Carolin öffnete die Türe. Ich huschte an ihr vorbei und im nu war ich in diesem Raum. Links neben der Türe befand sind die Kartoffelkiste. Doch etwas weiter hinten in diesem Raum stand eine Kiste mit einem kunstvoll verschnörkeltem Schloss. Diese Holzkiste ja das wusste ich in diesem Moment darin ist die Lösung des Problems. Ich musste Carolin nur noch dazu bringen diese Kiste zu öffnen und zwar bevor sie mit den Kartoffeln fertig war und dem Raum verließ.
Blitzartig drehte ich mich um und rannte zu Carolin und setzte mich vor sie hin. Maunzend schaute ich sie an und kratzte wie wild geworden an ihren Beinen. „ Aua , du tust mir weh !! Was hast du denn auf einmal . „Sie wollte mich hochnehmen aber ich konnte ihr entwischen. Wieder rannte ich zu dieser Kiste , setzte mich vor sie und kratzte wie wild an diesem Schloss. Kopfschüttelnd kam Carolin näher. „ Was möchtest du denn von bzw. in dieser Kiste. „ Da ist doch nur eine alte Decke meiner Großmutter drin .“ Also gut wenn du willst öffnen wir diese alte Kiste mal wieder ich glaube ich hatte diese Kiste schon eine Ewigkeit nicht mehr geöffnet.
Kaum war die Truhe geöffnet war ich mit einem Satz in der Truhe mitten auf dieser Patchwork Decke gelandet. Die Decke war aus lauter kleiner verschiedenen Stoffresten in der Größe von ca. 15 auf 15 cm genäht. Außen rum um diese Decke war ein breiter Stepprand. Carolin nahm die Decke raus und breitete sie auf dem Boden aus. Sie war ein kleines Kunstwerk so wie es sie heute schon gar nicht mehr gibt. Carolin erhielt sie von Ihrer Großmutter zur Hochzeit. Aber sie selber wollte diese Decke ihrer eigenen Tochter weitervererben und so bewahrte sie diese wie einen Goldschatz in dieser Truhe auf ohne zu wissen das sie im wahrsten Sinne des Wortes einen Schatz im Keller hatte. Wie sie so die Decke betrachtete schwelgte sie in Erinnerungen an ihre Großmutter Heather . Sie war einen kleine Frau von gerade mal 1,60 cm. Ihr graues Haar trug sie streng zu einen Dutt gebunden. Meistens hatte sie eine ihrer geliebten Kittel an um ihre Kleidung zu schonen. Sie war eine gütige Frau und liebte alle ihre Enkel , aber am meisten liebte sie Carolin. Carolins Großvater war schon vor langer Zeit gestorben sie konnte sich nicht mehr so recht an ihn erinnern. Ihre Großeltern hatten ein ansehnliches Cottages das Carolins Großmutter nach dem Tod des Großvaters allein bewohnte. Um sich die Zeit zu vertreiben nähte sie mit Vorliebe gerne Patchwork Decken. Aber die schönste nähte sie für Carolin. Diese Decke wurde mit einen extra breiten Saum versehen der es in sich hatte. Vorsichtig rollte Haether 50 Pfundnoten und nähte sie mit in diesem dicken Saum ein . Aber nicht genug dessen . Sie nähte auch ein paar Aktienanteile in diese Decke mit ein. Und als Carolin dann eines Tages heiratete überreichte ihr die Großmutter mit folgenden Wort diese Decke : „ Carolin diese Decke soll dich immer an mich erinnern auch wenn es dir einmal schlecht gehen sollte“. Damals machte sie sich nicht viel aus den Worten der Großmutter . Aber als sie jetzt mit Blacky so alleine im Keller vor dieser Decke stand kamen ihr die Worte wieder ins Gedächtnis . Komisch warum führte diese kleine Katze sich so auf als sie diese Decke sah ? Wie blöd kratzte sie am Saum dieser Decke. Auf einmal jaulte sie auf wie ein kleiner Hund. Carolin bückte sich denn Blacky war mit einer ihrer Krallen in dieser Decke hängengeblieben. Vorsichtig versuchte sie die Kralle aus der Decke zu bekommen, was ihr auch dann gelangte .Aber durch das rum gekratze hatte Blacky auch ein Riss im Saum der Decke gemacht. Das fiel Carolin auch auf als sie die Kralle aus dem Stoff befreite. Sie wollte die kleine Katze schon ordentlich zus. schimpfen als sie sah das da etwas aus der Decke hervor lugte. Auf den ersten Blick schien es als hätte die Großmutter Papier in den Saum eingenäht. Vorsichtig zog Carolin diese Papierrolle die sehr klein zus. gerollt war aus der Decke. Sie konnte sich keine Raum auf die Sache machen. Blacky war sehr ruhig geworden und hatte es sich auf der Decke bequem gemacht und sah sie mit großen gelben Augen fragend an. Carolin zog einen alten Stuhl ran und setzte sich auf diesen. Langsam und vorsichtig rollte sie das Papier auf. Sie erkannte die zierliche Schrift ihrer doch so heiß geliebten Großmutter. Sie begann zu lesen. „ Liebe Carolin,
ich weiß nicht wie lange du gebraucht hast um das zu finden was ich dir von ganzen Herzen geben möchte. Ich weiß das es bestimmt jetzt an der richtigen Zeit dafür ist.
Trenne den Saum dieser Decke vorsichtig auf was du darin finden wirst gehört dir und den Kindern. Vorsichtig wie geheißen trennte sie den Saum auf aber das was sie da sah sie glaubte zu träumen . Als erstes fand sie einige Aktien einer englischen Whiskeyfirma . Bei ihrer weiteren Suche kamen fein zusammen gefaltete 50 Pfundnoten zum Vorschein. Vorsichtig öffnete sie diesen ganzen zus. gefalteten / zusammen gerollten Schein. Sie konnte es nicht glauben was sie da vor sich sah ! Das waren mehr als 20.000 Pfund. Wie im Traum nahm sie das Geld und die Aktien und ging nach oben. Bis die Kinder aus der Schule kommen dauerte es noch gute 2 Stunden. Sie machte sich erst mal einen starken schwarzen Tee. Als sie sich einigermaßen beruhigt hatte machte sie sich per Telefon schlau was den Wert der Aktien betraf. Sie traute ihren Ohren nicht als der Mann am Telefon sagte das die Aktien einen jetzigen Wert von 250.000 engl. Pfund hatten. Mit einem mal waren die Sorgen wie weggewischt. Erst jetzt bemerkte sie das sie Blacky im Keller vergessen hatte. Sie ging die Kellertreppe runter um den kleinen Rabauken nach oben zu holen den ihm hatte sie ja im Grunde genommen alles zu verdanken. Aber von Blacky war weit und Breit nichts mehr zu sehen . Sie suchte den ganzen Keller ab jeden Winkel , jeden Kiste , einfach alles aber Blacky war weg, wie vom Erdboden verschwunden. Das einzige was Sie sah waren Pfoten Abdrücke im Staub die im nichts verliefen.
Blackys Auftrag war erfüllt aber das konnte sie ja nicht wissen. Sie ging nach oben um den Kindern das Mittagessen zu kochen . Als diese nach Hause kamen fragten sie sogleich wo Blacky ist. „ Kinder kommt mal her und setzt euch zu mir ich muss euch beiden was sagen.“ Blacky ist nicht mehr hier . Er scheint wieder gegangen zu sein und das anscheinend für immer !. Beiden Kinder liefen dicke Tränen über die Wangen. Aber als ihre Mutter ihnen erzählte das sie im Haus bleiben können und sie evtl. auch einen kleinen Hund bekommen würden trocknete das die Tränen etwas.
4 Wochen später waren alle Angelegenheiten geregelt . Die Raten des Hauses wurden beglichen , die Aktien verkauft. Und die Kinder erhielten einen kleinen Mischlingshund den sie wie sollte es anderes sein „ Blacky „ tauften.
Hope hatte ihren 1. Auftrag mit Erfolg ausgeführt, sie konnte stolz auf sich sein.
Aber schneller als sie sich versah war sie schon wieder mitten in einem neuen Auftrag und auch dieser verlangte viel von ihr!
Aber lesen Sie weiter ………………..
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