Betty Zehner - Wolfsengel

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Die Geschichte handelt von Alessandra, einer jungen Prinzessin. Sie ist eine der Wolfsherzen, ein friedliebendes, naturverbundenes Volk, das eine besondere Beziehung zu den Wölfen des Rothwaldes besitzt. Als Thronerbin wurde sie zwar in allen wesentlichen Dingen ausgebildet, jedoch ist Alessandra extrem behütet auf dem Schloss ihrer Eltern aufgewachsen.
Als sich für sie die Gelegenheit bietet, eigene Entscheidungen zu treffen und ihr Leben selbst zu bestimmen, begibt sie sich auf einen gefährlichen Weg voller Missgunst und Lüge, aber vor allem voller Liebe.
Die Liebe begegnet ihr in Form von Baldur, einem Fürst der Steinengel. Ein Volk, das ihr als blutrünstig und gefährlich beschrieben wird, und von dessen Existenz sie zuvor noch nie etwas gehört hatte, obgleich die Steinengel ebenso lange existieren wie die Wolfsherzen.
Während sie Entscheidungen trifft und Gefahren meistert, reift sie vom kleinen Mädchen zu einer jungen erwachsenen Frau. Diese Entwicklung wird sie schließlich von ihrem Weg als Thronfolgerin abbringen und sie fort von ihrer Familie führen.
Doch nicht nur Alessandra macht eine innere Entwicklung durch. Auch Baldur verändert sich unter ihrem Einfluss von einem egozentrischen, zügellosen und melancholischem Jungen zu einem verantwortungsbewussten Mann, dem Werte wie Liebe, Güte und Freundschaft wieder wichtig sind.

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Dann ging alles ganz schnell.

Ihr Zimmer war plötzlich hell erleuchtet. Sie saß aufrecht im Bett.

Caron stürmte durch die offene Tür und schrie laut. Doch sie konnte ihn nicht verstehen. Auch rühren konnte sie sich nicht. Sie sah, wie der Leutnant auf sie zustürzte. Zwei Soldaten mit gezückten Schwertern tauchten hinter ihm auf.

„Prinzessin… Prinzessin…“

Sie erwachte aus ihrer Erstarrung und endlich konnte sie ihn verstehen.

Der Leutnant war jetzt bei ihr und packte sie an den Schultern.

„Geht es Euch gut?“

Steif blickte sie sich um. Die Frauen waren verschwunden. Und der fremde Mann ebenfalls. Es war, als wäre sie aus einem Schlaf aufgeweckt worden. Als wäre alles nur ein Traum gewesen. War es das denn nicht auch? Aber gleichzeitig hatte sich alles so real angefühlt. Sie konnte seine Berührung und Nähe immer noch spüren.

Schließlich nickte Alessandra.

Sie verstand immer noch nicht richtig, warum Caron und seine Soldaten in ihr Zimmer gestürmt waren. Angeblich hatten sie Stimmen gehört und Licht unter der Tür gesehen. Aber als sie durch die Tür gekommen waren, war da niemand gewesen. Außer der Prinzessin. Doch wenn da niemand gewesen war, wie hatten sie dann Stimmen hören können? Und wenn da wirklich jemand gewesen war, wie hatte dieser jemand so schnell verschwinden können. Die Soldaten hatten zur Vorsicht die gesamte Kammer und auch die restliche Hütte sorgfältig durchsucht, aber niemanden gefunden. Es war unerklärlich und daher waren sie einstimmig zu der Meinung gekommen, Alessandra müsse schlecht geträumt haben. Die Stimmen hatten sie vermutlich gehört, weil die Prinzessin im Schlaf gesprochen hatte. Für diese Erklärung sprach auch die Situation, in der die Soldaten sie vorgefunden hatten. Ihre verzögerte Reaktion hatte wohl daher gerührt, dass sie noch nicht völlig aufgewacht war. Alessandra selbst hatte sich kaum zu den Mutmaßungen geäußert. Die ganze Sache war sehr merkwürdig und verunsicherte und ängstigte sie noch mehr, als es ihre Träume sowieso schon getan hatten. Trotz allen plausiblen Erklärungen war sie felsenfest davon überzeugt, dass jemand in ihrer Kammer gewesen war, bevor die Soldaten hereingestürmt waren. Doch sie versuchte, ihre düsteren Gedanken abzuschütteln und sich auf ihre neue Aufgabe zu konzentrieren.

Die Tänner ließen sie nur ungern ziehen. Sie hatten die Prinzessin und ihre Soldaten als Schutz und Unterstützung empfunden, denen sie vertrauten. Schon lange hatten sie sich nicht mehr so sicher gefühlt. Doch Alessandra versicherte ihnen, dass sie Dingen nachgehen musste, die das Problem womöglich dauerhaft lösen würden. Sie versprach aber, Caron und einige Soldaten zur Bewachung des Dorfes da zulassen.

Eron war von ihrem gesamten Plan alles andere als begeistert. Er argumentierte, er brauche Caron und jeden Soldaten in Rothwald, um Strategien gegen einen möglichen Angriff der Steinengel zu erproben. Denn ausgeschlossen sei es nicht, dass sie sich nach den erfolgsversprechenden Maßnahmen hier aus Rache gegen die Wolfsherzen wenden würden. Oder aber sie würden nach anderen Orten suchen, an denen sie Menschen entführen und töten konnten. Hier bei den Tännern hätten sie ja dafür gesorgt, dass es keine weiteren Opfer mehr geben würde. Darum galt es sich jetzt zu kümmern. Es sei eine schwachsinnige und sinnlose Idee diesem Feigling von Arzt hinterher zu rennen. Ihr Platz sei in Rothwald und an keinem anderen Ort auf der Welt.

„Das heißt wohl, dass ich am besten hinter den sicheren Mauern bleiben und mich in nichts einmischen soll.“

„So hab ich das nicht gemeint“, protestierte Eron und stapfte ihr hinterher, als sie wütend zu ihrem Pferd lief, den Sattel über den Arm gelegt.

„Wie denn dann“, bluffte sie zurück, „es geht dir doch nur mal wieder um das leidige Thema der Thronfolge.“

„Das ist nicht wahr und das weißt du auch.“

„Das weiß ich nicht“, entgegnete sie kalt und zog die Gurte am Bauch des Hengstes fest.

Kampflos gab er sich geschlagen, er wusste, dass es in ihrer momentanen Verfassung nicht möglich war, mit ihr zu diskutieren. Er würde sie von ihrem Entschluss nicht abbringen können.

„Und wenn dir etwas zustößt?“

„In Kapitall?!“ Sie lachte laut. „Dort wird mir mit Sicherheit am allerwenigsten geschehen.“

„Nein. Auf dem Weg dorthin!“

Alessandra hielt in ihrer Rage inne. Eron hatte den wunden Punkt getroffen. Denn darüber hatte sie sich selbst schon Sorgen gemacht. Sie mussten zuerst noch ein ganzes Stück durch die nördlichen nordischen Wälder, bis sie ins Tal gelangten und damit auf die Straße nach Kapitall. Aber wenn sie sich beeilten, konnten sie noch vor Sonnenuntergang in Kreuzwalde sein. Am helllichten Tag würde ihnen bestimmt nichts zustoßen. Sie waren alle erfahrene Reiter und zudem bewaffnet. Wenn sie erst einmal in Kreuzwalde waren, würde ihnen dann nichts mehr passieren, denn es war der Ausgangspunkt einer breiten und am besten befestigten Straße weit und breit. Dort trafen viele Reisende zusammen, die sich auf dem Weg nach Kapitall befanden. Das Städtchen war ein großer Bahnhof für Kutschen, Karren, Pferde und andere weniger schnelle Transportmittel. Ein Umschlagsplatz für Waren aus oder für Kapitall. Daher war in Kreuzwalde zu jeder Tages- und Nachtzeit Hochbetrieb.

„Aus diesem Grund wollen wir ja so schnell wie möglich los, damit wir gegen Abend Kreuzwalde erreicht haben.“

„Unsere Eltern werden mit Sicherheit platzen vor Zorn. Gerade Vater wird toben, wenn er erfährt, was du vorhast.“

Auch das noch! Das konnte sie jetzt gar nicht vertragen. Nun versuchte Eron, ihr ein schlechtes Gewissen zu machen. Mit der Berufung auf die Strenge ihrer Eltern hatte er sie in ihrer Kindheit bereits, meist erfolgreich, von einer Sache abzuhalten gesucht. Trotz allem musste Alessandra nun grinsen, darüber, dass sich auch mit wachsender Reife manche Gewohnheit aus Kindertagen nicht änderte. Sie bedachte ihren Bruder mit einem liebevollen, versöhnlichen Blick. Aber dieses Mal würde sie sich nicht abhalten lassen. Dann nahm sie ihr Pferd am Halfter und führte es aus dem kleinen Stall hinaus. Draußen wartete bereits Silom auf sie zusammen mit zwei Soldaten, die sie ebenfalls mitnehmen wollte. Eron kam ihr hinterher, half ihr auf den großen Hengst. Das wäre zwar nicht nötig gewesen, aber es war seine Art sich zu entschuldigen. Als sie sich zu ihm hinunter beugte, drückte er ihr einen Kuss auf die Wange.

„Sag Mutter und Vater, dass ich sie liebe. Sobald ich meine Angelegenheiten erledigt habe, kehre ich unverzüglich nach Rothwald zurück.“

Alessandra gab das Zeichen zum Aufbruch und die kleine Gruppe machte sich endlich auf den Weg nach Kapitall. Als sie zurück blickte, winkte ihr die Familie zum Abschied, bei der sie gelebt hatten. Der Vater hatte den Arm um seine Frau gelegt und drückte sie an sich, die beiden Töchter hielten sich an den Händen. Alessandra bewunderte diesen Familien-Zusammenhalt, sie hielt ihn für einen wichtigen Wert im Leben.

Sie kamen schnell voran. Schneller als sie erwartet hatte, da der Weg zu den Tännern ihr unendlich vorgekommen war. Doch die Pferde fanden relativ leicht festen Tritt auf den schmalen mit Tannennadeln übersäten Pfaden. Es kam einem so vor, als würden die Tiere an einem unsichtbaren Seil nach unten geführt werden. Trotzdem erlaubten sie sich keine Rast. Nachdem erst gestern zwei Tännerinnen verschwunden waren, musste man davon ausgehen, dass sich Steinengel in den Wäldern aufhielten. Eile und Vorsicht waren geboten. Doch gegen Abend erreichten sie dann tatsächlich Kreuzwalde. Das Städtchen schmiegte sich zwischen zwei grüne Hügel. Wie erwartet war es hell beleuchtet und der Trubel schon von Weitem zu hören. Obwohl es keine Vorfälle gegeben hatte, atmete die kleine Gruppe auf, als sie das Stadttor passierten. Dahinter begegneten ihnen zahlreiche Menschen, Gefährte und Tiere. Wagen wurden beladen und entladen und die Güter auf andere Transportmittel geladen.

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