Anja Haverkock - Anima Overta

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Die Baumberger leben zurückgezogen. Kaum einer von ihnen hat je einen Schritt über die Grenzen ihrer Waldheimat hinausgemacht. Wozu auch? Der Baumberg versorgt sie mit allem, was sie brauchen, und den Rest kaufen sie von den wenigen fahrenden Händlern, die sie über den Finis auf ihren Berg lassen.
Doch eines Tages wird über den Wipfeln ihres Reiches wieder ein Roter Drache gesichtet. Der junge König Perscpiù, der die Geschicke des Baumbergs lenkt, seit König Parexter im Großen Kampf gefallen ist, verfolgt den Roten Drachen bis hinauf in die Steinernen Baumriesen. Dort stürzt er ab und ist gelähmt; für immer, wie die Heiler versichern.
Für seine Schwester Anima bricht eine Welt zusammen. Es ist, als würde sie nach dem Vater nun auch den Bruder verlieren. Und was wenn Udiom, der Anführer der Truscani davon erführe? Er würde den Augenblick der Schwäche nutzen und zu Ende bringen, woran er im Großen Kampf gescheitert ist: den Baumberg erobern und ihre geliebte Heimat zerstören. Das würde sie nicht zulassen! Niemals! Perscpiù muss wieder gesund werden! Und wenn sie selbst aufbrechen muss, heimlich und allein, in das Land jenseits des Baumbergs, um Rettung zu suchen…
Ein packendes Fantasy-Adventure in einer Welt voller bizarrer Gegenden und seltsamer Wesen!

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Die Königin nahm Anima in die Arme.

„Anima, niemand auf der Welt wünscht sich mehr als ich, dass du Recht hast, aber...“

Anima wand sich aus der Umarmung ihrer Mutter.

„Prinzessin“, sagte der HofMedopifexius sanft und räusperte sich. „Mein ganzes Leben habe ich damit verbracht, Heilmethoden zu studieren.“ Er strich sich über den feisten Bauch. „Und ich habe sicher schon vielen geholfen, gesund zu werden, sehr vielen. Aber auch ich kann keine Wunder vollbringen.“

„Dann werde i c h einen Medopifexius finden, der Perscpiù heilen kann! Die Reiter der Palastbrigade werden ihn suchen und hierher bringen und Perscpiù wird wieder gesund!“

„Anima, ich habe bereits entsprechenden Befehl erteilt“, sagte die Königin sanft. „Ein Reitertrupp überschreitet soeben die Grenzen des Baumbergs. Sie haben den Auftrag, die drei Medopifexii, die - wie HofMedopifexius Culentubus - dem Lenkungsgremium des Bund der Heiler angehören, schnellstmöglich hierher zu bringen. Aber die Hoffnung...“

„Aber die Cerquii brauchen viel zu lange für den Weg vom Baumberg“, schnitt Anima ihrer Mutter das Wort ab. „Du hättest sie mit Cifalitas und Trinquallitas fliegen lassen sollen. Auf dem Rücken der weißen Drachen wären sie viel schneller.“

„Auch darüber habe ich nachgedacht. Aber solange der Rote Drache in unserem Land sein Unwesen treibt, wäre es nicht sicher. Außerdem müssen wir sehr vorsichtig sein.“

Wieder seufzte ihre Mutter.

„Wenn die Truscani von Perscpiùs Zustand erfahren - dass der König des Baumbergs vielleicht nie wieder gehen, geschweige denn kämpfen kann – bringt uns das alle in Gefahr. Es käme einer Einladung an Udiom gleich, den Baumberg zu erobern.“

Das Bett raschelte. Alle wandten den Kopf dem König zu.

Perscpiù lag bewegungslos, aber mit weit geöffneten Augen in seinem Bett. Er starrte in den Blätterhimmel. Dann öffnete er die Lippen und flüsterte: „Raus!“

Es war früher Nachmittag. Anima saß auf dem Geländer ihres Balkons und ließ die Beine baumeln. Über ihr rauschte das Blätterdach des Palastbaums. Ein Späher sauste in einem Korb über gespannte Seile durch die Krone und ein Hörnchen flüchtete sich in ein Astloch. Anima ließ den Blick über die Wipfel der Königsbäume streifen und starrte dann hinunter in den Palasthof. Die meisten der bunten Läden tief unter ihr hatten die Vorhänge zugezogen. Die Baumberger pflegten oft einen ausgiebigen Nachmittagsschlaf zu halten. Ein paar Kinder standen hinter einer Linie und versuchten von dort aus, ihre Steinchen in die Astlöcher eines hohlen Baumstumpfes zu werfen.

Eine ganze Woche war vergangen, ohne dass Perscpiù nach ihr hatte schicken lassen und ohne dass es Neuigkeiten über die Medopifexii vom Bund der Heiler gegeben hätte. Auch der Rote Drache war noch nicht gefangen worden, obwohl Animas Mutter jeden verfügbaren Reiter für die Jagd freigestellt hatte. Schließlich hatte ihre Mutter sie gezwungen, wieder ihre täglichen Unterrichtstunden aufzunehmen. Doch was interessierten Anima die historischen Ausführungen zu den Anfängen des baumbergschen Königsgeschlechts, wenn die Gegenwart auf dem Spiel stand? Sollte sich HofGerismat Remisverbil in Stammbüchern und Lebensniederschriften vergraben bis seine gläserne Lesehilfe vollends verstaubt und sein allergischer Schnupfen wieder unerträglich war, sie würde es nicht.

Plötzlich brachen die Kinder ihr Spiel ab und rannten Richtung Palasttor. Sie sprangen staunend um einen sonderbaren Zug herum, der durch das Tor auf den Palasthof fuhr. Die beiden Cerquii, die die Vorhut bildeten, röhrten schwach. Anima glaubte Gilias als Anführer des Trupps zu erkennen. Er zügelte sein Tier. Das zweite Cerquus führte er an den Zügeln. Auf dem Rücken des Tiers hüpfte ein rundlicher Mann mit rötlichem krausen Haar und einem rötlichen krausen Vollbart auf und ab. Seine Glieder waren kurz und dick. Es war offensichtlich, dass er nicht zum Geschlecht der Baumberger gehörte. Den beiden folgte ein Sechsergespann schneeweißer Sincas, deren flauschiges Fell über den Boden schleifte und einen Vorhang von Moos, Blättern und Zweigen mit sich schleppte. Die Augen der kniehohen Tiere waren von der Haarpracht verdeckt, nur die Nase stach vorwitzig aus dem niedlichen Gesicht hervor. Hinter sich her zogen sie einen Wagen, der mit einer regenbogenbunten Plane bespannt war. Auf dem Kutschbock saß ein gebrechliches altes Männchen mit spärlichem weißen Haar und langen Bartsträhnen, auch er war kein Baumberger. Rund um das Wagendach baumelten Hüte aller Farben und Formen. Eine schlanke Gestalt in einem dunklen Kapuzenumhang sprang elegant aus dem Wagen. Den Schluss des Zuges bildeten zwei weitere Reiter der Palastbrigade. Ihre Uniformen sahen schmutzig aus und das Fell ihrer Cerquii war verfilzt.

Ein seltsames Dreigespann, dachte Anima.

Die Medopifexii vom Bund der Heiler!, schoss es ihr durch den Kopf. Sie hatten sich als Hutmacher getarnt!

Mit einem Satz sprang Anima von der Brüstung ihres Balkons, rannte aus ihrem Zimmer und stürmte die Palasttreppe hinunter. Sie hätte den Leevator nehmen sollen! Mit dem hölzernen Riesenkorb wäre sie schneller auf der Verkündigungsterrasse angekommen.

„Mein Name ist Puscris. Und mit welcher stürmischen jungen Dame habe ich es zu tun?“, fragte der Fremde mit dem roten Kraushaar, als Anima keuchend vor ihm stehen blieb.

„Anima Overta, Tochter des starken Parexter, einst Herrscher des Baumbergs.“ Immer noch außer Atem, streckte Anima ihm die Hand hin.

„Sehr erfreut“, antwortete er und drückte Anima kräftig die Hand.

Die Sonne hatte schon begonnen sich unter die Bettdecke des Horizonts zu verkriechen, als die Flügel zu Perscpiùs Zimmer endlich aufgingen.

Königin Nirega schritt den Heilern voran.

„Wie sieht es aus? Wird er wieder gesund? Wird er wieder reiten und kämpfen können?“, platzte Anima heraus, die im Flur hatte warten müssen.

Die Königin schaute ihre Tochter an. Sie sah müde aus. Dunkle Ringe umrandeten die Augen. Die Lider senkten sich. Für einen kurzen Augenblick befürchtete Anima ihre Mutter würde ohnmächtig werden. Doch der Medopifexius Culentubus fasste sie unter. Sie betraten das gegenüberliegende Regierungszimmer und er geleitete sie zum Regentenstuhl. Sie setzte sich. Hinter dem wuchtigen Schreibtisch aus Schwarzholz wirkte sie älter als sie war, und zerbrechlicher.

„Mutter, so sag doch etwas!“, flehte Anima und heftete den Blick auf Niregas Lippen.

Doch ihre Mutter schüttelte nur traurig den Kopf. Auch Medopifexius Culentubus, der immer noch bei ihr stand, und die Heiler des Bundes schwiegen.

Die verhüllte Gestalt führte den gebrechlichen Medopifexius zu einem der gepolsterten Stühle neben dem Regierungsplatz, und der ließ sich umständlich nieder. Keiner der beiden sagte etwas. Schließlich nahm Medopifexius Puscris Animas Hand.

„Prinzessin Anima“, begann er nachdenklich. Eine tiefe Traurigkeit spiegelte sich in seinen Augen. „König Perscpiù wird nie wieder gehen können."

Einen Atemzug lang sank Anima in sich zusammen, so als ob Puscris Worte ihr alle Kraft geraubt hätten. Doch dann schrie sie: „Nein! Sie müssen ihn heilen! Sie müssen ihn wieder zu dem machen, der er war! Sie sind die Medopifexii vom Bund der Heiler!“ Anima hatte das Gefühl zu ersticken. Sie riss sich mit solcher Heftigkeit los, dass sie taumelte und sie wäre der Länge nach hingefallen, hätte der Verhüllte sie nicht gehalten. Dabei rutschte die Kapuze nach hinten und ein Wasserfall sonnengelber Haare stürzte zu Boden. Anima schaute in ein glasklares, beinahe durchscheinend wirkendes Gesicht. Eine Frau! Eine Frau im Lenkungsgremium des Bund der Heiler! Sie spürte, wie eine beruhigende Wärme auf ihren Körper überging. Ihre Stimme klang wie das sanfte Rauschen von Blättern.

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