Edgar Wallace - Das Verrätertor

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Tiger Trayne ist ein angesehener Londoner Geschäftsmann mit geheimen Verbindungen zur Unterwelt. Er plant den größten Coup der Geschichte Englands: Den Raub der Kronjuwelen aus dem Tower in London. Der Plan, den er entwirft, scheint wasserdicht zu sein. Dann aber taucht ein seltsamer und ein wenig tollpatschiger Reisender namens Hector auf und bringt das Vorhaben in Gefahr. Spannende Unterhaltung vom Großmeister der Kriminalliteratur.

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Es war seltsam, daß in diesem Augenblick alles längst erstorbene Gefühl wieder in ihr lebendig wurde und die Glut, die sie vor vier Jahren verzehrt hatte, wieder heiß aufloderte. Die dunklen Schatten früherer Möglichkeiten tauchten in ihr auf ...

Hope sah, wie Diana schluckte und wie sie die Zähne aufeinanderbiss, selbst als sie lächelte.

»Ich will Ihnen etwas zeigen.«

Diana sprach mit einer ihr selbst fremden Stimme. Sie verließ den Raum für einige Sekunden. Als sie zurückkam, hielt sie ein kleines Lederkästchen in der Hand. Sie drückte den Deckel auf. Es lag ein Ring mit drei feurigen Brillanten darin. Sie nahm ihn heraus und gab ihn Hope, die darüber nicht gerade erfreut war.

»Lesen Sie bitte die Inschrift.«

Mechanisch tat sie es, obgleich es ihr unangenehm war. Auf der Innenseite war eingraviert: »Dick seiner Diana.«

Hope gab den Ring zurück.

»Nun?« fragte Diana.

»Ein Verlobungsring?«

Diana nickte, Hope schaute sie verwirrt an.

»Ändert denn das – etwas an der Lage?« fragte sie. »Wiegt dieser Grund schwerer als das, was Sie mir bereits gesagt haben? Sollte ich deswegen Dick Hallowell meiden? Ich weiß, daß Sie mit ihm verlobt waren – wenigstens sagte er mir, daß er früher verlobt war. Die meisten Leute sind mehr als einmal verlobt, nicht wahr? Miss Martyn, erwarten Sie im Ernst von mir, daß ich Richard Hallowell nicht wiedersehen soll?«

»Ich erwarte von Ihnen, daß Sie tun, was Ihnen beliebt.« Dianas Stimme klang beinahe streng. Dann zuckte sie die Schultern. »Es ist natürlich eine Sache des Geschmacks und der guten Erziehung.« Sie schaute auf Hopes Handtasche. »Vielleicht war es doch zu indiskret, einen solchen Brief zu schreiben«, sagte sie und streckte ihre Hand aus. »Geben Sie ihn mir bitte zurück.«

Wieder trafen sich ihre Augen. Dann machte Hope ihre Handtasche auf, nahm den Brief heraus, riß ihn in vier Stücke und legte die Papierfetzen auf den Tisch. Mit einem leichten Nicken verließ sie den Raum so unerwartet, daß die neugierige Dombret, die ihr Ohr ans Schlüsselloch gelegt hatte, beinahe ins Zimmer gefallen wäre, als Hope die Tür öffnete.

Diana ging zum Fenster, um sie noch einmal zu sehen, wenn sie das Haus verließ, aber sie bekam sie nicht mehr zu Gesicht. Warum in aller Welt ...?

Diana Martyn war über sich selbst und über ihre Motive im unklaren. Sie hatte schon vor Jahren alle Gedanken an Dick Hallowell aufgegeben. Er bedeutete ihr kaum noch etwas. Sie versuchte, sich zu vergegenwärtigen, warum sie diesen Brief geschrieben hatte. Es war etwas Unberechenbares in Diana Martyn, eine merkwürdige Bosheit, die sie schon früher in manche kleine – einmal sogar in eine große – Unannehmlichkeit gebracht hatte. Sie mochte nicht mehr an diesen Brief denken, da er mit Dick Hallowell zu tun hatte. Sie hatte ihn böswilligerweise geschrieben, denn sie zweifelte nicht, daß Hope ihm das Schreiben zeigen würde, und erwartete dann von ihm einen jener wütenden Briefe, die er schreiben konnte. Auf keinen Fall hatte sie angenommen, daß diese Hope mit ihrer ruhigen, aufreizenden Schönheit hier in ihrer eigenen Wohnung erscheinen würde.

Sie versuchte ihrer Erregung Herr zu werden, als Dombret eintrat, um einen Besuch anzumelden, der ihr auf dem Fuß folgte. Diana saß in einem der breiten Sessel am Fenster, das eine gute Übersicht auf die Curzon Street ermöglichte. Ihre Arme waren gekreuzt, mit einer Hand stützte sie ihr Kinn. Als der Besucher hereinkam, betrachtete sie kritisch und unbarmherzig seinen schäbigen Anzug. Er blickte düster drein und hatte die Hände in die Hosentaschen gesteckt. Sie wartete, bis sich die Tür hinter Dombret geschlossen hatte, dann fragte sie: »Warum?«

»Was willst du mit dem ›Warum‹ sagen?« entgegnete er rau.

»Warum kommst du so abgerissen?«

Graham Hallowell schaute an seinem schmutzigen Anzug hinunter und grinste. »Ich vergaß, mich umzuziehen«, sagte er.

Sie nickte langsam.

»Du hast in diesem Aufzug den großen Richard besucht– hat deine sichtliche Armut keinen Eindruck auf ihn gemacht?«

Er ließ sich in einen großen Sessel fallen, zog eine Packung Zigaretten hervor und zündete eine an, ohne zu antworten.

»Hast du einen besonderen Grund, in der Curzon Street als Vagabund aufzutauchen? Mich läßt das ganz kalt.«

»Auch er war nicht sehr erbaut«, sagte er, indem er eine Rauchwolke zur Decke emporblies und wartete, bis sie sich auflöste. »Er gab mir schäbige fünfzig Pfund – beinahe hätte ich sie ihm an den Kopf geworfen!«

»Aber du hast es doch bleibenlassen!«

Er ließ sich durch ihren höhnischen Ton nicht aufbringen. Das gehörte eben einmal zu ihr. Früher hatten ihn ihre spöttischen Bemerkungen wild und verrückt gemacht, aber das war schon sehr lange her.

»Ich vermute«, sagte sie gedankenvoll, »daß du dir einbildest, er zahlt dir irgendeine Summe, die du ihm nennst, nur um dich loszuwerden. Natürlich hat er das nicht getan. Ich wollte, du kenntest Dick so genau wie ich.«

»Ich kenne ihn nur zu genau«, grollte er, »diesen niederträchtigen Pharisäer!«

Sie antwortete ihm lange nicht. Ihre weißen Zähne preßten sich in die Unterlippe.

»Nein, Dick ist kein Pharisäer.« Nach einer Pause fuhr sie fort: »Er hat mich nicht erwähnt?«

»Er sagte, daß er von dir nichts mehr hören wollte. Wenn dir das eine Genugtuung ist –«

Sie nickte.

»Was soviel heißt, daß du über mich gesprochen hast.«

»Er hat eine neue Liebe«, platzte Graham heraus. »Und sie ist tatsächlich eine Schönheit; ich sah, wie sie zusammen den Tower besichtigten.«

Sie schien sich nicht dafür zu interessieren. Er schaute sich prüfend im Raum um und hätte gerne eine Frage gestellt, wenn er den Mut dazu gefunden hätte. Er empfand dieser Frau gegenüber stets eine gewisse Scheu, wenn nicht Furcht.

»Du hast eine herrliche Wohnung, Diana. Ich bin nicht gerade neugierig, wundere mich aber doch, wie du das machen kannst. Wenn ich mich recht besinne, bewohntest du ein paar möblierte Zimmer, als ich fortging. Ich erfuhr von deinem Wohnungswechsel – aber diese Pracht ist wirklich verblüffend.«

Wie er wußte, hatte sie ein Einkommen von ein paar hundert Pfund im Jahr, die kaum ausreichten, um die Miete für diese Wohnung zu bezahlen. Sie schriftstellerte ein wenig und hatte ausgezeichnete Verbindungen mit Fleet Street. Aber ihre träge Veranlagung ließ diese Einnahmequelle nicht groß werden. Sie lächelte ein wenig unzufrieden.

»Du fürchtest wohl das Schlimmste? Das brauchst du nicht, ich bin jetzt sehr tätig. Hast du vom Fürsten von Kishlastan gehört?«

Er schüttelte den Kopf.

»Du weißt nichts von ihm?« Sie zeigte mit ihrer Hand ringsumher. »Das verdanke ich alles seiner Güte!«

Sie lachte über die Bestürzung, die sich in seinem Gesicht zeigte.

»Ich bin als seine Hof Journalistin tätig«, sagte sie dann kühl. »Das klingt zwar nicht nach einer erstklassigen Anstellung, aber es bringt mir im Jahr viertausend Pfund ein, und ich glaube, daß ich mein Geld verdient habe. Der Fürst beklagt sich über die Welt im allgemeinen und über die Regierung im besonderen. Colley Warrington hat mich ihm vor zwei Jahren vorgestellt. Ich glaube, daß er versucht hat, unseren unheimlich reichen Freund ein wenig zur Ader zu lassen, aber er hatte wohl kein Glück damit und wollte mich nun ins Geschäft bringen. Es gelang mir schnell, das volle Vertrauen des Fürsten zu erwerben, und es war mir bald möglich, mir einen einträglichen Posten zu sichern. – Er hat nämlich zwei Salutschüsse eingebüßt –«

»Was sagtest du eben? Zwei ...?« fragte Graham verständnislos.

»Zwei Salutschüsse«, sagte sie. »Der französische Gouverneur billigte ihm früher einen Salut von neun Kanonenschüssen zu, dann hat er aber wegen einer Skandalgeschichte Differenzen mit der französischen Regierung gehabt, und der Salut des Fürsten wurde auf sieben Schüsse herabgesetzt. Du kannst dir natürlich nicht vorstellen, daß solche Dinge einen erwachsenen Mann beunruhigen können, aber in Indien scheint das eine verflucht wichtige Sache zu sein. Abgesehen davon ist er verrückt auf kostbare Steine. Er hat die prächtigste Sammlung in Indien.«

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