Ole R. Börgdahl - Zwischen meinen Inseln

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Julies Liebe zu dem Bauernsohn Onoo wird auf eine harte Probe gestellt. Sie verlässt Französisch-Polynesien und beginnt im australischen Brisbane ein neues Leben. Als Julie wenig später erfährt, dass sie ein Kind erwartet, bereut sie ihre Flucht. Die Hoffnung, dass Onoo ihr noch folgt, erfüllt sich jedoch nicht. Der Erste Weltkrieg und die Emanzipation Australiens bestimmen fortan Julies weiteres Schicksal.
Die Lebensgeschichte der Familie Jasoline spielt eine zentrale Rolle in dem Roman «Fälschung», dennoch erfährt der Leser nur wenig davon, was sich im Leben der Protagonisten ereignet hat. In diesem Roman begegnen dem Leser alle noch offenen Fragen, die im historischen Umfeld der noch nicht allzu fernen Vergangenheit beantwortet werden. Es wird die Geschichte der Familie Jasoline in den Jahren zwischen 1890 bis 1961 erzählt.
"Zwischen meinen Inseln" ist die Fortsetzung des Romans «Ströme meines Ozeans».

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1912 1912 Brisbane, 10. Januar 1912 Das Weihnachtsfest war sehr entspannt. Wir waren über die Feiertage eingeladen. Vater hat hier in Brisbane schon Freunde gefunden. Mr. Cutter ist Korrespondent, er berichtet für eine Zeitung und reist dafür in ganz New South Wales herum. Vater hat ihn sogar einmal auf einer seiner Reisen begleitet und für ihn fotografiert. Die Familie Cutter ist recht zahlreich. Es sind insgesamt sieben Kinder und Mrs. Cutter hat sogar einen Säugling, was mich natürlich besonders interessiert. Ich war dabei, als sie das Baby gewickelt hat und ich habe es sogar gefüttert. Aus irgendeinem Grund stillt Mrs. Cutter ihr Baby nicht, sondern gibt ihm das Fläschchen. Als ich es gemacht habe, war ich ganz vorsichtig. Es war ungewohnt aber schön. Über meinen eigenen Zustand haben wir natürlich nicht gesprochen. An meiner Figur lässt es sich derzeit noch schlecht ablesen, was sich aber in den nächsten Wochen deutlich ändern soll, wie mir die Hebamme versichert hat. Es gibt Phasen, da freue ich mich unendlich über mein Kind und es gibt Zeiten, da habe ich Angst vor dem, was kommen wird. Es liegt vielleicht auch daran, dass Onoo noch immer nicht geschrieben hat. Mein Brief muss ihn längst erreicht haben. Ich warte noch bis Ende Januar, dann werde ich ihm einen zweiten Brief schreiben. Ob ich ihm dann über unser Kind berichte, weiß ich noch nicht.

1913 1913 Brisbane, 9. Januar 1913 In diese noch frühen Tage des Jahres dringt eine interessante Meldung aus England zu uns herüber nach Australien. In Sussex, in der Nähe eines Dorfes mit dem Namen Piltdown, wurden Teile eines Skeletts gefunden, vermutlich die Überreste eines Menschen, aber keines Menschen aus unserer Zeit, auch nicht aus einer Zeit vor hundert oder zweihundert Jahren, sondern wohl sehr viel älter. Die Jahre sollen in die Tausende gehen, wie jene Zeitungen schreiben, die die Geschichte über Kabel aus England bekommen haben. Vater kann diesmal natürlich nicht vor Ort berichten. Er ist aber sofort in die Bibliothek gegangen und hat sich erkundigt. Es gab schon früher Entdeckungen, bei denen Knochen und Schädel gefunden wurden, die menschlichen Knochen sehr ähnlich waren und die ebenfalls unvorstellbar alt sind. Vaters Artikel ist dann auch sehr interessant, wie ich finde. Im letzten Jahrhundert wurde ein Skelett in einem Tal im preußischen Rheinland entdeckt. Ich frage mich nur, was die Kirche zu alldem sagt, wurde denn schon vor der heutigen Welt eine andere geschaffen, waren es vielleicht erste Versuche, einen Menschen zu erschaffen, der dann nicht gefiel und vergraben wurde, um etwas Neues zu beginnen.

1914 1914 Brisbane, 8. Januar 1914 Wir haben Tom heute untersuchen lassen. Der Arzt ist sehr zufrieden mit ihm. Tom hatte anfangs gar keine Angst. Er hat den Doktor dann auch selbst mit dem Stethoskop abgehört und ihm mit dem Holzspatel nach den Mandeln gesehen. Einen schwachen Moment gab es dann aber doch noch. Tom musste gegen ein Fieber geimpft werden. Die Spritze hat ihm überhaupt nicht gefallen und ich glaube auch, dass der Doktor vorerst Toms Sympathien verspielt hat. Wir werden erst in einem halben Jahr wieder in die Praxis müssen, ich hoffe Tom hat die Spritze bis dahin vergessen. Es wird aber auch nicht seine Letzte gewesen sein.

1915 1915 Brisbane, 5. Januar 1915 In den Ferien habe ich kräftig Holländisch gelernt. Ich habe viel gelesen und übersetzt. Jetzt will ich auch in meinem Tagebuch auf Holländisch schreiben, mit dem Spanischen und Portugiesischen ging es doch recht gut. Ich bin beim Holländischen aber noch mehr darauf angewiesen vorzuschreiben, ansonsten müsste ich jedes zweite Wort durchstreichen, oder ganze Sätze, wenn ich am Ende merke, dass die Stellung der Wörter nicht stimmt. Ich habe ein Ziel, irgendwann möchte ich jederzeit zwischen den Sprachen umstellen können. Wenn jemand mir zuruft, denke und schreibe auf Spanisch, dann möchte ich es ohne Zögern können, ebenso mit dem Portugiesischen und dem Holländischen. Ich habe auch schon überlegt, mir drei Karten zu schreiben, für jede Sprache eine, und sie vor jedem Tagebucheintrag verdeckt zu ziehen. Steht auf der Karte Holländisch, so schreibe ich sofort auf Holländisch, ist es die spanische Karte, dann schreibe ich auf Spanisch und so weiter.

1916 1916 Brisbane, 19. Januar 1916 Es ist schon ein ordentliches Taschengeld für meine Übersetzungen zusammengekommen. Nach den Briefen zu urteilen, wird die Angelegenheit in Chile wohl bald abgeschlossen sein. Ich hoffe nur, dass ich dann weitere Aufträge erhalte. Ich habe natürlich erwähnt, dass sie mich weiter empfehlensollen, auch weil ich in diesem Jahr mein Studium abschließen werde.

1917 1917 Brisbane, 1. Januar 1917 Den Silvester Abend haben wir im Restaurant von Onkel Louis gefeiert. Es war gar nicht so voll und darum war es auch sehr gemütlich. Tom durfte bis nach Mitternacht aufbleiben. Um halb eins habe ich ihn dann aber nach oben in die Wohnung gebracht. Er hat auch bei Tante Maggie und Onkel Louis übernachtet. Heute Morgen sind Vater und ich hin, um ihn abzuholen und bei dieser Gelegenheit haben wir sogar noch alle gemeinsam gefrühstückt. Onkel Louis stand wieder am Herd und er musste ein richtiges englisches Frühstück braten. Er hat den Mund verzogen, als er es uns servierte, aber es hat trotzdem herrlich geschmeckt, es gab Eier, Speck, Bohnen, Toast und so leckere weiche Brötchen, die noch warm waren. Tante Maggie hat eines genommen und mit dem Kopf geschüttelt, warme, weiche Brötchen sollen eine Spezialität in Toulouse sein.

1918 1918 Brisbane, 7. Januar 1918 Australische Truppen werden jetzt auch in Frankreich eingesetzt. Es berührt mich, dass jemand, den ich kenne, mein französisches Vaterland verteidigt. Ich sitze hier, so weit weg und jemand, der Frankreich nichts schuldig ist, gibt sein Blut für meine Nation.

1919 1919 Brisbane, 1. Januar 1919 Ich arbeite morgen nicht und auch nicht am Freitag. Es wird ein sehr langes Wochenende. Ich bin heute Morgen erst früh um vier nach Hause gekommen. Vater hat sich um Tom gekümmert, und wie ich ihn kenne, hat er Tom bis nach Mitternacht aufbleiben lassen und sie haben sich das Feuerwerk vom Garten aus angesehen. Die letzten Jahre haben wir es uns immer gemeinsam angeschaut, nur dieses Silvester bin ich auf eine richtige Party gegangen. Ich bin noch erschöpft. Wir haben getanzt und ich muss gestehen, ich habe auch getrunken. Um Mitternacht war ich etwas traurig, ich habe so gehofft, dass Jack, noch auf die Party kommt. Er hat es mir nicht versprochen, aber ich hätte geglaubt, dass meine Bitte Antrieb genug für ihn sein könnte. Es ist nicht so gekommen. Er hatte Dienst, in seinem Kraftwerk, das auch zu Silvester nicht stillsteht, um die Stadt mit Strom zu versorgen. Eigentlich hat Jack einen wichtigen Beruf. Er hat mir schon bei unserem ersten Treffen vor vier Wochen alles genau erklärt. Er ist so technisch und ich bin etwas stolz, dass ich einen richtigen Ingenieur kennengelernt habe, der an einer Fachschule studiert hat. Ich liebe es, wenn Jack sich für eine Sache begeistert. Er hat sich auch für mich begeistert, das habe ich gespürt, aber es fällt ihm schwer, seine Gefühle zu zeigen. Es liegt wohl daran, dass Jack die letzten beiden Jahre in einer Männerwelt gelebt hat. Er war im Krieg, bei der Marine, als Schiffsingenieur, als Offizier. Es wird Vater interessieren, dass Jack Offizier war. Aber noch werden sich Vater und Jack nicht kennenlernen. Ich kenne Jack ja selbst noch nicht richtig.

1920 1920 Brisbane, 5. Januar 1920 Am Mittwoch wird Tom für zwei Wochen verreisen. Keith nimmt ihn und Paul zu seinen Großeltern mit. Es geht nach Ipswich. Ich bin ganz froh, dass er in seinen Ferien viel unternimmt. Ich bin weiterhin nicht in der richtigen Stimmung und so ist es besser und mein Zustand würde sich auf ihn übertragen, wenn er den ganzen Tag mit mir zusammen sein müsste.

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