Peter Vinzens - Schonzeit für Zwerge

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Es sind sechs Geschichten. «Der Mann am Fluss» beschreibt einen großen Schiffsklau vor langer Zeit. «Vom Nichts» ist ein Streigespräch über das NICHTS. «Schonzeit für Zwerge» erklärt das dauerhafte Verschwinden der Heinzelmännchen. «Ein Hahn kräht» ist eine Gerichts- und Medienposse. «Nur ein kleiner Betrug» schildert ein Plagiat. Und «Adagio für Herbert» erzählt die Geschichte eines Mannes, der auf einen vorwitzigen Computer hereinfällt.

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Und dann war die „Adventure“ irgendwie weg. Verschwunden. Nicht mehr zu sehen. Jedem war natürlich sofort klar: Sie hatte den falschen Weg genommen. Hinein in den flachen Teil des Flusses. Heraus aus der Fahrrinne. Das würde ihr Ende sein. Ein Fehler des Lotsen auf den letzten paar Metern. Verloren. Das „Aus“.

Auf der rechten Brückenrock steht der Lotse, auf der linken der „Mister“. Unten bei der Maschine lässt der Ingenieur bestes Brennholz verfeuern. Die ganze Zeit hatten sie es aufgespart. Auch hier, der Zeiger des Manometers im roten Bereich. Aber das Schiff ist gut gewartet. Am Ruder - ausnahmsweise - der Kapitän selbst. Hinten, unter der Verkleidung des Hecks, peitscht das Schaufelrad das Wasser. Ruckartig nimmt das Schiff Fahrt auf. Kaum Gegenströmung. Leicht ist das Gefährt zu steuern. Gut der Druck auf dem Steuer. Nur wenig Rauch entweicht den Schloten. Schleichfahrt, aber schnell.

Immer wieder Kommandos von den Brückennocks. Kleine Korrekturen nur, wesentliche Veränderungen würden die Geschwindigkeit bremsen. In langen Schlangenlinien umrundet die „Adventure“ die Ausläufer der Sandbänke. Bald nähert sich das Ende der Insel. Vom Gegner ist nichts zu sehen. Zu dicht ist noch der Wald. Plötzlich ein Ruck. Grundberührung. Maschinentelegraf, Sprachrohr. Kurs halten. Am Heck schäumt das Wasser. Noch härter schlagen die Schaufeln. Irgendwas quietscht haarsträubend. Als führe eine gigantische Eisenbahn zu schnell in die Kurve. Dann ein Ruck. Das Schiff ist frei. Fast torkeln die Passagiere, so hoch ist die Beschleunigung. Getränke schwappen aus den Gläsern, da läuft das Schiff um das Ende der Insel, hinein ins Fahrwasser.

Lang und breit haben natürlich die Zeitungen über diesen genialen Trick berichtet. Ausgiebige Überlegungen wogen Risiko und Gewinnaussichten ab. Aber zu diesem Zeitpunkt war es schon egal. Die „Adventure“ hatte gewonnen, der Gegner war weit abgeschlagen. Kämpfte sich aussichtslos durch die Strömung. „Amerika“ hatte gesiegt, so wurde geschrieben, obwohl dies ja eigentlich Quatsch war. Die Gegner waren schließlich auch Amerikaner. Gemeint war natürlich: Amerikanischer Kampfgeist, Mut und Ideenreichtum hatte den Sieg davongetragen, und wenn ein anderer gewonnen hätte, dann wäre es wohl genauso gewesen.

Das Ereignis hatte somit einen krönenden Abschluss gefunden, aber niemand hatte ernsthaft auch was Anderes erwartet. Es wäre für die Story natürlich viel schöner gewesen, wenn Kessel explodiert wären, irgendwer Schiffbruch erlitten hätte oder wenigstens eine kleine Katastrophe irgendeinen ereilt hätte. Kollision, Pistolenschüsse inklusive. Später, also wesentlich später, soll eine amerikanische Filmfirma den Stoff umgesetzt haben. Da soll natürlich explodiert, kollidiert und geschossen worden sein. Manchmal ist es erlaubt die Geschichte ein wenig aufzumotzen. Oder man erlaubt es sich einfach. Nur wegen des Publikums, versteht sich. Aber das kennen wir ja auch heute noch.

Die Rückfahrt gestaltete sich gemütlich. Nun hatte die „Adventure“ ihren Ruf als komfortables Spielerschiff weg, brauchte sich nicht mehr zu beeilen. Nun war das Schiff bekannt, hatte eine gute Reputation. War in den Zeitungen zu finden. Es ging nämlich gar nicht mehr darum von A nach B zu kommen, sondern allein darum sein Geld beim Spiel loszuwerden. Einige, aber nur wenige, sollen auch mal was gewonnen haben. Auch das fördert das Geschäft. Und das ist auch heute noch so.

Die Werft bekam nun Aufträge und wurde mit diesem Polster alsbald für teures Geld verkauft. Lange hat sie sich dann nicht mehr gehalten und ging in den Dornröschenschlaf über, der heute von Rex Mailman bewacht wird. Das Schiff soll irgendwann verschwunden sein. Es ging ebenso von uns, wie es gekommen war. Und der Eigentümer, Herr Krasnow eben, soll in Südfrankreich, an der Küste zum warmen Mittelmeer, einen schönen Lebensabend verlebt haben. Auf irgendeinem Weg war er wohl zu Geld gekommen.

Natürlich wissen wir nicht, ob uns Rex einen Bären aufgebunden hat. Eines bleibt nämlich festzuhalten: Jener sagenhafte Herr Clemens, der diese Informationen weitergegeben hat, hatte sich außer gegenüber Rex Mailmans Vater, nie wieder darüber geäußert. Hätte er doch als Journalist und Buchautor dazu ausreichend Gelegenheit gehabt. Vielleicht aber wollte er nicht zu viele seiner Geheimnisse lüften, schließlich war er ein berühmter Schriftsteller geworden. Woraus man ersehen kann, dass man nicht alles verraten darf, besonders dann nicht, wenn man auf der ganzen Welt bekannt geworden ist und als makelloser Gentleman gilt. Dies wollen wir uns für unsere eigene Zukunft dann doch einfach mal merken.

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