Betty Zehner - Wolfsengel

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Die Geschichte handelt von Alessandra, einer jungen Prinzessin. Sie ist eine der Wolfsherzen, ein friedliebendes, naturverbundenes Volk, das eine besondere Beziehung zu den Wölfen des Rothwaldes besitzt. Als Thronerbin wurde sie zwar in allen wesentlichen Dingen ausgebildet, jedoch ist Alessandra extrem behütet auf dem Schloss ihrer Eltern aufgewachsen.
Als sich für sie die Gelegenheit bietet, eigene Entscheidungen zu treffen und ihr Leben selbst zu bestimmen, begibt sie sich auf einen gefährlichen Weg voller Missgunst und Lüge, aber vor allem voller Liebe.
Die Liebe begegnet ihr in Form von Baldur, einem Fürst der Steinengel. Ein Volk, das ihr als blutrünstig und gefährlich beschrieben wird, und von dessen Existenz sie zuvor noch nie etwas gehört hatte, obgleich die Steinengel ebenso lange existieren wie die Wolfsherzen.
Während sie Entscheidungen trifft und Gefahren meistert, reift sie vom kleinen Mädchen zu einer jungen erwachsenen Frau. Diese Entwicklung wird sie schließlich von ihrem Weg als Thronfolgerin abbringen und sie fort von ihrer Familie führen.
Doch nicht nur Alessandra macht eine innere Entwicklung durch. Auch Baldur verändert sich unter ihrem Einfluss von einem egozentrischen, zügellosen und melancholischem Jungen zu einem verantwortungsbewussten Mann, dem Werte wie Liebe, Güte und Freundschaft wieder wichtig sind.

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Sie wandte sich wieder dem Leutnant zu.

„Habt Ihr irgendwelche Spuren gefunden, wie sie ins Haus gelangt sein könnten?“

„Nein, Prinzessin. Nirgends sind Spuren eines gewaltsamen Eindringens zu finden. Es sind eigentlich überhaupt keine Spuren zu finden.“

„Waren denn die Fenster geschlossen in der Nacht?“

„Ja“, bestätigte einer der Tänner, „natürlich. Seit es begonnen hat, verriegeln wir jede Nacht Fenster und Türen. Aber das hält sie ja nicht auf.“

Alessandra überlegte. Alles wurde immer rätselhafter.

„Dann gibt es nur noch einen Weg, wie sie hinein gelangt sein können“, sagte sie schließlich und blickte das Dach der Hütte hinauf zum Kamin.

„Ihr glaubt, sie kommen durch diesen Schacht ins Haus?“ Caron folgte ungläubig ihrem Blick nach oben.

„Wenn sie nicht durch Wände und verschlossene Fenster und Türen gehen können. Ist dies die einzige Möglichkeit. Und ich glaube nicht, dass es Geister sind.“

Schnell wurde nach einer Leiter gesucht und an die Wand gelehnt. Einer der Soldaten stieg hinauf und kletterte dann auf die braunen Lehmziegel des Daches, das nicht sehr steil war. Ohne Leiter oder andere Hilfsmittel war es zwar ein wenig schwierig, aber das Klettern auf dem Dach selbst stellte keine große Anstrengung dar. Am Schornstein angelangt, stand er jedoch vor einem Problem.

„Er ist viel zu schmal, um dort hinein zu gelangen“, rief er nach unten.

„Kannst du trotzdem was erkennen? Irgendwelche Spuren“, fragte Caron.

Der Schacht lag in völliger Dunkelheit und man konnte kaum die gemauerten Wände erkennen. Doch dann schien die Sonne hinein, als er sich ein wenig vom Schornstein wegbewegte und dann konnte er es sehen. Die ansonsten Ruß geschwärzten Wände wiesen auf zwei Seiten deutliche Spuren auf. Dort war der schwarze Dreck stellenweise wie weggewischt. Dazu kamen längliche Kratzspuren.

„Ja, da war etwas“, rief er zurück, während er vorsichtig vom Dach hinunter stieg, „es muss jemand oder etwas im Schacht gewesen sein. Ich konnte Kratzspuren sehen und der Ruß war an einigen Stellen weggewischt.“

„Aber wie kommen sie dort hinunter“, entgegnete der Leutnant, als der Mann wieder unten war.

Die Prinzessin zuckte mit den Schultern. „Es ist die einzige Erklärung. Auch wenn das wieder neue Rätsel aufgibt.“

„Wenn sie dort hineinkommen, müssen sie aber äußerst beweglich sein“, mischte sich der eine Tänner ein, „Wir haben zwei Kamine. Einen in der Küche, den anderen im Schlafzimmer und von jedem führt ein Schacht nach oben zum Schornstein. Nach einigen Metern teilt sich der große Schacht von oben vom Dach kommend also in zwei kleinere auf und da drin kann sogar ein Kater stecken bleiben.“

Obwohl die ganze Geschichte ein Mysterium blieb, war der Entschluss schnell gefasst. Es war ja auch die einzige Möglichkeit, die einzige Hoffnung, die sie hatten, dem Ganzen Einhalt zu gebieten. Aus Stangen und Rohren aus Eisen, die nicht mehr gebraucht wurden oder deren Zweck zum derzeitigen Zeitpunkt weniger wichtig war, wurden Gitter geschweißt, die anschließend unten an den Kaminöffnungen sowie in den Schächten verkeilt wurden. Sollte nach dieser Maßnahme jemand oder etwas versuchen auf diesem Weg in die Hütten einzudringen, musste er an diesem Hindernis vorbei, was nicht ohne lautstarke Geräusche möglich war, oder den Rückzug antreten. Obwohl das Einsetzen der Gitter nicht ohne große Schwierigkeiten von statten ging und dazu enorm quietschende, jaulende und kratzende Geräusche verursachte, was einen erschauern ließ und den Gedanken nahelegte, es würden gleich die Höllenhunde aus der Unterwelt auftauchen, war Alessandra immer noch skeptisch. Caron dagegen sowie seine Soldaten und die übrig gebliebenen Bewohner waren zuversichtlich. Meinten sie doch, dass sie einen erneuten Angriff auf jeden Fall sofort bemerken und daher würden verhindern können. Die Prinzessin jedoch befürchtete, dass sie die Anges noirs unterschätzten.

„Wenn Ihr erlaubt, Hoheiten, dann würden wir gerne wie Arigon diesen Ort nun verlassen“, erneut trugen die Doktoren ihre Bitte vor.

Eron war mittlerweile am Ort der schrecklichen Geschehnisse der vergangenen Nacht eingetroffen, während die letzten Vorkehrungen getroffen wurden. Die Soldaten machten sich bereit, zu den nächsten Hütten zu ziehen, um dort ebenfalls Gitter zum Schutz in den Schornsteinen anzubringen.

„Von mir aus, könnt Ihr sofort los. Wir werden sowieso in Kürze alle von hier verschwinden“, antwortete der Prinz. Aufgestützt auf sein Schwert beobachtete er voller Zufriedenheit die Arbeiten, die seiner Meinung nach die Lösung dieses Problems darstellten.

„Natürlich könnt Ihr gehen“, pflichtete Alessandra ihrem Bruder bei, „doch Doktor Silom soll bei uns bleiben, wenn es ihm recht ist.“

„Wie Ihr wünscht, Eure Majestät, aber aus welchem Grund ist dies Euer Begehren?“

Sie nahm den Arzt am Arm und ging mit ihm einige Schritte weg von der Gruppe, um mit ihm in aller Verschwiegenheit sprechen zu können.

„Ich brauche Euch. Ihr seid ein guter Bekannter von Arigon, wie ich weiß, und ich brauche Euch, um ihn zu finden.“

Silom verstand nicht recht.

„Ich muss nach Kapitall und ihn suchen. Es ist wichtig, denn ich denke, dass er uns helfen kann, die Rätsel in dieser Angelegenheit zu lösen.“

„Und meine eigenen“, fügte sie in Gedanken hinzu.

„Ich dachte, Ihr würdet mit Eurem Bruder zurück nach Rothwald reiten. Die Sache hier scheint ja erledigt zu sein. Ihr wollt sicher mit Eurem Vater beratschlagen, was weiterhin gegen die Steinengel zu unternehmen ist.“

Sie schüttelte den Kopf.

„Ich denke nicht, dass die Sache erledigt ist. Ich benötige mehr Informationen. Wir müssen das Übel grundsätzlich beseitigen und nicht eine vorübergehende Lösung finden. Ich denke, dass Arigon dazu der Schlüssel.“

Der Arzt war ein Studienkollege von Arigon gewesen. Gemeinsam hatten sie an der Universität in Kapitall studiert und promoviert. Von Silom erhoffte sich die Prinzessin daher, dass er ihr zeigen konnte, wo sich Arigon bevorzugt aufhielt.

Silom nickte bedächtig mit dem Kopf.

„Ich werde Euch nach Kapitall begleiten und hoffe, dass Euer Handeln ein erfolgreiches Ende finden wird.“

Alessandra atmete tief durch. Am liebsten wäre sie sofort aufgebrochen, aber Eron und auch Caron hatten darauf bestanden, dass sie bis zum nächsten Morgen warten sollte. Sie wusste selbst, dass es so besser war, dennoch wollte sie eigentlich keine weitere Nacht in der Hütte verbringen.

Draußen vor dem Fenster konnte sie dicke Flocken fallen sehen. Das war auch der Grund für den Protest der Männer gewesen. Das Wetter war hier in den Gebirgswäldern unberechenbar. In der einen Minute konnte noch die Sonne scheinen, in der nächsten fiel kräftiger Regen oder sogar Schnee. Und das in den eigentlich warmen Monaten. Die dicht stehenden Bäume, die bis hinauf zum Himmel zu reichen schienen, machten ein frühes Erkennen eines Wetterwechsels beinahe unmöglich. Zudem wurde es in dieser Gegend schnell dunkel und die schmalen Pfade dann unpassierbar. Es sei denn, man war scharf darauf, dass man auf einem glitschigen Stein ausrutschte oder vom Weg abkam und den steilen Hang hinunterstürzte.

Das Feuer prasselte laut und hell im Kamin. Sie hatte extra noch mehr Holzscheite nachgelegt, denn sie wollte nicht, dass es bald ausgehen würde. Natürlich hatten die Soldaten auch in dieser Hütte Gitter in den Schornsteinen befestigt, aber Alessandra traute der Maßnahme nicht recht. Sie zog die schweren Vorhänge vor den Fenstern zu und begann ihre restlichen Sachen in eine lederne Satteltasche zu packen. Dann überlegte sie, ob sie gleich ihre Reisekleidung anlegen oder sich mit dem seidenen Nachthemd unter die Decke kuscheln sollte. Sie wollte am nächsten Morgen so früh wie möglich aufbrechen. Aber dann bedachte sie, dass die Kleidung knittrig werden würde und zudem im Bett sehr warm war. So entschied sie sich für das Nachthemd, da es durch das große Feuer im Zimmer richtig warm war. Als sie gerade ins Bett gehen wollte, klopfte es plötzlich kurz an der Tür. Bevor sie reagieren konnte, ging die Tür auf und Caron steckte seinen Kopf hinein.

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