Wulf Köhn - Update

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Deutschland im Jahre 2034. Die Welt ist weitgehend digitalisiert und abhängig von den großen Konzernen.
Der Schnüffler Hano Qwertz verliert durch ein von seiner Firma verschuldetes unheilvolles Ereignis seine speziellen Fähigkeiten und wird nach Kanada zu einem Update beordert, doch der Flug dorthin verläuft völlig anders als erwartet.
Wieder einmal wagt der Autor Wulf Köhn einen satirischen Blick in die zeitnahe Zukunft. Der Roman «Update» ist Zukunftsvision, Abenteuer- und Liebesgeschichte gleichzeitig.

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„Wie dem auch sei“, stellte die Flugbegleiterin fest, „Sie sind nun einmal da, also müssen wir sie auch irgendwo unterbringen. Kommen Sie mal bitte mit!“

Hano folgte ihr zur Pantry, wo sie ihn bat, vor dem Vor­hang zu warten. Das gab ihm Gelegenheit, die ganze Standard Class zu überblicken. Er war sich sicher, vorhin elf Plätze je Reihe gezählt zu haben. Jetzt waren es nur noch 10 Sitze, davon vier zwischen den Gängen. Sollte er sich so geirrt haben? Andererseits war ein Irrtum ausge­schlossen, denn er hatte ja einen Platz gehabt – der jetzt allerdings nicht mehr vorhanden war. Das galt aber auch für alle anderen Mittelplätze. Wo waren die rund 50 Pas­sagiere, die dort gesessen hatten?

Durch den geschlossenen Vorhang konnte er jedes Wort verstehen, obwohl die Flugbegleiterin sich Mühe gab, leise zu sprechen. Von seinen besonderen Fähigkeiten wusste sie ja nichts.

Der Purser Harald Gniesewitz teilte gerade die Kabinen­crew ein. Die erste Mahlzeit sollte serviert werden.

„Wir haben einen überzähligen Passagier an Bord“, mel­dete die Flugbegleiterin.

„Einen Blinden Passagier?“, fragte Gniesewitz. „Wie soll das möglich sein?“

„Schauen Sie selbst!“ Sie hielt ihm ihre Bordchipkarte hin. Er zog diese durch einen Schlitz und überzeugte sich, dass der Mann vor dem Vorhang gar nicht exis­tierte. Er war nicht nur für diesen Flug nicht gemeldet, sondern es gab ihn gar nicht. Das war unmöglich. Jeder legale Mensch hatte eine gespeicherte Identität. Der hier nicht!

Das bedeutete, dass er illegal war. Doch wie war er an Bord des Flugzeugs gekommen? Die Sicherheitsmaßnah­men ließen dies gar nicht zu!

Der Purser musste eine Entscheidung treffen, bei der er schlichtweg überfordert war. Das war Sache des Flugka­pitäns.

„Hier Gniesewitz, Kapitän, wir haben eine illegale Per­son an Bord!“, teilte er über Intercom mit.

Kapitän Hovman überprüfte gerade mit seinem Kopilo­ten die Koordinaten des Autopiloten und liebte keine Unterbrechung.

„In die Krankenstation!“, befahl er kurz und knapp und unterbrach das Gespräch wieder.

„Er soll in die Krankenstation!“, gab Gniesewitz an die Flugbegleiterin weiter. „Ich mach das selbst!“

Die Krankenstation wurde auch als Arrestraum benutzt, wenn ein Passagier mal ruhiggestellt werden musste. Sie befand sich im Crewbereich, der für Passagiere sonst nicht zugänglich war.

Hano hatte alles mit angehört und folgte dem Purser bereitwillig. Er verstand die Welt nicht mehr, und jetzt hielt man ihn sogar für krank … oder verrückt!

Gniesewitz führte ihn die Treppe zum VUC-Bereich hin­auf. Dort wurden die VIPs betreut. Hano sah erstaunt die bequemen Polstermöbel, die vollautomatisch in Schlaf­liegen umgewandelt werden konnten. Im hinteren Teil gab es nicht nur Toiletten, sondern auch Duschkabinen und einen Whirlpool, in dem sich gerade ein fetter Mann mit zwei vollbusigen Damen amüsierte. Ja, so konnte das Reisen Spaß machen!

Am Ende des Ganges befand sich eine unauffällige Tür, die vom Purser mit einem Spezialschlüssel geöffnet wurde. Eine Fahrstuhltür öffnete sich. Der Lift brachte sie weiter nach oben zu den Mannschaftsruheräumen. Mehrere Liegen standen bereit, doch zurzeit war alles leer. Eine Tür war mit einem grünen Kreuz gekennzeich­net. Offensichtlich die Krankenstation. Gniesewitz schob Hano hinein. „Machen Sie es sich bequem!“, sagte er höflich. Dann schloss er die Tür und verriegelte sie von außen. Hano war gefangen.

Außer einem Bett mit mehreren Decken befanden sich nur noch ein Hocker in dem Raum und ein Waschbecken an der Wand. Das war auf jeden Fall besser als in den engen Sitzreihen der Standard Class. Zufrieden streckte sich Hano auf dem Bett aus und war nach kurzer Zeit ein­geschlafen.

Interkontinentalflug

Das Großraumflugzeug IK32 gehörte zu der seit 2032 für Interkontinentalflüge genutzten Baureihe, die sich wegen ihrer Wirtschaftlichkeit bewährt hatte. Es war mit einer Reisegeschwindigkeit von maximal 300 km/h nicht gerade schnell, doch die Kapazität von bis zu 1235 Pas­sagieren hob den Nachteil wieder auf, zumal der Energie­verbrauch sehr niedrig war.

Das Antriebssystem beruhte auf der Nutzung der globa­len Magnetfelder, welche den ganzen Erdball umspan­nen. Sobald die 155 Meter lange Maschine mithilfe der Starttriebwerke die Reisehöhe von etwa 17 Kilometern erreicht hatte, „schwamm“ sie sozusagen auf der Tropos­phäre unterhalb der Stratosphäre. Bei etwa 300 km/h war sie dort fast schwerelos, wobei die Anziehungskraft der Erde aber weiterhin wirksam war, sonst würden die Men­schen im Innern der Maschine hilflos herumschweben.

Das ist hier etwas laienhaft beschrieben, man kann es aber mit der Funktionsweise einer Magnetschwebebahn vergleichen, welche durch Magnetfelder von der Erde abgestoßen wird. Beim IK32 war das genauso, nur eben 17 Kilometer höher.

Diese Technik lohnte sich natürlich nur über sehr lange Distanzen, da sie ausschließlich in großen Höhen anwendbar war. Die meiste Energie wurde für Start und Landung verbraucht. Auf Reisehöhe gewann die Maschine ihre gesamte Energie aus den unerschöpflichen Magnetfeldern. Aus diesem Grunde hatte man die Groß­raumflugzeuge entwickelt. Die IK32 war immerhin mehr als doppelt so lang wie der frühere Airbus A380. Die äußere Form ähnelte aber mehr einem Zeppelin vergan­gener Zeiten. Der Rumpf bestand aus mit Helium aufge­schäumtem Aluminium, das dadurch fast schwerelos war. Die Wirkung ließ natürlich nach, je höher die Maschine flog, doch beim Start benötigte sie nicht viel mehr Energie als ein Luftballon, den man in die Höhe schnipst. Auf riesige Tragflächen konnte man deshalb verzichten. Die verbliebenen Stummel dienten auch nur noch der Navigation, wobei dem Höhenruder am Heck die größte Bedeutung zukam.

Die IK32 beförderte Passagiere in zwei Etagen mit drei Preisklassen, wobei die UC und die VUC sogar einen gewissen Luxus zuließen, was Hano bereits gesehen hatte. Doch davon konnten die SC-Passagiere nur träu­men. Trotzdem waren auch für diese Menschen Reisen von Kontinent zu Kontinent erschwinglich geworden. Ein paar Stunden, eingezwängt in engen Sitzreihen, nahm man schon mal hin, wenn am Ende ein Urlaub auf einer Südseeinsel wartete.

Über all diese Technik hatte sich Hano bisher keine Gedanken gemacht. Damit stand er auf einer Ebene mit den meisten anderen Flugreisenden. Wer interessiert sich schon dafür, warum ein Flugzeug wirklich fliegt?

Außerdem lag er im Augenblick auf einem bequemen Bett und schlief. Damit ging es ihm besser als seinen Mitreisenden aus der Standard Class.

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