Ted Moré - Kinderlandverschickung
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Ein anderer Zeitvertreib ist der Kreisel der mit einer Peitsche angetrieben wird. Die Härte dazu ist der Eisdopp. Größer als der Kreisel, mit gusseiserner Spitze und so rollt er ab von einer Schnur in die er sorgfältig eingerollt ist. Es gab auch das Pinnchen kloppen. Ein Rundholz vorn und hinten angespitzt liegt quer über einer länglichen Vertiefung und wird von da mit einem Stecken per Hub in die Luft geschleudert, dann schlägt man mit dem Stecken unter das angespitzte Holz und hält es mit Schlägen in der Luft bis es runterfällt. Jeder Treffer zählt, und wer die meisten Treffer hat ist Sieger.
Da war aber auch Garnichts dabei das er mitbrachte an den Albert-Leo-Schlageter-Platz. Er hatte einen Sandkasten und sein Dreirad. Damit spielten auch die Kinder die ihn besuchten. An Regentagen spielte er allein mit seiner Burg und den Soldaten deren Zahl und auch Fahrzeuge sich jährlich zum Weihnachtsfest erhöhten. Aber Brennball und Schlagball? Nein, solche Spiele kannte er nicht. Andererseits ermöglichte die Ruhrstraße mit der unebenen Straßenbelegung auch solche Spiele gewiss nicht.
Nun kamen die Ostertage in der neuen Umgebung und Junka suchte zum ersten Mal Ostereier im neuen Garten, und das gefiel ihm sehr. Die Furchen der Gärten sahen stramm aus wie gegossene Soldaten und sie wichen keinen Gedanken nach links oder rechts. So korrekt kann nur wer sein der sich vor seinen Nachbarn nicht als Versager hinstellen wollte. Die Gärten sollten zusätzlich Lebensmittel für den täglichen Gebrauch bringen, aber es sah teilweise so aus, dass sie auch dazu da sind zu Festlichkeiten den Kauf von irgendwelchen Blumen zu verhindern. Das aber reichlich. Junka imponierten die geraden Linien und das frische, keimende Grün des Frühlingsfestes Ostern. Dazu die bunten übersüßten Ostereier, das Pappdeckel-Ei mit der eingebauten Überraschung. Was will ein Junge mehr. Es gefiel ihm so gut, dass es in diesem Jahr vor seinem Schulbeginn seine liebsten Ostern wurden.
Die neue Umgebung gefiel ihm sehr. Sie war halt ganz einfach etwas besser und er musste deshalb öfter bei Begrüßungen einen „Diener“ machen.
All diese Spiele der Kinder, die Junka allerdings nicht immer gerne tat, wurden schon mal unterbrochen, dadurch dass Junka eine Besorgung zu erledigen hatte, oder für Donna Clara irgendwo hinmusste. Das musste er, wenn auch ungern, tun. Solche Gänge gestalteten sich oft als unangenehm. Es gab da nämlich Unterschiede die sich durch einen besonderen Unterscheidungsgrad auswiesen. Es gab Einkäufe in einem Laden in dessen Nähe sich eine angriffslustige Menge Kinder herumtrieb. Auch erschienen manche Erwachsene die konnten beim besten Willen keine Kinder leiden und betrachteten sie als böse Feinde die erzogen werden mussten, was sie oft hinterhältig und böse versuchten.
Junka ging schon mal mit Donna Clara zu Besuch zu einer Tante Mia Bortelstein. Die hatte drei Kinder die aber meistens nie da waren, wenn Junka zu Besuch kam. Sie lernten irgendwo in einer besseren Schule die in der Nähe ihrer „berühmten“ Großeltern lag, so dass die Kinder oft den ganzen Tag über bei den Großeltern blieben. Er lernte sie auch nie genau oder überhaupt kennen, aber Tante Mia machte irgendeinen Eindruck auf Donna Clara und beide verkauften auf dem Markt, zumal Tante Mias Brüder auch einen Handel mit Obst und Gemüse betrieben.
Die Nachmittage bei Tante Mia erfüllten sich mit Zigaretten rauchen und Kaffee trinken, Tante Mia war eine starke Raucherin, Donna Clara rauchte, weil sie sich dann irgendwie vorkam. Sonst nichts. Nur, Tante Mia war was Besonderes, denn Donna Clara kochte zu diesen Gelegenheiten echten Bohnenkaffee und nicht halb Kathreiners und ein viertel Lot Bohnen.
Noch eine Episode.
Tante Mia wohnte mit Familie in einem großen Haus in der Overberg Straße. Unten im Haus war ein Kolonialwaren-Laden der das ganze Haus mit seinen verschiedenen Gerüchen einnebelte. Manchmal roch es nach Petroleum, manchmal nach Fisch und manchmal undefinierbar. Da Parterre ein Laden vermietet war blieb als Hauseingang nur der Gang über den Hof. Da baute der Hausherr vor den Hauseingang einen Windfang aus Holz, ohne Fenster, den man durch einen Wind abhaltende Tür betreten musste, um dann drei Treppenstufen höher die Haustür zu erreichen. Manchmal erreichte man, dass man die Treppenstufen erreichte, wenn man schnell, während die Tür langsam zu fiel, im Hellen die Treppen erreichte. Da geschah es schon mal, dass die Holztür, vielleicht durch einen Stein oder durch ein Stück Holz am Zuklappen gehindert wurde. Dann stand da, wie aus dem Boden gewachsen, der Kerl da der das Sagen hatte, vielleicht gehörte ihm auch das Haus, und der stellte Fragen ob man sich denke, dass er für die dusselige Landschaft rundherum heizen würde, und ähnliche Spinnereien. Recht unangenehm für kleinere Buben.
Nun musste Junka noch einmal da hin und an einem Abend.
Es schien der Mond. Junka versuchte den Trick mit der Tür, denn es gab kein Licht im Treppenhaus. Also Tür auf rein und los, da geht noch eine Tür auf „Patsch“ haut ihm einer eins ins Gesicht. Junka strauchelt und stolpert irgendwie die Treppe hoch, knallt vor eine Bretterwand, fällt die drei Stufen, die er soeben genommen hat, runter, knickt mit einem Bein um und stolpert über das andere. Er verliert das Gleichgewicht und saust mit seinem gesamten Gewicht durch die offene Tür nach draußen. Er hört nur noch die Worte „Verdammter Sauhund!“ und „Hier Kommsse mich nich ma inne Bude!“ Dann kracht die Tür ins Schloss.
Was soll er tun? Sechs Jahre alt, keine Beziehungen zu starken Männern die gerne sagen: “Bloß keinen Streit vermeiden?“- Junka redete sich zu Hause bei Donna Clara glaubhaft so aus, dass die Haustür verschlossen gewesen sei und er nichts ausrichten konnte.
Das Schicksal ist so eine Sache. Die Rachegedanken eines kleinen Jungen sind auch nicht gerade fantasielos. Sie gehen von „dicke Steine schmeißen“ bis „Warte mal, wenn ich groß bin!“ Weiter kaum.
Bisweilen ist die Zeit auf solche Dinge eingestellt und sagt sich: „Eine kalte Rache schmeckt viel besser!“ Und da steht wohl Einer über den Wolken der für geprügelte kleine Jungen immer eine Überraschung bereithält. Der macht verkniffene Augen, wenn er Kerle sieht die eng an einem Haus vorbeigehen, wenn da eine Frau auf der Fensterbank steht und ihre Fenster putzt. So sah Junka den Typen der ihm eine reinhaute und dachte sich was: „Der kuckt Frauen unter die Kleider, weil er wissen will was die für Unterhosen haben!“ Junka verbreitete das unter seinen Kumpels und die sagten dazu: „Die Drecksau!“ Und einer wusste noch was und sagte: „Die verkommene und versoffene Drecksau!“
Für diese Volksbeobachter hat die ordentliche Hausfrau immer eine Überraschung bereit, denn sie trägt für Arbeiten im Freien einen gepflegten, warmen, zwei-rechts-zwei-links- gestrickten Schlüpfer der fast bis zu dem Knieen geht. Männer nennen so eine Unterhose einen „Liebestöter“!
Und Junka nahm sich was vor. Er stellte sich vor Donna Clara putzt die Fenster und der Sauhund kommt daher, und wenn er gerade unter dem Fenster steht, dann gibt Junka dem Wassereimer einen Schubs und dann kriegt der den auf den Kopf. Und er nimmt sich vor darauf in Zukunft zu achten und lauert.
Doch wie bemerkt, kleine Buben haben den lieben Gott als Freund.
Im besagten Haus holen die Mieter sich das Wasser aus einem Wasserhahn auf dem Flur. Da steht dann das Wasser in der Wohnung auf einer Wasserbank im weißen Emaile-Eimer mit einem danebenliegenden Schöpflöffel, aus dem Durstige auch mal schnell einen großen Schluck trinken.
Das Geschehnis, von dem hier berichtet wird, liegt in der Zeit da Junka noch in der Düppelstraße wohnt. Da steht Donna Clara auf der Fensterbank des Fensters zur Straße hin als eine Bekannte des Weges kommt und nach dem Üblichen: „Bisse am Fenster am Putzen?“ mit „Hasse schon gehört?“
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