Anja Kuemski - Die Stadt und der Tod
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„Für mich oder für ihn?“, fragte Linus und deutete erst auf sich und dann auf Alois.
„Herr Grantig hier ist gefragt. Renatus will dich für einen Job anheuern.“
Alois schnaubte verächtlich. „Erst schmeißt er mich raus, weil ich nicht mit Junior kooperieren kann und jetzt will er mich anheuern? Vergiss es.“
„Alois, sei nicht blöde“, mahnte Linus. „Da ist ne Menge Geld drin, meinst du nicht?“ Er blickte fragend zum Zwerg, der bestätigend nickte. „Und es sollte dir doch einige Genugtuung bereiten, dass er sich ausgerechnet an dich wendet. Muss ihm schwerfallen.“
„Ein komplizierter Fall, den er sonst niemandem zutraut“, fügte Raglan nickend hinzu.
„Oder er braucht einen Deppen, der entbehrlich ist, wenn was schiefgeht“, murrte Alois. Aber das war auch nicht neu und störte ihn im Allgemeinen nicht. Wenn man ihn für entbehrlich hielt, spornte ihn das erst recht an, sich nicht einfach aus dem Weg räumen zu lassen. Seine Neugier war geweckt. Er forderte den elegant gekleideten Zwerg mit einer Geste auf, fortzufahren. Das Raufball-Spiel verdiente seine Aufmerksamkeit ohnehin schon nicht mehr.
„Es ist in der Tat ein wenig kompliziert. Es hat einen Todesfall gegeben und die Firma ist beauftragt worden, das Ganze unabhängig von den Behörden zu untersuchen.“
„Misstraut man der Polizei oder ermittelt die gar nicht erst?“, hakte Alois nach.
Raglan wackelte mit dem Kopf hin und her. „Wie man es nimmt. Die Polizei ermittelt in der Tat nicht, aber dafür die STF.“
Linus stöhnt auf. „Lass mich raten: der Auftraggeber ist die Versicherungsgesellschaft HomeCare ?“
Der Zwerg blickte ihn erstaunt an. „Woher weißt du das?“
„Weil ich als erster Cop am Tatort war. Und ich habe die STF eingeschaltet.“
Alois grinste sie beide zufrieden an. „Gruß an Jammer. Ich nehme den Fall. Doppelter Preis.“
„Äh, davon war nicht die Rede.“
„Dann muss er jemand anderen finden. Wird er aber nicht, sobald die Kollegen erfahren, dass sie es mit der STF zu tun bekommen.“
Raglan nickte missmutig. „Ja, das hat Renatus auch schon vermutet. Also schön, ich denke, ich kann ihm deinen Preis irgendwie schmackhaft machen. Wann fängst du an?“
„Habe ich schon. Informationen aus erster Hand, sozusagen“, sagte Alois und wedelte mit seinem Glas Richtung Linus. „Also, die Uhr läuft. Sag Renatus, wenn er versucht, mich über den Tisch zu ziehen, wird er es bitter bereuen.“
„Genau so sage ich es ihm“, versprach Raglan und hüpfte schwungvoll vom Stuhl.
„Wie, du gehst schon wieder?“, fragte Linus betrübt.
„War ja ein dienstlicher Besuch. Ich muss ihm ja wohl die frohe Kunde überbringen.“
„Das kannst du aber auch online machen, oder nicht?“, stimmte Alois mit ein. „Setz dich, schick ihm ne Videobotschaft und trink noch ein Bier. Ich wette, du hast noch ein paar Infos in der Hinterhand, die du gern mit uns teilen möchtest.“
Raglan ließ sich nicht zweimal bitten und machte Anstalten, den Stuhl wieder runter zu fahren. Alois stand auf, packte ihn unter den Armen und hob ihn auf den Sitz, was den Zwerg heftig erröten ließ. Linus prostete ihnen beiden vielsagend zu. Alois winkte gelassen ab. Zwar kam ihm kurz der Gedanke, dass der Zwerg die Aufforderung vielleicht als eine Art Date verstehen könnte, aber es wäre auch nicht das erste Mal gewesen. Sie waren früher immerhin öfter zum Tanzen ausgegangen. Etwas zweideutige Signale, zugegeben, aber Alois ging davon aus, dass Raglan kein Elfenmädchen war, das gleich in Tränen ausbrach, wenn die Gefühle übersprudelten. Wobei er keine Ahnung hatte, ob das Klischee den Tatsachen entsprach. Das einzige Elfenmädchen, das er etwas näher kannte, war Siranna, eine Nutte, und bei der musste er mit sentimentalem Gesülze nun wirklich nicht rechnen.
„Alois? Zentrale an Alois? Bist du noch bei uns?“ Linus wedelte mit der Hand vor seinen Augen herum.
„Lass das“, grunzte der Troll. Er schaute hinauf zum Bildschirm, wo das Ergebnis des Finalspiels von den Kommentatoren analysiert wurde, und stöhnte auf. Pan-Solar hatte natürlich verloren. „Es gibt so Tage...“, murrte er und bestellte noch ein Bier.
Kapitel 4
„Ich schwöre dir, wenn ich auch nur noch eine einzige Personalakte durchlesen muss, dann gehe ich sofort runter zur Promenade, kaufe mir eine Ladung Sprengstoff und lege hier alles in Schutt und Asche“, murmelte Cooper und schaltete demonstrativ den Bildschirm aus. Briggs seufzte und nickte zustimmend. Er hatte schon vor Stunden bemerkt, dass das Bild seines Cyberauges flimmerte, ein Zeichen von Materialermüdung. Aber Weston hatte sehr deutlich gemacht, dass die Überprüfung des Personals so schnell wie möglich abgeschlossen werden musste. Bisher war nichts dabei herausgekommen. HomeCare beschäftigte in erster Linie Freelancer, unabhängige Makler, die auf Provisionsbasis Kunden generierten. Es gab keine Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung, zumindest nichts, was für jemanden ohne Buchhalter-Kenntnisse ersichtlich gewesen wäre. Bis auf ein paar harmlose Verkehrsdelikte gab es außerdem keine Verbindungen zur Datenbank der Polizei. HomeCare war ein sehr großes, multi-nationales Versicherungsunternehmen, das bisher von größeren Skandalen verschont geblieben war. Aber das musste nicht zwangsläufig bedeuten, dass es da nichts gab.
„Wir sollten uns vielleicht mal mit denjenigen auseinandersetzen, die eine Versicherung abgeschlossen haben und dann derbe verarscht wurden, sobald eine Zahlungsforderung anstand.“
„Also praktisch alle Kunden“, stöhnte Cooper auf. Versicherungsgesellschaften waren das kollektive Feindbild aller Bürger, unabhängig von Einkommen oder Herkunft. Die Verträge waren derart verklausuliert, dass niemand außer sie selbst auch nur ansatzweise verstanden, was genau damit gemeint war. Es hatte in der Vergangenheit immer mal wieder Bombendrohungen gegeben. Versicherungsagenten hatten oft Schwierigkeiten, sich selbst gegen gewalttätige Übergriffe zu versichern. Nicht wenige Kunden fühlten sich von den Versicherungen betrogen und ruiniert. Briggs kannte niemanden, der nicht mindestens schon einmal einen Anwalt beauftragt hatte, um gegen eine fragwürdige Zahlungsverweigerung Widerspruch einzulegen. Als Agent der STF hatte er das Problem gehabt, dass keine einzige Unfallversicherung ihn nehmen wollte, zumindest nicht zu einem bezahlbaren Tarif. Weston hatte das Problem gelöst, indem er einen Fond eingerichtet hatte, der Behandlungskosten aller Art übernahm, egal ob man sich die Verletzungen im Dienst zugezogen hatte oder in der Freizeit. Nach Semuel Westons Ansicht waren seine Leute ohnehin immer im Dienst.
„Lass uns was essen“, sagte Briggs und schaltete seinen Bildschirm ebenfalls aus. Sie hatten ein Büro in der Zentrale der Versicherung zugewiesen bekommen, da man sich geweigert hatte, den Server freizugeben, damit die STF auch von außerhalb Zugriff bekäme. Ohne Frage hätte Weston das mit ein wenig politischem Druck durchsetzen können, aber er wollte HomeCare offenbar nicht gegen sich aufbringen. Nach wie vor war die Motivation des Anschlags vollkommen unklar. Man war also eventuell auf die Kooperationsbereitschaft der Chefetage angewiesen. Weston war ein Meister der Strategie, er würde sich keine Optionen nehmen, nur um auf einem Prinzip zu beharren. Also saßen Briggs und Cooper eben im Büro der Versicherung. Da man die Essensdrucker abgebaut und zur Untersuchung in die Labors der STF gebracht hatte, mussten alle Mitarbeiter auf andere Nahrungsquellen ausweichen. Ein geschäftstüchtiger Caterer hatte sich das zunutze gemacht und einen schnellen Lieferservice für die Firma angeboten. Aber die beiden Agenten wollten die Gelegenheit nutzen, sich ein wenig die Beine zu vertreten. Aktenrecherche mochten die beiden überhaupt nicht. Außerdem konnten sie nicht gänzlich ausschließen, dass der Raum, den man ihnen zur Verfügung gestellt hatte, abgehört wurde. Man war von Versicherungen einiges gewohnt, und Wanzen in den Büros wären da keine Überraschung gewesen.
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