Anja Kuemski - Die Stadt und der Tod
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Briggs wackelte mit dem Kopf hin und her. „Das mag schon sein, aber ich glaube, Weston ist es ganz recht, dass er einen zuverlässigen Cop in Uniform auf der Straße hat, auf den er im Einzelfall zurückgreifen kann. Also, wenn du es drauf anlegst, suspendiert zu werden, rechne nicht damit, dass Weston begeistert wäre. Er mag es nicht, wenn man seine Strategie durchkreuzt.“
Sie betraten die Kantine und wiesen das Personal an, sich zur Verfügung zu halten. An der Längsseite des mit schlichten Plastikmöbeln ausgestatteten Raums standen sieben große Drucker, die eine umfangreiche Palette von Angeboten produzieren konnten. Von Hühnchenpastete über Fischgratin bis hin zu Obsttorte wurde alles geboten, was die neueste Generation von Essensdruckern zu fabrizieren vermochte.
„Das ist ein besseres Angebot als in den meisten Foodfactories in der Shoppingmeile“, murmelte Cooper. Briggs zwinkerte Linus verschwörerisch zu. „Gutes Essen ist sein Schwachpunkt. Keine Ahnung, wo er das alles lässt.“ Er deutete auf die durchtrainierte Figur seines Kollegen und hob in gespielter Ratlosigkeit die Arme.
„Wie Alois. Der würde seine Großmutter für ein Stück echten frischen Fisch verscherbeln.“
Cooper trat neben sie und legte beiden schwer eine Hand auf die Schulter. „Erstens möchte ich nicht, dass ihr über mich redet, als wäre ich nicht anwesend. Zweitens möchte ich außerdem nicht, dass ich mit dem grobschlächtigen grantigen Troll verglichen werde. Klar soweit?“ Seine leise Stimme hatte einen drohenden Unterton angenommen, der Linus schwer schlucken ließ. Dem Gesicht des Agenten war nicht anzusehen, ob er das wirklich ernst meinte. Aber sein Kollege grinste breit und tätschelte ihm die Wange. Dann räusperte er sich einmal laut und nahm eine etwas professionellere Haltung an. „Gut, also, was haben wir?“
Kapitel 3
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mir das alles gar nicht erzählen darfst“, stellte Alois grummelig fest und trank sein Bier aus. Er hatte sich nicht gewundert, als Linus ihn auf ein Feierabendbier eingeladen hatte, denn der Mensch schien sich in seiner Gesellschaft erstaunlich wohl zu fühlen, trotz seiner grantigen Bemerkungen. Was Alois viel mehr verwunderte war, dass er selber es auch recht angenehm fand, mit dem jungen Cop hin und wieder in die Kneipe zu gehen und etwas zu plaudern. Small Talk war eines Trolles Sache eigentlich nicht. Zumindest nicht in Alois' Fall. Aber als Linus ihm eine Nachricht geschickt hatte, ihn heute Abend zu treffen, hatte er sich doch ein wenig gefreut. Das musste er dem Kleinen aber nicht unbedingt auf die Nase binden. Menschen kriegten so etwas immer schnell in den falschen Hals.
„Aber der Psycho hat mir mal gesagt, ich soll dafür sorgen, dass ich meine Arbeit nicht in mich hineinfresse. Das kann doch nur bedeuten, dass ich es jemandem erzählen muss, oder nicht?“
„Welcher Psycho?“, wollte Alois wissen. Er war nicht ganz bei der Sache, denn verfolgte nebenbei auf dem Bildschirm über der Theke ein Raufball-Spiel. Er würde einen ordentlichen Batzen Geld bekommen, wenn die Werksmannschaft von Pan-Solar heute endlich mal den verdammten Cup gewinnen würde. Jedes Jahr kamen die bis ins Finale und dann verloren sie jedes mal kläglich. Langsam bekam Alois seine Zweifel, ob es im Konzern-Cup noch mit rechten Dingen zuging. Es war zum Hörner raufen.
„Bei der Einstellung in den Polizeidienst muss man sich mehreren psychologischen Tests unterziehen und es gibt jede Menge Gespräche.“
„Klar, damit man nicht zu viele neurotische Killer in den eigenen Reihen hat. Jedenfalls nicht von vornherein“, spottete Alois. „Was der Dienst dann aus euch macht, ist noch mal was ganz anderes, was?“
„Was?“ Linus sah aus, als habe er nicht wirklich zugehört.
Alois winkte ab. „War nicht so wichtig. Also, was ist dabei rausgekommen? Wer hat das Essen vergiftet und warum?“
„Keine Ahnung. Ich musste dann zurück zum Dienst. Glaube nicht, dass Weston sich die Mühe machen wird, mich über den Stand der Ermittlungen aufzuklären.“
Alois brummte zustimmend und winkte dem Wirt mit dem leeren Bierglas.
„Was hat dein Chef dazu gesagt, dass du mal wieder auf Abwegen warst?“
„Eintrag in die Akte“, sagte Linus leise und seufzte schwer. „Dabei hat er mich doch da hin geschickt. Und dass ich nicht sofort auf dem Absatz kehrt mache, sobald die STF eintrifft, ist doch auch klar, oder nicht?“ Der Kleine redete sich aus seiner Niedergeschlagenheit schnell in einen gerechten Zorn. Das kam Alois sehr entgegen, denn er wusste nicht, was er mit einem bedrückten Linus anfangen sollte. Wütend war auf jeden Fall besser.
„Die Welt ist schlecht und ungerecht“, reimte Alois und klopfte dem zart gebauten Menschen schwer mit der riesigen Pranke auf die Schulter.
„Ja, vielen Dank auch“, schimpfte Linus und rieb sich übertrieben die schmerzende Stelle.
„Was war denn das für eine Firma, wo das passiert ist?“, fragte Alois und überging den Vorwurf. Er wusste, dass Linus diese kameradschaftlichen Gesten eigentlich mochte.
„ HomeCare , eine Versicherungsgesellschaft.“
„Ha!“, machte Alois. „Ich wette, da hält sich das Mitgefühl in Grenzen, was?“
Linus zuckte mit den Schultern. „Könnte immerhin sein, dass es sich um einen Racheakt handelt.“
„Mit jedem einzelnen Versicherten als Verdächtigen? Na, dann viel Spaß bei den Ermittlungen.“ Auf dem Bildschirm sah er den Kapitän seiner Mannschaft unter einem Berg gegnerischer Trolle verschwinden und seufzte.
Linus schien das auf sich zu beziehen und nickte. „Ja, ich fahre dann doch auch lieber Streife“, stimmte er ihm zu, blickte dann aber an Alois vorbei und strahlte. Irritiert drehte der Troll sich um und sah Raglan auf sie zukommen. Er hatte mit dem Zwerg früher bei Jammer & Co. zusammen gearbeitet und kam ganz gut mit ihm aus, wenn der Sekretär nicht gerade hemmungslos mit ihm flirtete. Alois warf Linus sofort einen warnenden Blick zu, den der aber absichtlich zu übersehen schien. Der Cop hatte bereits mehrfach versucht, Alois und Raglan zu verkuppeln, ungeachtet derjenigen Tatsache, dass Alois weder auf Kerle noch auf Zwerge stand.
„Raglan“, flötete der Mensch und winkte dem Zwerg grüßend zu. „Das ist ja eine nette Überraschung.“ Er bot dem Zwerg einen Stuhl an und orderte mit einer Geste beim Wirt noch ein Bier.
„Woher weißt du, dass ich hier bin?“, knurrte Alois. Er sah, wie das Lächeln auf dem Gesicht des Zwerges kurz in sich zusammenfiel, während er den Sitz höher fuhr, und bekam tatsächlich ein schlechtes Gewissen. Das war alles Linus' Schuld. Früher hatte Alois nie ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn er unfreundlich und grantig war. Er warf dem Cop einen wütenden Blick zu, aber wieder wurde er einfach ignoriert.
„Ich wusste es nicht“, erklärte Raglan und hatte seine gute Laune wiedergefunden. „Ich konnte es mir aber gut vorstellen, da ich dich zu Hause nicht angetroffen habe und Linus sein eKomm abgestellt hat.“
„Ich bin außer Dienst, und ich möchte, dass das für den Rest des Abends auch so bleibt“, erklärte der Cop und grinste breit über den Rand seines Bierglases hinweg.
Raglan nahm einen großen Schluck des Bieres, das der Wirt vor ihm abgestellt hatte und schloss genüsslich die Augen. „Echtes Zwergenbräu. Dafür verkaufe ich mein Seelenheil.“
„Raglan, du hast dein Seelenheil in dem Moment verscherbelt als du bei Renatus Jammer den Arbeitsvertrag unterschrieben hast“, erinnerte ihn Alois und klopfte ihm versöhnlich auf die Schulter. Der Zwerg verstand die Geste offenbar als Entschuldigung und prostete ihm mit einem strahlenden Lächeln zu. Dann stellte er sein Glas ab und atmete tief durch. „Tja, kommen wir zum dienstlichen Teil. Ich bin leider beruflich hier.“
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