Elle West - Die Partisanen

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Es scheint erst nur eine zufällige Begegnung zu sein, als Christina Testilopoules dem gut aussehenden Fremden in London zum ersten Mal über den Weg läuft, doch das Schicksal führt dazu, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen.
Denn auch Orlando Santiago de Maliñana ist auf dem Weg in den Irak, um den irakischen Partisanen des vom Krieg bedrohten Landes tatkräftig zur Seite zu stehen.
Die beiden verbindet jedoch mehr als die Freundschaft zu den irakischen Rebellenführer Ali Imam al-Moktada, denn bald stellt sich heraus, dass Christina Geschäfte mit dem spanischen Mafiaboss Alejandró macht, Orlandos Vater…

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Bonita setzte sich neben ihren Bruder und steckte sich elegant eine Zigarette an. „Du siehst irgendwie anders aus, als sonst, Bruderherz. Glücklicher.“, merkte sie, mit aufmerksamen Blick auf ihn, an.

Orlando lächelte leicht, während er in das hübsche Gesicht seiner neun Jahre jüngeren Schwester sah. Sie hatte die Körpergröße eines Topmodels, war schlank, aber nicht mager und hatte lange, schwarze Haare. Vor ein paar Monaten hatte sie noch Locken gehabt, nun war die Dauerwelle heraus gegangen und ihre Haare waren wieder glatt und gerade geschnitten. Noch dazu trug sie jetzt einen frechen Pony. Orlando wunderte sich nicht, dass sie viele männliche Freunde hatte. Allerdings schätze er sie mehr wegen ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer Intelligenz. Noch dazu war sie von all seinen Schwestern am ausgeglichensten und unaufdringlichsten.

„Und du hast eine neue Frisur.“, sagte er und hoffte, sie würde nicht weiter auf ihn eingehen.

Doch sie tat es: „Lenk bloß nicht ab.“ Ein Lächeln erschien auf ihrem sanften Gesicht. „Ich sehe dir an, dass du was verheimlichst und ich nehme an, es hat mit einer Frau zu tun. In jeder anderen Hinsicht, würde ich deine Lüge nämlich nicht durchschauen.“

Orlando lachte. Obwohl sie nichts von seinen geheimen Identitäten und Geschäften wusste, wusste sie, dass er öfter auf Lügen zurückgreifen musste, um sich nicht verdächtig zu machen. „Tja, dann wird es wohl so sein.“, räumte er ein.

Bonita grinste zufrieden. Obwohl sie keine dumme Frau war, war sie, wie ihre Mutter, der Ansicht, ein geldschwerer, attraktiver und guter Mann wie Orlando musste eine Ehefrau finden, die ihn umsorgte und zu schätzen wusste. Bonita fand, dass man Männer bei Laune halten musste, damit sie nicht im Selbstmitleid ertranken und so hätte sie Orlando gerne verheiratet gesehen, oder auch nur überhaupt mit einer Frau fest liiert, die er nach Hause bringen und ihnen vorstellen wollte. Sie wusste, er lebte nicht zurückhaltend, was Frauen anging, aber doch hatte ihn noch keine Frau an sich binden können. Einmal hatte sich eine ihrer Freundinnen auf ihn eingelassen und er hatte mit ihr geschlafen und sie danach nicht mehr auf diese Weise beachtet. Er hatte ihr vielleicht unwissentlich das Herz gebrochen, aber getan hatte er es dennoch. Bonita selbst wollte ebenfalls die Ehe eingehen, aber bisher hatte sie noch keinen Antrag von dem richtigen Mann bekommen. Es musste ein Mann sein, der nicht nur ihr selbst alles bieten konnte, sondern einer, der auch ihre Eltern überzeugen konnte und auch bereit war, ihnen den Hof zu machen. Nur dann würde sie über die Annahme eines Heiratsantrages nachsinnen.

Orlando musste ihr die Gedanken vom Gesicht abgelesen haben, denn er sagte gequält: „Hör auf an die Ehe zu denken, nur weil ich an eine Frau denke. Du siehst schon aus wie Bella.“

„Nenn’ Mama nicht Bella. Sie ist deine Mutter und so solltest du sie auch betiteln.“, tadelte sie sogleich. Er sagte nichts, lächelte jedoch so amüsiert, dass sie ohnehin wusste, was er von ihrer Belehrung hielt. Dennoch ärgerte sie sich nur im Stillen darüber und ging lieber weiter auf seine Zukunft ein. „Wer ist diese Frau, an die du denkst?“

Orlando lächelte geheimnisvoll. „Das weiß ich auch noch nicht genau.“, antwortete er.

Bonita machte nun doch eine ärgerliche Miene. „Du verliebst dich in eine Frau –das erste Mal überhaupt- und dann ausgerechnet in eine, die du gar nicht kennst? Ich hatte dich für weniger töricht gehalten.“

„Wer sagt denn, dass ich verliebt bin?“, sagte er lachend. „Ich denke nur an sie.“

„Was bei dir ja schon gleichbedeutend ist.“, erwiderte seine Schwester unverzüglich. „Jedenfalls hast du nie zuvor so ausgesehen, wenn du an eine Frau gedacht hast. Irgendetwas Besonderes muss es demnach zwischen euch geben.“

Orlando lächelte und stellte sich Christinas wunderschönes Gesicht vor. Wie sie ihn angerempelt hatte und ihm danach in die Augen gesehen hatte. Er hatte geglaubt, ein Blitz durchzucke ihn. „Ja.“, sagte er. „Sie ist jemand Besonderes.“

Bonita blickte ihn forschend an und versuchte vergebens seine Gedanken zu erraten. „Wirst du sie der Familie vorstellen?“

Orlando lächelte erneut. „Das würde ich vielleicht, wenn sie das denn wollte.“

„Was denn, es liegt an ihr?“, fragte sie beinahe empört. „Du suchst dir gerade die eine Frau aus, die dich nicht will?“

„Wenn du wüsstest, Schwesterchen.“, sagte er und erinnerte sich dabei an Christinas Verlobung. „Allerdings muss ich zugeben, dass ich wirklich oft an sie denke. Ich möchte sie unbedingt richtig kennen lernen.“, setzte er hinzu und dachte, dass er ihre Heimat sein wollte. Diese Selbsterkenntnis wirkte beinahe erlösend auf sein Gemüt. Dass seine Möglichkeiten Christina wieder zu sehen, geringer waren als die zufällige Chance einer solchen Begegnung, ließ er dabei außer Acht.

*

Christina kam im Haus des Mannes an, der die Hilfsorganisation mit günstigen Medikamenten und Transportmöglichkeiten unterstützte.

Sie saß mit dem gebürtigen Bosnier in dessen Garten und trank kühle Margaritas. Christina war immer wieder überrascht, wie sehr er sich von seinen Kindern unterschied. Mladen war ein großer und schlanker Mann, eher sportlich als dünn und seine Haut war so braun wie seine Augen. Seine zwei Kinder jedoch unterschieden sich ungemein von ihm. Seine Tochter war gerade 16 geworden, hatte hellbraunes Haar, blaue Augen und war für ihr Alter zu übergewichtig. Dennoch war sie alles andere als hässlich und Christina vermutete, dass sie, wenn sie erst einmal die Pubertät hinter sich gebracht hatte, eine wirklich hübsche Frau werden würde. Ihr etwas jüngerer Bruder war eher zu mager als zu voll, er trug eine Brille und schien sich den ganzen Tag hinter seinen Physikbüchern zu verstecken. Er hatte noch kein Wort gesprochen seit Christina hier war.

Christina achtete jedoch nicht weiter auf die Kinder, wenngleich es ihr wie ein Vertrauensbeweis vorkam, dass Mladen sie ihr nicht vorenthielt und sie in sein privates Haus eingeladen hatte. Dennoch interessierte sie sich einfach nicht für Kinder, nicht für die von Mladen, noch für Kinder generell. Sie konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen. Vielleicht lag es daran, dass sie ein Einzelkind war, vielleicht aber auch –zumindest Damian behauptete das- daran, dass sie selbst noch so jung war. Wenn sie Damian beim Verarzten von Kranken helfen musste und sich dabei eines Kindes annehmen musste, dann machte sie dies ohne zu zögern und dabei gelang es ihr sogar, beruhigend auf sie einzuwirken. Aber privat war sie kein Kindermensch. Damian hingegen liebte Kinder und die Kinder, mit denen sie ihn bisher gesehen hatte, liebten auch ihn. Vielleicht spürten sie, dass er den Menschen half und sie in ihrem jungen Leben bereits das Gegenteil bewirkt hatte? Sie wusste es nicht, aber solange er sie nicht mit der Gründung einer eigenen Familie behelligen würde, war es auch nicht wichtig.

Sie schüttelte den Kopf und vertrieb die Gedanken. Mladen saß vor ihr am Tisch und studierte eine der Listen, die sie ihm vorgelegt hatte. Es war eine Liste von Medikamenten, die sie im Irak dringend benötigten und er war der Mann, der sie ihr beschaffen sollte.

Es dauerte etwa zehn Minuten, in denen er jedes einzelne Medikament deutlich in seiner Erinnerung durchging, ehe er endlich wieder zu ihr aufblickte. „Gib mir eine Woche.“, sagte er schließlich.

Sie blickte ihn enttäuscht an. „Wie stellst du dir das vor, Mladen?“, fragte sie. „Ich kann doch nicht jede Woche hier her reisen. So viel Geld besitze ich nicht.“ Das stimmte nicht, aber er musste nicht wissen, dass dem so war.

„Ich würde dich ohnehin gerne hier behalten.“, sagte er. „Siehst du meine wunderschöne Tochter Stephanie? Sie wird in ein paar Tagen heiraten, hier in meinem Haus. Allerdings braucht sie noch eine Brautjungfer und diese Arbeit, dachte ich, könntest du übernehmen.“

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