Dennis Blesinger - Magische Bande

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Die Familie Gindera hat seit Generationen ein wohl gehütetes Geheimnis: Magie.
Die vierzehnjährige Nadja beschließt, die Ausbildung ihrer Fähigkeiten in die eigene Hand zu nehmen und ahnt nicht, dass sie damit mehr als nur ihr Leben in Gefahr bringt.
Ein mächtiger und uralter Dämon sucht sie heim und ihre Geschwister müssen sie sich entscheiden – Retten sie Ihre Schwester, oder die Welt, wie sie existiert?
Als Nadja plötzlich verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse. Und das nicht zuletzt durch die ermittelnde Beamtin.
Wird Nadja eine Chance haben – oder ist die Macht der Magie zu groß für die Familie?

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»Ja. Sie hat ihn mir zum sechzehnten Geburtstag geschenkt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das Ding mal benutzen würde.«

Plötzlich, ohne dass der Wind aufgefrischt hätte, bewegte sich das kleine Amulett in eine bestimmte Richtung, bis die Kette beinahe parallel zum Boden hing. Fast wäre Vanessa vor Überraschung die Kette aus der Hand geglitten. Sie hatte noch nie eine derartig heftige Reaktion gesehen. Mit Schritten, die nur wenige Zentimeter lang waren, tastete sich Vanessa an das heran, worauf das Amulett regierte, bis plötzlich Funken in der Luft erschienen und über den Stein liefen.

Sie steckte das Amulett samt Kette ein und hockte sich auf den Boden, die Hände auf das Gras vor sich gelegt. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich.

Einen Augenblick lang passierte nichts, dann begann der Boden zwischen Vanessas Händen zu leuchten. Ein kleines blassgrünes Licht erschien und stieg in die Höhe, bis es wenige Zentimeter vor Vanessas Gesicht in der Luft schwebte. Anders als das, was letztendlich zu Nadjas Verschwinden geführt hatte, war es kaum mehr als eine dünne Linie, die stetig und matt leuchtete. Das Licht wanderte langsam von Vanessa weg. Als es dort ankam, wo der Kompass die Funken erzeugt hatte, wuchs es in der Länge und schlängelte sich um etwas herum, um dann letztendlich wieder am Ausgangspunkt anzukommen, wie eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz biss.

Die so umschlossene Kontur hing in der Nacht, sanft leuchtend und pulsierend.

»Das ist ein Riss«, kommentierte Sven unnötigerweise. Es war offensichtlich, um was es sich bei der weniger als zehn Zentimeter langen und nur einige Millimeter breiten, an den Rändern leicht zerfaserten Struktur handelte.

»Die Frage ist, wo er hinführt.«

»Er ist zu klein.« Marc betrachtete den Riss skeptisch. »Da kriegst du nicht einmal deinen kleinen Finger durch.«

»Wir könnten versuchen, ihn größer zu machen.«

»Das werden wir ganz gewiss nicht machen!«

Marc drehte sich zu Vanessa um, die nach wie vor auf dem Boden hockte. Sie öffnete die Augen und warf ihm einen Blick zu, der klarmachte, wie ernst und endgültig diese Bemerkung gemeint war.

»Aber Nadja könnte noch da drüben sein! Wo auch immer das ist.«

»Alles, was wir wissen, ist, dass da ein Riss ist, der zu einem Ort führt, über den wir nicht das Geringste wissen«, erklärte sie ruhig, aber bestimmt. »Wenn wir den Riss aufmachen, ist er nach beiden Seiten hin offen.«

»Aber – «

»Nichts aber!« Vanessa schloss erneut die Augen und atmete mehrmals tief aus und ein. Dann fuhr sie mit wesentlich ruhigerer Stimme fort: »Ich weiß nicht, was da drüben ist, wo dieser Ort ist, und was mit Nadja ist. Alles, was ich weiß, ist, dass ich Kopfschmerzen bekomme, und dass, obwohl der Riss fast nicht vorhanden ist. Ich rede nicht davon, den Riss zu verschließen. Aber ihn überstürzt zu öffnen und Hals über Kopf durchzumarschieren ist nicht nur gefährlich, es wäre auch unglaublich dumm!«

Schweigend standen sie in der Dunkelheit und blickten sich an. Marc wusste, dass seine Schwester recht hatte. Selbst wenn sich Nadja wirklich auf der anderen Seite befand und noch lebte, hieß das nicht, dass sie den Übergang auch überleben würden. Ganz zu schweigen davon, dass das, was dort drüben auch immer sein mochte, dann einen permanenten Übergang in diese Welt hatte.

»Wir können sie doch nicht einfach da lassen!«

»Das hat doch keiner gesagt«, versuchte Sven die Gemüter zu beruhigen. Er blickte Vanessa an. »Können wir den Status quo aufrecht erhalten? Dafür sorgen, dass der Riss nicht größer wird?«

»Ich weiß nicht.« Sie schüttelte den Kopf und blickte sich um. Einen Bannkreis zu ziehen war an sich nicht schwer, jedoch wagte sie zu bezweifeln, dass er mit den Mitteln, die ihr zur Verfügung standen, irgendetwas bringen würde. Alles, das größere mentale Fähigkeiten hatte als eine Katze und versuchen würde, durch den Riss zu kommen, würde es auch schaffen. Jedoch hatte Sven recht. Irgendetwas mussten sie machen. Sie konnten den Riss nicht völlig unbeaufsichtigt lassen.

Sie beratschlagte sich kurz mit Marc. Sie kamen zu dem Schluss, dass ihnen beiden sowohl die materiellen Mittel, als auch das Wissen fehlte, um mehr zu erschaffen, als eine interdimensionale Alarmanlage. Es würde kaum etwas davon abhalten, den Bannkreis zu durchbrechen, aber sie würden alarmiert werden, sollte es geschehen. Vanessa hatte den Kristall, den sie um eine Kette um ihren Hals trug, als Medium gewählt. Zu Hause würden sie die Möglichkeit haben, das von dem kleinen Stein ausgehende Alarmsignal mittels einfacher Mittel zu verstärken, so dass im Fall der Fälle nicht nur Vanessa, sondern auch Marc und Sven Bescheid wissen würden.

»Mehr können wir jetzt nicht tun«, meinte Vanessa, nachdem sie die letzte Rune in das Erdreich geritzt und ein letztes Mal sichergestellt hatte, dass der Bannkreis den Riss komplett umschloss. Dann schloss sie kurz die Augen und das grüne Leuchten erlosch. Sie würden die Stelle auch so schnell wieder finden.

»Für alles andere müssen wir erst einmal herausfinden, was in dem Keller wirklich passiert ist.«

Marc nickte, auch wenn er immer noch drauf und dran war, auszuprobieren, ob er es denn nicht vielleicht doch schaffen würde, Nadja auf die andere Seite zu folgen. Aber Vanessa hatte recht. Sie mussten erst einmal herausfinden, mit was sie es hier überhaupt zu tun hatten.

Den kalten Klumpen im Magen so gut wie möglich ignorierend, wandten sie sich gleichzeitig ab und schritten zurück in Richtung Auto. Bevor Marc den Wagen beschleunigte, warf er einen letzten Blick auf die Stelle, an der ihre Schwester einfach verschwunden war. Er fühlte mehr, als dass er es sah, dass Vanessa es ihm gleich tat und ebenso sehr wie er damit zu kämpfen hatte, nicht in Tränen auszubrechen. Er drückte das Gaspedal bis zum Anschlag durch und brachte den Wagen in Richtung Straße.

Die beiden Gestalten am Rande der Lichtung blickten dem Schein der Rücklichter hinterher, als sie langsam in der Nacht verschwanden. Dann sank die kleinere der beiden in sich zusammen und atmete keuchend ein und aus. Auch ihr Begleiter sank in die Hocke, ebenso erschöpft.

»Was ist passiert?«, fragte er.

»Ich weiß nicht. Es ist … schwächer. Aber nicht verschwunden.«

»Wir müssen hier weg.«

»Ja.«

»Wer war das?«

»Ich bin nicht sicher.«

»Wir müssen ihnen folgen.« Eine Dringlichkeit, in der eine Spur Verzweiflung lag, war in der Stimme des jungen Mannes zu hören.

»Ja. Lass mich noch einen Augenblick ausruhen.«

Schließlich, ohne dass ein weiteres Wort gesagt worden war, erhoben sich die beiden Gestalten und blickten ein letztes Mal in die Richtung der Stelle, an der ein kleiner, für das menschliche Auge nicht sichtbarer Riss etwa einen Meter über dem Erdboden hing und den Zugang in eine andere Welt, eine fremde Ebene darstellte.

Ein letzter verlangender Blick, dann wandten die beiden sich ab und verschwanden in der Dunkelheit.

10

Schwärze waberte um Nadja herum. Es hätte auch ein dunkles Rot sein können, sie war nicht sicher. Es war heiß, unangenehm heiß. Irgendetwas bewegte sich in der Finsternis.

Keuchend versuchte sie, sich zu orientieren. Die Bewegungen um sie herum waren eher zu fühlen, als dass sie sie hätte sehen können, aber sie war sich sicher, dass sie in Gefahr schwebte. Wo war sie? Hektisch blickte sie sich um.

Der Riss … er musste hier irgendwo sein. Sie war nicht weit gefallen, nachdem sie ihn erreicht hatte. Glaubte sie jedenfalls. Sie gestand sich ein, dass sie keine Ahnung hatte, wie lange es gedauert hatte, bis sie auf dem Boden aufgeschlagen war und welche Entfernung sie zurückgelegt hatte. Sie konnte sonstwo sein. Nichts als wabernde Schwärze umgab sie. Ein unangenehmes Kribbeln lenkte ihren Blick nach unten. Der Ring auf ihrer Hand leuchtete in einen merkwürdigen Licht und das Kribbeln kam von dort. Sie versuchte erneut, den Ring abzustreifen, ließ es jedoch schnell sein. Mit jeder Berührung des Ringes steigerte sich das Kribbeln, bis es weh tat.

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