Gisela Schaefer - Von Gnomen und Menschen

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Natürlich gibt es sie, zurückgezogen und versteckt in unseren Wäldern – und das nicht ohne Grund, denn all ihre Bemühungen, mit den Menschen Freundschaft zu schließen, schlugen fehl. Oder um es genauer auszudrücken, sie wurden jedes Mal bitter enttäuscht von dem, was sie sahen und hörten.
Ursprünglich lag die Heimat der Gnome hoch oben im Norden. Als sie dort von kriegerischen Artgenossen vertrieben werden, machen sie sich auf die Wanderschaft und finden nach Jahren endlich einen unberührten Wald mit ähnlichen Lebensbedingungen wie zuvor. Alles könnte so schön und friedlich sein – wäre da nicht die unstillbare Neugier auf die Menschen und ein Junge namens Bruno, der etwas aus der Art geschlagen ist. Durch seine Unvernunft bringt er die Gnome in große Gefahr.

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Das Amt des Weisen Mannes wurde stets von diesem auf seinen erstgeborenen Urenkel vererbt, damit gewährleistet war, dass ausreichend Zeit für dessen spezielle Schulung, Familiengründung und Reifung des Charakters blieb – oder anders ausgedrückt, für die notwendige Weisheit zur Ausübung des Amtes. An seinem 100. Geburtstag übernahm ein Anwärter die Stelle seines Vorgängers, der seinerseits noch am gleichen Tag die Familie verließ. Niemand wusste, wohin er ging und was mit ihm geschah, aber man nahm an, dass er sich weit, weit weg von ihnen einen verborgenen Ort auswählte, an dem er sein Ende erwartete. Keiner der so Abgelösten hatte je darüber gesprochen, keiner der Angehörigen hatte je gewagt, ihnen nachzuspionieren, um hinter das Geheimnis zu kommen, und keiner der Weisen Männer war je wieder zurückgekehrt zu seiner Familie. Auch ihre ungewöhnliche Langlebigkeit, die die der anderen Familienmitglieder weit übertraf, blieb ein Geheimnis und wurde nie hinterfragt.

Der Wald

Eines Tages kamen die drei Familien an einen Wald, so riesig, dass sie es nach einem Jahr aufgaben, ihn weiter umrunden zu wollen. Während dieser ganzen Zeit waren sie nur auf eine einzige kleinere Ansiedlung mit Menschen gestoßen, die offenbar nie tief in den Wald hineingingen, sondern nur seine Ränder durchstreiften, um Wild zu erlegen und Bäume zu fällen zum Bau ihrer Häuser und zur Erhaltung ihrer Herdfeuer. Bombur, Nidi und Durin hielten die Zeit für gekommen, sich mit Hilfe einiger geheimnisvoller Kräuter in Trance zu versetzen. Und tatsächlich, es offenbarte sich ihnen in diesem Zustand, dass sie endlich am Ziel ihrer Reise seien, dass sie getrost in den Wald hineingehen und nach den drei Quellen suchen sollten. Ihre Familien folgten ihnen vertrauensvoll, obwohl schon damals der Wald dicht gewachsen, und daher für die kleinen Gnome schwer zu durchqueren war. Sie entdeckten die drei Quellen, die in nicht allzu großer Entfernung voneinander aus felsigem Gestein hervorsprudelten, zu gurgelnden Bächen anschwollen, sich nach einer Weile vereinigten und in einen tiefen, dunklen, bedrohlich wirkenden See flossen. Die Gnome ließen an Seilen befestigte Steine hinab, aber so lang die Seile auch waren, nie stießen sie auf den Grund. Fische, Krebse, Salamander, Frösche und anderes, das Nass liebende Getier tummelten sich in dem eiskalten Wasser.

Die Sippe Nidis entschied sich, gleich bei der ersten Quelle zu siedeln, weil sie dort Eisenerz entdeckten und sich an ihre alte Heimat erinnert und heimisch fühlte. Sie fanden auch eine ausreichend große, weit verzweigte Felshöhle, in der sie wohnen konnten, geschützt vor Kälte und Regen. Anfangs, in den ersten Jahrzehnten nach ihrer Ankunft im Wald, war es relativ einfach gewesen, an das nahe der Oberfläche liegende eisenhaltige Gestein zu kommen, man brauchte sich nur zu bücken um es vom Fels abzuschlagen und aufzusammeln. Im Laufe der Zeit jedoch mussten sie immer tiefer graben und seitliche Gänge anlegen, bis ein labyrinthartiges Schacht- und Gangsystem entstanden war. Über eine Winde zogen sie die Brocken, in schweißtreibender Arbeit mit winzigen Spitzhacken oder mit in die Wand getriebenen Keilen herausgebrochen, an die Oberfläche. Hatte sich auf diese Weise eine bestimmte Menge angesammelt, ließen sie ihre Untertagearbeit ruhen und machten sich daran, das Metall soweit wie möglich vom Stein zu trennen. Sodann schmolzen sie es ein und gossen die übrig bleibende kleine Menge reinen Eisens in Formen. Kaum war das vollbracht, wechselten sie erneut ihren Arbeitsplatz, indem sie sich in die Schmiede begaben. Über dem rot-glimmenden Feuer, von Blasebälgen angefacht, brachten sie die Rohform zum Glühen und schmiedeten daraus Kessel, Werkzeuge, Messer und allerlei andere nützliche Dinge, auf die sie während ihrer Wanderschaft hatten verzichten müssen.

Die Sippe Durins hatte sich nahe der zweiten Quelle ein teils unterirdisches, teils oberirdisches Gebäude aus Lehm, Ästen, Sand und zerstampften Blättern errichtet. Zu ihrer großen Überraschung stießen sie auf eine Goldader, und da sie fleißig waren, unentwegt förderten und genau wie Nidis Männer ihr Metall selber verarbeiteten, war es nichts Besonderes, dass mit der Zeit sämtliche Familien aller Sippen goldene Schüsseln, Teller und Löffel besaßen und ihre Kinder mit goldenen Murmeln spielten.

Neben der dritten Quelle schließlich hauste die Sippe Bomburs zwischen dem Wurzelwerk einer mächtigen Eiche. Und als auch sie auf ihrer Suche nach Bodenschätzen fündig wurden, war ihr Glück perfekt. Voller Staunen und Entzücken betrachteten sie die lila Amethyste und den klaren, reinen Bergkristall, in den sie tief hineinschauen konnten, bis sich an einer Kante das Licht brach und er glühende Farben versprühte. Sie schliffen aus diesen Kostbarkeiten Tierfiguren für die Kinder, Platten, mit denen sie Wände, Böden und Decken ihrer Wohnungen schmückten, oder die sie als Tische und Fensterscheiben nutzten, und fertigten Schalen und allerlei Kästchen für Nüsse, Bucheckern, für Samenkörner und tausend andere Dinge.

So hatten nach all ihrem Unglück die Gnome nicht nur eine neue Heimat gefunden, sie fanden dort auch Bedingungen vor, unter denen sie ihre von jeher ausgeübten Berufe, nämlich den Bergbau und die Schmiedekunst, beibehalten konnten. Nur das Schleifen von Edelsteinen war ihnen neu, aber in kurzer Zeit brachten sie es auch hier zu wahrer Meisterschaft. Mit den Tieren des Waldes lebten sie in Frieden und Eintracht, erlernten schnell deren Sprache und erhielten durch sie immer mal wieder die beruhigende Nachricht, dass die Menschen der kleinen Ansiedlung sich nach wie vor nur an den Rändern des Waldes aufhielten und das Innere mieden.

„Sie sind leicht zu erschrecken,“ erzählte ihnen einmal eine Maus, die es von einem ihrer zahlreichen Vettern gehört hatte, und der wiederum von Bekannten, undsoweiter undsoweiter, „ein paar leuchtende Augen im Dunkeln, ein leises Geraschel im Unterholz, ein bisschen Huuhuuuu-Geschrei der Waldkäuze … schon flüchten sie Hals über Kopf … selbst ausgewachsene Männer! Es soll sehr lustig zugehen bei solchen Gelegenheiten.“

Mit der Zeit füllten sich die gnom‘schen Vorratskammern mit den Früchten ihrer Arbeit und sie begannen, solchen Berichten mit besonderer Aufmerksamkeit zuzuhören, wäre es doch zu schön gewesen, wenn sie wieder – wie in ihrer alten Heimat - einen friedliebenden Menschen gefunden hätten, dem sie ohne Bedenken ihre Reichtümer hätten anvertrauen können.

„Da müsst ihr euch an andere wenden,“ antwortete ihnen der Fuchs auf eine diesbezügliche Frage, „meine Erfahrungen sind jedenfalls die: Was immer sie von unserer Art in die Finger kriegen, fressen sie auf … geröstet, gekocht oder roh. Oder wir müssen für sie arbeiten, schwere Lasten ziehen und anderes. Sie halten uns in Käfigen und Ställen, stehlen Milch und Eier, rupfen Federn, die sie in Stoffsäcke füllen und sich damit wärmen. Sie gerben unsere Häute zu Leder und fertigen daraus Schuhe und Kleider. Ich schwöre euch, alles verwerten sie … ich möchte wetten, für euch würde ihnen auch was einfallen. Kommt ihnen besser nicht in die Quere.“

Den Gnomen lief es eiskalt den Rücken hinunter, als sie sich diese Möglichkeit vorstellten, und die armen Tiere taten ihnen auch herzlich leid – aber, auf der anderen Seite, fraßen sie sich nicht auch gegenseitig? Wie dem auch sei - sie hätten sich gern selber ein Bild von den Dorfbewohnern gemacht, ihre eigenen Erfahrungen gesammelt. Nun bestand aber, außer diesen wenig ermutigenden Ansichten des Fuchses, noch eine ganz andere Schwierigkeit. Der Wald war nämlich nicht nur riesengroß, was allein schon für eine nicht hinnehmbare Reisedauer bis zur Ansiedlung geführt hätte, er wurde auch von Jahr zu Jahr undurchdringlicher. Die Bäume wuchsen so lange in den Himmel, bis sie aus Altersschwäche krachend zu Boden stürzten, vermoderten, von Moos überwuchert und von Ameisen besiedelt wurden – und schließlich zerbröselten. Farne und Dornengestrüpp, Ableger von Nadel- und Laubbäumen bildeten ein dichtes Unterholz und eine dicke Schicht Blätter bedeckte den Boden, der sich an vielen Stellen vom starken Wurzelwerk hochwölbte. An anderen hatten sich Senken gebildet, in denen Tümpel aus Regenwasser wie kleine Teiche standen. Meist kam der nächste Schauer rechtzeitig, um ein vollständiges Austrocknen zu verhindern, so dass mit der Zeit an ihren Rändern Wasserpflanzen gediehen, grün und blau schillernde Libellen umher schwirrten und die Tiere des Waldes ihren Durst stillen konnten. Selbst die Größten unter den Gnomen erreichten nicht mehr als 15 cm an Höhe, und somit waren all diese Hindernisse nur mühsam zu überwinden.

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