Andreas Richter - Mobile

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Anmutig tanzen die bunten Holzfiguren über dem Kinderbett. Mit großen Augen verfolgt der kleine Daniel das Spiel des Mobiles, das ihn in immer quälendere Alpträume treibt. Da macht sein Vater Joachim eine unheimliche Entdeckung: Die Bemalung einer Holzfigur verblasst – und er begreift, dass mit den Farben der Figur auch Daniels Leben entschwindet.
Längst besteht zwischen dem Mobile und dem Kind eine Beziehung, die sich nicht mehr trennen lässt. Um seinen Sohn zu retten, muss Joachim das dunkle Geheimnis des Mobiles lösen – doch die Zeit rennt ihm davon … .
"Latent nervöse Spannung und stetes Unbehagen, ein Gruselerlebnis."
Hamburger Abendblatt
"Ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legt. Dauerspannung pur!"
Kieler Nachrichten

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Joachim lehnte sich zurück. Angestrengt dachte er nach.

»Hattest du früher ein Mobile aus Holz über deinem Kinderbett hängen?«

Plötzlich hellte sich sein Gesicht auf. »Oh nein, das glaube ich einfach nicht …!«

»Was denn? Erzähl!«

»Die Geschichte hatte ich längst vergessen.«

Carola zog sich den zweiten Stuhl heran und setzte sich. »Nun spann mich nicht länger auf die Folter.«

Joachim schmunzelte und sagte geheimnisvoll: »Tut mir leid, aber das darf ich nicht erzählen. Wirklich nicht!«

»Weshalb denn das nicht?«

»Weil ich ein Versprechen brechen würde.«

»Ein Versprechen? Aus dem Jahre 1985?«

Er nickte.

»Das ist längst verjährt, es sind bald dreißig Jahre vergangen.«

Joachim wiegte den Kopf, tat so, als sei er schwer hin- und hergerissen. Schließlich sagte er: »Ich denke, du hast Recht. Ja, ich werde es dir wohl erzählen dürfen.«

»Na dann, schieß los!«, sagte Carola, schlug die Beine übereinander und sah ihn erwartungsvoll an.

*

»Joachim?«, rief seine Mutter energisch durchs Haus. »Joachim, hörst du? Der Michael ist da. Kommst du bitte runter?«

»Ja, komme gleich!«

Joachims Mutter wandte sich kurz Michael zu, der ein enges T-Shirt und Shorts trug. Seine Füße steckten in Socken und Sandalen.

»Wie geht es der Mama?«, fragte sie und fuhr fort, die Herdplatten zu schrubben.

»Gut.«

»Dem Papa auch?«

»Ja.« Michael sah verstohlen zur Treppe und fragte sich, wo Joachim so lange blieb.

»Und deinem Bruder? Geht es dem Ulrich auch gut?«

»Ja.«

»Das höre ich gern«, sagte Joachims Mutter und warf einen letzten kritischen Blick auf den Herd. »Was wollt ihr denn machen, der Joachim und du?«

»Mal gucken.«

»Das Wetter ist herrlich.«

»Ja.«

Endlich erschien Joachim. Michael atmete erleichtert auf. Auch Joachim trug kurze sommerliche Kleidung. Anders als der schlanke Michael hatte er ein rundes Gesicht und war leicht untersetzt.

»Nun geht schon endlich raus, ihr zwei Verrückten«, sagte Joachims Mutter lächelnd.

Die beiden Jungen verließen das Haus.

»Fahrrad?«, fragte Michael.

»Klar.«

»Meins ist schwarz mit weißen Füßen und heißt Donner.«

»Pferde haben keine Füße, du Spasti, sondern Hufe.«

»Weiß ich, hatte nur nicht dran gedacht. Meins heißt trotzdem Donner.«

Joachim zuckte lässig die Schultern. »Mir egal! Meins heißt Dynamit und ist schneeweiß, mit einer langer Mähne. Die Weißen sind immer schneller.«

»Die Weißen sind alle kastriert.«

»Was sind die?«

»Du weißt schon: Die können nicht mehr ficki-ficki.« Er grinste breit.

»Ach das, klar«, beeilte Joachim sich zu sagen. Dann, um das Thema zu wechseln: »Brauchen wir Proviant?«

»Nö. Meine Mutter hat mir für uns zwei Mark für Eis oder so mitgegeben.«

»Perfekt!«

Sie schwangen sich auf ihre Fahrräder und radelten mit hohem Tempo los. Joachim hatte erst kürzlich einige Spielkarten eines Rennwagen-Quartetts zwischen den Speichen von Vorder- und Hinterrad festgesteckt, und je kräftiger er in die Pedale trat, desto lauter und schneller knatterten sie wie ein Maschinengewehr. Das war cool, dennoch beneidete er Michael um die Radlaufglocke am Fahrrad, die einen penetranten und lauten Dauerton erzeugte, sobald beim schnellen Fahren der Bowdenzug betätigt wurde, doch Joachim wusste nur zu genau, dass er seinen Eltern mit einer Sturmklingel gar nicht erst zu kommen brauchte - keine Chance, dass sie es ihm erlaubten.

Joachim und Michael fuhren halsbrecherisch schnell und scherten sich einen Teufel um andere Verkehrsteilnehmer, vor allem Fußgänger brüllten ihnen immer wieder Mahnungen und Zurechtweisungen hinterher. Ho, Donner, ho! rief Michael immer wieder, Schneller, Dynamit, schneller! , hielt Joachim dagegen, und beide legten sich tief über das Lenkrad, waren in ihren Vorstellungen dicht am Hals ihres Pferdes, das sie im harten Galopp durch die Wildnis trug.

Irgendwann stellten sie fest, dass ihre wilde Radelei sie in einen Stadtteil geführt hatte, den sie nur flüchtig kannten. Sie reduzierten ihr Tempo und spürten erst jetzt, dass ihre Beine vor Anstrengung zitterten und sie schnell atmeten. Gemächlich und mit neugierigen Augen fuhren sie durch die menschenleeren Straßen. Die Gegend war wie ausgestorben.

Plötzlich raunte Michael aufgeregt: »Jo, hast du das da eben gesehen?«

»Was denn?«, fragte Joachim und sah sich so schnell um, dass er fast vom Fahrrad gefallen wäre.

Michael antwortete nicht, sondern ließ das Fahrrad ausrollen und stieg dann ab. Joachim tat es ihm nach.

»Was war denn das eben?«

»Bei dem Laden da hinten war die Tür nur angelehnt«, sagte Michael gedämpft.

»Bei welchem Laden?«

Michael deutete verstohlen in die Richtung, aus der sie gekommen waren.

»Bei dem Laden, wo Gebraucht dran stand. Ich glaube, die verkaufen alten Kram, der schon mal jemanden gehörte. Hast du es denn nicht gesehen? Da hinten, wo das blaue Auto vor der Tür steht.«

Joachim sah zu dem etwa hundert Meter entfernt stehenden Pritschenwagen hinüber.

»Na und?«

»Du bist vielleicht blöd«, sagte Michael langgezogen und verdrehte die Augen. »Die Tür von dem Laden ist aufgeknackt, da wird gerade eingebrochen.«

»Eingebrochen?«, fragte Joachim mit großen Augen. Vor Staunen blieb sein Mund offen stehen.

»Ja, garantiert. Der Wagen gehört den Einbrechern, und die sind da noch drin. Komm mit!«

»Wohin?«

»Na, zu dem Laden natürlich. Wir gehen hin und gucken mal.«

Joachim wurde stocksteif. »Nein!«, stieß er hervor. »Da geh ich nicht hin, bist du bescheuert?«

»Nun komm schon, du Schisser! Wir gucken doch nur mal ein bisschen.« Mit diesen Worten schob Michael entschlossen sein Fahrrad zurück. Joachim blieb mitten auf der Straße stehen und blickte seinem Freund hinterher. Erst als er sah, dass Michael sein Rad gegen einen Baum lehnte und ihn energisch heranwinkte, setzte auch er sich in Bewegung. Er wollte nicht als Feigling dastehen.

Das Geschäft war ein Ladenlokal und befand sich in einem kleinen, allein stehenden Gebäude, in das so ziemlich jedes Gewerbe hineingepasst hätte - von der Bäckerei bis zum Reisebüro. Ein Blick in die Schaufenster verriet, dass hier Gebrauchtwaren an- und verkauft wurden. Die Tür war tatsächlich angelehnt und, wie es schien, aufgebrochen worden.

»Was machen wir jetzt?«, flüsterte Joachim nervös. Sie waren keine fünf Meter vom Ladenlokal entfernt.

»Nix, wir gucken nur«, antwortete Michael gedämpft.

»Hier? Ohne Deckung? Bist du dämlich?« Joachim wurde immer blasser. Er hatte eine Höllenangst.

Michael gab Joachim im Stillen Recht. Sie benötigten einen Schutz. Er sah sich rasch um und entdeckte auf der anderen Straßenseite ein dreitüriges Müllschranksystem, das in einer Waschbetonbox untergebracht war. Ein gutes Versteck. Michael gab Joachim ein Zeichen und verschwand schnellen Schrittes hinter den Müllboxen.

Joachim folgte ihm. »Und was jetzt?«, fragte er leise.

»Wir warten und gucken. Ist doch voll spannend, ein echter Einbruch.«

»Ja, ist echt spannend«, sagte Joachim und versuchte, sein Unbehagen zu verbergen.

Die beiden Jungs verharrten schweigend in ihrer Position. Sie ließen den Wagen und die Eingangstür nicht aus den Augen. Es war etwa eine Minute vergangen, als die Tür plötzlich aufgestoßen wurde und drei Männer mit schnellen Schritten aus dem Geschäft eilten.

Es gelang Joachim gerade noch, einen hellen Aufschrei zu unterdrücken. Einer der Männer kletterte rasch auf die Ladefläche und nahm von den anderen beiden große und prall gefüllte Leinensäcke entgegen. Dann legte er sich auf die Ladefläche und die beiden anderen schwangen sich ins Fahrerhaus. Im hohen Tempo fuhren sie davon.

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