Wulf-Michael Kuntze - Lehrer Loben

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Wir alle orientieren uns an Vorbildern. Jeder von uns kann für einen anderen Menschen ein Vorbild sein. Vorbilder geben insbesondere jungen Menschen Anregung und Orien-tierung. Nicht selten sind sie prägend für ein ganzes Leben.
Diese Sammlung authentischer Geschichten berichtet von den Lehrerinnen und Lehrern, die uns zu Vorbildern wurden. Sie zu würdigen und ihre oft schwer greifbare, aber besonders bedeutsame Leistung auf unsere Persönlichkeitsentwicklung wert zu schätzen, ist das Hauptanliegen.
Das Projekt soll bewusst ein Gegengewicht zur vorherrschenden kritisch, satirisch und oft verzerrt, negativen Darstellung von Lehrpersonen bilden. Die Wirklichkeit war und ist differenzierter!
Das Gute kommt ernster daher. Es macht nachdenklich. Haltungen von Schülerinnen und Schülern in ethischer Verantwortung positiv zu beeinflussen, sie zu stärken in der Wahrnehmung ihrer Selbstwirksamkeit, das ist die vornehmste Aufgabe einer jeden guten Lehrperson!
Eine Einladung zum Mitschreiben an diesem Pro-Bono-Projekt 'über gute Erfahrungen' gab ich an Kolleginnen und Kollegen meines beruflichen Umfeldes aus Schule, Hochschule, Bildungspolitik- und Verwaltung, Kirche, Wirtschaft und Kunst. Wenn sich Gelegenheit bot, sprach ich auch Persönlichkeiten mit 'großem' Namen an. In alphabeischer Reihenfolge finden sich unter den Autorinnen und Autoren Persönlichkeiten wie Nicola Beer, Regine Berger, Dr. Frieda Bordon, Susanne Dittmar, Matthias Doebel, Dr. Michael Dorhs, Andreas von Erdmann, Claudia Finke, Martina Girnus, Prof. Dr. Stephan Huber, Marianne Huttel, Dr. Alexander Jehn, Dr. Volker Jung, Karl Kardinal Lehmann, Sabine Keitel, Heinz Kipp, Carmen Kloft, Cornelia Lehr, Andreas Lenz, Prof. Dr. Alexander Lorz, Jörg Meyer-Scholten, Prof. Dr. H. G. Rolff, Thomas Sattelberger, Ute Schmidt, Eric Woitalla, Karin Wolff und Gerd Zboril.
Mögen diesen 'Geschichten vom Gelingen' viele weitere folgen.
Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben es verdient, gelobt zu werden!

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Ich will nicht behaupten, dass sie gleichermaßen von allen Ihren Schülerinnen und Schülern verehrt wurde. Nicht selten habe ich auch mehr als nur verhaltenes Maulen erlebt, wenn sie darauf bestand, dass nach der offenbar schon schweißtreibenden Aufwärmgymnastik Geräteturnen oder Leichtathletikübungen statt Fuß- oder Volleyball auf dem Programm standen. „Sklaventreiber“ wurde gelegentlich gezischelt. Aber die ihr stets entgegenbrachte Wertschätzung selbst von solchen Schülern, die sich bei den Übungen nicht leicht taten, resultierte wohl daraus, dass sie von niemanden mehr verlangte, als er selbst zu leisten vermochte und als sie selbst auf der Stelle und jederzeit unter Beweis zu stellen bereit war. "Geht nicht" gab es nicht in ihrem Unterricht. So blickte man immer wieder in Gesichter mit offen staunenden Mündern, wenn sie sich bis zu ihrer Pensionierung mit zwei gekonnten Schwüngen am Hochreck emporschwang und elegante Riesenfelgen vorführte, wo Minuten zuvor muskelbepackte Burschen oder sportliche Mädchen hilflos gegen die Schwerkraft gekämpft hatten. Der wahre Erfolg war aber, dass sie bis zum Ende des jeweiligen Halbjahres nahezu jeden ihrer Schüler in die Lage versetzte, es ihr nachzutun oder sich zumindest entscheidend zu verbessern. Ihr Unterricht beruhte auf dem individuellen Eingehen auf jeden einzelnen bei den verschiedensten Übungen - lange bevor individuelle Förderung zum gefragten Konferenzthema avancierte.

Sie stärkte das Selbstvertrauen ihrer Schüler, denen sie vorlebte, dass Können - im allgemeinen und selbst im Sport im speziellen - mit Wollen im Kopf und der Bereitschaft zu Anstrengung beginnt. Und sie bestellte solche Eltern zum Gespräch ein, die in ihren Augen das Selbstbewusstsein ihrer Kinder unterminierten. Nie habe ich erlebt, dass sie jemanden dafür gescholten hat, dass er eine Übung nicht beherrschte, solange er sich ernsthaft bemühte, seine Leistung zu verbessern. Ärgerlich wurde sie allenfalls dann, wenn ein Schüler hinter seinen eigenen Möglichkeiten zurückblieb. Auch großmäulige Sportskanonen hatten einen schweren Stand bei ihr und fanden sich schnell mit einer mäßigen Note bzw. Punktzahl im Zeugnis wieder, wenn sie Teamgeist und die Unterstützung sportlich schwächerer Mitschüler vermissen ließen. So musste mancher der Jugendlichen erst akzeptieren lernen, dass die in einem Schulhalbjahr gezeigte Bereitschaft zur Anstrengung und der persönliche Fortschritt in den Unterrichtsinhalten einen erheblichen Teil der Notengebung meiner Mutter ausmachte - und eben nicht allein die auch auf körperlicher Disposition basierende Sportlichkeit. Mit diesen Prinzipien wurde sie sowohl den schwächeren Schülern als auch den Spitzensportlern gerecht, zumal sie jedem von ihnen gleichermaßen in und außerhalb des Unterrichts mit Rat und Tat zur Seite stand. Unzählige Preise bei "Jugend trainiert für Olympia" und ihr Training im Leistungszentrum für die Geräteturner sind hier ebenso beredte Beweise wie die unzähligen mittlerweile erwachsenen Ex-Schüler, die sie bei zufälligen Begegnungen stets frenetisch begrüßen.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie mit ihren Anforderungen auch an ihre Kollegen zu den beliebtesten Lehrkräften im Lehrerzimmer gehörte; in ihrer Sporthalle, auf ihrem Sportplatz war sie unangefochten. Ein stetes Kraftzentrum zum Wohle

derer, die ihr anvertraut waren. Auch in der Schule.

Nicola Beer, Frankfurt

Hessische Kultusministerin 2012-2014 Landtagsabgeordnete Generalsekretärin der FDP

„Jesus liebt Sie – Denken Sie dran!“

1988-1994

Eine für mich eindrückliche und gleichsam für meine persönliche Biographie äußerst nachhaltige Aussage meines Religionslehrers Stefan Link - seines Zeichens Absolvent der Phil.-Theol. Hochschule St. Georgen Frankfurt/Main-, der

zunächst einmal rein durch Optik seiner trotz Wind und Wetter getragenen „Jesuslatschen“ bestochen hätte, wenn er es zudem nicht auch verstanden hätte, durch seine Authentizität uns Schüler -„Jünger“- Schar auf unser späteres Leben vorzubereiten:

Zu Menschen für andere heranzureifen!

Das Alte Kurfürstliche Gymnasium (AKG) Bensheim als ein der humanistischen sowie vor allem der altsprachlichen Tradition verpflichtetes Gymnasium bot während meiner Schulzeit durchweg Lehrer, die in diesem Geiste lebten und sich also dem Bildungsideal verschrieben hatten, - getreu der Ratio Studiorum - durch Einheit, Festigkeit und Klarheit in Ziel und Mitteln einerseits als auch durch planmäßige Ordnung in der Ausbildung der geistigen Fähigkeiten andererseits jedem einzelnen die bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung zu ermöglichen.

Doch dieser eine spezielle Lehrer war für mich einmal mehr markant, als er es schaffte, zwischen den nahezu extremen „Leitsätzen“ des ein oder anderen Lehrkörpers „bimsen, ochsen, drillen, pauken“ oder „bohren, bohren, bohren…hinterfragen“ (ohne Zweifel: jeder (ver)suchte also auf seine ganz eigene Art und Weise dem obigen Bildungsauftrag gerecht zu werden), die Brücke zu bauen, nein vielmehr den nahezu gordischen Knoten zu lösen, wenn man so will, zwischen Humanismus und Scholastik.

Herr Link war jemand, der der tatsächlichen Etymologie des Wortes Lehrer ganz wahrhaft entsprach.

„Einer, der durch Nachspüren wissend macht“ - und für mich insoweit eine ganz individuelle Weg-Begleitung von der Untertertia bis hinein in das Abitur wurde.

Wie lieb und teuer ist mir jetzt, als im -gemeinhin als „richtiges“ bezeichnetes (weil Berufs-)- Leben stehende Persönlichkeit das eingangs erwähnte Zitat geworden; dies umso mehr in einer heute derart umtriebigen Zeit, in der wir uns verstärkt die Frage stellen, was ist denn Leben?

„Du rennst durch dein Leben. Und das Leben läuft dir davon. Es klebt lästig zwischen deinen Terminen herum“. Treffender als dieser randläufige und scheinbar belanglose Ausspruch in einem Wochenmagazin kann man den heutigen Zeitgeist wohl nicht fassen.

Meiner alten Schule haftete immer der eher negativ verbreitete Ruf an, sie bereite nicht so sehr auf das Berufs-Leben, sondern -man staune- auf das LEBEN vor!

Ja, Gott sei Dank! Gott sei Dank dafür, dass sich meine Eltern bewusst für genau diese Bildungsanstalt für ihre Tochter entschieden.

Was kann man einem Kind schließlich mehr wünschen als eine Einrichtung, die Wert legt auf individuelle Zuwendung und Sorge für jeden einzelnen Schüler?! Eine Einrichtung, die darum sucht, ein Gespür für soziale Gerechtigkeit heranzubilden und gleichsam die Bereitschaft für die Umsetzung von Idealen zu wecken?! Eine Einrichtung, in der Erziehung darauf abzielt, klar und kritisch zu unterscheiden sowie freie und verantwortliche Entscheidungen zu treffen und gefällte Entscheidungen ebenso zu reflektieren?! Eine Einrichtung, in der Eigeninitiative betont wird und dazu anhält, ein Leben lang weiter zu lernen?! Eine Einrichtung, die letztlich zur Bereitschaft „zum größeren und besseren“ erzieht?!

So mündet all´ das für mich persönlich schließlich wieder ein in diesen anfangs genannten und so eindringlichen Satz meines Lehrers, der mich doch auch noch nach rund 20 Jahren immer wieder jeden Tag aufs Neue zu einer ganz persönlichen Antwort auffordert, die in voller Freiheit gegeben werden muss!

Das Rüstzeug dazu habe ich ja nach 9 Jahren AKG zumindest….

Christiane Berg

OAR´n im Hessischen Kultusministerium, Wiesbaden

Von Macht Mäusen und Frau Merkel 1955 In meiner Grundschulzeit in Regensburg - фото 1

Von Macht, Mäusen und Frau Merkel

1955

In meiner Grundschulzeit in Regensburg gab es an der Schule sehr wenige Elefanten, das waren die evangelischen Kinder und sehr viele Kartoffeln, das waren die katholischen Kinder. Ich gehörte zu den Elefanten und das war nicht ganz einfach, denn einem Elefanten war es z.B. nicht erlaubt das Fahrrad im Bereich der Kartoffeln abzustellen. Auch der beliebte Tausch eines Pausenbrotes fand nicht statt, da Kartoffeln keineswegs das Brot mit einem Elefanten tauschten. Ich habe mich dennoch in der Schule wohl gefühlt, denn es gab meine Klassenlehrerin, Frau Merkel! Ob sie die Kartoffel – Elefantenmachtverhältnisse kannte weiß ich nicht, aber sie hat mir nie das Gefühl gegeben als evangelisches Kind in der katholischen Grundschule abgelehnt zu sein. Dann passierte in der 2. Klasse der Einbruch und ich spüre heute noch die Angst, die mich beschlich, dass sie mich vielleicht nicht mehr akzeptieren würde.

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