Wulf Köhn - Update

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Update: краткое содержание, описание и аннотация

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Deutschland im Jahre 2034. Die Welt ist weitgehend digitalisiert und abhängig von den großen Konzernen.
Der Schnüffler Hano Qwertz verliert durch ein von seiner Firma verschuldetes unheilvolles Ereignis seine speziellen Fähigkeiten und wird nach Kanada zu einem Update beordert, doch der Flug dorthin verläuft völlig anders als erwartet.
Wieder einmal wagt der Autor Wulf Köhn einen satirischen Blick in die zeitnahe Zukunft. Der Roman «Update» ist Zukunftsvision, Abenteuer- und Liebesgeschichte gleichzeitig.

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„Ja, aber ich konnte es trotzdem hören“, er zog seine Stöpsel aus den Ohren, „mit den Ohrenstöpseln höre ich nämlich besonders gut.“

„So, so“, wiederholte der Sicherheitsmann, „mit Ohren­stöpseln hören Sie besser als ohne!“

„Ja“, bestätigte Hano. Endlich hatte der Mann ihn ver­standen.

Dieser sprach in sein Oberarmmikrofon: „Unterstützung Gate 5, Wartebereich!“

Eine quäkige Stimme antwortete, und Hano hatte wieder Probleme, diese zu verstehen.

Kaum eine Minute später kamen fünf weitere Guards herbeigeeilt. Der Wachmann vom Wartebereich zeigte nur auf Hano und meinte: „Hört euch mal seine Geschichte an!“ Dabei machte er eine eindeutige Hand­bewegung vor der Stirn. Für ihn schien die Angelegen­heit damit erledigt zu sein.

Die anderen Guards forderten Hano auf, ihnen zu folgen. Einer erfasste höflich aber bestimmt seinen Oberarm und bugsierte ihn quer durch die Halle in einen Überwa­chungsraum. Dort hörten sie sich geduldig seine erneute Schilderung an, ohne ihn zu unterbrechen.

„Können Sie die beiden Männer beschreiben?“, fragte der Anführer am Ende.

„Ja, einer trägt einen schwarzen dünnen Bart und hat den Sprengstoff geschluckt. Der andere hat rote Haare und einen roten Bart. Er sah eher wie ein Wikinger aus“, beschrieb Hano.

„Also ein Wikinger und ein Islamist!“, fasste der Anfüh­rer zusammen. Die anderen grinsten verhalten. Man schien ihn nicht ernst zu nehmen.

„Der mit dem Sprengstoff im Bauch sitzt noch im Warte­bereich! Schauen Sie doch selber nach!“, empörte sich Hano.

Einer der Männer drehte einen Monitor in Hanos Rich­tung. Dort war der gesamte Wartebereich zu sehen. Die beiden mutmaßlichen Terroristen sah Hano nicht.

„Dort hinten haben sie gesessen!“, erklärte er. „Der Rot­bärtige ist dann weggegangen.“

Der Wachmann tippte auf eine Taste und spulte die Auf­zeichnung zurück. Als er das Bild anhielt, sah Hano sich selbst den Wartebereich betreten. Er schaute sich um und setzte sich auf einen der bequemen Polstersessel. Das Ganze war völlig lautlos, denn ein Ton wurde offensicht­lich nicht aufgezeichnet. Zunächst studierte er die Anzei­getafel, dann schaute er in der Halle herum, bis sein Blick plötzlich an einer leeren Sitzgruppe hängen blieb. Er starrte erschrocken in diese Richtung – allerdings saß dort niemand. Keiner der beiden Männer war zu sehen.

„Können Sie mir die beiden Männer zeigen?“, fragte der Security.

Hano stammelte: „Aber … aber … dort hinten saßen die beiden! Ich habe sie deutlich gesehen! … und gehört!“, fügte er noch hastig hinzu.

Zum Beweis zog er die beiden Ohrstöpsel aus den Ohren.

Der Wachleiter schaute ihn mitleidig an und meinte: „Ich fasse mal zusammen, ob ich auch alles richtig verstanden habe: Sie haben mit Ohrstöpseln im Ohr ein Gespräch gehört, das zwei unsichtbare Männer in einer entfernten Ecke des Wartebereichs über einen angeblichen Spreng­stoffanschlag geführt haben sollen.“

„Aber die Männer waren wirklich da!“, protestierte Hano. „Ich habe sie laut und deutlich gesehen!“

„Laut und deutlich gesehen !“, wiederholte der Wach­mann.

Gehört natürlich!“, gab Hano zu. „Ich bin schon ganz durcheinander!“

„Das sehe ich!“, bestätigte der Uniformierte. „Die Flug­angst löst manchmal seltsame Empfindungen aus. Ent­spannen Sie sich einfach – es kann Ihnen überhaupt nichts passieren. Möchten Sie eine Beruhigungstablette haben, dann rufe ich den Bereitschaftsarzt.“

„Nein danke, nicht nötig!“ Langsam glaubte Hano selbst an eine Halluzination.

„Wenn wir Sie in den Wartebereich zurückbringen, kom­men Sie noch rechtzeitig zum Boarden.“

Hano nickte ergeben und ließ sich von einem Wachmann begleiten. Der Flug wurde gerade aufgerufen.

Über den Wolken

An einem der Gates drängte sich eine Gruppe von Passa­gieren um das Bordpersonal zusammen. Die beiden Flug­begleiterinnen der EasyAir achteten darauf, dass jeder Fluggast die Sensorplatte berührte. Erst wenn die grüne Lampe über dem Ausgang aufleuchtete, öffnete sich die automatische Glastür und ließ diese eine Person hin­durch. So war gewährleistet, dass wirklich nur die für diesen Flug vorgesehenen Passagiere an Bord kamen.

Auch Hano wurde hindurchgelassen. Durch einen Gang kam er direkt in das Flugzeug hinein. Im Eingangsbe­reich zeigte ein Schild mit der Aufschrift „Standard Class (SC)“ nach rechts, ein anderes „Upper Class (UC)“ nach links, und eine Treppe führte zur „Very Upper Class (VUC)“ nach oben. Die Einweisungsautomatik reagierte, ohne dass er einen Sensor berühren musste. Die Anzeige „SC“ blinkte grün, bis er den Durchgang zur Standard­klasse durchschritten hatte. Der Anblick dort war über­wältigend. Zwei Gänge führten bis an das Heck der Maschine und verbanden etwa 50 Sitzreihen miteinander. Die meisten Sitze waren schon besetzt, doch über dem Mittelsitz der fünften Reihe blinkte ein grünes Licht. Es lockte Hano förmlich an. Bereitwillig erhoben sich zwei Nonnen, die bereits saßen, und ließen ihn hindurch. Sobald er Sitzkontakt hatte, hörte das Blinken auf. Nun saß er zusammengefaltet auf dem mittleren von fünf Sitz­plätzen und konnte sich kaum regen. Schade, dass man für ihn keinen Platz in der UC gebucht hatte. Dort hätte er sicherlich mehr Beinfreiheit gehabt. Aber der Flug sollte ja nur acht Stunden dauern – von morgens um acht bis nachmittags um vier! Ortszeit natürlich! Das würde er noch aushalten. Aber da kam ja noch die Zeitverschie­bung dazu. Wie viel war das noch mal? Er glaubte, sich an acht Stunden zu erinnern. Musste man die abziehen oder zuzählen? Das hatte er noch nie begriffen.

Zum Glück roch er immer noch nichts. Die Ausdünstun­gen der vielen Menschen hätte ihm Unbehagen verur­sacht. Dafür nahm er die Gespräche noch überdeutlich wahr. Aber auch die hielten sich in Grenzen. Die meisten Passagiere starrten auf die vor ihnen angebrachten Moni­tore, wo gerade ein Willkommensspot ablief. Jeder Pas­sagier wurde sofort nach dem Platznehmen namentlich begrüßt und mit den Einrichtungen der Maschine bekannt gemacht. Selbstverständlich mithilfe der bereitliegenden Ohrhörer, sonst hätte es ein heilloses akustisches Durch­einander gegeben. So war es fast beängstigend ruhig in der Maschine. Kaum einer sprach mit seinem Sitznach­barn.

Hano schaute sich um. Jede Sitzreihe bestand aus elf Plätzen: fünf zwischen den Gängen und je drei zwischen Fenstern und Gang. Bei geschätzten 50 Reihen waren das allein 550 Plätze in der SC. Dazu kamen die Plätze in den beiden anderen Klassen. Das werden über tausend Passa­giere sein, denn alle Plätze waren besetzt.

Auf dem für ihn zuständigen Monitor zeigte ein digitales Girl in der EasyAir-Uniform, wie man die Ohrhörer aus der Tasche des Vordersitzes entnimmt und sich in die Ohren steckt. Das wiederholte sie geduldig mit immer den gleichen Bewegungen, denn Hano hatte sich noch nicht entschlossen, seine Ohrstöpsel gegen die Ohrhörer auszutauschen. Als er das tat, dröhnten die Fluggeräu­sche schmerzhaft in seine Ohren. Schnell setzte er die Ohrhörer ein und es wurde besser. Erleichtert atmete das Girl auf. Es sah erstaunlich echt aus. Ob sie ihn die ganze Zeit beobachtet hatte? Routiniert spulte die Dame ihr Programm ab, zeigte auf die Notausgänge (natürlich nicht während des Fluges), auf das Paket mit der Ret­tungsweste unter seinem Sitz und wie man diese bei Bedarf aufbläst. Auch auf die Atemmasken wurde hinge­wiesen, die man hoffentlich nicht benötigen würde. Ganz zum Schluss deutete sie noch diskret auf die Toiletten am Heck der Maschine hin.

Das löste bei Hano sofort einen unwiderstehlichen Drang aus, diese zu benutzen. Doch wie sollte er dort hinkom­men? Er saß genau in der Mitte. So oder so mussten jeweils zwei Sitznachbarn aufstehen.

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