Dennis Blesinger - Magische Bande

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Die Familie Gindera hat seit Generationen ein wohl gehütetes Geheimnis: Magie.
Die vierzehnjährige Nadja beschließt, die Ausbildung ihrer Fähigkeiten in die eigene Hand zu nehmen und ahnt nicht, dass sie damit mehr als nur ihr Leben in Gefahr bringt.
Ein mächtiger und uralter Dämon sucht sie heim und ihre Geschwister müssen sie sich entscheiden – Retten sie Ihre Schwester, oder die Welt, wie sie existiert?
Als Nadja plötzlich verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse. Und das nicht zuletzt durch die ermittelnde Beamtin.
Wird Nadja eine Chance haben – oder ist die Macht der Magie zu groß für die Familie?

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Wieder peitschte es und dieses Mal war der Schmerz selbst auf dem Gesicht der schwebenden Nadja zu sehen, während ihr das Blut zwischen den zusammengebissenen Zähnen hindurch sickerte.

»Du wirst dir sehr bald wünschen, zu sterben. Und wenn es soweit ist, wird es mir eine Freude sein, in deinem Körper zu wandeln.«

Jedes Wort hörte sich an, als ob mit einem scharfen Stein über eine Schiefertafel gekratzt werden würde. Es kostete Marc Mühe, nicht aufzustöhnen.

»Niemals!«

Trotz der Schmerzen, die sie offensichtlich empfand, richtete sich Nadja, die schwebende Nadja, langsam und würdevoll zu ihrer ganzen Größe auf, bevor sie tief einatmete und das Blut aus ihrem Mund in die Richtung spuckte, aus der die Stimme gekommen war.

Als das Peitschen erneut erklang, handelte Marc instinktiv. Obwohl er nicht sah, was das Geräusch verursachte, hob er die Hand, um das Etwas, was auch immer es war, aufzuhalten, bevor es Nadja erneut verstümmeln konnte. Etwas wickelte sich um seinen Unterarm und sandte brennende Schmerzen durch seinen Körper, der, wie er wusste, nicht da war. Diese Erkenntnis half nicht. Die Schmerzen trieben ihn in die Knie, vor seinen Augen begannen Sterne zu tanzen.

»Was … Marc?«

Marc blickte verwirrt auf. Nadja sah ihn erschrocken an, zum ersten Mal war Panik in ihren Zügen zu sehen.

»Du musst hier weg!«, rief sie ihm zu. »Du kannst mir nicht helfen. Vanessa!«

Irgendetwas, das Marc versuchte, aus seinem Bewusstsein auszublenden, schob sich in sein Blickfeld. Nadja hatte erzählt, dass das Wesen, das im Keller erschienen war, keine feste Form angenommen hatte, als ob es seine wahre Gestalt nicht hatte zeigen wollen. Hier war die Geheimhaltung nicht mehr nötig. Windende, sich schlängelnde Auswüchse machten es schwierig, die eigentliche Form zu erkennen. Wenn dies hier das war, was von Samael Besitz ergriffen hatte, so war es ein Wunder, dass der Körper danach überhaupt noch menschliche Form gehabt hatte. Augen, aus denen purer Hass blickte, näherten sich ihm, während Marc nach wie vor darum kämpfte, nicht das Bewusstsein zu verlieren.

Etwas packte ihn an der Schulter. Er fühlte, wie er durchgeschüttelt wurde. Ein Blick auf Nadja zeigte ihm, dass er dabei war, die Verbindung zu diesem Ort zu verlieren. Die Formen verblassten und verschwammen vor seinen Augen.

»Es tut mir leid«, meinte Nadja, während sie sich vor seinen Augen auflöste. Das Letzte, das er sah, war ein Schemen, der auf ihn zuraste. Danach explodierte sein Geist.

»Marc!«

Noch während die Konturen verschwammen und wieder von der Dunkelheit verschluckt wurden, fühlte Marc, wie er zurückgeschleudert wurde. Er bekam keine Luft. Dort, wo der Schemen ihn getroffen hatte, breitete sich ein explosionsartiger Schmerz aus und durchlief seinen Körper. Die Ohrfeige erwischte ihn wenige Augenblicke, nachdem er realisiert hatte, dass er wieder einen Körper hatte, der Schmerzen empfinden konnte.

»Marc! Verdammt, wach auf!«

Er blickte sich um und zwang sich dazu, seine Umgebung zu erkennen. Es war dunkel, aber es war die Dunkelheit der Nacht und er befand sich in seinem Schlafzimmer. Vanessa stand über ihn gebeugt und hatte die Hand zu einer weiteren Ohrfeige erhoben. Ihr Augen waren aufgerissen und selbst in dem vorherrschenden Zwielicht konnte Marc die Angst darin sehen, die sie empfand. Er hob die Hand, um zu signalisieren, dass er wach war.

»Okay. Nicht schlagen. Alles gut.«

»Alles gut?« Vanessas Stimme überschlug sich, aber die Erleichterung in ihrer Stimme war klar zu erkennen. »Gar nichts ist gut. Du hast einen halben Meter über dem Bett in der Luft gehangen. Was zum Teufel … oh mein Gott, was hast du gemacht?«

Marc folgte ihren Blicken und sah auf seinen Arm, auf dem deutliche Spuren zu sehen waren. Dort, wo das peitschende Etwas ihn getroffen hatte, bedeckten kleine, jedoch zahlreiche Schnitte den Arm vom Handgelenk bis zum Ellbogen. Noch während er erstaunt darauf blickte, fingen die Wunden an zu bluten. Innerhalb weniger Sekunden war der gesamte Arm rot und Blut begann, von seinem Ellbogen hinunter auf das Bett zu tropfen.

»Sie ist am Leben! Wir müssen hinterher! Wir müssen – «

»Marc, halt den Mund.« Mit aufgerissenen Augen blickte Vanessa auf Marcs Arm, der aussah, als ob er durch Stacheldraht gezogen worden wäre. Sie rannte aus dem Raum und kam nach wenigen Sekunden mit der Erste Hilfe Ausrüstung zurück, die sie im Badezimmer aufbewahrten. Mit ruhigen Fingern presste sie eine Kompresse auf die Verletzung und fixierte sie. Dann blickte sie ihren Bruder an, der von der Behandlung so gut wie nichts mitzubekommen schien. Sie wartete etwas, bis sie sicher war, dass die Blutung nachgelassen hatte, und fing dann an, die Wunden zu säubern. Erleichtert registrierte sie, dass die Verletzungen, trotz der Menge an Blut, größtenteils oberflächlich waren und rasch heilen würden. Es würde ein interessantes Narbenmuster zurückbleiben, aber mehr auch nicht.

»Nadja«, stammelte Marc erneut. »Sie ist am Leben. Wir müssen – «

»Marc!« Vanessa packte Marc bei der Schulter, als dieser Anstalten machte, aufzustehen. Immer noch verwirrt ließ er es zu, dass sie ihn wieder zurück auf das Bett drückte. »Du hast gerade eine Astralprojektion vollzogen und das Ding hat dir im entkörperlichten Zustand fast den Arm abgerissen!« Sie zeigte auf die Kompressen und die beiden rot gefleckten Handtücher, die auf dem Boden lagen. »Wenn wir da einfach so rüber gehen, nimmt uns das Ding auseinander. Im wahrsten Sinne des Wortes.«

»Aber sie lebt noch. Du kannst doch nicht einfach – «

»Doch, das kann ich. Und zwar aus einem sehr einfachen Grund.« Der Blick, den Vanessa ihrem Bruder zuwarf, ließ ihn zum ersten Mal innehalten.

»Nadja hat mich gerufen, um dich da rauszuholen. Sie hat mir geradewegs verboten, dort zu bleiben und ihr zu helfen. Und das hat sie nicht getan, weil sie einen Anflug von Märtyrertum hat, sondern weil sie weiß, dass wir beide keine zehn Sekunden überleben würden, wenn wir jetzt Hals über Kopf überwechseln würden. Wir müssen uns vorbereiten.«

Beide saßen schweigend da, Marc seinen verletzten Arm in seiner anderen Hand, und neben ihm Vanessa, immer noch im Nachthemd, das über und über mit Marcs Blut besudelt war. Langsam wich die Spannung zwischen den beiden.

»Hast du gesehen … ?«, fragte Marc mit zittriger Stimme.

»Ja.« Vanessas Antwort war mehr ein Flüstern, während sie versuchte, die Bilder aus ihrem Kopf zu verdrängen. Sie schüttelte energisch den Kopf. Sie würde nicht anfangen zu weinen. Nicht jetzt. Darüber hinaus war das Bild, das sie eben von Nadja gesehen hatte, zu grotesk, als dass sie es mit einer Emotion in Verbindung bringen konnte. Sie realisierte, dass sie unter einem leichten Schock stand, ebenso wie ihr Bruder. Sie schüttelte den Kopf, um die Gedanken frei zu bekommen. »Marc, ich liebe Nadja mehr als alles andere auf dieser Welt«, meinte sie schließlich leise, »aber wenn wir das jetzt machen, ist das Selbstmord. Damit helfen wir ihr nicht im Geringsten. Im Gegenteil. Dann sterben wir alle drei.«

»Ich weiß.« Tränen traten Marc in die Augen. Vanessa wusste, dass es Tränen der Wut waren. Hier zu sitzen und nichts tun zu können, im festen Wissen, dass Nadja gerade zu Tode gefoltert wurde, verursachte auch bei ihr einen Klumpen im Magen, der heiß und kalt zugleich brannte. Das Bild, das er gesehen hatte, weigerte sich, zu verschwinden. Bevor einer der beiden etwas sagen konnte, klingelte das Telefon.

»Hab ich euch geweckt?«, fragte Sven, noch bevor Vanessa sich gemeldet hatte.

»Nein. Wir … wir waren wach. Was gibt's?«

»Ich konnte nicht schlafen und bin meine Notizen durchgegangen. Ich glaube, wir haben ein Problem.«

»Das mit dem glauben kannst du streichen«, meinte Vanessa grimmig. »Das ist eine Tatsache.«

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