Leonard van Grippe - Mystik im Alltag

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Jede spirituelle Suche, jeder religiöse Weg müsste zu Freiheit und Wahrheit führen, zum Erwachen und zur Erleuchtung. Doch was heißt das wirklich, und warum geschieht dies offensichtlich so selten? Unzählige Menschen verbringen Jahre oder Jahrzehnte mit der ernsthaften Suche nach den entscheidenden Antworten zum menschlichen Leben. Diese sind jedoch kaum je auf dem Niveau des Wissensstandes des 21. Jahrhunderts n. Chr. zu erhalten. Mit den Jahren führt dies zu einer stillen Gewöhnung an die – zwar immer wieder erhellenden weisen – Sprüche und an die vertrauten Riten, aber nicht selten auch zu einer leisen Resignation. Wo ist der frühe Enthusiasmus geblieben? Warum begnügen sich so viele mit dem «Weg als Ziel»?
Jeder Sportler und jeder Manager weiß: Nur das Ziel ist das Ziel. Léonard van Grippe hilft Suchenden mit seinen aus der eigenen Erfahrung gewachsenen Hinweisen, den Fokus weg vom «ziellosen Weg» auf das «ziellose Ziel» zu richten. Als Naturwissenschaftler mit langer Meditationspraxis gibt er in diesem Handbuch mehr als 200 der wichtigsten Begriffe rund um Mystik und Erleuchtung ihre erfahrbare Bedeutung zurück.
Dieses Handbuch ist ein Muss für wahrhaftig Suchende!

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Weil die christlichen Kirchen jedoch auf ihrer Sichtweise beharren, versäumen sie bis heute die tiefere Erkenntnis, dass östliche und westliche Vorstellungen durchaus vergleichbar sind: Auferstehung, ewiges Leben, geistige Wiedergeburt im Westen, Samadhi, Nirwana, Moksha im Osten. Diese Bewusstseinszustände sind für alle Menschen erreichbar, darin sind sich alle spirituellen Schulen einig.

10. Ausbeutung

Menschen haben ihre Mitmenschen zu jeder Zeit ausgebeutet, meist materiell, sexuell, häufig auch mental oder emotional. Wir nennen das Sklaverei – ausgebeutet werden immer jene, die sich nicht wehren können, Minderheiten, gesellschaftlich und sozial Benachteiligte, besonders aber Frauen und Kinder.

Spirituelle Gemeinschaften sind geradezu prädestiniert für eine Kultur der Ausbeutung, denn ohne Hingabe und völlige Akzeptanz durch die Adepten gibt es ja kein spirituelles Wachstum. Sie sind die Paradiese für all diejenigen, deren Testosteronspiegel von Zeit zu Zeit überschwappt, deren Zölibat nicht zur Sublimierung des Sexualtriebes führte, oder für jene, die mit ihren hetero-, homo-, pädo- oder sonstigen »philischen« Gefühlen nicht zurande kommen.

Abhilfe zu schaffen, dürfte schwierig sein, eine bessere GRP(Gute religiöse Praxis) ist vielleicht am dringendsten empfohlen.

Sexuelle Ausbeutung wird häufig erst Jahre später öffentlich gemacht, wenn Scham dies überhaupt zulässt. Viele Opfer sexueller und anderer Übergriffe können die institutionelle Dimension ihres Einzelschicksals gar nicht erkennen und bleiben ihrer Kirche weiterhin treu verbunden. Das übersteigt jegliche Vorstellung Léonards und zeigt eindringlich die Co-Abhängigkeit von Opfer und Täter und die ungeheure Macht der Institutionen.

B

1. Baum des Lebens

Er war der »andere« Baum im Paradies; nicht der mit den verfluchten Äpfeln, sondern der, der die Menschheit wieder ins Paradies zurückführen würde. Nach dem Sündenfall{8} – Adam und seine Frau Eva hatten kräftig in die herrliche Frucht hineingebissen – wurden beide als Sünder aus dem Garten verstoßen und es musste verhindert werden, dass sie je wieder ins Paradies zurückfinden könnten. Gott ließ die Cherubim vor dem Garten Eden lagern, um den Weg zum Baum des Lebens vor den Menschen zu bewahren.{9} Seither schlagen sich alle Suchenden, die es bis vor die Tore des Paradieses geschafft haben, sinnbildlich mit diesen hochrangigen Engeln herum. Wie diese zu überlisten sind, weiß offenbar nur Gott. Vielleicht haben seine Stellvertreter auf Erden über die Jahre einige Tipps erhalten? Léonard weiß keinen. Viele spirituelle Lehrer, Gurus und Meister geben sich freilich so, als wenn sie Wesentliches darüber wüssten. Sie versammeln viele Schäfchen um sich und geben ihre Tipps an sie weiter. Liegt es nun an den Schäfchen, dass sie die Fingerzeige so selten erfolgreich umsetzen, sind die Tipps selbst nach Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht mehr wirksam oder gar die Tippgeber nur Scharlatane?

2. Bewusstsein

2.1. Einleitung

Über menschliches Bewusstsein zu schreiben, scheint ziemlich vermessen. Viele Berühmtheiten haben es getan, ohne wirklich Klarheit zu erreichen. Da das Phänomen des Bewusstseins immer noch als eines der größten ungelösten Probleme von Philosophie und Naturwissenschaft gilt, geht es Léonard nicht um neue Hypothesen, wie das Bewusstsein funktionieren soll, sondern um eine Klärung bekannter Begriffe, die – wie die Erfahrung zeigt – sehr individuell verstanden werden. Häufig wird »Bewusstsein« synonym mit »Verstand« oder dem englischen » Mind« verwendet. Descartes{10} »cogito ergo sum« – ich denke (nach), also bin ich –beleuchtet nur einen Teilaspekt des menschlichen Bewusstseins. Häufig werden auch nur das normale Wachbewusstsein, das Bewusstsein im Schlaf und das Nicht-Bewusstsein der Ohnmacht und des Todes unterschieden. Wir können scheinbar »Bewusstsein« nur so interpretieren, wie wir unser eigenes Bewusstsein wahrnehmen.

Léonard möchte auf weitere Aspekte des menschlichen Bewusstseins aufmerksam machen, damit sich die Lesenden und Léonard als Schreibender verständigen können. Die Begriffe, die Léonard verwendet und auch begründet, entspringen seiner eigenen Erfahrung, auch wenn sie möglicherweise etwas simpel sind, da und dort nicht ausreichend präzise und philosophisch oder theologisch nicht völlig korrekt erscheinen. Doch seit Jahrtausenden wurde über das menschliche Bewusstsein gerätselt und viele Autoren scheinen geradezu darauf erpicht, immer wieder neue Definitionen zu kreieren. Léonard legt hier nur ein Begriffsmodell vor, das er niemandem aufzwingen will. Er empfiehlt den Lesenden, wenigstens für einen Moment die eigenen Vorstellungen im Hintergrund zu belassen und erst einmal Léonards Darlegungen zu folgen.

Van Grippes Modellerklärt nichts grundsätzlich Neues, es versucht nur eine verständliche Ordnung in die Begriffe zu bringen, die seit alters her immerzu neu definiert und interpretiert wurden. Léonard knüpft an die umgangssprachliche Verwendung von »Bewusstsein« an und verwendet für die nachstehend erklärten Aspekte eine Skala von völlig »unbewusst« zu »etwas bewusst«, über »bewusst« zu »sehr bewusst» und weiter zum »höchsten Bewusstsein«. Léonard zeigt, dass sich mit einem Rückgriff auf die uralte Tradition von Körper, Geist und Seele die menschlichen Bewusstseinsaspekte verständlich beschreiben lassen. Die unterschiedlichen Bewusstseinsaspekte werden dabei graphisch miteinander verknüpft.

2.2. Bewusstseinsaspekte

2.2.1. Körper

Hier interessiert nicht die Materie, sondern das Bewusstsein des Körpers, beispielsweise das Tasten von Schnee oder das Spüren von Kälte im Körper. Ein Tänzer oder ein Musiker hat eine andere Wahrnehmung des Körpers als ein Intellektueller. Auch das Bewusstsein, das den Ablauf aller Körperfunktionen sicherstellt – das die Immunabwehr aktiviert oder die Zellteilung auslöst und das alle physiologischen Funktionensteuert – ordnet Léonard dem Körper-Bewusstsein zu. Die meisten dieser Funktionen wirken und vollziehen sich spontan, vom Individuum her betrachtet ohne unmittelbare Wahrnehmung. Dies alles geschieht unbewusst.

Deutlicher wahrnehmbar wird das Körperbewusstsein, wenn z. B. ein Bein »eingeschlafen« ist und die »Energie« wieder in das Bein zurückkehrt. Körperliche Schmerzen deuten auf eine Störung oder einen Stau im Energiefluss hin und dringen bis ins übliche Wachbewusstsein vor. Der Schmerz verschwindet, wenn sich die Blockierung des normalen Energieflusses löst.

Nach östlicher Auffassung sind sieben Chakrasdie Energiezentren im menschlichen Körper und somit Teile des Körperbewusstseins. Sie wirken äußerst subtil und können erfahrungsgemäß in seltenen Situationen direkt oder indirekt wahrgenommen werden.

2.2.2. Geist

Der Ausdruck Geist ist weitgehend christlich geprägt und hat als der »Heilige Geist« eine umfassende Übernatur innerhalb der göttlichen Trinität{11} erhalten. An dieser Stelle soll Geist jedoch nur als Über_begriff für Denken, Intelligenz, Erinnerung, Verstand, Vernunft oder Ratio stehen und bezeichnet all das, was landläufig im Kopf – also im Mind– passiert. Neurophysiologen sagen, alles finde im Gehirn statt, weil jede geistige, seelische oder körperliche Regung als Aktivität von Gehirnzellen gemessen werden kann. Léonard wagt den Vergleich: Zwischen Kaisten und Laufenburg am Rhein, an der Schweizer Grenze zu Deutschland, steht eine riesige Verteileranlage für die europäische Stromversorgung. Zu jedem Zeitpunkt wird hier elektrischer Strom zwischen dem nördlichen und dem südlichen Europa hin- und hergeschaltet. Würde jemand deshalb behaupten, Europa fände in Laufenburg statt? Das Gehirn ist zweifelsohne etwas wie eine Schaltzentrale. Aber wie sollte da die Suche nach dem Ursprung des Geistes in diesem Organ erfolgreich sein?

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