Ted Moré - Kinderlandverschickung

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Junka erlebt schon mit acht Jahren die Kinderland-Verschickung mit einem Aufenthalt von sechs Wochen in Hamburg. Später kommen noch zwei weitere Verschickungen und Aufenthalte in Oberbayern dazu. Die Eindrücke an den verschiedenen Aufenthaltsorten und das Kriegsende nehmen Einfluss auf seinen Lebensweg. – Dies ist Band 2 der Reihe «Es war einmal im Ruhrpott!».

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„Was denn?“

„Dat mit die Leutschach!“

„Die wohnt doch in dat Haus wat dem Blödmann gehört! Der is doch immer besoffen!“

„Ja, und die Leutschach holt Wasser aufen Flur, da kommt er raus und sacht für ihr „Dumme Sau“, mainze meine Frau ist die Putzfrau für dich? Wasser holen und den ganzen Flur Vasaun? Dann hatta ihr wohl eine geklebt und die hat den Eimer Wasser fallen lassen und ist in ihre Wohnung. Da issa ihr einfach nach und hat schlafuttert und geschnauzt sie soll ihre Klamotten packen und auße Bude verschwinn! - Da is woll ihr Mann, der hat doch nur ein Ahm außen Kriech nach Hause gebracht, da is der außen Bett, weila Nachtschicht hat. Dä is doch Schrankenwärter beide Zechenbahn. Da hatte den angebrüllt und verdammten Krüppel für ihn gesacht und wollte ihn anne Wäsche. Abba dä Leutschach der hat in ein Ahm so fiel Kraft wie andere in zwei Beine und hat ihm auße Wohnung aufen Flur gehauen. Da hat dat Aaschloch die Pollezei geholt und die is gekomm!“

„Und dann?“

„Und dann? Du daafs doch in Deutschland nich einen Kriegsinvaliden wat antun. Da machse dich strafbar!“

„Wat ist mit Lutschacks?“

„Die sinn ausgezogen!“

„Wohin?“

„Irgenzwo da inne Nähe von Markt!“

„Sso!“

„Also weiß Bescheid. Bis die Tage!“ und die Frau geht und Donna Clara weiß was Neues für Wadeck, wenn der von der Arbeit heimkommt.

Junka aber hat auch was zu erzählen, denn ein paar Wochen später fällt der Kerl der kleinen Buben verhaut und sich an fremden Frauen vergreift vom Dach seines Stallgebäudes und bricht sich den Hals, und da stellt man fest: Sein Haus ist auch versoffen!

So tut der liebe Gott auch manchmal Gutes für kleine Buben.

Weiter mit Markt und so.

Donna Clara ging nun nicht mehr putzen. Es holte sie in der Frühe Irgendwer ab als Verkäuferin für Obst und Gemüse auf einem Wochenmarkt in der näheren oder weiteren Umgebung. Sie entwickelte sich zu einer guten Verkäuferin und war täglich unterwegs. Sie brachte auch jeden Tag etwas mit was man für den Mittagstisch und auch als Beigabe zum Abendbrot essen konnte. Das brachte halbverwelkte Radieschen, „angestoßenes Obst“, welken Salat oder Spinat dem eine Volltaufe mit Wasser auch keine Frische zum Verkauf mehr zurückgab, dass man aber immer und ohne Furcht essen konnte, und es brachte manche Kiste Grünzeug das Opa Wadeck an die Karnickel verfutterte.

Einmal, als Donna Clara für Tante Fienchen auf dem Markt verkaufte ging Junka nach dem „Einpacken“ auf dem Markt mit zu Tante Fietchen, es ergab sich halt, und da kam ein Mann mit etwas Hinkebein. Der nahm sich einen zweirädrigen Handkarren, bepackte den mit Gemüse und Obst und einer Waage mit Gewichten und Tüten dazu. Tante Fienchen schrieb genau auf was er alles auflud, und dann schob er los in die „Kolonie“ zum Hausieren. Angekommen schwang er eine Handglocke und brüllte: „Obst und Gemüse!“ - „Frische Äpfel!“ - „Oma Lutschbirnen!“ Und der Mann verkaufte. Er hatte Junka eingeladen mitzufahren und Junka fuhr nicht, er ging, stolz wie „Oskar“ neben dem Mann her. Nur, als der Wagen ziemlich leer war fuhren sie wieder zurück zu Tante Fienchen und da durfte Junka aufsitzen und wurde gefahren. Bei Tante Fienchen gab es eine Abrechnung und der Mann behielt Geld für sich und für seine Arbeit. So erfuhr Junka schon in sehr jungen Jahren was vom Verkauf.

Eine andere Sache kam dazu. Der eine oder andere Händler nahm Junka mit seinem Auto mit Bananen aus der Reife zu holen, Da war in Herne-Horsthausen, nahe bei der Zeche „Großer Fritz“ eine Bananenreife. Da drinnen hingen in verschiedenen Räumen mit vielen, kleinen Gasflämmchen Bananenstauden von Haken herunter zum Reifen. Die Stauden mussten umgehangen werden, dass sie von leicht angewärmt bis zur goldgelben Reife kamen. Dann wurden die Stauden mit einem scharfen Messer getrennt und gewogen und in Kisten gesteckt die der Käufer mitnahm. Vollreife Bananen landeten in einer „Abfallkiste“, da durfte sich Junka bedienen. Das tat er gerne, denn die überreifen Bananen schmecken besonders süß.

Der Schönling.

Junka kam Ostern „Siebenunddreißig“ in die Schule mit einem eleganten Tornister aus dickem Leder. Der sollte wohl einige Jahre halten. Aus dem Tornister bammelte an einem gehäkelten Band der weiße Tafellappen den man brauchte die Schiefertafel im Holzrahmen zu putzen und für neue Buchstaben und Zahlen Platz zu schaffen.

Der Anfangsbuchstabe im Lehrstoff war das i und deshalb hießen „Erstklässler“ auch i-Männchen. I-Mädchen gab es nie. Da redete man herum mit i-Männchen-Klasse und so.

Der Klassenlehrer besaß sämtliche Sympathien von Junka und Junka mochte den Schulbetrieb und betrieb ihn mit Lust und Liebe wie man das allgemein erwartete.

Mit dem Schulbeginn endete für Junka die ungebundene Kinderzeit. Ab nun stand er in einer täglichen Pflicht wie die großen Leute auch. Er ging mit stolzgeschwellter Brust da hinein.

Eigentlich bestand eine Schulpflicht darin, dass sie mit sechs Lebensjahren begann und mit vierzehn Jahren endete. Demnach musste eine achtjährige Schulzeit da sein, aber das war so ein Ding das der Schüler Junka nie richtig in den Griff bekam.

Die Weißenburgschule hatte drei Stockwerke mit hohen Schulzimmern und in jedem Stockwerk zwei Klassen. Eine Klasse bekam Unterricht unter dem Dach, im vierten Stockwerk, aber „nichts Genaues konnte man nicht sagen“. Demnach hatte es im Haus nur sieben Klassen. Von einer achten Klasse hörte man nichts. Man sprach undeutlich von Pflichtjahr bei Mädchen, aber Buben wurden doch im Haushalt nicht gebraucht? Eine Frage die für Junka ungelöst blieb.

Die oberste Klasse, demnach die siebte, kommandierte ein Rektor Neuvater mit leicht gewelltem Haar und wie Junka feststellte leicht geölt. Der stand in geputzten Halbschuhen und seine Waden, die Gehwerkzeuge, umhüllten karierte Socken passend zu Knickerbockerhosen und einer Jacke aus dem gleichem Stoff, und an manchen Tagen war alles passend mit langer Hose. Das Oberhemd verdeckte größtenteils ein ärmelloser Pullover und eine Krawatte ahnte aus der spitzen Pullover-Öffnung.

An manchen Tagen, und davon gab es eine Menge, erschien der Rektor in einer braunen Uniform mit Schirmmütze und Stiefeln, von deren Vorschriften und Zugehörigkeit Junka nie erfuhr. Der Rektor demonstrierte irgendwie so seine Parteizugehörigkeit.

Dieser Rektor verbarg in seiner Hose einen Reitstock, wie die Buben sagten und man konnte sich ausrechnen, dass dieses Instrument auf eine stramme leichte Hose eingedroschen schmerzhaft, sogar sehr schmerzhaft sein konnte, musste oder sollte. Verschiedene Buben konnten ganze Arien davon singen, denn sie forderten immer mal wieder Prügel heraus. Dann zog dieser Rektor Schönling einfach den Stecken aus der Hose und drosch drauf los. Manchmal fand in Junkas Klasse auch so eine Art Standgericht statt, wenn die Buben der höheren Klassen irgendwas „ausgefressen“ hatten. Dann prügelten beide: Junkas Klassenlehrer und Rektor Schönling, aus den „bösen“ Buben Geständnisse heraus die teils unverständlich im Raum standen, aber offensichtlich den Lehrern Gewissheit brachten.

Und bei der Gelegenheit fiel Rektor Schönling besonders auf und erntete davon bei Junka einen Hass der Sonderklasse. Er mochte den Rektor nicht. Junka bekam nie Prügel, schon gar nicht von diesem Schönling.

Schulkinder bekamen in verschiedenen Läden, bestimmt in solchen die Schulartikel wie Ranzen, Tafeln, Schulhefte, Bleistifte und Radiergummi verkauften einen Stundenplan geschenkt. Den Stundenplan schrieb der eine oder andere Lehrer an die Tafel zum Abschreiben. Die Schulkinder erfuhren den Zweck des vorgedruckten Stundenplans mit der dekorativen Fassung und schrieben ab. Und damit hatte sich der Fall. Man konnte sich felsenfest darauf verlassen, dass dieser Stundenplan höchstens zur Dekoration irgendwo herumhing. Aber kein Mensch, nicht einmal der Lehrer, der Erfinder, kümmerte sich um das was er vorgegeben hatte. Der Unterricht hatte mit dem Stundenplan nichts zu tun.

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