Edgar Wallace - Das Verrätertor

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Tiger Trayne ist ein angesehener Londoner Geschäftsmann mit geheimen Verbindungen zur Unterwelt. Er plant den größten Coup der Geschichte Englands: Den Raub der Kronjuwelen aus dem Tower in London. Der Plan, den er entwirft, scheint wasserdicht zu sein. Dann aber taucht ein seltsamer und ein wenig tollpatschiger Reisender namens Hector auf und bringt das Vorhaben in Gefahr. Spannende Unterhaltung vom Großmeister der Kriminalliteratur.

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Er ging in Bobby Longfellows Zimmer und fand den schlanken jungen Mann, in einen tiefen Sessel zurückgelehnt, bei der Lektüre eines Sportblattes.

»Du wirst doch nicht hingehen, alter Junge!« sagte Bobby, als er die Einladung las. Dann wurde sein Gesicht länger. »Oder willst du etwa, daß auch ich den verrückten Kerl wiedersehen soll?« – Dick lächelte.

»Ich weiß nicht, warum du ihn verrückt nennst, ich dachte gerade, daß es nett wäre, wenn du mich dorthin begleiten wolltest. Ich würde mich allein schrecklich langweilen.«

»Verrückt!« sagte Bobby spöttisch. »Bestimmt ist er nicht ganz richtig. Kaum hatte ich hier in dieser befestigten Spelunke mein Quartier aufgeschlagen, als ich auch schon den Auftrag erhielt, ihm die Juwelenkammer zu zeigen. Ich hatte noch gar keine Ahnung davon. Na, glücklicherweise hat mir dann einer von diesen altertümlichen Kerlen in den lächerlichen Uniformen den Weg gezeigt. Ich bin mit ihm die verflucht lange Treppe hinaufgetrottet und habe ihm die königlichen Juwelen gezeigt. Ich hatte sie selbst noch nicht gesehen, die Sache war also nicht ganz schlecht.«

»Ja, aber warum nennst du ihn denn verrückt?« fragte Dick.

Bob nickte heftig.

»Er ist verrückt nach Juwelen. Es war ganz unmöglich, ihn von der Krone fortzubekommen. Er klebte sich einfach ans Geländer und staunte die Dinger an. Was er zu dem andern sagte, der ihn begleitete, war sehr interessant, ich habe es bloß nicht verstanden, weil er nämlich Hindostani sprach. Ich wünschte, du wärest da gewesen, Dick. Einer aus seinem Gefolge erzählte mir später, daß er ganz wild nach Diamanten sei und daß er in Kishlastan in seiner Schatzkammer Steine hat, die man nicht um zehn Millionen Pfund kaufen könnte! Als er endlich aus der Juwelenkammer herauskam, war er ganz überwältigt und aufgeregt. Er wollte mir zwei Perlohrringe als Andenken schenken, ich sagte ihm aber: ›Mein hochverehrter Radscha, ich habe es aufgegeben, Ohrringe zu tragen – sie sind bei uns seit langen Jahren außer Mode.‹«

Dick lachte.

»Immerhin – sei ein lieber Junge und geh heute Abend mit mir zu Arrids. Ich bin gebeten worden, Seiner Hoheit meine Höflichkeit zu erweisen. Wir brauchen dort nicht länger als eine halbe Stunde zu bleiben.«

Bobby brummte, legte seine Zeitung auf den nächsten Sessel und richtete sich in seiner ganzen Größe auf.

»Soll ich mein Perlenkollier oder mein Rubinarmband tragen?« fragte er sarkastisch. »Heute Abend hatte ich ausgerechnet eine Verabredung ins Theater mit der süßen Kleinen –«

»Da kannst du ja immer noch hingehen«, sagte Dick. »Wir werden bei Arrids nicht länger als eine halbe Stunde bleiben.«

Als die beiden abends im Hotel ankamen, flutete eine erlesene Gesellschaft über die breite Treppe, die zum ersten Stock führte. Alles, was in London einen Namen beanspruchte, war zugegen: Mitglieder des Parlaments, frühere Minister, die eine Partei führten und in den nächsten Jahren keinen Regierungsposten übernehmen wollten. Es waren Damen da, die sich überall in der Gesellschaft, außer bei Hofe, zeigten, ältere Beamte, die früher in Indien gedient hatten sowie Journalisten und Schriftsteller.

»Dort ist Diana Martyn«, sagte Bobby plötzlich. Als Dick aufschaute, sah er sie oben auf dem Treppenabsatz stehen. Sie lehnte sich an die Balustrade und sprach mit Colley Warrington. Als er an ihr vorbeiging, würdigte sie ihn eines Lächelns und nickte ihm kühl zu.

»Das ist ein unerwartetes Vergnügen, Dick«, sagte sie geistesgegenwärtig.

Dick konnte sich kaum vorstellen, daß er einmal mit diesem ruhigen, schönen Mädchen verlobt war oder daß die Trennung von ihr einmal eine Tragödie für ihn gewesen war. Er konnte sie jetzt ohne Verwirrung wiedersehen und sie sogar bewundern. Denn ihre elfenbeinfarbene Haut und ihre tiefen, dunklen Augen machten sie zu einer seltenen Schönheit. In dem perlengestickten Kleid und der großen Smaragdkette sah sie bezaubernd aus.

»Sind Sie schon verheiratet?« fragte sie ihn lächelnd.

»Noch nicht«, antwortete er ernst.

»Ein kleiner Vogel hat mir ins Ohr gesagt, daß Sie die Absicht haben...«, sie vollendete den Satz nicht.

»Diesmal hat Ihnen der kleine Vogel die Wahrheit erzählt«, erwiderte er auf ihre Herausforderung.

»Wie reizend!« sagte sie vor sich hin.

Im nächsten Augenblick wurden sie getrennt. Er wandte sich zu den offenen Türen, die zu den Salons führten, wo Seine Hoheit die Gäste empfing.

Sie drängten sich durch die Menge. Dick blieb einen Augenblick starr vor Erstaunen stehen. In der Mitte des Saales stand der Radscha in einem amethystfarbenen Seidengewand, das an der Hüfte durch einen breiten Silbergürtel zusammengehalten war. An seinem Hals glänzten unheimlich viele Perlenschnüre. Aber es war nicht die Erscheinung des Inders, die Dick so packte.

Ein schlankes Mädchen in weißem Kleid unterhielt sich mit dem Fürsten. Sie kehrte Dick den Rücken zu, aber er hatte sie sofort erkannt.

»Donnerwetter!« stieß Bobby hervor. »Ist das nicht deine Hope?«

»Ich weiß nicht, was du mit ›deine Hope‹ sagen willst«, entgegnete Dick unnötig aufgebracht. »Es ist Miss Joyner, soviel ich weiß.«

In dem Augenblick wandte sie sich um und grüßte ihn mit einem Lächeln. Er ging auf die Gruppe zu und machte eine steife Verbeugung vor dem Inder.

»Es ist sehr liebenswürdig von Ihnen, daß Sie gekommen sind, Sir Richard«, sagte der Fürst in seiner gezierten Weise und musterte dabei Dick mit einem etwas trägen Blick, der unter schweren Augenlidern hervorkam. Er schien von seinem Kommen nicht besonders erfreut. »Ich hoffte Sie damals im Tower zu treffen, aber Sie waren leider nicht zugegen. Kennen Sie Miss Joyner?«

Dick lächelte bestätigend dem Mädchen zu.

»Ein alter Freund?« fragte der Fürst mit einem gewissen Mißtrauen. »Dann sind Sie zu beneiden.«

Ein anderer Herr ließ sich vorstellen. Dick führte Hope zum großen Missvergnügen des Fürsten mit sich aus dem Kreis.

»Um Himmels willen, wie kommen Sie denn in diese Gesellschaft?« fragte er erstaunt.

Sie lachte leise.

»Ich beteilige mich auch an den Dingen der großen Welt. Wußten Sie das nicht, Dick?« antwortete sie. »Ich gehöre der Gesellschaft zur Befreiung der orientalischen Frauen an, aber ich habe mich noch nicht eingehend damit beschäftigt. Lady Silford bat mich, Mitglied des Komitees zu werden.«

Dick kannte Lady Silford sehr wohl als eine Dame mit gesellschaftlichem Ehrgeiz und kleinem Einkommen. Man erzählte sich, daß sie eine der vielen war, die von dem reichen Inder unterstützt wurden. Er zweifelte keinen Augenblick, daß die Einladung an Miss Joyner nur im Auftrag des Fürsten von Lady Silford weitergegeben worden war. Einen Augenblick lang war er besorgt, denn er wußte einiges von dem Privatleben des Radscha.

»Ich habe für die ganze Bewegung zugunsten der braunen Frauen nicht viel übrig«, sagte er. »Es gibt eine große Anzahl einwandfreier Gesellschaften, die wirklich Gutes tun, aber die Gesellschaft zur Befreiung der orientalischen Frauen ist ein Schwindel. Die Polizei hat die Kollekte verboten.«

»Ich bin auch nicht gar so stark daran interessiert«, bekannte sie, als sie der Tür zuschritten. In dem breiten Gang trafen sie mit Diana zusammen. Miss Martyn grüßte Hope mit einer liebenswürdigen Begeisterung, wie sie nur die engste Freundschaft hätte rechtfertigen können.

»Sieh da, unsere liebe kleine Hope!« plauderte sie. »Ist sie – die Glückliche, Dick?«

Hope ersparte ihm die Unannehmlichkeit einer Antwort.

»Ich sah Sie schon, als ich die Treppe heraufkam, aber ich hatte keine Gelegenheit, mit Ihnen zu sprechen, Miss Martyn. Ich möchte Ihnen etwas übergeben.«

Sie öffnete ihre diamantengeschmückte Handtasche und nahm ein flaches Lederetui heraus.

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