Leonard van Grippe - Mystik im Alltag

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Jede spirituelle Suche, jeder religiöse Weg müsste zu Freiheit und Wahrheit führen, zum Erwachen und zur Erleuchtung. Doch was heißt das wirklich, und warum geschieht dies offensichtlich so selten? Unzählige Menschen verbringen Jahre oder Jahrzehnte mit der ernsthaften Suche nach den entscheidenden Antworten zum menschlichen Leben. Diese sind jedoch kaum je auf dem Niveau des Wissensstandes des 21. Jahrhunderts n. Chr. zu erhalten. Mit den Jahren führt dies zu einer stillen Gewöhnung an die – zwar immer wieder erhellenden weisen – Sprüche und an die vertrauten Riten, aber nicht selten auch zu einer leisen Resignation. Wo ist der frühe Enthusiasmus geblieben? Warum begnügen sich so viele mit dem «Weg als Ziel»?
Jeder Sportler und jeder Manager weiß: Nur das Ziel ist das Ziel. Léonard van Grippe hilft Suchenden mit seinen aus der eigenen Erfahrung gewachsenen Hinweisen, den Fokus weg vom «ziellosen Weg» auf das «ziellose Ziel» zu richten. Als Naturwissenschaftler mit langer Meditationspraxis gibt er in diesem Handbuch mehr als 200 der wichtigsten Begriffe rund um Mystik und Erleuchtung ihre erfahrbare Bedeutung zurück.
Dieses Handbuch ist ein Muss für wahrhaftig Suchende!

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7. Astrologie 7. Astrologie Sie ist eine häufig genutzte Pforte in die Welt der Irrationalität. Vertreter dieser Zunft würden sich wahrscheinlich gegen diese Aussage verwahren, denn sie kämpfen seit Jahrzehnten für die wissenschaftliche Anerkennung ihrer Theorien. Auch Spiritualität und Religion sind Systeme, welche versuchen, auf die hinter allem liegende irrationale – oder richtiger – arationale Transzendenz hinzuweisen. Diese Funktion kann die Astrologie häufig viel unbelasteter erfüllen, weshalb auch im Curriculum Vitae Spiritualis das Geburtshoroskop von Léonard alias Swami Annapurna abgebildet ist. Gesunde Skepsis gegenüber der Deutung von Horoskopen ist ebenso wichtig wie ein klarer Kopf auf dem esoterischen Basar mit all seinen kommerziellen Auswüchsen{7} oder im Umgang mit religiösen Dogmen. Léonard weiß leider auch nicht, wo es sich ganz ohne deren Einflüsse leben ließe.

8. Atheismus 8. Atheismus Léonard wagt die Provokation im eigenen Lager: Atheist sein bedeutet, dass das Konzept Gott auch nicht richtig verstanden wurde, – »auch«, weil die meisten Religiösen an der gleichen Krankheit leiden. Der Atheist hat sich zwar vernünftigerweise von den weit verbreiteten religiösen Gottesbildern – der Herr mit dem Vollbart aus der Sixtinischen Kapelle – gelöst, aber auch seine Nicht-Gott-Vorstellung ist kaum besser. Ohne den Theismus der Religionen käme kein vernünftiger Mensch auf die Idee eines Atheismus. Der Glaube der Atheisten ist rein reaktiv und verrät eine ähnliche Bewusstseinsstruktur wie jene der religiösen Gottesgläubigen; beide verharren in dualistischem Denken.

9. Auferstehung 9. Auferstehung Die letzte große Erfahrung auf dem spirituellen Weg ist in der christlichen Lehre völlig missdeutet worden. Sie ist keinesfalls nur Jesus Christus und Maria oder bestimmten Heiligen vorbehalten. Solange in den gängigen exegetischen Vorstellungen verharrt wird, kann der allegorische Aspekt der christlichen Auferstehung nicht erkannt werden. Nach der Aufgabe aller Widerstände – »in deine Hände befehle ich meinen Geist« – stirbt, verschwindet oder löst sich das menschliche, individuelle Ego auf. Was daraufhin geschieht, ist nicht voraussehbar, sofern das Ego nicht wieder reaktiviert wird, was bedauerlicherweise meist passiert. Die Auferstehung, auch Erlösung genannt, ist die geistige Wiedergeburt, welche in die Mystik führt und mit dem physischen Tod nichts zu tun hat. Weil die christlichen Kirchen jedoch auf ihrer Sichtweise beharren, versäumen sie bis heute die tiefere Erkenntnis, dass östliche und westliche Vorstellungen durchaus vergleichbar sind: Auferstehung, ewiges Leben, geistige Wiedergeburt im Westen, Samadhi, Nirwana, Moksha im Osten. Diese Bewusstseinszustände sind für alle Menschen erreichbar, darin sind sich alle spirituellen Schulen einig.

10. Ausbeutung 10. Ausbeutung Menschen haben ihre Mitmenschen zu jeder Zeit ausgebeutet, meist materiell, sexuell, häufig auch mental oder emotional. Wir nennen das Sklaverei – ausgebeutet werden immer jene, die sich nicht wehren können, Minderheiten, gesellschaftlich und sozial Benachteiligte, besonders aber Frauen und Kinder. Spirituelle Gemeinschaften sind geradezu prädestiniert für eine Kultur der Ausbeutung, denn ohne Hingabe und völlige Akzeptanz durch die Adepten gibt es ja kein spirituelles Wachstum. Sie sind die Paradiese für all diejenigen, deren Testosteronspiegel von Zeit zu Zeit überschwappt, deren Zölibat nicht zur Sublimierung des Sexualtriebes führte, oder für jene, die mit ihren hetero-, homo-, pädo- oder sonstigen »philischen« Gefühlen nicht zurande kommen. Abhilfe zu schaffen, dürfte schwierig sein, eine bessere GRP (Gute religiöse Praxis) ist vielleicht am dringendsten empfohlen. Sexuelle Ausbeutung wird häufig erst Jahre später öffentlich gemacht, wenn Scham dies überhaupt zulässt. Viele Opfer sexueller und anderer Übergriffe können die institutionelle Dimension ihres Einzelschicksals gar nicht erkennen und bleiben ihrer Kirche weiterhin treu verbunden. Das übersteigt jegliche Vorstellung Léonards und zeigt eindringlich die Co-Abhängigkeit von Opfer und Täter und die ungeheure Macht der Institutionen.

B B 1. Baum des Lebens Er war der »andere« Baum im Paradies ; nicht der mit den verfluchten Äpfeln, sondern der, der die Menschheit wieder ins Paradies zurückführen würde. Nach dem Sündenfall{8} – Adam und seine Frau Eva hatten kräftig in die herrliche Frucht hineingebissen – wurden beide als Sünder aus dem Garten verstoßen und es musste verhindert werden, dass sie je wieder ins Paradies zurückfinden könnten. Gott ließ die Cherubim vor dem Garten Eden lagern, um den Weg zum Baum des Lebens vor den Menschen zu bewahren.{9} Seither schlagen sich alle Suchenden , die es bis vor die Tore des Paradieses geschafft haben, sinnbildlich mit diesen hochrangigen Engeln herum. Wie diese zu überlisten sind, weiß offenbar nur Gott. Vielleicht haben seine Stellvertreter auf Erden über die Jahre einige Tipps erhalten? Léonard weiß keinen. Viele spirituelle Lehrer, Gurus und Meister geben sich freilich so, als wenn sie Wesentliches darüber wüssten. Sie versammeln viele Schäfchen um sich und geben ihre Tipps an sie weiter. Liegt es nun an den Schäfchen, dass sie die Fingerzeige so selten erfolgreich umsetzen, sind die Tipps selbst nach Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht mehr wirksam oder gar die Tippgeber nur Scharlatane?

1. Baum des Lebens B 1. Baum des Lebens Er war der »andere« Baum im Paradies ; nicht der mit den verfluchten Äpfeln, sondern der, der die Menschheit wieder ins Paradies zurückführen würde. Nach dem Sündenfall{8} – Adam und seine Frau Eva hatten kräftig in die herrliche Frucht hineingebissen – wurden beide als Sünder aus dem Garten verstoßen und es musste verhindert werden, dass sie je wieder ins Paradies zurückfinden könnten. Gott ließ die Cherubim vor dem Garten Eden lagern, um den Weg zum Baum des Lebens vor den Menschen zu bewahren.{9} Seither schlagen sich alle Suchenden , die es bis vor die Tore des Paradieses geschafft haben, sinnbildlich mit diesen hochrangigen Engeln herum. Wie diese zu überlisten sind, weiß offenbar nur Gott. Vielleicht haben seine Stellvertreter auf Erden über die Jahre einige Tipps erhalten? Léonard weiß keinen. Viele spirituelle Lehrer, Gurus und Meister geben sich freilich so, als wenn sie Wesentliches darüber wüssten. Sie versammeln viele Schäfchen um sich und geben ihre Tipps an sie weiter. Liegt es nun an den Schäfchen, dass sie die Fingerzeige so selten erfolgreich umsetzen, sind die Tipps selbst nach Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht mehr wirksam oder gar die Tippgeber nur Scharlatane?

2. Bewusstsein 2. Bewusstsein 2.1. Einleitung Über menschliches Bewusstsein zu schreiben, scheint ziemlich vermessen. Viele Berühmtheiten haben es getan, ohne wirklich Klarheit zu erreichen. Da das Phänomen des Bewusstseins immer noch als eines der größten ungelösten Probleme von Philosophie und Naturwissenschaft gilt, geht es Léonard nicht um neue Hypothesen, wie das Bewusstsein funktionieren soll, sondern um eine Klärung bekannter Begriffe, die – wie die Erfahrung zeigt – sehr individuell verstanden werden. Häufig wird »Bewusstsein« synonym mit »Verstand« oder dem englischen » Mind « verwendet. Descartes{10} »cogito ergo sum« – ich denke (nach), also bin ich –beleuchtet nur einen Teilaspekt des menschlichen Bewusstseins. Häufig werden auch nur das normale Wachbewusstsein, das Bewusstsein im Schlaf und das Nicht-Bewusstsein der Ohnmacht und des Todes unterschieden. Wir können scheinbar »Bewusstsein« nur so interpretieren, wie wir unser eigenes Bewusstsein wahrnehmen. Léonard möchte auf weitere Aspekte des menschlichen Bewusstseins aufmerksam machen, damit sich die Lesenden und Léonard als Schreibender verständigen können. Die Begriffe, die Léonard verwendet und auch begründet, entspringen seiner eigenen Erfahrung, auch wenn sie möglicherweise etwas simpel sind, da und dort nicht ausreichend präzise und philosophisch oder theologisch nicht völlig korrekt erscheinen. Doch seit Jahrtausenden wurde über das menschliche Bewusstsein gerätselt und viele Autoren scheinen geradezu darauf erpicht, immer wieder neue Definitionen zu kreieren. Léonard legt hier nur ein Begriffsmodell vor, das er niemandem aufzwingen will. Er empfiehlt den Lesenden, wenigstens für einen Moment die eigenen Vorstellungen im Hintergrund zu belassen und erst einmal Léonards Darlegungen zu folgen. Van Grippes Modell erklärt nichts grundsätzlich Neues, es versucht nur eine verständliche Ordnung in die Begriffe zu bringen, die seit alters her immerzu neu definiert und interpretiert wurden. Léonard knüpft an die umgangssprachliche Verwendung von »Bewusstsein« an und verwendet für die nachstehend erklärten Aspekte eine Skala von völlig »unbewusst« zu »etwas bewusst«, über »bewusst« zu »sehr bewusst» und weiter zum »höchsten Bewusstsein«. Léonard zeigt, dass sich mit einem Rückgriff auf die uralte Tradition von Körper, Geist und Seele die menschlichen Bewusstseinsaspekte verständlich beschreiben lassen. Die unterschiedlichen Bewusstseinsaspekte werden dabei graphisch miteinander verknüpft.

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