Elle West - Die Partisanen

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Es scheint erst nur eine zufällige Begegnung zu sein, als Christina Testilopoules dem gut aussehenden Fremden in London zum ersten Mal über den Weg läuft, doch das Schicksal führt dazu, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen.
Denn auch Orlando Santiago de Maliñana ist auf dem Weg in den Irak, um den irakischen Partisanen des vom Krieg bedrohten Landes tatkräftig zur Seite zu stehen.
Die beiden verbindet jedoch mehr als die Freundschaft zu den irakischen Rebellenführer Ali Imam al-Moktada, denn bald stellt sich heraus, dass Christina Geschäfte mit dem spanischen Mafiaboss Alejandró macht, Orlandos Vater…

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Christina musste lachen. „Ja, sicher.“, sagte sie sarkastisch. Deine Tochter kann doch nicht älter als 16 sein.“

Mladen blickte so ernst drein, dass er Christina damit zum Schweigen brachte. „Sie ist 16.“, sagte er. „Und sie braucht eine Brautjungfer, die ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft.“

„Ich fühle mich ja wirklich geschmeichelt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass ich dafür die geeignete Person bin.“, sagte Christina in dem Versuch, den Wunsch höflich auszuschlagen. Sie hatte eigentlich keine Zeit für diesen Unsinn. Ihr Verlobter wartete in einem anderen Land auf sie und sie hatte wahrhaftig andere Dinge im Kopf, um noch eine weitere Woche in Spanien Urlaub zu machen. „Sie wird doch sicher eine Menge Freunde haben. Eine ihrer Freundinnen wäre doch sicher viel lieber ihre Brautjungfer.“

Mladen blickte sie verlegen an und beugte sich verschwörerisch zu ihr vor. „Weißt du, Skylla, mein Mädchen hat eigentlich überhaupt keine Freunde.“, gestand er.

Christinas Stirn legte sich in Falten. Hatte nicht auch der seltsamste Mensch zumindest einen Freund, auf den er sich verlassen konnte? Ihr Leben war verrückt und sie selbst war gelegentlich nicht sehr umgänglich, weil es so viel in ihrem Leben gab, über das sie nicht sprechen konnte. Und selbst sie hatte Freunde. Sie hatte Freunde, die ihr wie eine Familie waren. Da sollte es für ein junges, attraktives Mädchen doch auch nicht so schwer sein, Freunde zu finden. „In Ordnung.“, gab sie nach. „Aber dann musst du mir einen weiteren Gefallen tun, kostenlos, natürlich.“

Mladen lächelte zufrieden. „Alles, was du willst.“, sagte er entschlossen. Er hatte bereits befürchtet, seine einzige Tochter müsste bei ihrer Hochzeit alleine vor dem Priester stehen. Seit seine Frau gestorben war, fehlte es dem Mädchen an weiblichen Beistand. Nun jedoch würde sie eine schöne Frau neben sich haben, die ihr Beistand geben konnte. Und sicherlich würde sie sich auch vor der Hochzeit noch genügend Zeit für Stephanie nehmen, ihr vielleicht einige sexuellen Dinge erklären können. Um selbst nicht ein solches Gespräch mit seiner Tochter führen zu müssen, war er bereit, eine Menge zu tun.

Christina zog ihre Liste zurück und schrieb, nachdem sie kurz gerechnet hatte, auf die Rückseite, was sie von ihm haben wollte. Sie schob den Zettel zu Mladen zurück. „Wenn die Medikamente rüber geflogen werden, werde ich schon im Irak sein, sodass ich die Ladung selbst annehmen kann. Dabei fallen zwei Kisten mehr nicht sonderlich auf.“ Zur Not würde sie die Beamten am Flughafen bestechen. Es gab immer eine Möglichkeit ans Ziel zu gelangen. Sie betrachtete Mladens zweifelndes Gesicht, doch sie erkannte, dass er bereits überlegte, wie schnell ihr Wunsch zu erfüllen war. Sie lächelte zufrieden. „Da du mir nun zwei Kisten schuldest, machen wir vier daraus und teilen uns den Preis.“, fuhr sie fort. „Kannst du das organisieren?“

Mladen blickte auf und sah sie an. „Nur, wenn mir Don Alejandró wohl gesonnen ist.“, antwortete er grübelnd. „Vermutlich auch so, aber mit der Hilfe der Mafia ginge es natürlich auch weitaus schneller und wäre ungefährlicher. Und so wie ich das sehe, musst du alle Kisten in das gleiche Flugzeug stecken.“

„Dasselbe.“, korrigierte sie ihn und konzentrierte sich dabei immer noch auf ihr eigenes Ziel. Er wirkte nicht überrascht über ihre Forderung, denn er hatte ihr diesbezüglich bereits einmal geholfen. „Aber du hast Recht. Wir haben eine Deadline. Kannst du dich mit der Mafia in Verbindung setzen und dieses Problem lösen?“

Er nickte. „Das werde ich ohnehin müssen um an einige der Medikamente zu kommen. Is’ nicht alles legal, was da auf deiner Liste steht.“, antwortete Mladen.

Sie grinste. „Also abgemacht?“, fragte sie drängend.

Er nickte, kurz, aber entschlossen. „Abgemacht.“ Sie reichten einander die Hände und besiegelten ihren mündlichen Vertrag damit. Seit sechs Jahren arbeiteten sie gemeinsam und bisher hatte es zwischen ihnen nie Probleme gegeben. Mladen war etwa doppelt so alt wie sie und doch hatte er auch mit ihr verhandelt, als sie gerade ein wenig älter als Stephanie heute gewesen war. Er hatte sie auch als 17-Jährige respektiert und dafür war sie ihm auch heute noch dankbar.

Christina hatte die Bekanntschaft zu Mladen für die Hilfsorganisation aufgetan und bald festgestellt, dass er Kontakte hatte, die ihr mehr als nur legale Medikamente ermöglichten. Und so hatten sie beschlossen, dass er nur mit ihr Geschäfte abschloss und nur sie die Verhandlungen für die Hilfsorganisation abschließen konnte. So war sie ständig zwischen dem Irak und Spanien hin und her geflogen und hatte so manches erkauft, was die Hilfsorganisation nicht zu wissen brauchte. Wenn sie jedoch selbst bald im Irak leben würde, würden diese Reisen für sie weniger Umstände bedeuten und ihr vielleicht noch mehr Möglichkeiten eröffnen.

Nachdem sie ihre Aufgabe vorerst erledigt hatte, täuschte sie Müdigkeit vor und wurde von Mladens Tochter zum Gästezimmer, welches ihr für die Dauer ihres Aufenthalts zugedacht war, geführt.

„Das hier ist es.“, sagte Stephanie und faltete verlegen die Hände ineinander. Aus irgendeinem Grund, wagte sie nicht, Christina direkt anzusehen.

„Vielen Dank, Stephanie.“, erwiderte sie mit einem freundlichen Lächeln. Sie stellte ihre Taschen im Zimmer ab und blickte zu der Tochter ihres Bekannten. Sie hatte nicht gewagt, ihr in den Raum zu folgen, erweckte jedoch auch nicht den Anschein, als wolle sie gehen. „Komm doch herein.“, forderte Christina sie also auf. Wenn sie schon ihre Brautjungfer werden würde, dann sollte sie vielleicht versuchen, ihr zumindest ein bisschen näher zu kommen. Sie erkannte ein freudiges Funkeln in den Augen des Mädchens und gleich darauf kam sie ihrer Aufforderung nach. Christina erschien es etwas merkwürdig, dass sie sogleich die Tür hinter sich schloss, aber sie vertrieb diesen Gedanken wieder. Sie hatte nicht den geringsten Grund einem Mädchen zu misstrauen. Sie selbst war in diesem Alter zwar bereits eine Gefahr gewesen, wenn es jemand darauf angelegt hatte, aber ihr war durchaus bewusst, dass sie wohl eine Ausnahme war.

Christina warf einen Blick aus dem Fenster und konnte die kleine Straße vor dem Haus überblicken. Mladen lebte mit seinen Kindern etwas abgeschieden, wenngleich die Innenstadt von El Astillero nicht weit entfernt zu sein schien. Der Ort war an der Küste gelegen und Christina liebte die Luft hier. Als sie sich wieder Stephanie zuwandte, stand diese noch immer an der Tür, senkte jedoch schnell den Blick, als Christina sie ansah.

„Sag mal, warum siehst du mich nur an, wenn ich wegsehe?“, wollte Christina wissen. Sie hielt nichts von falschem Taktgefühl. Und sie hatte es neugierig gefragt, nicht verärgert oder arrogant.

Stephanie lächelte zurückhaltend. Im nächsten Moment hob sie den Kopf und blickte Christina direkt in die Augen. „Weil Sie so wunderschön sind und ich nicht möchte, dass Sie mich für merkwürdig halten.“, sagte sie. „Ich habe noch nie eine Frau gesehen, die so schön ist wie Sie. Sie leuchten im Inneren.“

Nun musste Christina lächeln. Zuerst hatte sie gedacht, das Mädchen wolle sie beobachten, weil sie ihr nicht traute und sie deshalb stets musterte. Nun stellte sie erleichtert fest, dass Stephanie sie bewunderte.

Christina setzte sich auf die Fensterbank und betrachtete sie nun ihrerseits aufmerksam. Wieso sollte sie sie für merkwürdig halten? Sie wirkte wie ein normaler Teenager auf sie. „Es gibt viele schöne Frauen, meinst du nicht? Überall auf der Welt, das kann ich dir versichern.“, sagte sie, nur um irgendetwas zu sagen. „Du bist auch sehr hübsch, Stephanie. Ich bin sicher, in ein paar Jahren, werden dich viele Frauen um dein Aussehen beneiden.“ Christina hatte gesagt, was sie dachte, nicht sicher, ob es nun höflich gewesen war oder nicht. Sie hatte keine Erfahrung darin, sich Teenager zu Freunden zu machen. Und so hatte sie einfach versucht, höflich zu sein und doch nicht zu lügen. Höfliche Lügen waren ihrer Meinung nach das Schlimmste. Und Stephanie war ein hübsches Mädchen. Sie hatte jedoch kaum Selbstbewusstsein und das fand Christina aufrichtig bedauernswert.

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