Betty Zehner - Wolfsengel

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Die Geschichte handelt von Alessandra, einer jungen Prinzessin. Sie ist eine der Wolfsherzen, ein friedliebendes, naturverbundenes Volk, das eine besondere Beziehung zu den Wölfen des Rothwaldes besitzt. Als Thronerbin wurde sie zwar in allen wesentlichen Dingen ausgebildet, jedoch ist Alessandra extrem behütet auf dem Schloss ihrer Eltern aufgewachsen.
Als sich für sie die Gelegenheit bietet, eigene Entscheidungen zu treffen und ihr Leben selbst zu bestimmen, begibt sie sich auf einen gefährlichen Weg voller Missgunst und Lüge, aber vor allem voller Liebe.
Die Liebe begegnet ihr in Form von Baldur, einem Fürst der Steinengel. Ein Volk, das ihr als blutrünstig und gefährlich beschrieben wird, und von dessen Existenz sie zuvor noch nie etwas gehört hatte, obgleich die Steinengel ebenso lange existieren wie die Wolfsherzen.
Während sie Entscheidungen trifft und Gefahren meistert, reift sie vom kleinen Mädchen zu einer jungen erwachsenen Frau. Diese Entwicklung wird sie schließlich von ihrem Weg als Thronfolgerin abbringen und sie fort von ihrer Familie führen.
Doch nicht nur Alessandra macht eine innere Entwicklung durch. Auch Baldur verändert sich unter ihrem Einfluss von einem egozentrischen, zügellosen und melancholischem Jungen zu einem verantwortungsbewussten Mann, dem Werte wie Liebe, Güte und Freundschaft wieder wichtig sind.

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„Diese WESEN- wir vermuten, dass sie früher einmal Menschen gewesen sind- leben weit oben im Felsengebirge, ihre Burg steht hoch droben auf einem der schwarz-silbernen Felsen ohne erkennbaren Zugang. Die steinernen oder schwarzen Engel sind unsterblich und wunderschön, aber totengleich. Sie brauchen das Blut ihrer Opfer, um stark zu bleiben. Jedoch fließt in ihren eigenen Adern kein Tropfen mehr und ihr Herz, falls sie überhaupt eines besitzen, schlägt niemals, es ist hart wie der Fels, der ihre Heimat ist.“

Der Prinz runzelte die Stirn. Für ihn hörte sich diese Beschreibung wie ein auswendig gelerntes Märchen an. Er glaubte nicht, dass es tatsächlich der Realität entsprach.

„Vampire, oder was?“

Arigon machte ein verächtliches Gesicht.

„Glaubt Ihr tatsächlich an Vampire?“

„Bestimmt nicht. Aber Ihr ganz offensichtlich.“

„Es sind keine Vampire“, der Arzt sprach das Substantiv verächtlich aus, „es sind Steinengel.“

Eron wusste auf die vermeintliche verbohrte Blödheit des Doktors keinen Rat. Er glaubte, veralbert zu werden.

„Und Steinengel ist ein Synonym für Vampire oder was?!“

„Nein“, protestierte Arigon verächtlich. Er verstand nicht, warum ein junger Mann, zwar von hohem Geblüt, aber nicht viel jünger als er selbst, so belehrungsresistent sein konnte. „Sie haben eine vollkommen andere Lebensweise.“

„Und das wollt Ihr wissen? Für mich haben sich Eure Schilderungen eher nach vagen Vermutungen angehört. Und das, was ihr gesagt habt, hat sehr nach den Märchen über Vampire geklungen.“

„Es sind aber keine Vampire“, beharrte der Doktor.

„Ich kenne sie“, warf Alessandra plötzlich dazwischen. Eron hätte beinah laut losgelacht. Belustigt betrachtete er seine Schwester, die ein ernstes Gesicht machte.

„Naja, „kennen“ ist zu viel gesagt.“ Mit einem Schauer erinnerte sich die Prinzessin an die kalten Gesichter der seltsamen Gäste beim Benedictus-Fest und an die Reaktion ihres Vater. Dann bemerkte sie schließlich den Blick ihres Bruders. Vorwurfsvoll starrte sie zurück.

„Beim letzten Ball…“, sie wartete darauf, dass er verstand. Doch Eron reagierte nicht. „Der Fremde, der mit mir getanzt hat…!“

„Könntest du bitte in ganzen Sätzen sprechen.“ Er hasste es, wenn sie der Meinung war, er müsste allein durch Andeutungen wissen, was sie meinte. Er glaubte nicht an eine mentale Verbindung zwischen Geschwistern, die einander auch ohne Worte verstehen konnten. Dafür war er zu pragmatisch.

„Einer der maskierten Fremden hat doch mit mir getanzt. Als du mit der hübschen Spitzohren-Prinzessin beschäftigt warst.“

An seinem veränderten Gesichtsausdruck konnte sie sofort erkennen, dass er sich jetzt erinnerte.

„Vater ist total ausgerastet und hat sie des Schlosses verwiesen.“

„Und du meinst diese Typen sind dafür verantwortlich, was hier passiert?“

Alessandra zuckte die Achseln. „Wenn der Hofrat dieser Meinung ist …“

„Wir wissen nicht viel über sie“, fuhr Arigon geflissentlich mit seiner Erläuterung fort. Er kannte die Geschwister nun schon einige Zeit und wusste, dass diese Kappeleien für die enge Bindung sprachen, die die beiden besaßen. „Vor etlichen Jahren sind sie plötzlich aufgetaucht und haben mit ihrer Lebensweise, so will ich es einmal nennen, für mächtigen Ärger gesorgt. Sie haben Menschen entführt und … wahrscheinlich getötet. Auf jeden Fall sind die Entführten weder gefunden worden noch wieder aufgetaucht. Die Könige der Wolfsherzen und Spitzohren sind schließlich gemeinsam gegen sie vorgegangen und haben nach langen Kämpfen ein Abkommen mit ihrem Fürsten geschlossen.“

Die Prinzessin war in einem Alter, in dem sie sich allmählich auf ihre Herrschaft vorbereiten musste und durch die Erzählung des Doktors erinnerte sie sich plötzlich an Kontrakte, die sie vor einiger Zeit in der Dokumenten-Kammer überflogen hatte. Sie hatte ganz was anderes gesucht und hatte ihnen daher keine große Beachtung geschenkt und sich nur gewundert über den seltsamen Vertrag zwischen den Völkern der Spitzohren und der Wolfsherzen und den so betitelten Anges noirs.

„Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, dass ich vor einiger Zeit den Vertrag mit ihnen in Hände gehalten habe. Ist das Vordringen in diese Gebiete nicht eine Verletzung des Kontrakts? Ganz abgesehen von den Morden.“

„Ihr habt recht. Das ist es ja, was diese Menschen hier am meisten ängstigt. Ein oder zwei Verschwundene oder Tote, über die würde man noch hinwegsehen können. Die gab es immer wieder einmal. Frischlinge, eben.“

„Frischlinge?“

„Junge Steinengel, die ihre Triebe noch nicht im Griff haben.“

Alessandra wunderte sich, dass dieser noch relativ junge Doktor, er war gerade einmal 12 Jahre älter als sie selbst, so viel über die Vergangenheit wusste.

„Ihr wisst aber doch eine ganze Menge“, warf sie dazwischen.

„Ich habe in Kapitall während meines Studiums ein Buch zweifelhafter Herkunft über sie in den Händen gehabt und das ein oder andere gelesen. Was tatsächlich stimmt, ist ungeklärt.“

„Warum hat man nie Abgesandte zu ihnen geschickt und versucht mit ihnen in Kontakt zu treten?“

„Zum einen wurde das als zu gefährlich erachtet, zum anderen lehnten das die Könige ab. Sie wollten nichts mit den Anges noirs zu tun haben.“

Eron nickte zustimmend.

„Dann sind sie gefährliche Monster“, hakte Alessandra skeptisch nach.

Arigon zog überlegend die Stirn in Falten. Er schien seine Worte bewusst abwägen zu wollen.

„Von der wissenschaftlichen Seite würde ich das verneinen. Von der menschlichen, emotionalen… Schaut Euch die Tänner an. Sie würden diese Frage sicher mit „ja“ beantworten.“

Die Geschichte kam der Prinzessin seltsam vor. Sie erinnerte sich, dass das Kontrakt vorgesehen hatte, dass die Steinengel in den Dörfern der Tänner kranke oder alte Menschen holen durften, die sowieso in Kürze eines natürlichen Todes gestorben wären. Für sie bedeutete das, dass es durchaus Kontakt mit den Steinengeln gab und sie in irgendeiner Weise überwacht wurden. Auch sprach ihr Auftauchen auf dem Fest in Rothwald nicht dafür, dass sie nur zurückgezogen im Felsengebirge lebten. Alessandra vermutete, dass es zumindest welche gab, die genauer über sie und ihr Tun Bescheid wussten. Und das es bewusst vor den anderen Menschen verschwiegen wurde.

„Monster oder nicht. Wenn sie wahrlos Menschen entführen und töten, dann werden wir eben dagegen vorgehen müssen. Wenn sie Krieg wollen, dann bekommen sie ihn auch.“

„So einfach ist das nicht“, wandte der Hofrat ein.

„Das sehe ich nicht so“, schaltete die Prinzessin sich ein, „der Vertrag wurde mit ihrem Tun verletzt, somit haben die anderen Völker das Recht einzugreifen und notfalls gewaltsam gegen sie vorzugehen.“

Eron war verblüfft, dass seine Schwester sich in diesem Punkt auf seine Seite stellte. Normalerweise versuchte sie jeden Konflikt erst einmal mit Worten zu lösen und das obwohl sie eine so gute Kriegerin war, wie er fand. Das musste er ihr leider neidvoll zu gestehen. Ansonsten war er der Hitzkopf von ihnen beiden. Er suchte immer nach einer Möglichkeit sich kämpferisch zu beweisen. Dass nicht er, sondern seine jüngere Schwester, Thronfolgerin war, war für ihn kein leichtes Schicksal. Für ihn bedeutete es, der ewig Zweite zu sein und daher versuchte er sich in anderen Dingen zu profilieren. Letzten Endes war es jedoch nur Zufall gewesen, dass Alessandra irgendwann Rothwald regieren würde und nicht er. Denn das Gesetz schrieb vor, dass abwechselnd ein König und dann eine Königin auf dem Thron der Wölfe sitzen sollte. Oft dachte sie, es wäre einfacher, wenn bereits ihres Vaters Schwester dieses Schicksal ereilt hätte, dann würde zwischen ihnen nicht diese ständige Rivalität herrschen. Denn Alessandra liebte ihren Bruder sehr und es tat ihr oft weh, mit ihm in einem ständigen Wettkampf zu stehen. Für sie wäre es leichter gewesen, nicht Herrscherin der Wolfsherzen zu werden. Sie wollte immer freier und ungebundener sein, als es ihr das Schicksal Thronfolgerin zu sein, ermöglichen würde. Sie hatte dadurch einen Haufen Verpflichtungen und musste sich an unzählige Regeln halten. Und was sie als Schlimmstes empfand, sie durfte nicht jeden Mann ehelichen, den sie wollte. Seitdem sie denken konnte, glaubte sie an die tiefe, unsterbliche Liebe zwischen zwei Menschen, die scheinbar füreinander geschaffen zu sein scheinen. Sie wurde dafür oft belächelt, von ihrem Bruder, ihren Freundinnen und auch von ihren Eltern. Obwohl die, wie sie wusste, sich sehr liebten.

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