Edgar Wallace - Das Verrätertor

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Tiger Trayne ist ein angesehener Londoner Geschäftsmann mit geheimen Verbindungen zur Unterwelt. Er plant den größten Coup der Geschichte Englands: Den Raub der Kronjuwelen aus dem Tower in London. Der Plan, den er entwirft, scheint wasserdicht zu sein. Dann aber taucht ein seltsamer und ein wenig tollpatschiger Reisender namens Hector auf und bringt das Vorhaben in Gefahr. Spannende Unterhaltung vom Großmeister der Kriminalliteratur.

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»Ist er verheiratet?« fragte Graham argwöhnisch.

»Neunmal«, erwiderte sie ruhig. »Ich habe noch keine seiner Frauen gesehen. Sie werden in strenger Abgeschiedenheit gehalten. Ich bin ihm wirklich sehr nützlich gewesen – ich habe unseren Gesandten in Paris für seine Sache interessiert und habe eine Menge Artikel über ihn geschrieben oder angeregt.«

Er schaute sie noch immer mißtrauisch von der Seite an und fuhr mit der Hand über sein Kinn. Sie mußte lachen.

»Ich sehe dir an, Graham, daß du jetzt sagen willst: ›Ost ist Ost und West ist West.‹ Und ich vermute auch, daß du mir eine Lektion über Haltung und anständiges Benehmen geben willst.«

»Es klingt alles recht seltsam«, sagte er und steckte sich eine Zigarre an.

Ihre Stimmung ihm gegenüber war nicht gerade freundlich, das fühlte er. Plötzlich warf er die Zigarre mit einem Fluch in den Kamin.

»Ich werde jetzt heimgehen und mich umziehen«, sagte er mißmutig, als er aufstand. »Deine Tätigkeit als Presseagentin gefällt mir durchaus nicht, Diana!«

»Das läßt mich kalt«, antwortete sie gelassen. »Du weißt doch, daß ich das jährliche Einkommen von vierhundert Pfund, das ich früher hatte, nicht mehr besitze. In einem verrückten Augenblick lieh ich das Kapital einem jungen Gentleman, der einen großen Plan hatte, schnell reich zu werden – beiläufig verlor ich dabei auch meinen Verlobten.«

Sie sagte das alles leichthin, aber es lag eine gewisse Bitterkeit in ihren Worten. Er drehte sich, unangenehm berührt, um.

»Das werde ich dir alles zurückgeben. An meinem nächsten Geburtstag bekomme ich zwanzigtausend Pfund –«

»Das hast du mir früher auch erzählt«, sagte sie höhnisch zu ihm, »du hast sogar das Testament deiner Mutter, um es zu beweisen. Leider hast du nur die ganze Erbschaft schon verpfändet, wie ich feststellte, als du ins Gefängnis kamst.« Aber dann änderte sie ihren Ton. »Geh jetzt nach Hause, zieh anständige Kleider an und komm um ein Uhr zurück.« Sie sah auf ihre juwelenbesetzte Armbanduhr. »Du hast nicht viel Zeit und mußt dich beeilen. Ich erwarte Colley bald hier. Wenn er dich nicht hier findet, glaubt er, daß ich ihn belogen habe.«

Sie begleitete ihn zur Tür und schloss sie hinter ihm – ein wenig zu schnell, so daß es fast wie eine Beleidigung aussah. Sie verzog ihr Gesicht zu einem spöttischen Lächeln, ging wieder zur Couch zurück und schien in einen sensationellen Roman vertieft zu sein, als ihr Colley gemeldet wurde.

Colley Warrington war ein sehr hagerer Mann mit einem zu schmalen Kopf. Das spärliche gelbe Haar genügte kaum, die beginnende Glatze zu verdecken. Sein langes Gesicht war von Furchen durchzogen und schien vor der Zeit gealtert. Leute, die ihn nur oberflächlich kannten, meinten, daß er ausschweifend lebte, und wunderten sich, wo er das Geld hernahm, um sich einen solchen Lebenswandel gestatten zu können.

Es gibt in London, in New York, ja, in allen Zentren der Welt stets Menschen, die sich um aller Leute Geschäfte kümmern; besonders um die Geschäfte solcher Leute, die zu den Spitzen der Gesellschaft gehören.

Colley kannte sie alle – er wußte, ohne die Ranglisten zu Rate zu ziehen, ihre Titel und Ehren und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen bis zu den entferntesten Vettern, vorausgesetzt, daß auch diese eine Rolle in der Gesellschaft spielten. Er war im Bild über ihre Vermögensverhältnisse, wußte; wie hoch sich ihr Einkommen belief, welche Beziehungen sie hatten und wie wertvoll diese waren. Wenn man mit ihm die Bond Street entlangging, so erzählte er einem alle Komödien und Tragödien, die sich hier in Vergangenheit und Gegenwart abgespielt hatten.

Er hatte eine feine Spürnase und konnte auch aus nebensächlichen Dingen Schlüsse ziehen.

»... Lily Benerley in ihrem Rolls-Royce – ein Herr von der Ägyptischen Gesandtschaft schenkte ihn ihr –, ein verschrobener Sonderling. Hier kommt die alte Lady Wannery, trinkt wie ein Fisch – hat aber eine halbe Million Pfund; ihr Neffe Jack Wadser erbt einmal alles, wenn sie stirbt – er heiratete Mildred Perslow –, Sie wissen doch, die Dame, die mit Leigh Castol nach Kenya durchbrannte, er ist der Sohn von Lord Mensem...«

Niederträchtige Menschen vermuteten, daß Colley aus seinem Wissen um diese Skandalaffären Vorteile zog. ›Mit dem Verstand und dem Gefühl eines gemeinen Kerls‹, hatte einmal der Lord Chancellor zutreffend von ihm gesagt. Im Paddock-Klub hatte es eine Skandalaffäre im Spielzimmer gegeben. Daraufhin war Colley ohne weiteres ausgetreten. Die Sache wurde mit Stillschweigen übergangen. Er war auch in die Torkinton-Affäre verwickelt, wobei es sich um Erpressung handelte. Er zog es vor, solange der Prozeß dauerte, aus Gesundheitsrücksichten nach Aix-en-Provence zu gehen. Sein Name wurde auch nicht vor Gericht erwähnt. Aber als der Verteidiger den Angeklagten fragte: »Wie ich vermute, hatten Sie noch eine andere Person ins Vertrauen gezogen, als Sie diese Drohbriefe schrieben?« wußte jeder, wer mit der anderen Person gemeint war.

Das war Colley Warrington. Er trat mit einem unfreundlichen Gesichtsausdruck in den Empfangsraum und betrachtete Diana düster.

»Hallo, Diana!«

Von beiden Seiten war die Begrüßung nicht begeistert.

»Nimm Platz und mach kein solches Gesicht.«

»Wo ist Graham?« fragte er.

»Er ist nach Hause gegangen, um sich umzukleiden.«

Er setzte sich vorsichtig auf die Ecke eines Stuhls und zog die tadellos gebügelten Beinkleider hoch; zu seinen glänzenden Lackschuhen trug er weißseidene Strümpfe. »Es ist nicht klug, daß du dich wieder mit diesem Graham einläßt – du kennst doch seinen Ruf.«

»Er kennt den deinen auch«, antwortete sie halb lächelnd. »Ich glaube, ihr denkt beide ungefähr das gleiche voneinander. Nur ist Graham davon überzeugt, daß du zu den Männern gehörst, mit denen sich eine anständige Frau am besten nicht sehen läßt.«

Colley murmelte etwas Unverständliches.

»Beschwere dich nicht und sei nicht beleidigt. Ich muß dich etwas fragen. Du bist doch das reinste Nachschlagebuch, Colley ... Ich habe dich bis jetzt mit meiner Neugierde nicht geplagt, aber jetzt möchte ich wissen: Wer ist Hope Joyner?«

Sie hatte ihn bei seiner schwachen Seite gefaßt, und er war gleich so in seinem Element, daß er seine schlechte Stimmung ganz vergaß.

»Hope Joyner?« wiederholte er. »Das ist doch die junge Dame, die eine große Wohnung in Devonshire House hat. Sie fährt zwei erstklassige Wagen, einen Rolls-Royce und einen Buick. Hat große Gelder. Sie ist sehr eng mit Dick Hallowell befreundet.«

»Das weiß ich alles«, sagte sie ungeduldig. »Ich wollte wissen, woher sie kommt.«

Er schüttelte den Kopf.

»Das weiß ich nicht. Sie tauchte hier auf, aber man wußte nicht, von woher. Sie hat erstklassige Schulen besucht; soviel ich weiß, eines der teuren, hochmodernen Institute in Ascot, wo Abstammung durch Reichtum ersetzt werden kann. – Es ist aber merkwürdig, daß du dich für sie interessierst. Erst gestern sprach ich mit Longfellow, dem Gardeleutnant, über sie –«

»Ich wußte nicht, daß du mit ihm befreundet bist«, unterbrach ihn Diana schnell.

»Das bin ich auch nicht«, gab er offen zu. »Aber man spricht doch auch mit seinen Feinden. – Sie ist eine Waise, ihr Vater war ein Chilene, der ihr sein ganzes Vermögen vermacht hat. Es wird von Roke & Morty verwaltet. Weshalb gerade die damit beauftragt sind, ein derartiges Vermögen zu verwalten, mag der Himmel wissen.« Sie zog die Stirn in Falten, als sie das hörte. Sie kannte diese Firma nicht, und Colley gab eine nähere Erklärung.

»Es sind Rechtsanwälte, besonders bekannt, weil sie oft in Kriminalfällen auftreten – sie selbst sind auch keine glänzenden Existenzen. Aber soviel ich weiß, verteidigen sie in den meisten großen Prozessen, die in Old Bailey verhandelt werden. Wenn jemand wegen solcher Sachen in Verlegenheit kommt, muß er sich an diese Leute wenden.«

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