridolino: краткое содержание, описание и аннотация

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Fridolino ist die Geschichte eines 12 jährigen Jungen. Fridolino lebt in einem Baumhaus bei seinen Freunden, den Tieren des Waldes. Es gilt von seinem besten Freund, Bäri, Abschied zu nehmen. Fridolino wird sich auf die Suche nach seinen Eltern begeben, dabei wird er die unglaublichsten Abenteuer erleben. Er wird Freunde gewinnen und mit ihnen den Kampf gegen seine Widersacher bestreiten. Der Weg zu seinen Eltern ist rätselhaft und mysteriös. Sie sind berühmte Erfinder und müssen sich an einem geheimen Ort verstecken. Was wird Fridolino alles erleben?

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Auf diesen Moment hat Fridolino gewartet. Schnell sprang er von Bäri herunter und holte aus seiner Hosentasche eine große Ladung mittlerweile matschiger Walderdbeeren. Diese platzierte er in Windeseile unter den großen Tatzen von Bäri. Es kam was kommen musste: Bäri, der sich immer noch um sich selbst drehte, verlor auf den matschigen Walderdbeeren vollends das Gleichgewicht und landete mit einem großem Platsch auf dem Rücken. Schnell sprang Fridolino auf den Brustkorb von Bäri und verkündete mit stolzem Klang in seiner Stimme, dass er Bäri im Ringen und Raufen besiegt habe.

Zufällig kam in diesem Moment die Elster Bling Bling vorbei. Sie konnte ihren Augen kaum trauen, aber sie war sich sicher nicht zu träumen und wahrhaftig, sie konnte es ja auch hören: Fridolino hat Bäri besiegt.

In Windeseile verbreitete sich die Nachricht im ganzen Wald. Die Tiere, welche in der Nähe waren, kamen direkt zur Lichtung und beglückwünschten Fridolino für seinen Sieg. Erst nachdem ihnen klar wurde, was es wirklich zu bedeuten hatte, denn alle Tiere des Waldes wussten von der Vereinbarung, wurden sie augenblicklich ganz leise und traurig.

Die Verabschiedung

Auch Fridolino hatte einen Kloß im Hals. Keiner sagte ein Wort. Sie schwiegen und warteten, dass endlich jemand etwas sagen würde. Bäri nahm nun allen Mut zusammen und räusperte sich, als wäre es notwendig für den Redner für Ruhe zu sorgen. Er spürte seinen trockenen Hals. Seine Zunge lag schwer wie Blei im Mund und sein Herz pochte vor lauter Aufregung und Traurigkeit. Er holte tief Luft und nach einer gefühlten Ewigkeit brachte er das erste Wort heraus.

„Lieber Fridolino, ich habe es schon viel eher gespürt, dass es bald soweit sein wird und du mich im Ringen und Raufen besiegen wirst. Ich möchte nun allen Tieren des Waldes sagen, ich habe mich wirklich angestrengt, ich habe meine Bärenkräfte eingesetzt, damit dieser Tag so lange als möglich herausgezögert wird. Ich kann euch versichern, dass Fridolino nun die Kraft eines Bären hat. Zusätzlich ist er aber überaus geschickt und unglaublich schnell und kennt alle Tricks und Kniffe, um im Wald zu überleben. Deshalb brauchen wir uns alle zusammen keine Sorgen zu machen. Fridolino ist nun bereit und er wird seine Reise in die große weite Welt beginnen. Auch wenn wir alle im Moment traurig sind, so können wir doch sehr stolz auf unseren kleinen großen Fridolino sein.“

„Ja, Fridolino ist unser ganzer Stolz!“, rief der Hirsch mit dem mächtigen Geweih in die Runde.

Alle stimmten augenblicklich mit ein und riefen quer durcheinander: „Ja, das stimmt! Er ist so ein prächtiger Junge! Er wird uns fehlen! Du wirst immer in unserem Herzen sein!“

Fridolino wollte nun auch etwas sagen. Die vielen lieben Worte berührten ihn sehr. Sein Kloß im Hals wurde dadurch noch größer. Dennoch richtete er die Worte an die Tiere des Waldes: „Meine lieben Freunde, auch wenn ich jetzt auf meine Reise gehe, ihr sollt alle wissen, dass ihr immer in meinem Herzen seid. Ihr seid die liebsten und wundervollsten Freunde, ihr seid nicht nur einfach so Freunde, ihr seid meine Familie. Ich weiß noch nicht, wie lange meine Reise gehen wird, aber ich weiß, dass ich eines Tages wiederkommen werde und dann machen wir ein Fest, wie es selbst die uralte Eiche noch nie erlebt hat.“

Ein klitzekleines Eichhörnchen rief mit ihrer niedlichen kleinen Stimme dazwischen: „Gibt es denn kein Abschiedsfest?“

„Na klar! Natürlich! Auf jeden Fall!“, riefen auf einmal die Tiere des Waldes durcheinander.

Bäri verschaffte sich mit seiner tiefen Bärenstimme Gehör und er sagte laut und deutlich: „Selbstverständlich feiern wir ein Abschiedsfest. Und zwar noch heute, hier und jetzt auf der Stelle.“

Es dauerte nicht mal eine winzige Minute und schon waren die köstlichsten Speisen zusammengetragen. Es wurde geschlemmt und erzählt, gelacht und getanzt. Selbst der Hase und der Fuchs saßen zusammen, um sich gegenseitig Geschichten vom heranwachsenden Fridolino zu erzählen.

Das war überhaupt der größte Spaß. Jeder versuchte die lustigste Geschichte zu erzählen. Jeder wollte den anderen Übertreffen, in dem er das Lustigste mit Fridolino zusammen erlebt hat. Als der nächste Morgen schon längst angebrochen war, nahmen die Geschichten kein Ende. Fridolino musst manchmal schmunzeln, denn er hatte den Eindruck, dass das Eine oder das Andere irgendwie dazu erfunden wurde. Aber es war auf jeden Fall sehr lustig. Ganz zum Schluss umarmte Bäri Fridolino ganz lange und flüsterte ihm in Ohr: „Zeit für neue Abenteuer, mein kleiner Großer.“

Noch einmal gab es am nächsten Morgen eine große Portion Frühstückshonig und Bäri und Fridolino scherzten, als gebe es gleich keinen Abschied voneinander. Aber so ist es wohl, wenn man so innig miteinander in Freundschaft verbunden ist, dann bleibt man auch verbunden, wenn man sich nicht jeden Tag sieht, denn man denkt jeden Tag aneinander, so sehr, dass es der Andere auf jeden Fall spüren wird. Dennoch wurden beide, je näher ihre Verabschiedung rückte, ruhiger und auch traurig.

„Ich werde dich noch bis an den Rand des Waldes begleiten.“, sagte Bäri mit zittriger Stimme.

„Das wäre sehr schön.“, erwiderte Fridolino mit ebenso zittriger Stimme.

Die Eltern

So gingen sie nun die letzten Schritte bis zum Rand des Waldes. Sie setzten sich nocheinmal auf ein moosiges Plätzchen und saßen still beieinander. Bäri holte etwas umständlich ein kleines Paket hinter seinem Rücken hervor. „Fridolino“, sagte er.

„Ich muss dir noch etwas geben. Du hast mich doch immer wieder gefragt, wer eigentlich deine wirklichen Eltern sind. Ich habe dir immer gesagt, dass ich es nicht weiß. Aber das stimmte nicht. Ich habe deinen Eltern versprochen, dir erst dann von ihnen zu erzählen, wenn du groß und stark genug bist.

Das ist nun soweit. Also höre mir bitte aufmerksam zu.“

Fridolino machte große Augen und war auf einmal sehr aufgeregt.

„Bitte erzähl schon, beeil dich.“

„Ich kannte deine Eltern schon bevor ich dich kannte. Dein Vater und deine Mutter kamen sehr oft in unseren Wald. Sie wohnten nicht weit weg von hier. Immer wenn sie in den Wald kamen, diskutierten sie von geheimen Projekten. Nur die Tiere des Waldes hörten ihnen zu, keine Menschenseele durfte von ihren Gesprächen wissen.“

„Warum?“, fragte Fridolino. „Was für geheime Projekte?“

„Deine Eltern waren Erfinder, nicht irgendwelche Erfinder, es waren die besten Erfinder auf der ganzen Welt. Sie hatten eine ganz besondere Erfindung gemacht.“

„Was für eine Erfindung? Bäri, erzähl doch schneller.“

„Welche Erfindung weiß ich leider nicht. Denn sie haben sie nie wirklich beim Namen genannt, aber es war eine bahnbrechende, eine weltverändernde Erfindung. Wie gesagt, wir hatten uns angefreundet. Ich habe sie nie gefragt, warum sie die Sprache der Tiere sprachen. Sie konnten es genauso wie du. Eines Tages kamen sie ganz aufgeregt in den Wald und hatten ein kleines Baby dabei.“

„Ein kleines Baby?“

„Ja, das warst du, Fridolino. Sie haben mich dir anvertraut. Sie haben mich angefleht auf dich aufzupassen und dich zu beschützen. Sie waren in Gefahr und in ihrer größten Not baten sie mich, dein Leben zu beschützen. Denn sie wussten selbst nicht, ob sie überleben werden. Sehr böse Menschen wollten die Erfindung stehlen und sie wurden erpresst, dass sie ihr Kind umbringen, wenn sie nicht kooperieren und ihre Erfindung verraten.“

Bäri wurde richtig wütend bei den Erinnerungen an die bösen Menschen, welche Fridolino etwas antun wollten. Fridolino kuschelte sich an seinen besten Freund ganz eng heran. Er wollte noch einmal sein weiches und warmes Fell spüren, so wie in den kalten Wintern, als er so lange im Schnee gespielt hatte, dass er fast erfroren wäre. Aber in Bäri`s Armen und seinem kuscheligen Fell wurde ihm immer wieder ganz schnell warm.

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