Kristina Schwartz - Joe & Johanna

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Obsessiv lebt die verführerische Johanna ihre sexuellen Fantasien von Dominanz und Unterwerfung aus, ganz gegen die Moralvorstellungen ihrer Zeit. Damit nicht genug, schreibt die Leiterin einer kleinen Volksschule auf dem Land ihre Eskapaden auch noch in akribischer Detailverliebtheit nieder. Eines Tages jedoch erhält sie einen anonymen Drohbrief …
Als Jahrzehnte später die gutaussehende Joe, ihre Enkelin, die Aufzeichnungen findet, bricht eine Welt für sie zusammen. War die Frau, die diese erotischen Tagebücher schrieb, tatsächlich ihre Großmutter?
Die frustrierte Ärztin ist mit zweiunddreißig noch immer gegen ihren Willen single. All ihre Bemühungen, einen Partner fürs Leben zu finden, waren bisher gescheitert. Als Joe eines Tages die aufreizende Sandra, die so gar nichts Prüdes an sich hat, kennenlernt, verändert sich mit einem Schlag ihr Leben.

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Joe hatte genug gesehen. Scharf sog sie die Luft, die ebenfalls nach Whisky zu schmecken schien, durch die Zähne. Sie war doch noch entsetzt. Gut, sie war auch ein klein wenig erregt. War sie womöglich erregt und nur ein klein wenig entsetzt? Sie konnte es nicht sagen. Zügig leerte sie ihr Glas.

Gerne hätte sie diese abartige Art von Literatur Großmutter Johannas Mann zugeschrieben. Da war nur ein kleiner Haken. Großmutter Johanna war in späteren Jahren nicht mehr verheiratet gewesen. Zumindest nicht soweit Joe wusste. Sie legte die Stirn in Falten. Außerdem, was hätte das Magazin in diesem Fall bei Omas Tagebüchern verloren gehabt?

Sie war angesteckt, infiziert von diesem hinterhältigen Virus, von dem sie bisher nicht einmal gewusst hatte, dass es ihn überhaupt gab.

Belügst du dich wieder einmal selber, Joe?

Sie fühlte sich beschmutzt, besudelt von diesen Bildern, von den Gedanken, die dahinter steckten, von einer Sichtweise, die ihr bisher nicht offenbart worden war. Dampfend ließ sie das Wasser über ihren Körper laufen. Dann ging sie ins Schlafzimmer. Unendliche Leere gähnte aus der zweiten Hälfte ihres Doppelbetts. Eine Leere, die seit fast vier Jahren existierte und die mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wurde. Jahrhunderte schienen verstrichen zu sein, seit jemand mit seiner Körperwärme, seinem Eau de toilette, seiner Persönlichkeit dem Leintuch einen anderen Geruch eingeprägt hatte als den des Waschmittels. Was tat sie auf diesem Planeten überhaupt außer Geld zu verdienen? Hatte sie je auf ihr Privatleben geachtet? Hatte sie überhaupt eines? Sie zog sich die Decke bis übers Kinn, doch eine Behaglichkeit wollte sich nicht einstellen. Fest hatte sie es sich vorgenommen, es an diesem Tag nicht zu tun. Ihr Gehirn sagte nein, doch ihr Körper bettelte darum.

Wenn du so weitermachst, Joe, wirst du bald eine Entzündung im rechten Mittelfinger und eine wundgescheuerte Klitoris haben.

Und wenn schon.

Nachdem sie gekommen war, fühlte sie die Euphorie, gleich darauf plumpste ihr Gemüt wieder in ein tiefes Loch. Täglich dasselbe vermaledeite Spiel. Ihre Lust konnte sie einigermaßen in Schach halten, doch zum wirklichen Glück fehlte ihr die Hälfte. Ihrem Körper gefiel es, sich von seidenen Laken umschmeicheln zu lassen. Angenehm zog der Duft wie im Verkostungsraum einer Whiskydestillerie durch das Zimmer. Eine halbe Stunde später lag sie immer noch wach. Warum hatte Oma Johanna dieses Magazin? Warum hatte sie es so lange Zeit aufbewahrt? Hatte ihre Großmutter womöglich Interessen, die, vom Staub mehrerer Jahrzehnte zugedeckt, nie wieder an die Oberfläche gekommen waren? Joe rollte sich von einer Seite auf die andere. Grenzenlos war die Zahl an Fragen, die durch ihren Kopf geisterten.

Womit konnte eine Zeit, die Joe wie das tiefste Mittelalter vorkam, eigentlich aufwarten, in der es kein Internet, keine mobile Kommunikation und keine asozialen Netzwerke gab. Sollten die Alten tatsächlich mit einer Handvoll Dorfbewohner am Stammtisch das Auslangen gefunden haben?

Was gibt’s denn da zu grübeln, Joe? Du legst ja auch keinen Wert auf dreihundert Facebook-Freunde, von denen du zweihundertachtzig persönlich gar nicht kennst.

Kapitel 3

Ich hab’s gesehen, ich hab’s gesehen. Das Funkeln und Leuchten in seinen wunderbar grünen Augen. Ich kann es selbst nicht sagen, aber immer wieder bin ich aufs Neue überrascht, dass ein so zart gebauter Mann wie Hans eine solche Faszination auf mich ausübt. Was denn so wichtig sei, dass er so kurzfristig noch einen Termin haben wollte. Er sagte nichts. Strahlte mich nur mit seinen Augen an und wies mit seiner schlanken Hand auf den vier oder fünf Tage alten Bart. Eine Rasur für den Herrn, ja selbstverständlich, kommt sofort. Wo habe ich nur wieder meine Augen gehabt, dass ich es nicht gleich bemerkt hab. Ich musste mich wirklich total beherrschen, nicht einfach drauf loszulachen. Es war schon mehr als übertrieben, ein paar vereinzelt sprießende Härchen als Bart zu bezeichnen. Genausogut könnt’ ich sagen, mir wächst an den Beinen ein Bart. Gut, tut er ja auch – zumindest bist zum nächsten Wachsen.

Ich ließ ihn vorangehen, die knarrende Holztreppe in die Mansarde hinauf, schließlich kannte er den Weg ja. Als ich raufkam, hatte er schon Hut und Mantel, Hose und Hemd abgelegt und stand nur noch mit seiner engen Unterhose bekleidet im Dunkel des Raums. Durch das winzige Dreieck an der Giebelwand fiel gerade noch soviel Licht, dass sich sein Umriss, wie von weißer Kreide umrandet, gegen das unbeleuchtete Innere abhob. Als ich Licht machte, sah ich, dass er grinste. Oh, wie liebe ich das ehrliche, gerade Grinsen dieses Mannes, der beinahe auf den Tag zehn Jahre jünger ist als ich. Ich sah es ihm an, dass er es kaum noch erwarten konnte. Ohne ein Wort von mir legte er sich unverzüglich auf die Matratze und streckte bereitwillig alle viere von sich. Ich kann wirklich nicht sagen, wem dieses Spiel wohl mehr gefällt – ihm oder mir? Nachdem ich jeden Arm und jedes Bein mit einem Seil an den metallenen Ringen des Holzrahmens fixiert hatte, machte ich noch einmal die Runde, um die Stricke so straff wie möglich zu spannen. Zufrieden und glücklich gluckste er vor sich hin, als er wie ein ausgebreitetes X vor mir lag. Er solle kurz warten, sagte ich ihm. Gleich darauf kam mir erst in den Sinn, dass ich mir die Bemerkung auch schenken hätte können. Ich ging nach unten, hörte noch, wie er an seinen Fesseln zerrte. Dabei sollte er schon wissen, dass ich mit Seilen keine halben Sachen mache. Es dauerte wieder ewig, bis ich in dem beschissenen, engen Korsett drinsteckte. Absolut mühsam ohne Hilfe. Er wurde schon ungeduldig und rief mehrmals nach mir. Da es aber nicht panisch klang, ging ich davon aus, dass der Dachstuhl noch nicht am Abbrennen war. Dazu die schwarzen Strümpfe und die hochhackigen Schnürstiefel. Das sollte reichen. Langsam, damit er jeden meiner Schritte vernehmen konnte, quälte ich mich die schmale Treppe hinauf und blieb im Türrahmen stehen. Er versuchte den Kopf zu heben, doch ich hatte ihn so straff festgezurrt, dass er dazu kaum imstande war. Entweder konnte er mich doch soweit sehen oder seine Fantasie arbeitete in seinem Gehirn bereits wie verrückt. Jedenfalls begann sich sein Schwanz sofort in der Unterhose zu regen, wollte sich aufbäumen, aus seinem Gefängnis ausbrechen. Ich hoffte, es würde erotisch und lasziv auf ihn wirken, als ich langsam, einen Fuß exakt vor den anderen setzend, auf ihn zuschritt. Ich kniete mich über ihn, drückte meine Knie in seine Taille, ergriff mit den Händen seine Brustwarzen. Quälend sanft fuhr ich mit meinen Fingernägeln seine Arme entlang, streifte seine Achselhöhle, zog wirre, in sich verschlossene Kreise auf seiner Brust, begann diese zu drücken und zu kneten. Es fühlte sich perfekt an. Meine Haut auf seiner Haut, beinahe noch die eines Kindes. Ich rieb mich an ihm, an dieser zarten, sanften Babyhaut. Ich spürte, wie es mich antörnte, wie ich feucht wurde. Mein Haar fiel auf sein Gesicht, ich tat, als wollte ich ihn küssen. Doch als er meine Lippen wollte, entzog ich sie ihm. Ich kniete zwischen seinen Beinen, die von den Seilen so wunderbar gespreizt gehalten wurden. Mit meinem Knie strich ich über die gewaltige Wölbung seiner Hose, die hart und unbeherrscht nach außen drängte. Meine Zunge leckte die makellose Haut an seinem Hals, wanderte über die Schlüsselbeine, über die winzigen Härchen weiter zu seinem Nabel. Er atmete heftig. Die Luft roch abgestanden und klamm. Sein Bauch zitterte, als wären drinnen gerade fünf Musiker damit beschäftig, ein Stück für Schlagwerk einzustudieren. Genüsslich und gierig leckte ich seinen Bauchnabel und tauchte mit meiner Zunge so tief ein, wie es mir möglich war. Voll Erwartung trommelte sein Herz gegen den jugendlichen Brustkorb.

„Johanna, ich ...“, rief er plötzlich.

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