Elle West - Die Partisanen

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Es scheint erst nur eine zufällige Begegnung zu sein, als Christina Testilopoules dem gut aussehenden Fremden in London zum ersten Mal über den Weg läuft, doch das Schicksal führt dazu, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen.
Denn auch Orlando Santiago de Maliñana ist auf dem Weg in den Irak, um den irakischen Partisanen des vom Krieg bedrohten Landes tatkräftig zur Seite zu stehen.
Die beiden verbindet jedoch mehr als die Freundschaft zu den irakischen Rebellenführer Ali Imam al-Moktada, denn bald stellt sich heraus, dass Christina Geschäfte mit dem spanischen Mafiaboss Alejandró macht, Orlandos Vater…

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Alejandró hätte aufschreien mögen, aber er schwieg, so irritiert war er. Bisher hatten immer ausgeglichene Machtverhältnisse zwischen seinem Sohn und ihm geherrscht, oder zumindest hatte Alejandró dies so empfunden. Sein Sohn war ihm gegenüber nie so direkt wie jetzt gerade entgegen getreten und hatte ihm nie vor Augen gehalten, dass er besser als sein Vater geworden war. Er hatte ihm Respekt entgegen gebracht, weil er das Familienoberhaupt war. Nun jedoch hatte sich sein Sohn über ihn erhoben. Alejandró ärgerte dies vor allem deshalb, weil sein Sohn ein so schwieriger, selbstzerstörerischer Mensch war. Man konnte ihm keine Befehle erteilen. Orlando war einfach besser geworden. Er prahlte nicht einmal damit, auch wenn es sich sowohl an seiner Wortwahl, als auch an seiner Haltung zeigte. Alejandró hätte mit einem hinterhältigen Versuch seines Sohnes, ihn aus dem Geschäft zu drängen, vielleicht sogar besser leben können als mit der bloßen Überlegenheit, die Orlando ausstrahlte. Je länger er jedoch darüber nachdachte, desto sicherer war er, dass sein Sohn seinen Zorn nicht verdiente. Er mochte vielleicht eigensinnig und eventuell sogar respektlos sein, aber er war sein Sohn, sein Erbe und er war der Beste, in allem, was er anfing. Alejandró erkannte, dass er sich die Intelligenz und die Fähigkeiten seines Sohnes nicht mehr würde zunutzen machen können, wenn er ihn verärgerte.

„Ristovas Bruder will die Geschäfte so weiter führen, wie sie bisher gelaufen sind. Allerdings gibt er mir die russischen Bezirke in Spanien und Portugal, damit ich ihm zur Seite stehe, wenn er seinen Feind gefunden hat und seinen Bruder rächen kann.“, erzählte Alejandró ruhig. „Ich war vor ein paar Tagen in Moskau bei Ristovas Beerdigung. Vostinov sieht in mir seinen Verbündeten und Freund und ich glaube, ich kann ihn bald endgültig von der Schuld Michél Tripoutêts überzeugen.“

Orlando nickte. „Du bewegst dich da auf dünnem Eis, Vater.“, sagte er feststellend. „Und obwohl ich weiß, was du dir davon versprichst, bin ich nicht sicher, ob dein Plan langfristig der Beste ist.“

„Was meinst du damit?“, wollte Alejandró wissen.

Orlando stellte beide Füße auf den Boden und stützte die Ellenbögen auf die Knie. „Wenn jetzt kein Bandenkrieg ausbricht, was ich sogar noch annehmen könnte, wird das spätestens dann passieren, wenn die Franzosen herauskriegen, wer sie aufs Kreuz gelegt hat. Du bist sicherlich nicht der Einzige, der es beherrscht zu manipulieren. Die Franzosen werden auch Verbündete haben und vielleicht glauben die Russen ihnen irgendwann ihre Unschuld. Wer fängt schon einen Bandenkrieg an, wenn er sich selbst etwas vorzuwerfen hat und gerecht behandelt wurde?“

Alejandró schluckte merklich. Aus dieser Perspektive hatte er seinen Plan und die Zukunft noch nicht betrachtet. Es war durchaus möglich, dass sein Sohn Recht hatte. „Was schlägst du vor, was ich machen soll?“, fragte er schließlich, wenngleich er sich nicht ganz wohl dabei fühlte, seinen Sohn um einen Rat zu bitten.

„Seh’ zu, dass deine Verbündeten Feinde der Russen sind und stärker als die Franzosen und deren Gefolge.“, antwortete Orlando. „Du bist da schon drin und kannst nicht mehr raus, Alejandró.“ Obwohl er die Amerikaner hasste, musste er gestehen, dass eben diese ein Geschäftspartner wären, der viele andere einschüchtern würde. „Du musst dir eine Rückversicherung zulegen und ich glaube, wir denken dabei beide an die Amerikaner, da die italienische Mafia ohnehin auf deiner Seite steht.“ Der Anführer der italienischen Mafia, Fabrizio della Monta, war ein Cousin seines Vaters. Orlando und Bonita hatten damals oft die Ferien bei ihrem Onkel Fabrizio in Italien verbracht und sich gut mit dessen Kindern angefreundet. Um seine Loyalität brauchte sich Alejandró demnach am wenigsten zu sorgen. „Außer Ristova wusste keiner seiner Leute, dass er Verhandlungen mit den Amerikanern führen wollte und Vostinov is’ ein Idiot und versteht ohnehin nichts davon. Mach dir das zunutze. Am besten du tust es schnell, ehe die Amerikaner sich von selbst an Vostinov wenden und dir das Heft aus der Hand nehmen.“

Alejandró nickte bestätigend. „Ich werde mich gleich darum kümmern.“, versicherte er. „Und nun geh’ deiner Mutter und deinen Schwestern Hallo sagen. Und schick mir Benini rein.“

Orlando nickte und erhob sich. Er nahm es seinem Vater nicht übel, dass er ihm nun wieder Befehle zu erteilen versuchte. Immerhin war er das Familienoberhaupt und zumindest in dieser Position respektierte er seinen Vater auch angemessen.

Alejandró hielt ihn noch einmal auf, ehe er den Raum verlassen konnte. „Danke, Orlando.“, sagte er aufrichtig. „Ich bin froh, dass du auf meiner Seite stehst.“

Orlando wusste das zu schätzen, denn er war sich sicher, dass es seinen Vater größte Überwindung gekostet hatte, sich bei seinem Sohn für einen geschäftlichen Rat zu bedanken. Er lächelte schräg. „Du bist mein Vater. Da hab’ ich kaum eine Wahl.“, sagte er und sein Vater erwiderte das Lächeln.

Während Orlando durch die Halle schritt, blieb er nur kurz stehen um einen Bediensteten anzuweisen, seiner Mutter und seinen Schwestern seinen Besuch ankündigen zu lassen. Auf der Veranda fand er schließlich Benini. Dieser war der Berater und Vertraute seines Vaters und gemeinsam besprachen sie beinahe alle geschäftlichen Angelegenheiten. Alejandró vertraute Benini seit so vielen Jahren, dass er ihn gleich bei sich hatte einziehen lassen, um ihn jederzeit zu sich rufen zu können.

„Mein Vater verlangt nach dir.“, sagte Orlando und setzte sich in den Schatten eines Baldachins. Benini schien zu überlegen, ob er noch die Zeit finden konnte, um sein Getränk in Ruhe auszutrinken, entschied sich wegen des skeptischen Blickes Don Orlandos dann jedoch dagegen und eilte sofort zum Büro seines Bosses.

Orlando überlegte, wie er seinen Eltern eine erneute Abreise erklären könnte, ohne dabei verdächtig zu wirken oder viele Fragen aufzuwerfen. Vielleicht sollte er einfach behaupten, sich einmal frei zu nehmen. Er würde ihnen sagen, dass er nach Griechenland fliegen würde, um dort einen entspannten Urlaub bei Bekannten zu verbringen. Er war sich sicher, dass seine Mutter ihm dies glauben würde und wenn nicht, so hatte sie dennoch keine Ahnung, was ihr Sohn ansonsten vorhatte. Bei seinem Vater war er da nicht so sicher. Allerdings hatte Orlando ihm gerade einen guten geschäftlichen Rat gegeben, der gegen seine eigene Überzeugung war. Und würde sein Vater sich danach richten, wäre er vermutlich erst einmal auf Tage beschäftigt. So oder so, nichts würde ihn abhalten können, in den Irak zu reisen.

Er hob den Kopf als er aufgeregte Stimmen hörte. Gleich darauf tauchten seine Mutter und ihre Töchter vor ihm auf. Sie umarmten ihn eine nach der anderen.

Isabella küsste ihren Sohn auf die Stirn und hielt sein Gesicht in ihren Händen, bis er ihre Hände liebevoll, aber entschieden von sich zog. „Wie geht es dir, mein lieber Schatz?“, fragte sie und sah ihn mit leuchtenden Augen an. Er war ihr ganzer Stolz und jeder, der ihre Miene sah, wenn sie ihren Sohn betrachtete, konnte das deutlich erkennen.

Er blickte sie mit einem sowohl charmanten, als auch verlegenen Lächeln an. „Mama, du tust, als hättest du mich ein Jahr lang nicht gesehen.“, sagte er amüsiert. „Aber es geht mir gut, danke.“

„Was hast du mir mitgebracht, Orlando?“, wollte Sandrine wissen. Sie fragte es nicht arrogant oder gierig, sondern nüchtern, denn alle seine Schwestern wussten, dass er ihnen von jeder Reise Geschenke mitbrachte.

Er lächelte all seine Schwestern an und war, obwohl er sie alle liebte, froh, nicht mehr Zuhause zu wohnen. Zwei Männer unter fünf Frauen hatten es einfach nicht leicht. „Die Tasche steht im Esszimmer.“, sagte er. Außer Bonita liefen alle Frauen, einschließlich seiner Mutter, ins Haus um nachzusehen, was er ihnen gekauft hatte.

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