Wolfgang Seidel - Der informierte Patient im Krankenhaus

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Wer als Patient ins Krankenhaus muss, spürt mit einer gewissen Beklemmung, dass er nun in einer ungewohnten Welt ist mit eigenen Vorschriften, Gewohnheiten und Sachzwängen. Er kennt sich nicht aus, muss auf Unvorhergesehenes gefasst sein, vermutet Bedrohliches, macht Fehler. Unsicherheit ist da natürlich, Ängste sind nicht selten. Diese sind aber für eine Heilung nachweislich nachteilig. Schon deshalb ist rechtzeitige und umfassende Aufklärung über das, was den Kranken erwartet, zweckmäßig, und zwar nicht nur für diejenigen, denen die Krankenhausaufnahme bevorsteht, sondern auch für die, die schon eingeliefert worden sind und sich bereits zu orientieren suchen.
Information ist gut, Verständnis ist besser. Das Buch beantwortet deshalb nicht nur übliche Fragen, es bemüht sich, über vielerlei Hintergründe aufzuklären, die den Laien interessieren. Sie mögen im Sachlichen oder Psychologischen zu suchen sein. Die Kapitel des Buches zeichnen grob den Weg des Patienten vor, auf dem er Bekanntschaft mit seinem neuen Aufenthaltsort macht: Nach der Auswahl eines geeigneten Hauses und dem Kofferpacken werden Fragen bei der Aufnahme in der Verwaltung und auf der Station angesprochen. Weitere Abschnitte beschäftigen sich mit Aufgaben und Eigenheiten der Mitarbeiter. Schließlich kommen häufige Einzelheiten bei Untersuchung und Therapie zur Sprache. Auch Probleme nach der meist etwas vorzeitigen Entlassung werden berücksichtigt.
Das Krankenhaus sollte nicht mit einem Hotel verglichen werden, in dem man bedient wird. Es ist ein durchorganisierter Dienstleistungsbetrieb, in dessen Räderwerk der Kranke eingefügt wird, und in dem man ständig auf Notfälle und andere Ausnahmen Rücksicht nehmen muss. Das erfordert Verständnis von allen Beteiligten. So mag das Buch auch hilfreich sein für nur mittelbar betroffene Verwandte und Begleitpersonen.

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2Sie könnten die Variationsbreite selbst einmal prüfen: Wenn Sie im Internet unter www.NetDoktor.de„Symptome“ und dann „Bauchschmerzen“ eingeben, werden Ihnen etwa 30 mögliche Krankheiten angeboten. Wenigstens die Hälfte davon wird Ihr Hausarzt in Erwägung ziehen, wenn er die verschiedenen Bereiche Ihres Bauches abtastet.

4. Selber ein Krankenhaus auswählen?

Es könnte sein, dass Ihr Hausarzt nicht gleich ein bestimmtes Krankenhaus für die Behandlung Ihrer Erkrankung vorgeschlagen hat. Vielleicht hat er überhaupt nur erwähnt, dass demnächst wohl eine klinische Behandlung notwendig werden würde. Ich gehe aber davon aus, dass jetzt wenigstens die Diagnose Ihrer Haupterkrankung feststeht. Nun haben Sie erwogen, ob Sie sich selbst nach dem für Sie und Ihre Krankheit vermutlich am besten geeigneten Haus umsehen sollen. Das ist oft schwierig. Es gibt eine Reihe widersprüchlicher Argumente, sodass Sie abwägen müssen, und zwar ohne Insiderkenntnisse. Ich kann Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen, aber ich kann Ihnen erklären, welche Argumente warum bedeutsam sind.

4.1 Eindeutige Diagnose oder Multimorbidität

Zunächst gibt es eine Grundregel, nach der man die Suche nach dem am besten geeigneten Krankenhaus in einer von zwei Hauptrichtungen weiter verfolgen kann:

Wenn es sich bei Ihnen um eine eindeutige Diagnose handelt, wenn Sie also wissen, dass Sie einen Gallenstein oder einen Leistenbruch oder Schmerzen im Knie oder einfach einen grauen Star der Augenlinse haben und keine gleichzeitigen zusätzlichen Erkrankungen, sollten Sie sich dem besten Spezialisten anvertrauen, egal in welchem Krankenhaus. Vielleicht kennen Sie einen oder haben wiederholt von ihm gehört. Sonst sprechen wir gleich noch darüber, wie Sie einen suchen können.

Handelt es sich aber um eine eher unklare Erkrankung, hat Ihr Hausarzt etwa dem Sinn nach gesagt: „Jetzt bin ich mit meinen Möglichkeiten am Ende, jetzt müssen Spezialisten und Spezialuntersuchungen bei Ihnen zum Zuge kommen...“, oder sind Sie mehrfach krank (multimorbid) oder sehr alt, dann sind Sie am besten aufgehoben in einem großen Krankenhaus, in dem es alle oder sehr viele Spezialisten gibt.

Denn solange alles offen ist, können plötzlich auch ganz seltene Krankheiten oder häufiger noch Kombinationen verschiedener Störungen vorliegen, für die plötzlich ein Spezialist vorteilhaft sein mag, an den man noch gar nicht gedacht hatte. Vielleicht wissen Sie sogar schon, dass bei Ihnen zusätzlich eine Herzschwäche oder ein hoher Blutdruck, ein Diabetes oder eine alte Niereninsuffizienz nachgewiesen wurde. Dieser Nebenbefund mag seit langem unauffällig sein, aber er könnte plötzlich aktiviert werden und unerwartet große Probleme bereiten, wenn Ihr Körper durch die jetzige Erkrankung geschwächt ist. Sie könnten ein kleineres Risiko haben, wenn der zuständige Fachmann dann unter dem gleichen Dach, also ohne Umstände erreichbar ist. Ich will das erklären.

Sie erwarten natürlich, dass jeder Arzt die für sein Fachgebiet einschlägigen Fortbildungsveranstaltungen besucht und regelmäßig Fachzeitschriften liest, um seine Arbeit so fortschrittlich wie möglich zu verrichten. Das tun auch fast alle. Sie müssen es sogar ihrer Ärztekammer nachweisen. Andererseits reicht die Zeit für eine tiefergehende Weiterbildung in anderen Fächern niemals. Die Gebiete sind zu groß und zu zahlreich geworden. Jeder Arzt wäre, wenn bei seinem Patienten Begleiterkrankungen auftreten sollten, die nicht zu seinem Fachgebiet gehören, auf sein Wissen aus Studienzeiten angewiesen (das durchaus schon veraltet sein könnte).

Aber in einer großen Klinik hat er Gelegenheit zum Fachsimpeln mit vielerlei Kollegen. Sie treffen sich zum Beispiel im Kasino beim Essen, aber auch eben mal auf dem Gang oder in der Röntgenabteilung, und sie zeigen dann auf einen besonderen Befund („Hast Du das schon mal gesehen?...“) oder erzählen von einer besonderen Behandlungsmethode oder von einem ganz neuen Gerät, das es nun in der Abteilung gibt. Vielleicht ist nicht nur fachliche Information, sondern auch ein wenig Stolz oder Angeberei im Spiel. Aber man merkt sich bei solchen Gesprächen mehr als in einem eintönigen Fortbildungsvortrag. Und man erfährt, welcher Kollege welches Spezialwissen gut beherrscht. Je mehr Abteilungen in einem Hause sind, desto vielseitiger werden derartige Kontakte sein.

Wer dann beim eigenen Patienten ein ungewöhnliches Symptom entdeckt, wird sich an ein solches Gespräch erinnern. Und wenn der Kollege dann im gleichen Haus arbeitet, kann man ihn besonders leicht anrufen oder ansprechen oder eben konsiliarisch ans Krankenbett bitten.

Entscheidend kann die Vielfalt diverser Spezialabteilungen gerade für fachübergreifende Fächer wie die Anästhesie sein. Nehmen wir folgende wahre Begebenheit: Ein ältere Herr wird in einer sehr renommierten Augenklinik operiert. Vor Beginn der Narkose hatte er dem Anästhesist noch gesagt, dass er eine sehr große Prostata habe und dass er wisse, dass eine solche nach gewissen Narkosen eine Harnverhaltung verursachen könne. Er möge doch entsprechende Vorkehrungen treffen. Dennoch kam es dann prompt in der Nacht nach der Operation zur vollständigen Harnsperre. Der Patient musste in eine andere Klinik verlegt werden, in der es eine urologische Abteilung gab. Dort verursachte der Nachtdienst eine Komplikation, sodass eine stationäre Notaufnahme in der Urologie nötig wurde usw. Es ist sicher, dass dem alten Herrn manches von dieser aufregenden und auch noch sehr schmerzhaften Tortour, wahrscheinlich sogar die ganze langwierige Abfolge von Komplikationen erspart geblieben wäre, wenn er in eine Klinik gegangen wäre, in der man (und speziell die Narkoseabteilung) sowohl viel Erfahrung mit Augenoperationen wie mit urologischen Erkrankungen hat.

Ähnliche Konstellationen kann es sogar innerhalb eines großen Faches geben, zum Beispiel in der inneren Medizin. Jeder Internist einen hohen Blutdruck medikamentös behandeln. Aber wenn kann er zusammen mit einer Herzklappenerkrankung auftritt und plötzlich die Nieren nicht mehr gut arbeiten und eine Stoffwechselstörung hinzutritt (alles internistische Erkrankungen), kann es sehr hilfreich sein, wenn es im Hause innerhalb der Inneren Medizin eine nephrologische und eine kardiologische Spezialabteilung gibt und deren Konsiliarärzte gemeinsam den Fall beraten. Denn die einschlägigen Behandlungsmaßnahmen und die Nebenwirkungen von Medikamenten können sich stören und müssen sorgfältig abgewogen werden.

Der auf seiner Station allein zuständige Internist hat alles das ja irgendwann studiert. Aber in einer großen Klinik muss er nicht das Risiko übernehmen, dass er bei der für ihn ungewohnten Behandlung etwas falsch machen könnte. Er kann nicht sicher sein, ob er die aktuelle Lehrmeinung im benachbarten Spezialgebiet und die richtige Dosierung moderner Medikamente schon kennt. Er ruft einfach konsiliarisch die Fachleute an, vielleicht wegen Zeitmangel oder sogar aus Faulheit, aber er ruft sie. Er selbst fühlt sich für seinen Patienten verantwortlich, aber er überträgt dem Besseren die Zusatzbehandlung. In den meisten Fällen kennt er ihn ja persönlich. Und notfalls fährt man Ihr Bett schnell in den Aufzug und in genau die Abteilung, in der man sich mit dem neuen Zusatzrisiko besser auskennt. Schon sind Sie weiterhin in den besten Händen (nämlich eines Spezialisten). Sie ahnen, meine Leserinnen und Leser, worin bei großen Kliniken ein entscheidender Vorteil liegen kann.

4.2 Der Rat des niedergelassenen Arztes

Neben dieser grundsätzlichen Wahl zwischen dem für Ihr Krankheitsbild bekannten Spezialisten oder dem großem vielseitigem Krankenhaus können sich natürlich viele weitere Gründe ergeben, die für das eine oder andere ganz spezielle Krankenhaus sprechen. Wie erhalten Sie den besten Rat? Nun, wenn Sie schon Ihren Hausarzt oder einen niedergelassenen Facharzt gefragte haben, könnten Sie im Internet surfen oder Sie könnten Bekannte anrufen.

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