Petra S. Korn - Das ehrbare Haus

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Die 30-jährige Kathi Sailer erfährt, dass ihr Vater an einem Herzinfarkt gestorben ist. Sie ist verstört, denn er war nicht herzkrank. Am nächsten Tag spricht sie mit Kriminalhauptkommissar Korbinian Kronfeld, der gleich ein Verbrechen wittert. Doch Kathi wiegelt ab. Wer sollte ihrem Vater etwas antun?
Kurz darauf erhält Kronfeld einen merkwürdigen Anruf. Der Arzt, der den Totenschein ausgestellt hatte, ist plötzlich nicht mehr sicher, was die Todesursache betrifft. Der Kommissar ordnet eine Obduktion an, was der Witwe des Verstorbenen gar nicht gefällt. Kronfeld wird wieder misstrauisch und beginnt mit seiner Kollegin Sophie Landauer zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf ein schreckliches Familiengeheimnis.
Die Personen und Handlungen in diesem Roman sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

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An der Brotzeittheke stand nun eines der Servicemädchen, so ging Kronfeld durch die breite Pendeltür direkt in den Küchenbereich. Dort rührte Kathi gerade in einem riesigen Topf mit Gemüsesuppe. Er winkte ihr zu und rief: »Hast du mal ein paar Minuten? Ich muss dir etwas sagen.«

Die Köchin schaute ihn fragend an, legte dann den Kochlöffel zur Seite und kam zur Tür.

»Schon wieder hungrig?«, schmunzelte sie, »zum Mittagessen ist es aber noch zu früh.«

»Komm, setzen wir uns einen Moment«, sagte Kronfeld ernst und führte sie an einen Tisch. Zaghaft folgte sie ihm.

»Was ist jetzt mit dir los?« fragte sie unsicher, »war mit der Leberkässemmel noch etwas nicht in Ordnung?«

»Nein, nein. Die war ein kulinarischer Hochgenuss, wie immer … « Eben noch schmunzelnd wurde er gleich wieder ernst. »Es geht um deinen Vater.«

Erschrocken riss Kathi die Augen auf. »Um meinen Vater? Wieso? Was meinst du?«

Korbinian Kronfeld berichtete ihr zunächst von Doktor Seebergs Anruf. »Wie hast du von seinem Tod erfahren?«, fragte er dann.

Verdattert lehnte Kathi sich zurück. »Meine Mutter rief gestern Abend an und sagte, er sei ganz plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben. Das war‘s.«

»Das war alles? Sie hat nichts von den genaueren Umständen erzählt?«

»Nein, sonst hat sie nichts gesagt. Die Konversation mit meiner Mutter beschränkt sich immer nur auf das Nötigste, wir haben nie viel miteinander geredet«, seufzte Kathi, »sie hat nur noch erwähnt, dass die Beerdigung am Montag ist. Wann und wo wollte sie mir noch mitteilen.«

»Tja, das wird wohl nicht gehen. Nach Doktor Seebergs Anruf habe ich die Staatsanwaltschaft informiert und eine Obduktion veranlasst.« Abwartend sah Kronfeld sein Gegenüber an. Wie würde sie das auffassen?

»Oh«, sagte sie nur, »weiß das meine Mutter schon?«

»Nein, ich wollte zuerst mit dir sprechen. Aber jetzt werde ich sie gleich anrufen. Nach der Obduktion sehen wir weiter.«

»Gut«, sagte Kathi etwas bestürzt, »ja dann … dann geh ich jetzt wieder.« Wie eine Schlafwandlerin setzte sie langsam einen Fuß vor den anderen und begab sich wieder an die Arbeit.

Kurz vor halb zwei kam Kathis Verlobter, Max Bürger, wie verabredet zum Mittagessen. Er kam immer etwas später, wenn der größte Ansturm vorbei war. So hatte Kathi Zeit, sich für einige Minuten zu ihm zu setzten.

»Wie geht‘s dir, mein Mädchen«, fragte er mitfühlend, als sie aus der Küche auf ihn zu kam. Er nahm sie in den Arm und streichelte beruhigend über ihren Rücken. »Ist es nicht doch zu viel für dich, dass du heute arbeitest?«

»Nein, ganz und gar nicht. Es geht mir gut. Setz dich, ich bring dir dein Essen und dann muss ich dir etwas Merkwürdiges erzählen.«

Während Max aß, berichtete Kathi ihm von dem Gespräch, das sie drei Stunden vorher mit Kommissar Kronfeld geführt hatte.

»Das ist in der Tat seltsam«, meinte er und wischte sich seinen Mund mit der Serviette ab, »er kann doch nicht ernsthaft annehmen, dass dein Vater ermordet wurde?«

»Na ja, er ist Kriminaler. Da muss er wohl so denken. Aber ich bin sicher, die Obduktion bestätigt eine natürliche Todesursache … was denn sonst.«

Peter Kirschner, der Jungkoch, erschien in der Küchentür und rief: »Kathi, Telefon.«

Mit einem Blick in seine Richtung rief sie zurück: »Ich komme.« Und zu Max gewandt sagte sie: »Bleibst du noch etwas?«

»Eigentlich müsste ich wieder los, aber wenn du möchtest … «

»Ist schon in Ordnung, Schatz. Geh nur, wir sehen uns heute Abend.« Sie küsste Max zum Abschied und ging in ihr kleines Büro, dass sich im hinteren Teil der Küche befand. Dort hatte sie ein Telefon mit Festnetzanschluss. Alle Anrufe, ob herein oder hinaus, liefen über diesen Anschluss. Kathi duldete keine Handys in der Küche, auch ihr eigenes war deswegen während der Arbeitszeit ausgeschaltet.

»Sailer«, meldete sie sich.

»Auch Sailer«, tönte vom anderen Ende der Leitung eine gereizte Stimme zurück, »bist du von allen guten Geistern verlassen?«

Es war Kathis zweitälteste Schwester Walburga. »Wie bitte? Was soll das Walli?«

»Das kannst du dir doch denken. Mom ist stocksauer. Was fällt dir ein, uns die Polizei auf den Hals zu hetzen. Vater ist gestorben und du erzählst deinen Kriminalerfreunden Schauermärchen!«

»So einen Blödsinn, was redest du denn da?«

»Du weißt genau, was ich meine. Misch dich gefälligst nicht in unsere Angelegenheiten ein. Sie haben ihn wieder aus dem Beerdigungsinstitut geholt und wollen eine Obduktion machen. Das ist deine Schuld. Wie konntest du nur! Mom ist außer sich.«

»Also hör mal, wie kommst du auf die Idee, ich hätte das veranlasst? Das ist immer noch Sache der Polizei. Doktor Seeberg rief an und informierte den Kommissar über einen Todesfall mit unklarer Todesursache. In so einem Fall muss die Gerichtsmedizin feststellen, woran dieser Mensch gestorben ist. Dazu sind sie verpflichtet, das haben sie euch doch sicher erklärt. Wollt ihr denn nicht wissen, woran Vater gestorben ist?«

»Er hatte einen Herzinfarkt. Das ist doch klar.«

»Aber dem Arzt war es eben nicht klar. Und jetzt wird das untersucht. Warum regt ihr euch darüber so auf? Ihr habt doch nichts zu verbergen?«

»Du spinnst ja total!«, schrie Walli hysterisch, »Mom will nicht, dass sie an ihm herumschnipseln. Die wollen doch nur seine Organe stehlen!«

»Also, jetzt reicht‘s aber. Das ist doch nicht dein Ernst. Kommissar Kronfeld wird über deine haarsträubende Behauptung nicht gerade begeistert sein. Außerdem ist es sowieso zu spät, Vaters Organe für eine Spende zu entnehmen. Das müsstest du eigentlich wissen.«

»Ja ja, renn‘ nur gleich wieder zu deinem Bullen, du Mimose.«

»Mimose passt in diesem Fall nicht«, Kathi verdrehte genervt die Augen, Walli benutzte immer die falschen Vergleiche, »und ich werde ihm eure unverschämten Unterstellungen nicht mitteilen, das könnt ihr schon selbst machen.«

»Das werden wir auch!«, schnaubte Walli und beendete wütend das Gespräch.

Beunruhigt ließ sich Kathi in ihren Bürostuhl fallen. Es war nicht Wallis Ton, der sie so erschütterte, den war sie gewöhnt, es war die haltlose Verdächtigung, die Rechtsmediziner würden Organhandel betreiben. ›Das gibt‘s doch gar nicht‹, dachte sie aufgewühlt, ›die können das doch nicht wirklich glauben!‹ Wahrscheinlich hatte Walli ihrer Mutter diesen unerhörten Schwachsinn erst eingeredet. Sie hatte schon immer einen dramatischen Hang zu Übertreibungen gehabt. Kathi seufzte tief und ihre Gedanken wanderten unwillkürlich zu ihrer älteren Schwester.

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