Wulf Köhn - Update

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Update: краткое содержание, описание и аннотация

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Deutschland im Jahre 2034. Die Welt ist weitgehend digitalisiert und abhängig von den großen Konzernen.
Der Schnüffler Hano Qwertz verliert durch ein von seiner Firma verschuldetes unheilvolles Ereignis seine speziellen Fähigkeiten und wird nach Kanada zu einem Update beordert, doch der Flug dorthin verläuft völlig anders als erwartet.
Wieder einmal wagt der Autor Wulf Köhn einen satirischen Blick in die zeitnahe Zukunft. Der Roman «Update» ist Zukunftsvision, Abenteuer- und Liebesgeschichte gleichzeitig.

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„Wie konnte das passieren?“, überlegte Hano. Auf seine Ohren schien der Test keine Auswirkungen gehabt zu haben.

„Die Wirkstoffe, an denen wir arbeiten, können in zwei Richtungen eingesetzt werden. Entweder sie aktivieren durch die Belebung untätiger Synapsen zusätzliche Gehirnzellen oder sie legen genau definierte Teile des Gehirns auf Eis. Die Gehirnzellen werden nicht zerstört, doch die Synapsen werden gelähmt. Die Zellen werden einfach nicht erkannt und sind deshalb ausgeschaltet. Man kann sie jederzeit wieder aktivieren.“

Hano atmete auf. „Dann bekomme ich also meinen Geruchssinn wieder?“

„Das ist nicht so sicher“, dämpfte Robert die Hoffnung. „Erstens wissen wir noch nicht, warum das Experiment missglückt ist, und zweitens haben wir das Gegenmittel noch nicht in der Erprobungsphase. In deinem Fall ist es besonders kompliziert. Statt der Aktivierung zusätzliche Gehirnzellen, die für den Hörbereich zuständig sind, wurden deine Riechzellen deaktiviert – hoffentlich nicht zerstört!“, fügte er hinzu.

„Und wie soll ich mich jetzt verhalten?“, fragte Hano.

„Wir versuchen es erst einmal mit einem ID-Update, dabei erfahren wir vielleicht etwas mehr.“

Hano fasste automatisch an die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Dort konnte er den linsengroßen Chip fühlen, der jedem legalen Bürger gleich nach der Geburt eingesetzt wurde. Damit konnte er sich überall legitimieren. Ab und zu wurde die Soft­ware durch ein Update auf den neuesten Stand gebracht. Das geschah unauffällig bei einer Benutzung der vielen Sensorflächen, die es überall gab: in Supermärkten, öffentlichen Verkehrsmitteln, an Türöffnern, Automobi­len, eben überall, wo man sich identifizieren musste. Das klappte hervorragend.

Hano legte erneut seine Hand auf die Sensorfläche. Das Stundenglas erschien neben Robert auf dem Bildschirm mit dem Hinweis: „Update wird durchgeführt. Das kann etwas länger dauern. Bitte lassen Sie die Hand auf dem Sensor liegen.“

Doch schon wenige Sekunden später wurde der Hinweis „Update abgeschlossen“, eingeblendet. Im gleichen Moment überwältigte Hano eine Geruchswelle. Sein Geruchssinn war wieder da, und nach der Zeit der Geruchslosigkeit empfand er ihn stärker als je zuvor.

„Es hat geklappt!“, lächelte Robert. „Wir haben dich neu programmiert, und deine Riechzellen zusätzlich ver­stärkt. Hoffentlich kommst du damit klar!“

Hano war alles recht. Hauptsache, er konnte wieder rie­chen.

Es klingelte Sturm an seiner Wohnungstür. Wer wollte denn jetzt etwas von ihm? Er erwartete keinen Besuch. Ahnungslos öffnete er die Tür und Luzie drängte sofort herein. Diesmal war ihr Geruch noch unerträglicher, und Hano geriet in Panik. Wiederholte sich jetzt alles?

Luzie begann sofort loszuzetern: „Das war ja eine Frech­heit, was man mit mir gemacht hat!“, legte sie los. „Ich gehe ahnungslos zu dem Treffen und werde von dem Ober zu einem ekelhaften Kerl geschickt, der sofort begann, meine Hand zu küssen – nein, nicht nur die Hand – den ganzen Arm schlabberte er mir voll! Das war ekel­haft! Ich hatte sofort genug und verließ das Lokal, nicht ohne ihm noch eine saftige Ohrfeige verpasst zu haben. Vor der Tür rief ich INTESCO an, wo man mir gestand, dass es eine Verwechslung gegeben hatte. Man verriet mir auch Ihre Anschrift. Zum Glück stand ich ja noch vor der Tür. Und da bin ich jetzt! Ich hoffe, das läuft hier alles etwas seriöser ab. Sie sehen mir nicht gerade wie ein Lustmolch aus.“

Hano war es nicht gelungen, den Redeschwall zu unter­brechen, vor allem, als er bemerkte, dass er schon wieder nichts mehr riechen konnte. Nach der kurzen überwälti­genden Duftwelle, auf der Luzie sich hereingedrängelt hatte, war seine Nase wieder wie betäubt. Das war zuge­geben noch besser als der Gestank von Luzie, aber trotz­dem katastrophal für ihn. Was sollte er jetzt tun? Sie sah auch nicht so aus, als würde sie sich einfach abschieben lassen.

Er bat sie zunächst in sein Wohnzimmer, und sie nahm auf dem Sofa Platz. Während sie geduldig wartete, ging er in sein Arbeitszimmer und nahm erneut Kontakt zu Robert auf.

„Was soll ich jetzt tun?“, fragte er. „Die Luzie Schmick ist in meine Wohnung eingedrungen und hat schon wie­der meinen Geruchssinn zerstört. Wie konntet ihr sie mir nur auf den Hals schicken? Das musste euch doch klar sein!“

Robert nickte unverbindlich. „Ich sehe ein, das war ein Fehler. Wir führen jetzt trotzdem den Test durch.“

„Aber ich kann doch nichts mehr riechen!“, protestierte Hano.

„Dann tust du eben, als ob, und protokolliert alles. Wir werten es dann schon aus. Über deinen Geruchssinn unterhalten wir uns später.“

Hano befolgte alle Weisungen, füllte nach Luzies Anga­ben den Fragebogen aus und schnüffelte etwas an ihr herum. Den Intimbereich ließ er diesmal aus. Schon die Vorstellung, was er dort nicht riechen könnte, erregte Übelkeit.

„Und? Was ist?“, fragte Luzie.

„Das kann ich nicht sagen“, wich Hano aus. „Das wird in der Zentrale ausgewertet.“

„Hauptsache, ich bekomme mein Geld!“, sagte sie befrie­digt. „Ich hätte jetzt durchaus noch etwas Zeit …“, fügte sie hinzu und rückte ihren BH zurecht.

Hano schüttelte sich innerlich. „Nein danke“, wehrte er ab. „Privater Kontakt mit den Testanten ist uns ausdrück­lich untersagt!“

„Na denn eben nicht!“, schmollte Luzie beleidigt und zog die Bluse über. Höflich begleitete Hano sie zum Aus­gang.

Robert wartete noch auf dem Monitor. Sein Gesicht war mit einem unnatürlichen Lächeln „eingefroren“, wech­selte aber zu einem noch unnatürlicheren Grinsen, als Hano zurückkehrte.

„Ich will sofort ein neues Update!“, forderte dieser und legte die Hand auf den Sensor.

Die Prozedur wiederholte sich – mit einem Unterschied: Anschließend roch Hano immer noch nichts.

„Was soll das?“, fragte er. „Ich rieche nichts!“

„Das ist fatal!“, erwiderte Robert. „Das kann aus der Ent­fernung nicht mehr behoben werden. Es bleibt uns nichts weiter übrig, als dich im Labor zu behandeln.“

„Und wo ist das?“, wollte Hano wissen.

„In der Zentrale in Quebec. Wir haben bereits einen Flug für dich gebucht. Du kannst das Ticket sofort ausdru­cken. Zur Legitimation genügt dein ID-Chip.“

Der Drucker spuckte das Ticket aus. Hano warf einen Blick darauf und rief erschrocken: „Das ist ja schon mor­gen früh!“

„Du musst ja nicht packen!“, beruhigte Robert. „Lass dich einfach zum Terminal bringen – den Rest organisie­ren wir! Übermorgen Nachmittag bist du wieder zurück!“

Allahu Akbar

Beim Frühstück merkte Hano, dass irgendetwas anders war als sonst. Er konnte es zunächst nicht deuten, bis ihm beim Herumknabbern auf dem Toastbrot das Kauge­räusch auffiel. Er hörte alles viel lauter und intensiver. Sogar der eigene Atem brauste in seinen Ohren. Alle Geräusche um ihn herum schwollen zu einem unerträgli­chen Wirrwarr an, in dem sich jedes Einzelgeräusch ver­lor. Je länger er dieses Phänomen beobachtete, desto lauter und schlimmer wurde es.

Die Umprogrammierung seines Gehörs hatte offensicht­lich doch noch geklappt, und sein Gehirn hatte Probleme, damit umzugehen. Das Essen wurde zur Qual, und Hano hielt sich die Ohren zu. Das machte es auch nicht besser, denn dadurch wurde der Druck auf das Trommelfell ver­stärkt, was ein zusätzliches Rauschen erzeugte, ähnlich dem „Meeresrauschen“ einer großen Schnecke, die man ans Ohr hielt. Aber die anderen Geräusche wurden gedämpft. Als er sich zwei Finger in die Ohren stopfte, wurde es erträglicher. Aber er konnte nicht ständig mit Fingern in den Ohren herumlaufen.

Irgendwo musste er noch Ohrenstöpsel vom letzten Badeurlaub herumliegen haben.

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