Ekkehard Wolf - Rette sich, wer kann!

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Es gibt Menschen, an sich gute Menschen, die verzweifeln am Zustand dieser Welt. Einige dieser Verzweifelten lösen das Problem, indem sie freiwillig aus dem Leben scheiden. Andere versuchen Zeichen zu setzen, indem sie zum Beispiel Flugblätter auslegen, in denen dazu aufgerufen wird, diese Flugblätter zu kopieren und dann alle Kopien an anderer Stelle auszulegen. Was würden Sie tun, wenn Sie ein solches Flugblatt in die Hände bekommen sollten? Kein Problem? Auch dann nicht, wenn darauf detaillierte Hinweise enthalten sind, wie sie mit ganz einfachen Mitteln so unbedeutende kleine Einrichtungen, wie die Schaltzentralen von Kraftwerksanlagen lahm legen können?

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„Herr Rogge?“, tönte es ihm entgegen.

„Was ist los bei Ihnen? Gibt es ein Problem?“

Die Dienstvorgesetzte des Beamten hatte auf jegliche Schnörkel verzichtet und erwartete offenkundig einen unverzüglichen Bericht.

Rogge spürte, dass sie in Eile war und ihm war klar, dass es ihr lästig war, ihn hier anrufen zu müssen.

Gleichwohl konnte er es sich nicht verkneifen, sich danach zu erkundigen, woher sie von den Problemen erfahren hatte.

„Enders hat mich angerufen,“ verkündete sie ihm knapp. Der Ton war unwirsch.

Die Frau am anderen Ende der Leitung gab sich keinerlei Mühe, ihre Verärgerung zu verbergen.

Sie wartete.

„Rogge?“

Dem Angesprochenen war klar, dass ihm irgendwelche Ausflüchte hier jetzt nicht weiterhelfen würden.

Er zögerte trotzdem und sah den estnischen Kollegen fragend an.

Doch dieser zuckte nur mit den Schultern.

Rogge räusperte sich: „Es tut mir leid, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies hier eine sichere Verbindung darstellt.“

Das Schweigen am anderen Ende der Leitung bewies ihm, dass seine Vorgesetzte einen Augenblick benötigte, um die Bemerkung richtig einzuordnen.

Als sie sich dazu entschlossen hatte, weiter zu sprechen, klang ihre Stimme ungewohnt behutsam: „Ich denke nicht, dass das im Augenblick von großer Bedeutung ist. Sie wissen, wessen Sie beschuldigt werden?“

Rogge konnte die Frage lediglich bejahen.

„Und?“

Wieder wartete die Frau in Deutschland auf eine Antwort ihres Mitarbeiters.

„Na ja, das ist natürlich alles völliger Unsinn. Sie werden doch nicht im Ernst annehmen, dass an der Geschichte von diesem Mädchen etwas dran ist?“

Rogges Stimme hatte ihren gewohnt dunklen Klang verloren und war in eine Mischung aus Aufgeregtheit und Empörung umgeschlagen, die Uneingeweihte vermutlich mit dem Ausdruck hysterisch belegt hätten.

„Ich nehme überhaupt nichts an, sondern erwarte, dass Sie mir jetzt einfach klipp und klar sagen, was da los ist bei Ihnen.“

Andrea Grafunder klang weiterhin völlig ruhig. Sie hatte sich jedoch Mühe gegeben, dem Klang ihrer Stimme noch mehr Bestimmtheit zu verleihen.

Erst jetzt begriff Rogge, dass seine Vorgesetzte ernsthaft beunruhigt war und das verstärkte seine eigene Unruhe. Der Oberrat atmete tief durch.

Er spürte, wie die Innenflächen seiner Hände wieder feucht wurden.

So unauffällig wie möglich, versuchte er diese an seiner Hose trocken zu reiben, musste jedoch erkennen, dass der Mann an seiner Seite jede Bewegung aufmerksam registrierte.

Diese Beobachtung trug nicht dazu bei, seine innere Unruhe zu beseitigen.

Als er wieder in der Lage war, der Aufforderung seiner Vorgesetzten Folge zu leisten, hatte seine Stimme bereits einen krächzenden Klang angenommen.

Die Zunge klebte förmlich am Gaumen und er hatte Mühe klar zu artikulieren.

„Hören Sie, Ich habe mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun, absolut gar nichts.“

Noch während er diese Worte aus sich herauspresste, wurde ihm bewusst, dass er damit genau die Haltung an den Tag legte, die jeder kleine Kriminelle auch an den Tag zu legen pflegte, der auf frischer Tat ertappt wurde.

„Natürlich nicht Rogge, beruhigen sie sich bitte. Ich will doch nur wissen, was da los ist bei Ihnen.“

Dass seine Vorgesetzte es für geboten hielt und sich die Mühe machte, ihn in diesem geradezu mütterlichen Tonfall anzusprechen, trug erwartungsgemäß dazu bei, den Oberrat noch mehr in Rage zu versetzen.

Als ihm bewusst wurde, dass sich die Frau bereits zum wiederholten Mal darauf beschränkt hatte, ihn mit dem Nachnamen anzusprechen und dabei den in der Anrede üblichen Herrn ganz einfach wegzulassen, war er kurz davor, den Hörer aufzulegen.

Lediglich die fragend hochgezogene Augenbraue seines estnischen Kollegen veranlasste ihn dazu, von dieser spontanen Eingebung Abstand zu nehmen.

Wieder entstand eine kurze Pause, die Andrea Grafunder zu der Frage veranlasste: „Rogge, sind Sie noch dran?“

Der Angesprochene ließ die Frage unbeantwortet und atmete ein weiteres Mal tief durch, bevor er sich dazu entschloss, gegenüber seiner Vorgesetzten Klartext zu reden.

„Offen gesagt, ich habe keine Ahnung, was hier gespielt wird. Alles was ich Ihnen im Augenblick sagen kann ist, dass hier so eine kleine Nutte aufgetaucht ist, die behauptet hat, dass ich ihr das gesamte Material zugespielt haben soll.“

„Und diese Zeugin ist jetzt tot. Habe ich das soweit richtig verstanden?“

Die Stimme seiner Vorgesetzten klang weiterhin betont sachlich, wenngleich nach Rogges Wahrnehmung nur noch wenig besorgt.

„Ist das richtig?“

Die Nachfrage stürzte den Oberrat in Verwirrung.

„Ob was richtig ist?“

„Ich frage Sie, ob es richtig ist, dass die Zeugin sich kurz nach ihrer Aussage in ihrer Zelle umgebracht hat?“ Andrea Grafunder gab sich die allergrößte Mühe, ihren Gesprächspartner auf seine tatsächliche Situation aufmerksam zu machen. Aber erst nachdem der im zweiten Anlauf begriffen hatte, dass seine Vorgesetzte mit der Zeugin die gleiche Person meinte, wie er, als er von der kleinen Nutte gesprochen hatte, wurde dem Oberrat wirklich bewusst, dass seine Lage derzeit ein wenig prekär war.

„Ja, was soll ich dazu sagen? So wurde mir das auch berichtet.“

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Hören Sie zu, ich habe Anweisung gegeben, dass die Botschaft informiert wird und darum gebeten, dass sich jemand vor Ort um Sie kümmert.“

Rogge traute seinen Ohren nicht.

Diese Ankündigung konnte eigentlich nichts anderes bedeuten, als dass seine Chefin davon ausging, das er festgenommen sei.

Fragend blickte er seinen estnischen Kollegen an.

Doch der zuckte nur ebenso fragend mit den Schultern. Sein Gesichtsausdruck verriet sogleich, dass er nicht zu wissen schien, worum es gerade ging.

Der Blick des Oberrats wanderte weiter zur Tür des Raumes, in dem er sich augenblicklich befand.

Verblüfft nahm er wahr, dass diese inzwischen nicht nur offen stand, sondern dazu noch immer von zwei Uniformierten ausgefüllt wurde.

„Soll das heißen, Sie glauben dieser Nutte und wollen mich hier festhalten?“

Rogge hatte die Frage direkt an seinen estnischen Kollegen gerichtet, jedoch ohne dabei die Sprechmuschel des Hörers abzudecken.

Entsprechend überraschend kam für ihn die verständnislose Rückfrage Grafunders.

Da er voll darauf konzentriert war, die Reaktion des estnischen Polizisten zu erfassen, nahm er deren Worte nur als unbestimmtes Quäken im Hörer wahr, versuchte diese Unaufmerksamkeit jedoch sogleich wieder auszubügeln.

„Entschuldigung, was haben sie gerade gesagt?“

Während er sich nun darauf konzentrierte, den Worten seiner Abteilungsleiterin und Chefin zu lauschen, wiederholte sich dasselbe Spiel nur seitenverkehrt.

Jetzt übersah und überhörte er die Antwort des Esten. Immerhin gelang es ihm dafür zu verstehen, was seine Vorgesetzte ihm zu sagen hatte, auch wenn das für ihn wenig schmeichelhaft war.

Sie verbat sich energisch seinen Ton, klärte ihn darüber auf, dass nicht sie, sondern wenn schon dann die Kollegen aus Estland seine Festnahme veranlasst hatten und forderte ihn dazu auf, „sich jetzt gefälligst einer anderen Ausdrucksweise zu befleißigen.“

Im gleichen Moment brach die Leitung zusammen und das Gespräch war beendet. Rogge hatte alle Zeit der Welt, sich auf das Geschehen vor Ort zu konzentrieren.

Das wiederum ließ keinen Spielraum für Interpretationen. Vermutlich auf ein entsprechendes Handzeichen seines inzwischen wie bedauernd mit den Schultern zuckenden Kollegen aus Estland hin hatten sich die beiden Uniformierten vom Türrahmen weg zum Schreibtisch bewegt, an dem sich Rogge niedergelassen hatte. Dort nahmen sie sogleich eine auch für den Kriminalbeamten aus Deutschland so vertraute Pose ein, dass auch für ihn keinerlei Zweifel daran zurückblieben, wie die von ihm zuvor gestellte Frage zu beantworten war.

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