Susanne Danzer - Die Fotografin und das Model

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Eine Novelle für unterhaltsame, leichte Lesestunden.
Als Anny Forster dem berühmten Männermodel Chandler Reese bei einem Fotoshooting begegnet, ist es Antipathie auf den ersten Blick. Sie hält ihn für einen oberflächlichen Mistkerl und hofft, ihn nie wiedersehen zu müssen, nachdem sie diesen Auftrag beendet hat. Doch wie so oft im Leben hat das Schicksal andere Pläne.
Einen Auftrag und mehrere Fotos später scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal war.

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Nach einem Blick auf die Armbanduhr schnappte sie sich ihre Taschen und ging hinaus zu ihrem Mini, um zum Strand zu fahren. Sie wollte auf alle Fälle pünktlich sein.

Glücklicherweise gelang ihr das auch, denn wie durch ein Wunder hielt sich der Verkehr auf den Straßen zum Strand in Grenzen.

Als Anny am Ort des Shootings ankam, lief ihr bereits vor Hitze und Anstrengung der Schweiß über den Rücken. Die anderen Mitglieder des Teams waren bereits anwesend. Sie standen in einem kleinen Grüppchen zusammen und musterten sie argwöhnisch, als sie schnaufend ihre Fototaschen neben ihnen abstellte. Nachdem sie kurz erklärt hatte, sie sei der Ersatz für Marc Carter, wurde sie mit leidlichem Enthusiasmus begrüßt. Nach dem heutigen Termin würde sie diese Leute nie wiedersehen. Sie war ohnehin nicht scharf darauf, hier Freundschaften zu schließen.

Offensichtlich war der Star des Shootings noch nicht erschienen. Nun, das sollte ihr recht sein. Auch wenn er gar nicht auftauchen würde, was ihr persönlich am liebsten wäre.

Anny war gerade dabei, ihre Fotoausrüstung noch einmal zu überprüfen, als Bewegung in die Crew kam. Fragend blickte sie auf und entdeckte Chandler Reese, der über den Strand von Newport herangeschlendert kam. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass er lediglich eine halbe Stunde zu spät kam. Wow, das war für jemanden wie ihn praktisch pünktlich. Sie warf einen Blick über den Rand ihrer Sonnenbrille hinweg zu den anderen, die Chandler umringten, als wäre er die Sonne und sie die Planeten, die ihn umkreisten.

»Wieso ist Marc noch nicht da?«, hörte sie Chandler fragen.

»Ist irgendwie verhindert«, antwortete einer seiner Anhänger. »Die da hinten ist der Ersatz.«

Chandler hob den Kopf, und Anny konnte den abfällig musternden Blick förmlich auf sich spüren, den er ihr zuwarf. Täuschte sie sich oder hatte er sie tatsächlich mit einem angewiderten Blick bedacht?

Na wunderbar , dachte Anny ironisch. Der Tag kann nur ein voller Erfolg werden .

Sie atmete tief durch und setzte ihren Weg fort. Musste er eben mit ihr vorliebnehmen oder es sein lassen. Sie war nun mal kein aufgebrezeltes Püppchen in schicken Klamotten und High Heels. Und um für Aufnahmen am Strand im Sand entlangzurobben, waren ihre türkisfarbenen Bermudashorts und das weiß-blau gestreifte T-Shirt gerade recht. Die Klamotten hatte sie nach dem Duschen praktisch blind aus ihrem Schrank gefischt. Selbst ihre langen, blonden Haare hatte sie nur achtlos zu einem lockeren Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie hatte lediglich ein wenig Make-up und Mascara aufgetragen, um die Spuren ihrer kurzen Nacht zu verstecken. Alles andere war ihr egal. Immerhin war sie zum Arbeiten hier und besuchte keine Party. Zudem konnte man nichts schöner machen, wo es nichts zu verschönern gab.

Chandler schnippte mit den Fingern und rief: »Dauert das noch lange, Ersatzfotografin?«

Anny verdrehte die Augen, erwiderte jedoch nichts darauf. Warum hetzen, wenn er sich noch nicht mal ausgezogen hatte? Bei diesem zweideutigen Gedanken musste sie grinsen. Zudem würde sicher erst mal die Visagistin Hand anlegen wollen, besonders um sein braunes Haar zu stylen. So war es dann auch, und es dauerte eine weitere halbe Stunde, bevor Anny überhaupt gebraucht wurde und die Chance hatte, erste Aufnahmen zu machen.

Wie immer, wenn sie durch die Linse einer Kamera sah, vergaß sie die Welt um sich herum. Es gab nur noch sie, das Motiv und die Stimmung, die sie einfangen wollte. In diesem Moment war es eben Chandler Reese. Viele Anweisungen musste sie ihm nicht geben, denn er war eindeutig ein Profi vor der Kamera. Immer, wenn sie eine kurze Pause machten, ließ sich Chandler die Aufnahmen zeigen, brummte etwas Unverständliches und begab sich wieder in Position.

So ging es bis in den späten Nachmittag hinein, als endlich der Leiter des Teams das Ende verkündete und sich alle ans Aufräumen machten.

Anny packte gerade ihre Ausrüstung in die dafür vorgesehene Tasche, als sie aufschaute und ihr Blick zufällig auf Chandler fiel, der mit den Füßen im Wasser stand und gedankenversunken auf das Meer hinaus in die Ferne blickte. Die Abendsonne brachte sein braunes Haar zum Glänzen. Es hatte etwas Anrührendes, und Anny konnte nicht anders, als ihre Kamera zu heben, die sie noch in der Hand hielt, und ihn zu fotografieren, ohne dass er es bemerkte. Es kam ihr so vor, als hätte sie einen verletzlichen Moment seiner Seele eingefangen.

Gerade als sie die Kamera sinken ließ, drehte er den Kopf und sah in ihre Richtung. Rasch senkte sie den Blick und brach damit den Zauber des Moments.

Als sie ihre Sachen verstaut hatte, kramte sie eine Visitenkarte hervor und reichte sie im Vorbeigehen Chandler. Er sah sie beiläufig an und steckte die Karte in die Taschen seiner Jeans. Nach einem knappen Abschiedsgruß ging sie über den Strand davon zu ihrem Auto.

Hinter dem Steuer ihres Mini atmete sie tief durch. Der Tag war nicht ganz so schlimm geworden, wie sie es sich vorgestellt hatte. Dennoch war sie froh, zu Hochzeitspaaren und Babys zurückkehren zu können.

Bye, Chandler Reese , dachte sie, auf Nimmerwiedersehen .

Dann startete sie das Auto.

Kapitel 2

Es war spät geworden. Anny hatte lange gearbeitet und schloss gerade das Atelier hinter sich ab, als ihr Handy klingelte. Seltsam. Wer rief sie um diese Zeit noch an? Es war schließlich bereits kurz vor Mitternacht. Sie fischte das Smartphone aus ihrer Handtasche und meldete sich.

»Ist da Anny?«, fragte eine männliche Stimme, die sie wegen des Lärms im Hintergrund kaum verstehen konnte.

»Ja. Wer ist denn da?«, wollte sie wissen.

»Ich bin Joe. Der Barkeeper der Sunrise Bar . Könntest du herkommen und deinen Freund Chandler abholen?«

»Wen?« Wovon sprach dieser Kerl?

»Chandler. Chandler Reese. Er hat mir deine Karte gegeben und gesagt, du holst ihn ab. Der Typ ist besoffen. Jemand muss ihn abholen.«

»Warum setzen Sie ihn nicht einfach in ein Taxi?«

»Weil er sich weigert. Hör zu, Mädchen: Er will von dir abgeholt werden. Er hat noch was von einem silbernen Medaillon gefaselt, das du bestimmt haben willst. Keine Ahnung, was er damit gemeint hat. Ist mir zudem vollkommen schnurz. Komm einfach her und hol ihn ab.«

Damit legte er auf.

Verdutzt blickte Anny auf ihr Handy. Verdammt, anscheinend musste sie ihn tatsächlich aufgabeln, denn es klang beinahe so, als hätte Chandler Reese das Medaillon ihrer Großmutter gefunden, das sie beim Shooting am Strand verloren haben musste. Jedenfalls war es weg gewesen, als sie danach heimkam. Sie hatte es überall gesucht, aber nirgends gefunden. Jetzt wusste sie, wo es sich befand. Natürlich war sie erleichtert und mehr als froh darüber, dass es wieder aufgetaucht war. Weniger schön war die Bedingung, unter der sie es wiederbekam. Sie seufzte. Um die Kette zu erhalten, musste sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und den Kerl abholen.

Sie wusste, dass die Sunrise Bar im Westen der Stadt lag und sie somit einen großen Umweg machen musste. Das würde sie noch eine ganze Weile von ihrem wohlverdienten Schlaf abhalten, doch sie wollte auf keinen Fall das Medaillon länger als nötig in den Händen dieses Ignoranten wissen. Anny hing an diesem kleinen Erbstück, denn ihre Großmutter war der liebste und beste Mensch in ihrem Leben gewesen. Selbstverständlich würde sie praktisch alles dafür tun, um es wieder bei sich zu wissen. Immerhin hatte sie es in den letzten Jahren, seit sie es bekommen hatte, jeden Morgen angelegt, sobald sie das Haus verließ.

Nun gut, dann machte sie sich wohl besser auf den Weg.

***

Als sie die Bar betrat, schlug ihr Lärm entgegen, der ihr in den Ohren klingelte. Ein Gemisch aus Stimmen, Musik und Gläserklirren. Anny blickte sich um und entdeckte Chandler auf einem Barhocker sitzend, den Kopf auf den Tresen gelegt. Ganz offensichtlich hatte er zu tief ins Glas geschaut.

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