Gerd-Rainer Prothmann - Oktoberstürme

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Ein orkanartiger Sturm peitscht über Mallorca. Waagerecht prasselt der Regen gegen die Scheiben des kleinen Peugeots, mit dem Jan Borsum die Frau abholen will, mit der er seit kurzem ein Verhältnis hat. Aber alle Klappläden des kleinen Hauses sind geschlossen. Niemand reagiert auf sein Klopfen. Er wird hilfloser Zeuge eines heftigen Streits. Danach ist sie spurlos verschwunden.
Könnte sie einfach nur geflohen sein? Weg von ihrem drogensüchtigen Mann? Aber warum hat sie ihn dann zu dem Haus bestellt? Warum hat sie ihm nichts von ihren Plänen gesagt?
Wieder einmal steckt der smarte Psychologe wegen einer Frau in Schwierigkeiten.
Seine letzte Eroberung, die Frau seines Vorgesetzten, hatte zu seiner Entlassung geführt.
Er war nach Mallorca gekommen, um in einem deutschen Ärztezentrum einen neuen Job zu finden.
Aber anstatt diese Pläne voranzutreiben, hat er sich hier nur um die zwanzig Jahre jüngere Isabela gekümmert.
Nach ihrem Verschwinden wird er neben ihrem Mann für Kommissar Vargas zum Hauptverdächtigen.
Immer wieder tauchen bei ihnen Beweisstücke auf.
Ein anonymer Anrufer gibt der Polizei Hinweise und lockt Borsum unter dem Vorwand, die Verschwundene dort zu treffen, auf eine extrem kurvenreiche Straße ins Tramuntanagebirge. Er wird mit seinem Wagen in einen Abgrund gedrängt und kann sich erst im letzten Moment retten.
Er wird weiter verfolgt und bedroht. Er weiß nicht, warum es der Fremde auf ihn abgesehen hat. Er muss um sein Leben kämpfen, während Kommissar Vargas noch immer im Dunkeln tappt…

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Es entstand eine längere Pause, in der beide rauchend in die Ferne schauten.

Es war tatsächlich reiner Zufall gewesen, dass Vargas ihm gefolgt war. Er hatte bei der Guardia Civil in Felanitx eine Besprechung darüber gehabt, ob das Paar Isabela und Bernd Balke bei der Polizei schon negativ aufgefallen wäre. Aber dort gab es keine Erkenntnisse oder Anzeigen. Die Anzeige von Jan Borsum war die erste gewesen.

Vargas hatte noch keine Lust gehabt, gleich nach Hause zu fahren. Seine Frau würde erst spät wiederkommen. Sie war zu einem Treffen mit anderen Kinderpsychologen nach Palma gefahren.

Statt der direkten Strecke nach Manacor hatte er die Caretera Felanitx-Porto Colom genommen. Er wollte im Waldrestaurant El Castillo Del Bosque etwas essen. Draußen. Unter Pinien.

Er war gerade fertig gewesen, als er beim Einsteigen den gerade auf die Straße Richtung Manacor einbiegenden Jan Borsum bemerkte. Ohne besondere Absicht war er ihm dann hinterher gefahren.

»Schön hier«, unterbrach Vargas schließlich die Pause.

»Hm«, murmelte Jan nur. Ohne die geringste Neigung zu einem Gespräch.

»Wie lange sind Sie jetzt auf Mallorca?«

»Knapp drei Wochen. Aber das wissen Sie doch längst!«

»Alles wissen wir leider nicht. Drei Wochen«, brummelte Vargas wie zu sich selbst.

»Die Bucht hier kennen, glaube ich, nur Eingeweihte.« Jan schwieg. »Wahrscheinlich kennen Sie Isabela Balke genauso lange. Oder sogar noch länger?« Jetzt reichte es Jan.

»Hören Sie, Herr Kommissar, ich habe keine Lust auf diese alberne Nummer! Noch mal zum Mitschreiben. Ganz langsam, damit Sie mich auch verstehen. Ich habe Isabela erst hier kennengelernt und es ist eine Art Verhältnis daraus geworden. Ich habe das größte Interesse daran, dass sie wiedergefunden wird. Und es ist Ihre Aufgabe, dafür zu sorgen!«

»Aber genau daran arbeite ich doch gerade«, lächelte Vargas geduldig.

»Dann müssen Sie ihrem Mann hinterherschleichen und nicht mir!«, schnauzte Jan ihn an.

»Warum meinen Sie das?«, fragte Vargas nach einer unerwartet langen Pause.

»Bernd Balke hat geschrien wie ein Verrückter. Bernd Balke hat sie beschimpft.

Bernd Balke hat sie vielleicht geschlagen. Und er glaubte vielleicht, einen Grund zu haben.«

»Welchen?«, hakte Vargas nach.

»Ich könnte ja auch einer gewesen sein.« Vargas sog an seinen Lippen, als schmeckte er diesen Gedanken zum ersten Mal ab:

»Da ist was dran. Aber er hat ganz offen zugegeben, dass sie sich gestritten haben. Wo haben Sie sich denn kennengelernt?«

»Bernd Balke und Isabela?«, fragte Jan irritiert.

»Nein, Sie.«

»Im Haus eines Freundes, das sie betreut.«

Als hätte er genau diese Antwort erwartet, bemerkte Vargas knapp: »Ja. Und seit sie verschwunden ist, haben Sie kein Lebenszeichen mehr von ihr erhalten?«

»Haben andere das denn?«

»Absolut nicht.« Vargas‘ Handy klingelte.

Er ging ein paar Schritte abseits und sprach sehr schnell und gedämpft. Jan schnappte davon nur das Wort »Capdepera« auf.

»Wenn Sie etwas hören, melden Sie sich bitte bei mir«, sagte er zu Jan, als er zurückkam. »Ich muss los.« Er drückte seinen Zigarettenstummel an dem Felsen aus, auf dem Jan saß steckte ihn in die Zigarettenschachtel, drehte sich um und ging. Im Weggehen sagte er über die Schulter zu Jan: »Nos vemos!«

* * *

10.

Vargas fuhr über die Küstenstraße nach Capdepera. Über Porto Christo und Cala Millor.

Etwa zwei Seemeilen nördlich vom Leuchtturm hatte ein Fischer eine halb versunkene Yacht entdeckt, die mit dem Heck auf dem Felsen einer Untiefe hängen geblieben war.

Es gab noch keine eindeutige Erkenntnis über die Nationalität des Eigentümers. Es könnte aber ein Deutscher sein. Da Vargas der Spezialist für deutsche Angelegenheiten war, hatte man ihn angerufen. Sein Citroën war zwar schon 10 Jahre alt. Aber Vargas hatte ihn mit einer fantastischen Anlage aufgerüstet. Er liebte es, Jazz zu hören. Gitarrenjazz. Er spielte selbst ein bisschen Gitarre. Für die Fahrt nach Norden hatte er sich Charlie Haden & Jim Hall in den CD-Player geschoben. Nur Gitarre und Bass. Die CD würde für die Hin- und Rückfahrt reichen.

Er schwebte auf der gerade nicht sehr befahrenen Straße nach Norden und genoss die filigrane Musik. Zahlreiche Stichstraßen zweigten rechts zu den Ferienorten und Buchten ab.

Vargas nahm es kaum zur Kenntnis. Seine Synapsen für touristische Reize und Sünden waren total unterentwickelt. Er fuhr zügig. Unverkrampft im Rahmen der vorgeschriebenen Geschwindigkeit.

Es gab keine akute Gefahr. Keinen direkt zu verfolgenden Täter. Deshalb auch keine Eile.

Er dachte über Isabela Balke nach. Über Jan Borsum und über Bernd Balke, den Mann von Isabela. Bis jetzt gab es keine echten Hinweise auf ein Verbrechen.

Sie war verschwunden. Nun gut. Nach allem, was er von ihr in Erfahrung gebracht hatte, ist sie eine selbstbewusste und selbstständige Frau. Warum sollte sie nicht einfach aufgebrochen sein. In ein neues Leben? Was sollte sie hier zurückhalten? Ihr Mann? Wohl kaum. Er würde ohne sie nicht zurechtkommen. Sie ohne ihn schon. Jan Borsum? Nach eigener Aussage hat er mit ihr nur »eine Art Verhältnis«. Das ist nicht viel. Sicher nicht genug, um sie zurückzuhalten, wenn sie wirklich weg will.

Merkwürdig bloß, dass sie keinem etwas gesagt hat. Weder Bernd Balke noch Jan Borsum. Auch keinem der Fincabesitzer, für die sie arbeitet. Das hatte er überprüft.

Noch deutete nichts auf ein Verbrechen hin. Wenn in den nächsten beiden Wochen kein Hinweis auftaucht, wird er die Akte erst einmal beiseitelegen.

Kämen Balke und Borsum überhaupt als Täter in Frage?

Bernd Balke ist sicher kein sympathischer Geselle. Ein Junkie. Geld für Stoff steht da immer im Vordergrund. Aber warum sollte er mit Isabela Balke seine Hauptstütze einreißen?

Jan Borsum hat die Guardia Civil gerufen. Warum hätte er das tun sollen, wenn er sie beseitigen wollte? Oder vielleicht gerade deswegen? Um ein Alibi zu haben? Intelligent genug für solche Finten ist er schon. Aber warum sollte er sie beseitigen wollen? Vargas kriminalistischer Kompass, auf den er sich bis jetzt immer verlassen konnte, zeigte in keine Richtung.

Die CD war bei dem Stück »Turnaround« angekommen und Vargas lenkte auch seine Gedanken auf etwas anderes.

Er befand sich auf der schmalen Straße, die hinauf zum Leuchtturm von Capdepera führte, der auf der kleinen runden Halbinsel wie ein Denkmal auf seinem Sockel thronte.

Kurz bevor er den Leuchtturm erreichte, sah er auf der linken Seite im Meer einen Pulk von Booten. Das musste die Stelle sein, wo man die Yacht gefunden hatte. Vargas stellte den Wagen am Platz vor dem Leuchtturm ab. Der Mann von der Guardia Civil wartete schon auf ihn.

Sie stiegen die ockerfarbenen fast nackten Felsen mit spärlichem Schambewuchs runter zum Wasser. Der Wind war stärker geworden. Weiß schäumend klatschte die Brandung an die Felsen.

Ein großes schwarzes Schlauchboot der Guardia Civil mit zwei starken Außenbordmotoren tanzte auf den Wellen. Vorne vom Anker und hinten von einem Seil gehalten, das an einen Haken am Felsen geknotet war.

Vargas Begleiter und ein Polizist an Bord des Bootes halfen ihm beim Einsteigen. Anker und Seil wurden losgemacht, die starken Motoren angeschmissen und das Schlauchboot schoss mit weit aus dem Wasser ragenden Bug los. In Richtung der Boote, die Vargas von der Straße aus gesehen hatte.

Gegen den starken Wind und das PS-starke Knattern der beiden Außenbordmotoren anschreiend brachte ihn der Polizist auf den neuesten Stand.

Ein Fischer hatte das Heck der Yacht aus dem Wasser ragen sehen und die Guardia Civil benachrichtigt. Die war mit drei Booten zu der Stelle gefahren. Taucher hatten die Yacht untersucht und waren zu dem Schluss gekommen, dass bei dem Untergang wohl keine Personen zu Schaden gekommen wären. Sie hatten aber keine Nationalflagge gefunden. Die Tülle für die Flagge war abgebrochen. Zu beiden Seiten des Rumpfes hatten die Taucher Stellen entdeckt, die Sabotage zumindest nicht ausschlossen.

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