Elle West - Die Partisanen

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Es scheint erst nur eine zufällige Begegnung zu sein, als Christina Testilopoules dem gut aussehenden Fremden in London zum ersten Mal über den Weg läuft, doch das Schicksal führt dazu, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen.
Denn auch Orlando Santiago de Maliñana ist auf dem Weg in den Irak, um den irakischen Partisanen des vom Krieg bedrohten Landes tatkräftig zur Seite zu stehen.
Die beiden verbindet jedoch mehr als die Freundschaft zu den irakischen Rebellenführer Ali Imam al-Moktada, denn bald stellt sich heraus, dass Christina Geschäfte mit dem spanischen Mafiaboss Alejandró macht, Orlandos Vater…

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Nun winkte das Mädchen schüchtern ab, während sie doch über das Kompliment lächelte. Dann trat sie auf sie zu und berührte eine von Christinas Haarsträhnen, die sich aus dem Zopf gelöst hatten. „Ihre Haare erinnern mich an Feuer.“, sagte sie lächelnd. „Und Ihre Augen sind wie Licht, das aus der Erde fließt.“

Christina blickte mehr verwundert als geschmeichelt drein. Langsam begann sie sich in ihrer Gegenwart verändert zu fühlen, merkwürdig, aber nicht unbedingt unangenehm.

„Sie sind wie Feuer und Erde. Und so wie die beiden Elemente gegensätzlich zu sein scheinen, verhält es sich auch mit Ihrer Persönlichkeit. Sie sind das Feuer und die Erde und Sie nutzen beides.“, fuhr Stephanie unbeirrt fort.

Christina lachte leicht, in dem Versuch, ihre Unsicherheit zu verbergen. „Woher willst du das wissen?“, fragte sie forschend.

„Ich sehe mit dem Herzen und nur selten mit den Augen.“, antwortete Stephanie. „Es ist eine Gabe, die ich nutzen muss, weil ich das Glück hatte, sie zu bekommen. Die anderen verstehen das nicht. Und das ist auch der Grund dafür, dass ich keine Freunde habe. Dafür wollten Sie doch eine Erklärung, nicht wahr?“

Wenn ich gläubig wäre, würde Gott nun ein Gebet von mir hören , dachte Christina sarkastisch. Sie hielt jedoch weder etwas auf Religionen, noch auf Aberglauben. Und dennoch bereitete dieses Mädchen ihr eine Gänsehaut. Immerhin hatte sie nicht wissen können, was sie nun so entschieden behauptete.

„In Ihrer Zukunft wird es einen Mann geben, durch den Sie Ihre Stärken verbinden können.“, sagte Stephanie und lächelte. „Sie werden ihn so glücklich machen, wie er Sie.“ Sie schloss die Augen und sah sie erst nach geraumer Zeit wieder an. „Sie werden nicht länger heimatlos sein, wenn Sie ihm gestatten, Ihnen nahe zu sein. Er wird Ihnen die Heimat sein und Sie ihm das Licht, das seine Dämonen vertreibt.“

Als Christina diese Worte hörte, durchfuhr sie neuerlich eine Gänsehaut. Sie hatte das deutliche Gefühl, dass Stephanie nicht von Damian sprach. Hatte sie nicht Aden Hall gegenüber erwähnt, dass sie die Heimatlose genannt wurde? Aber dieser Gedanke war absurd und Stephanie konnte davon nichts wissen. Sie hatte es nicht mit einem Wort erwähnt, also konnte dieses unheimliche Mädchen es nicht wissen. Aber gesagt hatte sie es dennoch. Im nächsten Moment glaubte Christina, selbst unheimlich zu werden, weil sie in Betracht zog, ihr zu glauben. „In Ordnung.“, sagte sie abwehrend. „Lassen wir das, ja?“

„Wie Sie wünschen.“, erwiderte Stephanie und senkte dabei wieder ihr Haupt. Sie wirkte nicht gekränkt. Scheinbar kannte sie diese Reaktion längst. „Ich wollte Ihnen noch einmal persönlich danken, dass Sie meine Brautjungfer sein werden. Das ist sehr freundlich von Ihnen, da Sie mich nicht einmal kennen.“

Christina nickte leicht, wenngleich sie dachte, dass sie bereits genug von ihr kannte, um zu wissen, warum alle anderen sie mieden. Dennoch fühlte sie sich nun, da sie wieder ein normales Gespräch führen konnten, augenblicklich behaglicher. „Ich denke, ich mache das gerne.“, sagte sie und wusste nun, dass es nicht gelogen war. Sie hatte vielleicht eingewilligt, weil sie ihre eigenen Ziele vor Augen gehabt hatte, aber nun fand sie auch, dass es nicht gerecht wäre, wenn das Mädchen während ihrer eigenen Hochzeit alleine wäre. „Allerdings finde ich es wirklich schade, dass diese Aufgabe keine deiner Freundinnen übernimmt.“

Stephanie blickte sie mit einem traurigen Lächeln an. „Die Mädchen in meiner Schule fürchten sich wegen meiner Gabe vor mir, so wie Sie sich auch. Aber diese Mädchen haben nicht Ihren Kampfgeist.“, antwortete sie erneut auf die ungestellte Frage. „Im Mittelalter wurden Menschen deshalb hingerichtet, wussten Sie das?“

Christina nickte. „Ja.“, sagte sie zusätzlich. „Die Kirche ließ im Mittelalter so gut wie alle hinrichten, die ihnen nicht gefallen haben.“

Stephanie lächelte, schwieg jedoch.

„Freust du dich auf deine Hochzeit?“, fragte Christina, um das Thema zu wechseln. „Ich finde, du bist doch noch recht jung für die Ehe.“ Als sie selbst 16 gewesen war, hatte sie angefangen, Geschäfte mit den Irakern zu machen. Damals hatte sie Ali, einen nun sehr guten Freund, kennen gelernt, der sie in dieses Terrain eingeführt hatte. Christina hatte hinein gepasst, zwischen die Rebellen und Geschäftsleute. Sie war schon damals selbstsicher und klug gewesen und so hatte man sie in dieser Männergesellschaft bald akzeptiert. An die Ehe hatte sie in diesem Alter allerdings überhaupt nicht gedacht. Auch jetzt noch, mit 23, kam sie sich eigentlich zu jung vor, um entscheiden zu können, sich auf ewig an einen einzigen Mann zu binden.

Stephanie kicherte amüsiert. „In der Heimat meines Vaters wäre ich schon längst versprochen oder gar verheiratet. Es ist ganz normal für ihn und ich kenne es auch nicht anders.“

Christina nickte einsehend. Es war eben eine andere Kultur. Und nur weil sie es sich für sich selbst nicht vorstellen konnte, bedeutete es nicht, dass es nicht für andere selbstverständlich war. Für Stephanie schien es das zu sein. „Und dein baldiger Ehemann?“, fragte sie. „Liebst du ihn?“

„Ich kenne ihn noch nicht.“, antwortete Stephanie.

Christina nickte verstehend, wenngleich sie diese arrangierten Ehen verachtete. Kultur hin oder her, sie konnte keinen Sinn darin sehen, zwei Unbekannte miteinander zu verheiraten. Und auch wenn diese Ehen statistisch weniger oft geschieden wurden als gewöhnliche Ehen, konnte sie es dennoch nicht begreifen. Wo war die Leidenschaft? Sollte nicht jeder Mensch zumindest die gleiche Chance erhalten, sich unsterblich zu verlieben? Ihrer Meinung nach war eine verrückte, unlogische Beziehung noch immer besser als eine lieblose, die vielleicht für ewig hielt. Einen Fehler zu machen, war besser, als nie das Risiko einzugehen.

„Versuchen Sie, das zu verstehen, Miss.“, sagte Stephanie, als hätte sie ihre Gedanken gelesen. „Mein Vater hat diesen Mann für mich ausgesucht und somit steht fest, dass wir einander in diesem Leben gehören werden. In der Kultur meines Vaters werden die Dinge so geregelt. Auch seine Eltern haben entschieden, mit welcher Frau er den Bund der Ehe eingehen sollte und Sie sehen, dass dabei zwei Kinder herausgekommen sind.“

Christina nickte erneut. „Ich finde es dennoch falsch.“, sagte sie ehrlich und machte sich auch sonst keine Mühe, ihre Abneigung gegen diese Tradition zu verbergen. „Ich würde niemals einen Fremden heiraten, nur weil das jemand so verabredet hat. Ich bewundere dich, dass du diese Bürde ohne Widerworte auf dich nimmst.“

„Sehen Sie, ich freue mich darauf, einen Ehemann zu bekommen.“, sagte Stephanie. „Ich weiß, dass Sie dies nicht recht verstehen können, aber, wenn ich so frech sein darf, ich verstehe Sie auch nicht.“

Christina lächelte freundlich. Sie war dankbar, wenn die Menschen ihr mit Ehrlichkeit begegneten.

„Wieso zieren Sie sich, Ihren Verlobten zu heiraten?“, fragte Stephanie dann. „Für eine Frau ist es doch immer gut, wenn sie einen Mann an ihrer Seite hat, der sie beschützen kann.“

Christina blickte sie nahezu fassungslos an. Sie hatte mit niemanden, den dieses Mädchen kennen konnte, über ihre Verlobung gesprochen. „Woher weißt du davon?“, fragte sie, obwohl sie nicht sicher war, ob sie die Antwort wirklich hören wollte.

„Ich kann es sehen.“, antwortete Stephanie und erfüllte damit Christinas Befürchtung. „Aber ich glaube nicht, dass Sie ihn heiraten werden. Sie werden einen Mann finden, der besser zu Ihnen passt. Und Sie werden eine Wahl haben –ganz anders als ich. Es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie den anderen lieben werden. Das Schicksal bestimmt das.“

Christina glaubte ihr kein Wort und wollte sie unbedingt los werden. All die Dinge, die sie sagte, konnten nicht wahr sein. Vielleicht war sie einfach eine gute Beobachterin. Doch am meisten wunderte sie, dass dieses Mädchen gebildet sprach und manchmal sehr klug wirkte und im nächsten Moment hielt sie an Traditionen fest, die nichts mit Schicksal und Hoffnung zu tun hatten.

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