Betty Zehner - Wolfsengel

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Die Geschichte handelt von Alessandra, einer jungen Prinzessin. Sie ist eine der Wolfsherzen, ein friedliebendes, naturverbundenes Volk, das eine besondere Beziehung zu den Wölfen des Rothwaldes besitzt. Als Thronerbin wurde sie zwar in allen wesentlichen Dingen ausgebildet, jedoch ist Alessandra extrem behütet auf dem Schloss ihrer Eltern aufgewachsen.
Als sich für sie die Gelegenheit bietet, eigene Entscheidungen zu treffen und ihr Leben selbst zu bestimmen, begibt sie sich auf einen gefährlichen Weg voller Missgunst und Lüge, aber vor allem voller Liebe.
Die Liebe begegnet ihr in Form von Baldur, einem Fürst der Steinengel. Ein Volk, das ihr als blutrünstig und gefährlich beschrieben wird, und von dessen Existenz sie zuvor noch nie etwas gehört hatte, obgleich die Steinengel ebenso lange existieren wie die Wolfsherzen.
Während sie Entscheidungen trifft und Gefahren meistert, reift sie vom kleinen Mädchen zu einer jungen erwachsenen Frau. Diese Entwicklung wird sie schließlich von ihrem Weg als Thronfolgerin abbringen und sie fort von ihrer Familie führen.
Doch nicht nur Alessandra macht eine innere Entwicklung durch. Auch Baldur verändert sich unter ihrem Einfluss von einem egozentrischen, zügellosen und melancholischem Jungen zu einem verantwortungsbewussten Mann, dem Werte wie Liebe, Güte und Freundschaft wieder wichtig sind.

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„Ich werde sofort nach Rothwald zurückkehren und dort die Soldaten bereit machen, damit wir dieses Übel so schnell wie möglich beenden können“, stieg er beinah euphorisch auf ihren Vorschlag ein. Er wusste ja nicht, dass seine Schwester dies nur vorgeschlagen hatte, um den Doktor zu testen. Doch dieser reagierte unglücklicherweise gar nicht, wie sie gehofft hatte. Er schwieg nämlich.

Sie trat an das kleine Fenster mit den Sprossen aus Holz in der kleinen Lehmhütte und blickte in die tiefe Dunkelheit hinaus. Sie fröstelte ein wenig, obwohl es in der Kammer mollig warm war, ein loderndes Feuer brannte im Kamin.

„Vielleicht sollten wir erst einmal hier bleiben“, sagte sie schließlich, um sich ein wenig mehr Zeit zu verschaffen, denn sie wollte unbedingt die Wahrheit erfahren. Sie fand, dass das ihre Pflicht und ihr Recht als zukünftige Königin war. Und sie hatte ein persönliches Interesse an der Wahrheit. Seit dem Benedictus-Fest waren ihr die seltsamen Besucher nicht mehr aus dem Kopf gegangen und dann war da noch der anschließende Traum gewesen.

„Wir sollen darauf warten, dass diese Bestien wieder hierher kommen und Menschen töten oder verschleppen?“

Eron blickte seiner Schwester trotzig entgegen. Ihm stand nicht der Sinn danach, weiter hier auszuharren bei diesen komischen, eigenwilligen Tännern und darauf zu warten, getötet zu werden. Viel lieber wollte er organisieren und planen, ein Heer aufstellen und im Detail festlegen, welche Waffen und Gerätschaften sie für den Kampf brauchen würden. Warum hatte sie nur ihre Meinung so schnell geändert, wo doch der Vorschlag von ihr kam?

„Richtig. Wir werden ihnen eine Falle stellen. Und vielleicht erwischen wir einen von ihnen.“

„Eine gute Idee“, schaltete sich Martin, ein anderer Arzt, mit ein, „unter Folter gewonnene Informationen können im Krieg sicher äußerst nützlich sein.“

„Genau das hatte ich im Sinn.“

Arigon reagierte immer noch nicht. Seine Miene blieb weiter unverändert. Entweder war er ein wirklich guter Schauspieler oder die Prinzessin lag einfach falsch mit ihrer Vermutung, dass er mehr wusste, als er zugab.

„Wir haben viel zu wenige Informationen über sie. Wenn es stimmt, was Doktor Arigon gesagt hat, besitzt ihre Festung keinen Zugang. Wie also kommen sie dorthinein und was viel wichtiger ist, wie gelangen wir zu ihnen?“

Der Prinz legte den Kopf schief, auf diesen Einwand hatte er leider nicht sofort eine passende Antwort. Dann reckte er plötzlich das Kinn nach vorne. Manchmal kam er Alessandra immer noch wie der kleine starrsinnige Junge vor, der seine ledernen Hosen nicht mit dem samtenen Beinkleid tauschen wollte, dass er laut seiner Mutter zum Essen tragen musste. Ein Bild aus Kindertagen kam ihr in den Kopf, wie Eron mit verschränkten Beinen auf dem Boden gesessen hatte und sich vehement sträubte, sich umzuziehen.

„Das hatte ich auch nicht vor. Ich will nicht ihre Burg erstürmen, ich lasse sie angreifen im Tal des silbrigen Flusses, wo ich das Heer postieren werde.“

Im Augenwinkel konnte Alessandra erkennen, dass Arigon jetzt amüsiert schmunzelte. Wenn er nicht grundsätzlich das Verhalten des Prinzen amüsant fand, dann hatte sie vielleicht doch recht.

„Und da kannst du dann warten, bis du schwarz bist. Du weißt nichts über sie. Vielleicht werden sie darauf gar nicht eingehen. Wieso auch sollten sie ihre sichere Festung im Felsengebirge verlassen? Wenn sie sich so schon sehr verborgen halten, dann werden sie bestimmt nicht ins Tals kommen, weil du sie mit deinem Heer-Aufgebot provozieren willst.“

Sein Blick wurde hart.

„Ein Mann mit Ehre geht keiner Konfrontation aus dem Weg. Und ein echter Krieger weist eine Aufforderung zum Kampf schon gleich dreimal nicht unbeantwortet zurück. Aber das verstehst du als Frau sowieso nicht.“

„Und wenn sie nun keine Kämpfer sind. Und Männer mit Ehre sind sie offensichtlich eh nicht. Was machst du denn, wenn sie nachts dein Heer überfallen und nacheinander alle deine Soldaten im Schlaf töten? Und du wachst am Morgen auf und alle sind verschwunden und die, die noch da sind, sind tot?“

Er wusste natürlich auch ohne ihre weisen Worte, dass er sich geschlagen geben musste. Es war unüberlegt und kindisch. Seine Schwester hatte genauso wie er das Kriegshandwerk erlernen müssen, da sie als zukünftige Herrscherin im Kriegsfall effektiv Entscheidungen treffen können musste. Und Alessandra hatte wirklich gute Argumente gegen sein schnelles Vorgehen. Aber er war einfach nicht der Typ, der untätig herum saß und wartete. Eron war impulsiv, leidenschaftlich und ungestüm. Langes strategisches Planen und Überlegen lag ihm nicht. Dies war unbedacht und leichtsinnig und konnte unter Umständen gefährlich werden. Allerdings hatte es ihm im Kampf auch schon oft den Sieg beschert, wenn er sich auf seine Intuition verlassen hatte. Im Grunde hatte er sowieso von Anfang an keine Lust gehabt, sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Aber auch wenn man nicht Thronfolger war, hatte man als Prinz der Wolfsherzen Aufgaben und Pflichten.

„Ich meine auch“, mischte sich Arigon jetzt ein, „es wäre besser, erst einmal abzuwarten anstatt gleich loszuschlagen.“ Sie hatte ihn also doch noch aus der Reserve gelockt.

Der Prinz hatte das leicht nervöse, heuchlerische Verhalten des Doktors auch durchaus bemerkt. Er hatte ihn von Anfang an mit Argwohn beobachtete und war zum dem Schluss gekommen, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung war. Bislang war Eron aber noch nicht dahinter gekommen. Doch seine Schwester mochte den jungen Mann und vertraute auf sein Urteil und nachdem die anderen Ärzte ebenfalls zum gleichen Ergebnis gekommen und sich alle einig waren, konnte er wenig dagegen sagen und behielt seine Gedanken für sich.

Auch der Arzt spürte die Abneigung und das Misstrauen des Prinzen und so versuchte er ihn mit Bedacht in die richtige Richtung zu lenken.

„Wir sollten noch ein oder zwei Tage abwarten. Danach können immer noch Vorbereitungen für militärische Maßnahmen unternommen werden.“

Eron hob den Kopf und blickte ihn durchdringend an. Schließlich nickte er.

Der Boden aus breiten Holzdielen wirkte durch seine vielen unterschiedlichen Färbungen fast wie ein Mosaik. Er war so glatt poliert worden, dass er sich wie Fließen aus Stein oder Keramik anfühlte, jedoch war er wesentlich wärmer als diese recht kalten Materialien. Am Rand des Bodens, wo die kahlen, verputzten Wände aus Lehm nach oben gezogen waren, zierten wunderschöne aufwendig in das harte Holz hinein geschnitzte Ornamente die Dielen. Obwohl es das Haus einfacher Forstleute war, die von dem Wenigen lebten, was ihnen der Verkauf des im Wald geschlagenen Holzes einbrachte, wirkte der Boden durch diese kunstvollen Verzierungen wie der in einem Gutshof oder sogar in einer Burg.

Alessandra stand vor dem großen Spiegel, der schlicht in einem bronzenen Rahmen hing und den die Besitzer extra für ihren Gast aus ihrem eigenen Schlafzimmer in die Kammer der Prinzessin gebracht hatten. Sie trug eines ihrer seidenen Nachthemden, die lang auf den Boden fielen und mit zarten Trägern gehalten waren. Die kunstvoll gestickte Spitze erstreckte sich über Rücken und Dekolletee bis hinunter zu ihrem Bauch und ließ ihre kleinen festen Brüste durch den feinen Stoff durchscheinen. In diesem kostbaren Gewand fühlte sie sich in der einfachen Behausung völlig fehl am Platz. So hatte sie überlegt, ob sie nicht lieber das baumwollene Hemd anziehen sollte, das sie normalerweise unter ihrer Rüstung trug. Doch da es im Moment in dieser Gegend viel regnete, war es noch nass von der Erkundungstour, die sie am Nachmittag unternommen hatten. Die Prinzessin seufzte und öffnete den geflochtenen Zopf, den sie um ihren Kopf gewickelt hatte, um ihre Locken zu bändigen. Lang fielen ihre Haare den Rücken hinunter und umrahmten nun wieder ihr Gesicht.

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