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Chronische Krankheiten: Hoffnung durch die AHIT-Therapie
Unser Immunsystem muss sich täglich gegen eine Vielzahl von Umwelteinflüssen behaupten. Wer kennt das nicht: Husten, Schnupfen, lästiges Jucken. Wenn die innere Abwehr nicht mehr optimal funktioniert, sind zunehmend chronische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Allergien, Neurodermitis oder Asthma die Folge. Betroffene erleben qualvolle Tage und Nächte und wollen von den quälenden Symptomen befreit werden. In der Hoffnung auf Erleichterung verbringen sie oft viele Stunden in Wartezimmern. Bisherige Standardpräparate für diese Erkrankungen dämmen lediglich die Symptome für die Dauer der Anwendung ein.
Einen radikal neuen Ansatz zur Behandlung der Ursachen bietet die Autologe Immuntherapie (AHIT). Mit ihr kann vom Säugling bis zum Senior jeder auf sanfte Weise gesund werden. Mit der AHIT erfuhren bisher Tausende chronisch Kranke nachweislich eine deutliche und langanhaltende Besserung. Dieses Therapiesystem aktiviert die Selbstheilungskräfte mit körpereigenen Stoffen des jeweiligen Patienten. Aus Blut und/oder Urin werden Steuersubstanzen des Immunsystems konzentriert, aktiviert und zu individuell abgestimmten Medikamenten aufbereitet. So wird das Immunsystem ohne störende Nebenwirkungen wieder ins Lot gebracht. Unter Anleitung des Hausarztes kann der Patient die AHIT selbst durchführen.
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Alarm im Darm? Molke bringt ihn in Schwung
Er ist eines unserer wichtigsten Immunorgane, sorgt für Gesundheit und Wohlbefinden, und dennoch verschwenden wir kaum einen Gedanken an unser zweitgrößtes Organ, den Darm (das größte ist die Haut!). Fast eine Tonne Nahrung nimmt er pro Jahr auf, entzieht ihr die wichtigen Nährstoffe und scheidet den Rest anschließend aus. Trotzdem machen es viele Menschen ihrem Darm nicht leicht: Sie essen zu einseitig, zu viel und zu hastig. Dabei kann jeder ohne großen Aufwand etwas für einen gesunden Darm tun. „Mit der richtigen Ernährung kann man dazu beitragen, die Lebensbedingungen nützlicher Bakterien im Darm zu verbessern. Das fördert die Verdauung und stärkt das Abwehrsystem“ erklärt Birgitta Tummel, Ernährungswissenschaftlerin aus Bonn.
Der Darm beherbergt rund 70 Prozent der Abwehrzellen und viele Milliarden Bakterien. Eine gesunde Darmflora ist der Schlüssel zu Wohlbefinden, einem guten Hautbild und einem starken Immunsystem. Dafür müssen die Mikroorganismen im Darm in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Mit milchsauren Lebensmitteln wie Molke, Joghurt und Kefir lassen sich die nützlichen Bakterien im Darm gezielt unterstützen. „Besonders Molke ist zu empfehlen: Mit ihrem geringen Fettgehalt von 0,2 Prozent ist sie leicht bekömmlich und figurfreundlich. Gleichzeitig ist Molke reich an Milchzucker. Milchzucker regt den Darm auf natürliche Weise an und fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora“, erklärt Tummel.
Neben Milchprodukten gehören täglich mehrere Portionen ballaststoffreicher Nahrungsmittel wie frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte zu einer darmgesunden Ernährung. Die Ballaststoffe „putzen“ den Darm und sorgen so für einen schnellen Weitertransport der Nahrung. Diesen Effekt kann man sich auch bei Verstopfung und Völlegefühl zu Nutze machen. „Wer seine Verdauung auf natürliche Weise in Schwung bringen möchte, lässt Ballaststoffe und Milchzucker am besten im Team wirken. Mein Tipp: Müsli mit frischem Obst und Molke“, so Tummel.
Ein Glas Molke ist hier der richtige Powerdrink für Sportler und alle, die ihrem Körper etwas Gutes tun wollen: Mit 95 Prozent Wassergehalt, wenig Kalorien und Fett, dafür reichlich Vitaminen und Mineralstoffen ist Molke ein Allroundtalent und obendrein ein guter Durstlöscher. „Der Schweißverlust beim Sport muss durch ausreichendes Trinken ausgeglichen werden“, empfiehlt Uwe Schröder, Diplom-Oecotrophologe am Institut für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim. „Sportler, die im Ausdauerbereich mit mittlerer oder hoher Belastungsintensität trainieren, brauchen Sportgetränke mit Kohlenhydraten, ausreichend Natrium und den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Magnesium“, so Schröder. Molke erfüllt alle diese Anforderungen, so dass größere Mineralstoffverluste mit Molke schnell wieder ausgeglichen werden können.
Unter Sportlern ist Molke längst kein Geheimtipp mehr: Fast 90 Prozent der Molke-Fans zählen sich zu den sportlich Aktiven. Doch auch für gesundheitsbewusste Nicht-Sportler ist Molke eine erfrischende Alternative zu den üblichen Softdrinks. Mit nur 24 Kalorien pro 100 Gramm und einer hohen Nährstoffdichte ist sie äußerst leicht und gut verträglich. Gut gekühlt ist sie beispielsweise mit Fruchtsäften, Joghurt oder frisch gepresstem Obst ein Genuss für jede Gelegenheit.
Wichtigster Energieträger in der Molke ist der Milchzucker (Laktose), der in einer für Sportler idealen Konzentration von fünf Prozent enthalten ist. Denn Laktose hält den Blutzuckerspiegel konstant und sorgt dafür, dass Muskeln und Nerven kontinuierlich mit Energie versorgt werden. Der hohe Anteil unentbehrlicher Aminosäuren beugt einer schnellen Ermüdung vor. Uwe Schröder empfiehlt daher Molke gezielt als Powerdrink für die Regeneration nach dem Sport.
Darmkrebs: Vorsorge für viele noch tabu
Die Deutschen wissen inzwischen gut über den Darmkrebs und seine Risiken Bescheid, tun aber selbst noch zu wenig. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des TNS-Emnid-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Nur rund jeder Dritte (36 Prozent) gab an, selbst schon einmal bei einer Vorsorge-Untersuchung gewesen zu sein, obwohl praktisch alle (97 Prozent) davon überzeugt sind, dass rechtzeitige Vorsorge wichtig ist. Die Meinungsforscher hatten Ende Februar rund 1.000 Deutsche befragt, 800 davon waren 30 Jahre und älter. Dabei hat sich gezeigt: Darmkrebs ist quer durch alle Altersgruppen ein Thema. Rund 43 Prozent der Befragten zählen Darmkrebs neben Brust- und Lungenkrebs zu den drei häufigsten Krebsformen bei Menschen. Beinahe eben so viele (40 Prozent) haben Angst davor, selbst an Darmkrebs zu erkranken. Mit der Angst geht das Bewusstsein einher, dass Darmkrebs ein unabwendbares Schicksal ist. Rund 41 Prozent befürchten, dass die Diagnose einem Todesurteil gleichkommt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung meint, dass jeder selbst etwas dazu beitragen kann, das Darmkrebsrisiko oder aber die Folgen der Erkrankung zu minimieren. So schätzten neun von zehn Befragten die Rolle der Ernährung beim Darmkrebs richtig ein: Wer auf ballaststoffreiche Nahrung setzt, verringert dadurch sein Darmkrebsrisiko, gaben 91 Prozent an.
Immer noch unterschätzt wird hingegen die Rolle von Alkohol und Nikotin in Bezug auf den Darmkrebs: Etwa jeder fünfte (18 Prozent) hält es für unwichtig, wenig Alkohol zu trinken, um das Darmkrebsrisiko zu senken. 22 Prozent meinen, das Rauchen hätte keinen Einfluss auf die Entstehung oder die Folgen der Krankheit. Mehr Bedeutung messen die Umfrage-Teilnehmer der Vorsorge (97 Prozent), der Bewegung (83 Prozent) und dem richtigen Körpergewicht (82 Prozent) zu. Zu allen gestellten Fragen hatten 97 Prozent und mehr eine Meinung. Doch viel über Darmkrebs zu wissen und selbst etwas dagegen zu tun ist zweierlei: Rund 80 Prozent der 36- bis 45-Jährigen haben noch nie an einer Darmkrebsfrüherkennung (wie zum Beispiel einem Test auf Blut im Stuhl) teilgenommen. Bei den älteren Jahrgängen sieht die Bilanz etwas besser aus: Schon 64 Prozent oder fast zwei Drittel der über 55-Jährigen waren schon einmal bei der Darmkrebsvorsorge. Ab diesem Lebensalter zahlen alle Krankenkassen auch die vorsorgliche Darmspiegelung (Koloskopie). Um zusätzliche Anreize zu bieten, selbst etwas gegen den Krebs zu tun, bieten einige Krankenkassen Bonusprogramme an, die gesundheitsförderndes Verhalten belohnen. Bei der Techniker Krankenkasse gibt es für die Teilnahme an einer Krebsfrüherkennung 1.000 Punkte. Diese können gesammelt und gegen Prämien eingetauscht werden – vom Entsafter bis zum Fahrrad. Bundesweit nehmen rund 350.000 Menschen am Bonusprogramm der TK (5,7 Millionen Versicherte) teil.
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