Elle West - Die Partisanen
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Denn auch Orlando Santiago de Maliñana ist auf dem Weg in den Irak, um den irakischen Partisanen des vom Krieg bedrohten Landes tatkräftig zur Seite zu stehen.
Die beiden verbindet jedoch mehr als die Freundschaft zu den irakischen Rebellenführer Ali Imam al-Moktada, denn bald stellt sich heraus, dass Christina Geschäfte mit dem spanischen Mafiaboss Alejandró macht, Orlandos Vater…
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Christina bemerkte seine aufmerksamen Blicke, die nur auf ihr ruhten und wandte sich augenblicklich ab. Wenn sie Damian eine gute Ehefrau sein wollte, fing sie am besten gleich damit an und ließ eine Möglichkeit verstreichen. Und irgendwie war dieser Fremde eben das gewesen, eine Möglichkeit.
Sally folgte dem plötzlich sehr schnellen Schritt ihrer Freundin nur mit Mühe. „Hey!“, rief sie und bewegte Christina so dazu, langsamer zu gehen. „Was ist denn plötzlich in dich gefahren? Kannst du es nun doch nicht mehr erwarten, in den Krieg zu ziehen, Luna?“
Christinas Gesicht zeigte ein Lächeln. „Entschuldige, aber ich bin spät dran.“, sagte sie, obwohl es nicht ganz stimmte. Sie hatte jedoch keine Lust, Sally zu erklären, dass der Mann sie ein wenig aus der Fassung gebracht hatte. Dies würde ihrer Freundin nur Anlass sein, sie vom Bleiben überzeugen zu wollen. „Außerdem herrscht noch kein Krieg.“, merkte sie beiläufig an. „Vielleicht haben wir ja Glück und die Amerikaner kommen mit ihren herbei gezogenen Anschuldigungen nicht durch?“ Es wurde schnell offensichtlich, auf welcher Seite Christina stand und sie bemühte sich auch nicht, ihre Abneigung gegen die Amerikaner zu verbergen. Und dennoch hatte sie vor einen Amerikaner zu heiraten.
„Luna, hast du dir den Mann, der dich angerempelt hat, mal genauer angesehen?“, fragte Sally grinsend und ignorierte die voran gegangene Bemerkung ihrer Freundin unabsichtlich. Sie hatte jedoch weniger auf die Reaktion von Christina geachtet, als auf das Antlitz des Unbekannten. „Der war doch wirklich heiß oder nicht?“ Er war groß und breit gewesen, sonnengebräunt und hatte perfekte Zähne und ein umwerfendes Lächeln gehabt.
„Ich bin verlobt.“, sagte Christina und hoffte, dies würde genügen, um sie vom Weiterreden abzubringen.
„Na und?“, fragte Sally stattdessen. „Trotzdem darfst du dir die Männer jawohl noch ansehen! Und der eben, war um einiges schärfer als dein Damian. Vielleicht solltest du besser ihn heiraten.“
Nun brach Christina in Gelächter aus. „Du bist absolut unmöglich.“, kommentierte sie die Bemerkung ihrer Freundin. „Glaub mir, das werde ich mehr als alles andere vermissen.“
Sally blickte sogleich bedrückt drein. Immer noch hoffte sie, ihre Freundin würde es sich anders überlegen. „Ich werde deine Verrücktheiten auch vermissen.“, gestand sie melancholisch. „Erinnerst du dich an den Tag in der Mall, als diese Pralinenausstellung war?“
„Als die komplette Pyramide aus ordentlich drapierten Pralinen und Kuchen umgefallen ist?“, fragte Christina und musste nun ebenfalls grinsen.
„Ja und das war ganz allein deine Schuld, weil du dir ja unbedingt die unterste Praline klauen musstest und mir nicht glauben wolltest, dass das Ding dabei umkippt.“
Die beiden Frauen lachten, während sie in der Erinnerung schwelgten. Dann tauchte das Flughafengebäude vor ihnen auf und ließ sie augenblicklich verstummen.
Sally betrachtete ihre Freundin. Von Anfang an hatte sie sich in diesen wunderschönen Mandelaugen wieder gefunden und nun konnte sie nicht sagen, wie lange sie sie nicht mehr sehen würde. Es war selten, dass man eine Freundin fand, mit der man sich auch ohne Worte so ausgezeichnet verstand, der man blind vertrauen konnte, die zur Familie wurde. Und nun musste sie diese Person los lassen. Christina war plötzlich in ihr Leben getreten und ebenso plötzlich verschwand sie nun wieder; sie war die Heimatlose. Sally ließ die Tasche ihrer Freundin zu Boden und umarmte sie weinend. „Ich hatte niemals eine so gute Freundin wie dich, Luna. Du bist meine Familie, ganz gleich, wo du sein wirst.“, brachte sie schluchzend hervor. „Du musst mir versprechen, dass du dich sooft wie möglich bei mir meldest und mich besuchst und auf keinen Fall, darfst du mich vergessen oder unsere Freundschaft…-“
„Ich versprech’s.“, sagte Christina, als ihre Freundin sich selbst unterbrochen hatte. Sie drückte Sally noch einmal fest und löste sich dann aus der Umarmung.
„Gib mir die Flasche wieder, die kann ich jetzt gebrauchen.“, sagte Sally, nur halb im Scherz, und nahm Christina die Sektflasche, deren Inhalt beträchtlich abgenommen hatte, aus der Hand.
Christina lächelte bedauernd. „Bis bald.“, sagte sie und nahm die zweite ihrer Taschen auf.
„Pass auf dich auf in dieser Hölle.“, erwiderte Sally bissig.
Christina nickte. „Du auch auf dich.“ Sie küsste Sally auf die Wange und wandte sich dann um.
„Luna!“, rief Sally ihr nach. Ihre Freundin blieb stehen und drehte sich zu ihr herum. „Ich hab’ dich lieb! Mach es für uns beide gut!“
Christina lächelte traurig. „Ich hab’ dich auch lieb!“ Sie warf ihr einen Handkuss zu und ging dann ins Flughafengebäude.
Sie blickte aus dem Fenster des Flugzeuges und sah doch nichts. Ihre Augen tränten, aber sie gab sich Mühe, dies zu verbergen. Eigentlich war sie nicht sonderlich emotional veranlagt. Eigentlich hatte sie auch keine Schwierigkeiten mit Abschieden. Für viele Menschen war dies immer ein Ende, aber sie hatte darin immer nur einen neuen Anfang gesehen. Nun jedoch hatte sie etwas verloren, das ihr wirklich etwas bedeutet hatte. Sie hatte schon viele Freunde hinter sich gelassen, hatte viele von ihnen wieder gesehen und doch war das mit Sally eine andere Art von Freundschaft gewesen, mehr familiär.
Sie hatte Sally seit ihrem ersten Tag in London gekannt. Damals war Christina gerade aus Amerika nach Europa zurückgekehrt. Sally und sie hatten sich vom ersten Moment an verstanden und waren seither beinahe jeden Tag, den Christina in London zubrachte, zusammen gewesen. Es fiel ihr schwer, nun darauf verzichten zu müssen. Im Irak hatte sie nur Damian und ein paar Arbeitskollegen von der Hilfsorganisation. Da sie bereits öfter im Irak gewesen war, hatte sie auch privat einige Bekanntschaften gemacht, sogar einige gute Freunde gefunden. Doch diese Freunde kannten ihr wahres Leben nicht und sie würde sie niemals Damian vorstellen, da auch er glaubte, eine andere Frau zu kennen. Und dies machte sie zu einer Einzelgängerin, die sich einsam fühlte, auch wenn sie von Menschen umgeben war. Sally hatte es irgendwie geschafft, ihr nahe zu kommen, ohne dass sie die Wahrheit über sich hatte erzählen müssen. Keiner würde ihr diese Freundin ersetzen können. Aber sie würde sie auch wegen der oberflächlichen Dinge vermissen. Sollte sie vielleicht mit Damian darüber sprechen, was seine Vorzüge und was seine Nachteile waren? Über so manche Banalitäten konnte eine Frau nur mit einer anderen Frau sprechen und mit Sally hatte sie über beinahe alles reden können.
Christina wischte sich die Tränen von den Wangen. Sie hasste es, zu weinen und meistens gelang es ihr auch, dies zu vermeiden. Sie war nicht gerne sentimental.
Nun musste sie sich eben wieder verschließen. Seit mehr als fünf Jahren war sie daran gewöhnt. Und nun tauschte sie eben eine Heimat gegen eine andere. Sie hatte versucht, mit Damian über ihre Zweifel, bezüglich der Ehe und einem Leben im Irak, zu sprechen, aber er hatte ihre Einwände nicht ernst genommen und versucht, ihr einzureden, das alles ganz wunderbar werden würde. Er hatte nicht verstanden, dass sie sich keine Sorgen machte, irgendwo neu anzufangen, sondern dass es sie beunruhigte, es nicht alleine zu tun. Von ihrem Leben hatte er keine Ahnung und er ging sogar davon aus, dass er ihr Mittelpunkt war. Deshalb wollte er sie zu sich holen und vermutlich nahm er an, dass sie sich in einer fremden Umgebung fester an ihn binden würde. Christina tat es in erster Linie, weil sie eine Aufgabe hatte, die sie am besten vor Ort erledigen konnte. Und dann gab es in ihr noch eine Art Hoffnung, sie wäre weniger verschlossen, glücklicher, wenn sie ihm die Chance gab, ihr näher zu sein. Ihr Vater hatte sich für sie eine so glückliche Ehe wie die seine gewünscht und sie wollte versuchen, ob es ihr gelingen würde. Vielleicht waren ihre Zweifel, die nicht so sehr auf Logik, als viel mehr auf einem Bauchgefühl beruhten, unbegründet. Vielleicht traf sie von Anfang an die richtige Entscheidung. Sally sagte immer, dass Verdrängung ein sehr wirksamer Prozess war und Christina beschloss, eben dies mit ihren Zweifeln zu versuchen. Schließlich hatte sie sich schon seit zwei Jahren darauf vorbereitet, einen nützlichen Informanten zu finden, der nichts von ihrer zweiten Identität ahnte. Ihn durch eine Ehe an sich zu binden, wäre nicht nur eine sinnvolle Tarnung, sondern versorgte sie hoffentlich auch dauerhaft mit den gewünschten Informationen. Nur fiel es ihr schwerer als erwartet, sich selbst so berechnend zu sehen. Sie hatte, trotz ihres Doppellebens, niemals Menschen direkt verletzt. Doch sie nahm an, dass sie, sollte Damian je die Wahrheit über sie erfahren, mehr in seinem Ego verletzt wäre, als dass ihn ihr Betrug aufrichtig nahe ginge. Zwar warf er ihr immer Emotionslosigkeit vor, doch er bemerkte nicht, dass er selbst nur sich selbst gegenüber Liebe empfand. Er war ebenso kalt wie sie, doch besaß nicht ihre Einsicht diesbezüglich.
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